News Linke-Politikerin will Stasi wiederhaben

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25 April 2006
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[N] Linke-Politikerin will Stasi wiederhaben

Folgende News wurde am 14.02.2008 um 17:56:04 Uhr veröffentlicht:
Linke-Politikerin will Stasi wiederhaben
DPA-News

Hannover (dpa) - Mit der Forderung nach einem neuen Geheimdienst nach Art der Stasi hat die niedersächsische Linke-Politikerin Christel Wegner für einen Sturm der Entrüstung gesorgt. Die künftige Landtagsabgeordnete forderte in der ARD-Sendung*«Panorama» die Wiedereinführung der DDR-Staatssicherheit. Zugleich rechtfertigte die bekennende Kommunistin den Bau der Mauer. Selbst die eigene Partei forderte Wegner auf, auf ihr Mandat im neuen niedersächsischen Landtag zu verzichten.
 
Oh man, es wird Zeit, dass sich CDU, SPD, Grüne und FDP einmal neu ordnen. Vorallem die FDP sollte sich etwas koalitionsfreundlicher zeigen, damit man wieder eine wirkliche Alternative zu den Linken hat.
 
Diese Kommunisten-************ sollte man im alten Stasi-Knast in Hohenschönhauen einbuchten und sie solange unter den Bedingungen, wie sie politisch Inhaftierte der DDR "geniessen" durften, drin lassen bis sie sich der Schande dieser Aussage bewusst wird oder verrottet.

Bei den Newskommentaren kommt mir auch gleich das Abendessen wieder hoch ...
Ohne irgendwas relativieren zu wollen ... aber die Vergleiche mit Schäuble und dem sinnlosen Begriff "Stasi 2.0" sind himmelschreiend.
Millionen DDR-Bürger hätten sich ein Loch ins Knie gefreut wenn die Stasi "nur" Kfz-Kennzeichen gescannt, Telefondaten gespeichert und biometrische Ausweise eingeführt hätte.

Wer sich in solchen Vergleichen wiederfindet dem empfehle ich dringenst Lektüre wie "Stasi-Knast", "Gefangen in Hohenschönhausen" und vor allem "Die Täter sind unter uns - über das Schönreden der SED-Diktatur" !

Man hab ich nen Hals ! :evil:
 
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Ohne irgendwas relativieren zu wollen ... aber die Vergleiche mit Schäuble und dem sinnlosen Begriff "Stasi 2.0" sind himmelschreiend.
nuja viele kleine Freiheitsverluste und Überwachungsstaatausweitungen sind zusammen dann doch ne halbe Stasi, der Prozess ist ja noch lange nicht Zuende :roll:


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Millionen DDR-Bürger hätten sich ein Loch ins Knie gefreut wenn die Stasi "nur" Kfz-Kennzeichen gescannt, Telefondaten gespeichert und biometrische Ausweise eingeführt hätte.



ich würd mich auch sehr freuen wenn das alles wäre- sicher von der DDR und der Stasi sind wir noch weit weg, aber die Entwicklungen geben doch Anlass zur Sorge
 
nuja viele kleine Freiheitsverluste und Überwachungsstaatausweitungen sind zusammen dann doch ne halbe Stasi, der Prozess ist ja noch lange nicht Zuende :roll:

"Überwachen" hat aber nichts mit Verhaften, Foltern und Morden zu tun.
Soviel sollte man differenzieren können.

Ebenfalls sollte man differenzieren, dass wir uns hier in einem demokratischen Rechtsstaat befinden, dessen Regierung frei gewählt wurde, und eben nicht in einem totalitären System in dem eine Partei das Sagen hat und den Rest des öffentlichen Lebens gleichschaltet.
 
Oh man, es wird Zeit, dass sich CDU, SPD, Grüne und FDP einmal neu ordnen. Vorallem die FDP sollte sich etwas koalitionsfreundlicher zeigen, damit man wieder eine wirkliche Alternative zu den Linken hat.

Wer wirklich in Erwägung zieht, jemals die Linke zu wählen, würde aber nie die FDP wählen. Das schließt sich aber mal sowas von aus.
Die FDP soll schön ihren Standpunkt behalten, die SPD noch weiter nach links abrutschen und schon gibts wieder CDU und FDP zusammen.
Ich hoff es dauert nicht mehr allzu lang bis dahin ;-)
 
Natürlich ist die Frau bekloppt, aber die Nachricht ist auch arg ungenau. Wegener ist Politikerin der DKP (Deutsche Kommunistische Partei) und über einen Listenplatz des Landesverbandes der Linken in den Landtag gekommen. Von ihren Äußerungen lässt sich bestimmt nicht das komplette Weltbild der Linken ableiten.
Hier sind mal ein paar Auszüge (PDF) des Panorama-Interviews.
 
