Kohl wird Kandidat für den Friedensnobelpreis

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25 April 2006
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Folgende News wurde am 27.03.2007 um 09:44:35 Uhr veröffentlicht:
Kohl wird Kandidat für den Friedensnobelpreis
DPA-News

Hamburg (dpa) - EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso will seine Ankündigung, Alt-Bundeskanzler Helmut Kohl für den diesjährigen Friedensnobelpreis vorzuschlagen, jetzt in die Tat umsetzen. «Ich beabsichtige noch in dieser Woche einen Brief an das Preiskommittee zu schreiben, um den Vorschlag förmlich zu unterbreiten». Das sagte Barroso der "Bild"-Zeitung. Barroso hatte diese Idee erstmals schon vor einer Woche vor dem EU-Geburtstagsgipfel vorgestellt. Er will damit Kohls Beitrag zum ...
 
Also ich muss auf diesem weg mal einiges sagen!
Wen ich lese das Kohl elementar an der Wiedervereinigung mitgearbeitet hat muss ich Lachen, sorry. Leute wie Helmut Schmidt, Willy Brand, Hans-Dietrich Genscher haben den Grundstein gelegt, und letzt endlich war es das Volk der DDR die die Wiedervereinigung herbei geführt hat. Nun ein kleiner Tipp an die etwas jüngeren nehmt euch mal ein paar Bücher über Zeitgeschichte und Lest diese bevor ihr mit eurem Halbwissen hier aufschlagt!
 
Heute morgen in den Meldungen! Einige der Kommentare da stellt sich mir die Hutschnur. Werde dieses Jahr 42 und bin Politisch aktiv. Einige von den Kommentatoren sind da noch Nackt um de Weihnachtsbaum gerannt, als die Wiedervereinigung Kamm. Und das hat nichts mit Arroganz zu tun
 
Einige von den Kommentatoren sind da noch Nackt um de Weihnachtsbaum gerannt, als die Wiedervereinigung Kamm. Und das hat nichts mit Arroganz zu tun
Nun reg dich mal nicht so auf, achte lieber ein bisschen auf deine Rechtschreibung. :-?

Und überhaupt hat Kohl den Preis ja noch gar nicht gewonnen, er wird voraussichtlich erstmal vorgeschlagen und das auch nur von einer einzelnen Person. Wenn Herr Barroso der Meinung ist, Kohl hätte einen Friedensnobelpreis verdient, dann müssen sich die Entscheidungsträger da ja nicht automatisch anschließen.
 
Dann kann sich Kohl ja prima Einreihen in die Reihe von Friedensnobelpreisträgern wie Schimon Peres und Jitzchak Rabin...
 
Heute morgen in den Meldungen! Einige der Kommentare da stellt sich mir die Hutschnur. Werde dieses Jahr 42 und bin Politisch aktiv. Einige von den Kommentatoren sind da noch Nackt um de Weihnachtsbaum gerannt, als die Wiedervereinigung Kamm. Und das hat nichts mit Arroganz zu tun

Natürlich bist du arrogant, mein alter Freund. :roll:
 
Heute morgen in den Meldungen! Einige der Kommentare da stellt sich mir die Hutschnur. Werde dieses Jahr 42 und bin Politisch aktiv. Einige von den Kommentatoren sind da noch Nackt um de Weihnachtsbaum gerannt, als die Wiedervereinigung Kamm. Und das hat nichts mit Arroganz zu tun

Ja und den Mann, der dies Vorschlägt kann man sicherlich auch als politisch AKtiv bezeichnen. Ein gutes Alter dürfte er auch haben. Wenn dies also ein garant für intelligenz ist, dann scheint da ja was wahres dran zu sein .........
 
Vielleicht ist er nicht ganz so alt und ganz so politisch aktiv wie "golle_ffm". Schließlich hat jener das Alter und die Politik erst erfunden. Und das, als Barroso noch nackt um den Weihnachtsbaum gerannt ist. :mrgreen:
 
Also ich muss auf diesem weg mal einiges sagen!
Wen ich lese das Kohl elementar an der Wiedervereinigung mitgearbeitet hat muss ich Lachen, sorry. Leute wie Helmut Schmidt, Willy Brand, Hans-Dietrich Genscher haben den Grundstein gelegt, und letzt endlich war es das Volk der DDR die die Wiedervereinigung herbei geführt hat. Nun ein kleiner Tipp an die etwas jüngeren nehmt euch mal ein paar Bücher über Zeitgeschichte und Lest diese bevor ihr mit eurem Halbwissen hier aufschlagt!

Hast du dir eigentlich den Artikel genau durchgelesen?

Hier nochmal extra nur für dich der Artikel eingefügt:

Kohl wird Kandidat für den Friedensnobelpreis

Hamburg (dpa) - EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso will seine Ankündigung, Alt-Bundeskanzler Helmut Kohl für den diesjährigen Friedensnobelpreis vorzuschlagen, jetzt in die Tat umsetzen. «Ich beabsichtige noch in dieser Woche einen Brief an das Preiskommittee zu schreiben, um den Vorschlag förmlich zu unterbreiten».
Das sagte Barroso der "Bild"-Zeitung. Barroso hatte diese Idee erstmals schon vor einer Woche vor dem EU-Geburtstagsgipfel vorgestellt. Er will damit Kohls Beitrag zum Frieden in Europa würdigen.


