News Königin-Attentäter erlag Verletzungen

Ich kann aber trotzdem den Schnee als Schnee sehen - wohlgeformte, klare Kristalle, die in der Masse eine weiße Färbung annehmen. Meine Bewunderung gilt dem Schnee, nicht dem gefrorenen Wasser.
Du kannst es auch "Dieter" nennen - es ändert nichts an den physikalischen fakten ;)

Das wir uns darin einig sind, macht noch keine natürliche Regel für den Menschen. Das wir von gut und schlecht, Recht und Unrecht sprechen, ist und bleibt Abstraktion, Einordnung der Welt in unsere Begriffe zum besseren Verständnis und Leben. Einen Mord für falsch zu befinden dient dem Selbstschutz, nicht dem natürlichen Lauf der Dinge. Und es spielt keine Rolle, wie viele Menschen in diesen Konsens einstimmen: er ist und bleibt abstrakt.

Die Regel muss nicht natürlich sein, nur allgemein anerkannt und damit gültig. Dann hat sie Einfluss auf unsere Existenz und bliebt nicht abstrakt. Eine Diskussion darüber mag abstrakt sein.

Ich sehe mich nicht verantwortlich für die Taten von Menschen, zu denen ich in keinerlei wirkendem Verhältnis stehe - ja, ich sehe nicht einmal meine Verantwortung für die Taten der Menschen, auf die ich wirke. Wieso auch? Das ich lebe, war nicht meine Entscheidung, dass sie leben, war nicht ihre Entscheidung. Das es die Gesellschaft gibt, in der ich lebe, ist nicht mein Fehler - warum also soll ich mich darum kümmern?
Wenn sie dein Leben beeinflussen? Dazu müssen sie nicht in einem Verhältnis zu dir stehen. Und der Gesellschaft kannst du dicht nicht entziehen

Und was wird dem Menschen gerecht?
Mord definitiv nicht! Wie wäre es mit Mitgefühl? Du verlangst, dass man sich in den Täter einfühlen soll - warum erwartest du nicht, das er sich in seine Opfer einfühlt? Dann hätten wir sogar einen Konsens - nur müsstest du deinen Kopfstand aufgeben... :p
 
Immerhin hat der Attentäter / die Attentäter eines erreicht.
Darüber wird diskutiert.

Hätten sich die Attentäter - wie gewünscht und gefordert - allein im kleinen Kreis Selbstmord begangen, interessiert sich keiner dafür. :roll:
 
Du kannst es auch "Dieter" nennen - es ändert nichts an den physikalischen fakten ;)

Es geht dabei um mehr als physikalische Fakten. Ein vorgetragenes Gedicht sind auch nur physikalische Phänomene, trotzdem betrachtet man es als Kunstwerk. Die Sichtweise ist entscheidend...

Die Regel muss nicht natürlich sein, nur allgemein anerkannt und damit gültig. Dann hat sie Einfluss auf unsere Existenz und bliebt nicht abstrakt. Eine Diskussion darüber mag abstrakt sein.

Und da sage ich, dass eben nur natürliche Regeln Gültigkeit haben dürfen, und nicht solche, auf die sich eine Mehrheit einigt.

Wenn sie dein Leben beeinflussen? Dazu müssen sie nicht in einem Verhältnis zu dir stehen. Und der Gesellschaft kannst du dicht nicht entziehen

Das ist alles keine Begründung dafür, wieso ich Verantwortung übernehmen sollte.

Mord definitiv nicht! Wie wäre es mit Mitgefühl? Du verlangst, dass man sich in den Täter einfühlen soll - warum erwartest du nicht, das er sich in seine Opfer einfühlt? Dann hätten wir sogar einen Konsens - nur müsstest du deinen Kopfstand aufgeben... :p

Warum Mord nicht? Und sag jetzt nicht, weil Mord schlecht ist...
Ich verlange ganz sicher nicht, dass man sich in den Täten einfühlen soll. Ich verlange generell kein Mitgefühl oder gar Mitleid. Wer seinen Willen zur Maxime erklärt, kennt kein Mitgefühl, darf kein Mitgefühl kennen, weil es dem Willen entgegensteht.


Hätten sich die Attentäter - wie gewünscht und gefordert - allein im kleinen Kreis Selbstmord begangen, interessiert sich keiner dafür. :roll:

Und das zu Recht ( :ugly: ). Aber auch ein Amoklauf solchen Ausmaßes sollte/dürfte/müsste kein Interesse erwecken...
 