Wer wirklich in Erwägung zieht, jemals die Linke zu wählen, würde aber nie die FDP wählen. Das schließt sich aber mal sowas von aus.
Die FDP soll schön ihren Standpunkt behalten, die SPD noch weiter nach links abrutschen und schon gibts wieder CDU und FDP zusammen.
Ich hoff es dauert nicht mehr allzu lang bis dahin ;-)
Das ist mir klar, dass Linkewähler niemals die FDP wählen würden.
Warum siehst du die LIBERALen so gerne in der rechten Ecke? Ich glaube, wer sich liberal nennt, sollte auch mal einen Blick nach Links wagen, aber das schließt das Schoßhündchen der CDU leider aus.
Eigentlich wirklich schade, da das Programm der FDP mir in vielen Punkten sehr gefällt, jedoch wird die Partei von einer Horde Sturköpfen geführt, die jedliche Diskussion von Ampelkoalition ausschließt.
Würde die FDP mal vernünftig über die Ampel nachdenken, dann würde die Linke hinten runterfallen. Aber nein, die FDP klammert sich an die CDU fest, und schaut dabei zu, wie sich SPD und CDU mit einem Patt zufrieden geben müssen. Vielleicht versteh ich die FDP auch nur falsch, dass sie insgeheim ein Fanclub der großen Koalition ist.
 
Warum siehst du die LIBERALen so gerne in der rechten Ecke?

Tu ich das? Ich glaube nicht...

Ampel? Auf keinen Fall. SPD und CDU kommen schon kaum auf einen gemeinsamen Nenner. Wieso sollte die FDP sich dann mit SPD und Grünen einlassen? Noch mehr Stillstand in Deutschland muss wirklich nicht sein.

Die Parteien sollten sich vielmehr standfest zu ihren Programmen bekennen und Wahlversprechen einhalten. Dann würden wieder viel mehr Leute wählen gehen und auch ihre Stimmen in die ein oder andere Richtung hingehend ändern. Dann würden die Ergebnisse auch wieder klarer ausfallen und die große Koalition geschweige denn eine Ampel wäre Geschichte.
 
Warum sollte es schwerer sein, dass sich FDP und Grüne/SPD einigen als die CDU/CSU und die SPD? Ich kenne zwar die Programme der FDP und CDU/CSU nicht auswendig, aber ich kenne keinen Punkt, in dem die FDP weiter von der SPD entfernt ist als von der CDU/CSU. Das Problem für die FDP ist, dass sie von den Grünen und SPD leichter überstimmt werden würde, aber in einigen Punkten bestehen Ähnlichkeiten zwischen dem Programm der Grünen und der FDP, was wiederum zum Vorteil der FDP wäre.
 
Warum sollte es schwerer sein, dass sich FDP und Grüne/SPD einigen als die CDU/CSU und die SPD? Ich kenne zwar die Programme der FDP und CDU/CSU nicht auswendig, aber ich kenne keinen Punkt, in dem die FDP weiter von der SPD entfernt ist als von der CDU/CSU.

Oha, da gibt es aber einige.

Du hast Recht, SPD und Grüne wären mit ihren Stimmen dann in der Überzahl, warum sollte sich die FDP also auf soetwas einlassen ohne Verrate an den eigenen Wähler zu begehen in dem sie Kompromisse mit den beiden Parteien eingeht nur um mit zu regieren? Bei der FDP sind es meiner Vermutung nach am meisten Stammwähler, die sie durch soetwas echt verlieren könnte. Wohin gegen die Wähler von Grünen, SPD und Linken sich eher das Lager teilen und sich öfter umentscheiden, weil auch die Politik dieser Parteien sehr wechselhaft ist.
 
"Überwachen" hat aber nichts mit Verhaften, Foltern und Morden zu tun.
Soviel sollte man differenzieren können.

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hm da fällt mir die Geschichte der RAF ein und der Satz " der Rechtsstaat läßt sich nicht erpressen", ich glaube sie wären und sie sind vielleicht auch sehr weit gegangen um sich nicht erpressen zu lassen

Ebenfalls sollte man differenzieren, dass wir uns hier in einem demokratischen Rechtsstaat befinden, dessen Regierung frei gewählt wurde, und eben nicht in einem totalitären System in dem eine Partei das Sagen hat und den Rest des öffentlichen Lebens gleichschaltet.

hm ja stimmt bei uns sind es im wesentlichen ganze 2 Parteien ;) und wenn ich den Wahlzettel in der Hand hatte hatte ich noch nie das Gefühl nun so völlig frei wählen zu können..... naja aber das Systeme nie völlig demokratisch (oder auch nie völlig totalitär )sein können ist auch klar

edit: also um die Sache zu präzisieren: wenn ich nen Team aus Menschen wählen könnte, die ich für absolut geeignet halten würde, Deutschland zu führen und zu vertreten, dann hätte ich auch das Gefühl wirklich frei wählen zu können, leider muss ich aber bei jeder Wahl so starke Kompormisse machen das dieses Gefühl leider nicht aufkommt
 
Zuletzt bearbeitet:
Du hast Recht, SPD und Grüne wären mit ihren Stimmen dann in der Überzahl, warum sollte sich die FDP also auf soetwas einlassen ohne Verrate an den eigenen Wähler zu begehen in dem sie Kompromisse mit den beiden Parteien eingeht nur um mit zu regieren?