Da steht GARNICHTS bezüglich der Wiedervereinigung, auch wenn Kohl zu der Zeit aktuell der Bundeskanzler war und sicherlich einiges an der Annäherung von Ost- und Westblock (Also Russland/USA im Speziellen) getan hat. Es geht bei dem vorschlag um den Frieden der in Europa geschaffen wurde, das miteinander, was dort schon grundlegend für Europa geschaffen wurde.
 
Halte nicht viel von Helmut Kohl und denke daher, dass der Nobelpreis unangebracht ist.
 
Kohl war halt einfach nur zur rechten Zeit am rechten Ort (soll heissen: zur rechten Zeit Kanzler der BRD). Der Fall des eisernen Vorhangs und die damit verbundene dt. Wiedervereinigung fallen halt in seine Regierungszeit. Ihn dafür gleich für den Friedensnobelpreis vorzuschlagen ist etwas übertrieben, finde ich. Michail Gorbatschow war/ist ja ein würdiger Träger des Nobelpreises, aber unsere Birne...? :mrgreen:

lg Udo
 
Kohl war halt einfach nur zur rechten Zeit am rechten Ort (soll heissen: zur rechten Zeit Kanzler der BRD). Der Fall des eisernen Vorhangs und die damit verbundene dt. Wiedervereinigung fallen halt in seine Regierungszeit. Ihn dafür gleich für den Friedensnobelpreis vorzuschlagen ist etwas übertrieben, finde ich. Michail Gorbatschow war/ist ja ein würdiger Träger des Nobelpreises, aber unsere Birne...? :mrgreen:

lg Udo


Kohl hat wohl in seiner Regierungszeit etwas mehr erlebt als die Wiedervereinigung. Das wir Deutschen ihn zu oft NUR DAMIT in Verbindung bringen ist etwas anderes
 
[Edit by darkkurt: Reno-Talk in den passenden Thread bitte!]

Mag sein, dass Kohl viel erlebt hat in seiner Reg.-zeit, aber er hat eben nichts bewegt. Und für den Frieden schon mal garnichts (ich rede jetzt mal nicht von seinen innenpolitischen Missetaten, sondern nur von den aussenpolitischen). Da hat sein damaliger Aussenminister im Kabinett wesentlich mehr zum Weltfrieden beigetragen.
Und genau darum ging es ja. Um den FRIEDENS-Nobelpreis!

lg Udo
 
Ihr vergesst vor lauter Wiedervereinigung folgendes Faktum: Nie war das deutsch-Französische Verhältnis besser als zur Zeit von Kohl und Mitterand! Noch 50 Jahre früher sprach man von "Erbfeinden", De Gaulle und Adenauer haben sich zwar mit Respekt behandelt, aber richtig innig wurde das verhältnis erst mit Helmut und Francios.

Man darf nicht vergessen, das die Feindschaft zwischen Deutschland und Frankreich mit zu 2 Weltkriegen geführt hat. Aussöhnung Deutschlands mit Frankreich hat für den Frieden in Europa eine Menge bedeutet.

Zur Erinnerung:

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/22/Mitterrand_and_Kohl_in_Verdun_1984.jpeg
 
Kann dir da nur noch zustimmen darkkurt. Finde auch dieses Neidverhalten, was immer wieder in solchen politischen Zusammenhängen aufkommt, eher sehr bescheiden. Vergesst doch einfach mal, das Kohl in einer Partei war/ist und nehmt seine Position als Kanzler oder Mensch und bewertet danach. Ok, Spendenaffaire etc., jeder hat Dreck am Stecken (oder ist eure Steuererklärung 100%ig?)
 
naja, um als Bundeskanzler nen US-Präsidenten auf nen SS-Ehrenfriedhof einzuladen braucht's schon ne Menge Chuzpe.
Und normale Menschen, die Steuern hinterziehen, andere begünstigen und Begünstigungen annehmen (da gabs ja auch noch Flick und Kirch ...) werden von strengen Richtern für sowas bestraft.
Also, so ein Altkanzler-Bonus hat schon was, aber das ist ja auch disjunkt von Friedensnobelpreisen. Aber nen Friedensnobelpreis hat Birne m. E. auch so nicht verdient, trotz allem Techtelmechtel mit Gorbi et al.
Ich glaube, dass Barroso da "Kohl's Mädchen" ein kleines Geschenk machen wollte (das dazu nichts kostet, außer nen Brief zu schreiben;)).
 
naja, um als Bundeskanzler nen US-Präsidenten auf nen SS-Ehrenfriedhof einzuladen braucht's schon ne Menge Chuzpe

Ganz genau! Ich empfand dies damals auch als eine schreckliche Farce. Kohl hätte sich weigern müssen. Wenn Reagan unbedingt einen Kranz niederlegen wollte, dann bitteschön ohne einen DEUTSCHEN Kanzler. Unter Schmidt oder Brandt wäre so etwas garantiert nicht passiert. Pfui Kohl! :evil:

lg Udo