Es geht dabei um mehr als physikalische Fakten. Ein vorgetragenes Gedicht sind auch nur physikalische Phänomene, trotzdem betrachtet man es als Kunstwerk. Die Sichtweise ist entscheidend...
Allerdings ist ein Mord kein Kunstwerk. Da gibt es nun mal nur eine Sichtweise.
Und da sage ich, dass eben nur natürliche Regeln Gültigkeit haben dürfen, und nicht solche, auf die sich eine Mehrheit einigt.
Nicht Mehrheit - Allgemeinheit
Das ist alles keine Begründung dafür, wieso ich Verantwortung übernehmen sollte.
Jeder Handelnde - und jeder "nicht-Handelnde" - übernimmt Verantwortung. Automatisch, ganz ohne Begründung.
Warum Mord nicht? Und sag jetzt nicht, weil Mord schlecht ist...
Ich verlange ganz sicher nicht, dass man sich in den Täten einfühlen soll. Ich verlange generell kein Mitgefühl oder gar Mitleid. Wer seinen Willen zur Maxime erklärt, kennt kein Mitgefühl, darf kein Mitgefühl kennen, weil es dem Willen entgegensteht.
Dann ist der pure Willen für sich genommen unmenschlich, wenn du ihm die Möglichkeit des Verantwortung absprichst. Wer seinem Willen folgt, ist demnach Sklave seiner Instinkte, nicht Sklave seines Geistes.
 
Allerdings ist ein Mord kein Kunstwerk. Da gibt es nun mal nur eine Sichtweise.

Ein Mord ist ein Mord und eine Tat zugleich. Eine Tat an sich. Es hat wohl wenig Sinn, weiter darüber zu diskutieren...

Nicht Mehrheit - Allgemeinheit

All jene, die aus Überzeugung mordeten und morden werden ein anderes Rechtsempfinden aufweisen als du und ich - und schon ist es nicht mehr das Recht der Allgemeinheit, sondern das der Mehrheit.

Jeder Handelnde - und jeder "nicht-Handelnde" - übernimmt Verantwortung. Automatisch, ganz ohne Begründung.

Ja - für seine Handlungen. Nicht aber für das System, innerhalb dessen er sich unfreiwillig und ohne Aussicht auf Änderungen bewegen muss.

Dann ist der pure Willen für sich genommen unmenschlich, wenn du ihm die Möglichkeit des Verantwortung absprichst. Wer seinem Willen folgt, ist demnach Sklave seiner Instinkte, nicht Sklave seines Geistes.

Wille und Instinkt sind zweierlei Dinge.
 
Naja um ihn ist es nicht schade(aber um die armen verletzten) aber man hat gesehen das die Holländer nicht an attentate gewohnt sind statt deckung zu suchen stehen die noch auf und schauen zu(bei den Amerikanern wäre der Präsident sofort untergetaucht)
 
Das Zitat geht mir seit Jahren im Kopf rum. Aber letztlich stimme ich dem doch nicht zu, denn man kann nicht davon sprechen, dass jemand das Leben verdient oder nicht.


Im Sinne von "weiterleben" - Die Opfer des Attentäters z.B.

(imho wird der Satz in den beiden Übersetzungen auch unterschiedlich wiedergegeben... einmal mit "Verdient das Leben" und einmal mit "verdient es, weiterzuleben")
 
Im Sinne von "weiterleben" - Die Opfer des Attentäters z.B.

Und der Attentäter nicht?

(imho wird der Satz in den beiden Übersetzungen auch unterschiedlich wiedergegeben... einmal mit "Verdient das Leben" und einmal mit "verdient es, weiterzuleben")

Ich kenne die Krege-Übersetzung (aus gutem Grund) nur auszugsweise...Carroux ist mir lieber ^^ Um das zu lösen brauchen wir das Original, und da heißt es: "Many that live deserve death. And some that die deserve life."
 
Das ändert doch aber nichts daran, dass das bloße Sein jedem oder keinem - gleichermaßen und ohne Relevanz seiner Taten! - das uneingeschränkte Recht (weiter)zu leben einräumt.

Sicher - ich würde ihm den Tod nicht wünschen, wenn er überlebt hätte - im Gegenteil! Nur das er seinen Tod in Kauf genommen hat, ändert nichts an der Tatsache, das er andere um ihr Leben gebracht hat - ER hat ihnen dieses uneingeschränkte Recht genommen - und deshalb einen Rechtsbruch begangen, den du also auch eingestehst - endlich! ;)