Weil sie dadurch eventuell mal etwas durchsetzen könnten und sich somit für die nächste Wahl profilieren könnten?
Jedem Durchschnittsbürger ist klar, dass nichts schlimmer ist, als eine große Koalition auf Landesebene, das schadet der Bildung ungemein.


Bei der FDP sind es meiner Vermutung nach am meisten Stammwähler, die sie durch soetwas echt verlieren könnte. Wohin gegen die Wähler von Grünen, SPD und Linken sich eher das Lager teilen und sich öfter umentscheiden, weil auch die Politik dieser Parteien sehr wechselhaft ist.

Dagegen steht jetzt das Ergebnis der letzten Buta Wahl, da hat die FDP unerwartet gut abgeschnitten, das waren definitiv keine STammwähler ;)
Und böse Zungen wagen zu behaupten die Partei stehe still, da sie sich nicht weiterentwickele.

Diese Kommunisten-************ sollte man im alten Stasi-Knast in Hohenschönhauen einbuchten und sie solange unter den Bedingungen, wie sie politisch Inhaftierte der DDR "geniessen" durften, drin lassen bis sie sich der Schande dieser Aussage bewusst wird oder verrottet.

Gleiches mit Gleichem zu vergelten ist natürlich die sinnvollste Maßnahme und macht einen sehr glaubwürdig, wenn man von entwürdigenden Maßnahmen spricht, sie aber selbst anwenden möchte.
 
Weil sie dadurch eventuell mal etwas durchsetzen könnten und sich somit für die nächste Wahl profilieren könnten?
Jedem Durchschnittsbürger ist klar, dass nichts schlimmer ist, als eine große Koalition auf Landesebene, das schadet der Bildung ungemein
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Durchsetzen? Wie ich schon schrieb, SPD und Grüne hätten da mehr Stimmen und könnten die Belange der FDP einfach so unbemerkt übergehen.

Dagegen steht jetzt das Ergebnis der letzten Buta Wahl, da hat die FDP unerwartet gut abgeschnitten, das waren definitiv keine STammwähler ;)
Und böse Zungen wagen zu behaupten die Partei stehe still, da sie sich nicht weiterentwickele.

Definitiv keine? Du korrupter Wahlhelfer du, hast du etwa geschnüffelt? :roll:
Leg nicht alles auf die Goldwaage! Ich sagte, dass ein großer Teil der FDP-Wähler Stammwähler sind und nicht alle. Klar gibt es mal Abweichungen nach oben oder unten. Aber der Unterschied der Wählerschaft im Gegensatz zu SPD,Grüne und Linke sollte wohl sehr deutlich sind.
 
Ich kann Timo nur zustimmen. Die FDP hat ihren Standpunkt und von dem bewegt sie sich nicht weg. Bei einem Bewerbungsgespräch bekommt man mit so einer Haltung keinen Job, als Partei leider jedoch Wähler. Dass man sich als Partei bewegen muss, hat sowohl die CDU als auch die SPD bewiesen. Warum die FDP sich dann nicht anpasst, ist äußerst fragwürdig.
 
Oh man, es wird Zeit, dass sich CDU, SPD, Grüne und FDP einmal neu ordnen. Vorallem die FDP sollte sich etwas koalitionsfreundlicher zeigen, damit man wieder eine wirkliche Alternative zu den Linken hat.

In Niedersachsen ist doch eh alles klar, wer dort regieren wird. Grundsätzlich finde ich es gut das die FDP nicht mehr wie früher sich jedem angebiedert hat nur um mitregieren zu dürfen. (weiter führe ich das nicht aus, denn es ist eh off topic, was du schreibst)

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Zu Frau Wegner, ich finde es schade das sie nicht so mutig war dieses im Wahlkampf in Niedersachsen zu sagen. Aber da selbst ihre eigene Partei sie für untragbar hält, sollte klar sein da wollte nur mal wer in die Medien.
 
Die FDP hat ihr Profil. Steht für gewisse Ansichten.
Ihr sagt, die FDP passt sich nicht an. Ich sage, die FDP wahrt ihr Gesicht.
Man soll immer zu dem stehen was man denkt. Ich finde es lobenswert, dass die FDP das in diesem Maße vollzieht und nicht versucht mit allen möglichen Mitteln auf Stimmenfang zu gehen.
 
Wow, ja, sie wahrt ihr Gesicht: Wählen Sie uns, und sie wählen eine erfolgreiche Opposition. Als Wähler würde ich mich langsam verarscht vorkommen, wenn kein Versuch unternommen wird, seine Ideen voran zu bringen.
 
Da du wohl offensichtlich kein Wähler bist, würde ich diese Mutmaßungen unterlassen, damit machst du dich lächerlich.

Zudem ist diese Diskussion offtopic und führt zu nichts, weil jegliche Argumente, die wir beiden vorgebracht haben, aus verschiedenen Sichtweisen gesehen werden und nicht zu beweisen sind. Wir drehen uns im Kreis.