Du kannst es auch "Dieter" nennen - es ändert nichts an den physikalischen faktenIch kann aber trotzdem den Schnee als Schnee sehen - wohlgeformte, klare Kristalle, die in der Masse eine weiße Färbung annehmen. Meine Bewunderung gilt dem Schnee, nicht dem gefrorenen Wasser.
Das wir uns darin einig sind, macht noch keine natürliche Regel für den Menschen. Das wir von gut und schlecht, Recht und Unrecht sprechen, ist und bleibt Abstraktion, Einordnung der Welt in unsere Begriffe zum besseren Verständnis und Leben. Einen Mord für falsch zu befinden dient dem Selbstschutz, nicht dem natürlichen Lauf der Dinge. Und es spielt keine Rolle, wie viele Menschen in diesen Konsens einstimmen: er ist und bleibt abstrakt.
Die Regel muss nicht natürlich sein, nur allgemein anerkannt und damit gültig. Dann hat sie Einfluss auf unsere Existenz und bliebt nicht abstrakt. Eine Diskussion darüber mag abstrakt sein.
Wenn sie dein Leben beeinflussen? Dazu müssen sie nicht in einem Verhältnis zu dir stehen. Und der Gesellschaft kannst du dicht nicht entziehenIch sehe mich nicht verantwortlich für die Taten von Menschen, zu denen ich in keinerlei wirkendem Verhältnis stehe - ja, ich sehe nicht einmal meine Verantwortung für die Taten der Menschen, auf die ich wirke. Wieso auch? Das ich lebe, war nicht meine Entscheidung, dass sie leben, war nicht ihre Entscheidung. Das es die Gesellschaft gibt, in der ich lebe, ist nicht mein Fehler - warum also soll ich mich darum kümmern?
Mord definitiv nicht! Wie wäre es mit Mitgefühl? Du verlangst, dass man sich in den Täter einfühlen soll - warum erwartest du nicht, das er sich in seine Opfer einfühlt? Dann hätten wir sogar einen Konsens - nur müsstest du deinen Kopfstand aufgeben...Und was wird dem Menschen gerecht?
). Aber auch ein Amoklauf solchen Ausmaßes sollte/dürfte/müsste kein Interesse erwecken...