Karfreitag Tanzverbot

Umfrage: *Mehrheit steht zum Tanzverbot an Karfreitag

Folgende News wurde am 10.04.2017 um 07:52:52 Uhr veröffentlicht:
Umfrage: *Mehrheit steht zum Tanzverbot an Karfreitag
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Berlin (dpa) - Mehr als die Hälfte der Deutschen findet das Tanzverbot an Karfreitag einer Umfrage zufolge gut. 52 Prozent der Befragten befürworten das Musikverbot in Kneipen und Clubs an dem stillen Feiertag.
Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov mit mehr als 1000 Teilnehmern. 38 Prozent sind demnach dagegen, 10 Prozent machten keine Angabe. Vor allem ältere Menschen sind gegen die Aufhebung des Tanzverbots: Von den Befragten ab 60 Jahren antworteten 62 Prozent entsprechend.
Das Ergebnis entspricht fast genau den*Werten des Vorjahres. 2016 hatten sich 53 Prozent für die Beibehaltung des Verbots für Karfreitag ausgesprochen. 38 Prozent waren für eine Aufhebung.
 
Ich weiß es auch nicht. Bei uns ist das ähnlich. Tanzverbot und ständig Musik und Diskos. Mich regt das persönlich ziemlich auf ...
 

Ich halte mich da an Walter Moers, der seine eigene Minderheit (Schwule) und andere gern verarscht. Verarschung ist auch eine Form von Aufmerksamkeit. :mrgreen:
Und Mann, es war ein Witz, der nicht den oder die Spastiker verarscht, sondern die, die meinen einem das rhythmische sich Bewegen verbieten zu dürfen.
"Hey, sie dürfen da nicht parken, das ist ein Behindertenparkplatz!"
"Doch, ich hab Tourette, du Fotze."
Hast du es jetzt verstanden?

Ich weiß es auch nicht. Bei uns ist das ähnlich. Tanzverbot und ständig Musik und Diskos. Mich regt das persönlich ziemlich auf ...

Dann reg dich doch auf.
Mir persönlich geht das am Arsch vorbei.
Ich bin kein Christ. Auch kein Moslem oder irgendein anderer "ich laufe einem Guru hinterher" Depp.
Das ach so christliche Deutschland kriegt keine Kirche mehr voll, die Läden machen reihenweise dicht.
Frag doch mal zwei Dutzend Kids auf der Straße, was an "C"arfreitag gefeiert wird. Die meisten werden sagen, dass da das Auto erfunden wurde! Und Garibaldi hat den Schnellkochtopf erfunden. Ostern wurde das Ei erfunden. Was für ein Käse!
Wenn schon ein christlicher Feiertag angezettelt wird, dann sollte doch eine repräsentative Mehrheit was damit anfangen können. Ist aber nicht so. Wenn ich nur Oma und Opa befrage, die Tanz mit Mucke eh für Teufelswerk halten, ist klar, was rauskommt. Kann also weg. Und wer Jesu Kreuzigung befrömmeln will, kann das doch still im Keller erledigen. Oder im Kloster oder sonstwo, wo die paar wirklich praktizierenden Christen auf die Kacke hauen. Und Freitags sowieso nur Fisch, weil das kein Fleisch ist. :sick:
Sich darüber zu beschweren, dass die meisten mit den Kram nichts anfangen können sondern lieber feiern, DAS regt mich auf.
 
Zuletzt bearbeitet:
Juso-Chef für Abschaffung des Tanzverbots an Karfreitag

Folgende News wurde am 17.04.2019 um 12:42:01 Uhr veröffentlicht:
Juso-Chef für Abschaffung des Tanzverbots an Karfreitag
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Berlin (dts) - Juso-Chef Kevin Kühnert hat die Abschaffung des Tanzverbots an Karfreitag gefordert. "Ich würde selbstverständlich keine Party in einer Kirche anmelden. Ich finde aber, wer an dem Tag in die Disco gehen will, sollte das auch tun können", sagte Kühnert dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Mittwochsausgaben). Die Entscheidung zum Feiern an Karfreitag müsse jedem selbst überlassen sein. "Jeder kann sich in seinem Verein - ob Kirche, Kleingarten- oder Fußballverein - seine eigenen Regeln geben. Aber die gelten dann nicht automatisch für alle", sagte Kühnert. Auf die Frage, ob er an Karfreitag tanzen werde, antwortete er: "Wahrscheinlich nicht. Einfach, weil ich nur noch selten dazu komme - nicht aus irgendeiner Religiosität heraus, die ich nun mal nicht an mir habe."
 
Tanzverbot an Karfreitag: Thierse kritisiert Kühnert

Folgende News wurde am 18.04.2019 um 05:00:00 Uhr veröffentlicht:
Tanzverbot an Karfreitag: Thierse kritisiert Kühnert
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Berlin (dts) - Der ehemalige Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD) hat die Forderung des Juso-Vorsitzenden Kevin Kühnert nach einer Aufhebung des Tanzverbots an Karfreitag kritisiert. "Ich bin erstaunt darüber, was Kevin Kühnert für wichtig hält und welche Interessen er bedienen will", sagte Thierse den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" (Donnerstagsausgaben). "Bisher wusste ich nicht, dass die SPD eine Spaßpartei ist. Ich bin in die SPD eingetreten, weil sie für Gerechtigkeit und Solidarität eintritt und nicht für die Interessen einer im Übrigen höchst erfolgreichen Klubkultur", so der ehemalige Bundestagspräsident weiter. Thierse ist Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken. Kühnert hatte gesagt, er würde keine Party in einer Kirche anmelden. Doch "wer an dem Tag in die Disko gehen will, sollte das auch tun können", so der Juso-Chef weiter. Die Entscheidung, an Karfreitag zu feiern, müsse jedem selbst überlassen werden. Jeder könne sich in seinem Verein seine eigenen Regeln geben. "Aber die gelten dann nicht automatisch für alle", sagte Kühnert. Die Debatte flammt seit einiger Zeit jedes Jahr aufs Neue wieder auf. Am Dienstag hatte das Verwaltungsgericht Stuttgart eine Veranstaltung an Karfreitag unter Auflagen erlaubt. Stuttgart wurde verpflichtet, die Vorführung der Filme "Das Wort zum Karfreitag (mit humanistischem Tanzsegen)" und "Das Leben des Brian" bei geschlossenen Fenstern und Türen zu erlauben.
 
Wann haut mal jemand auf den Tisch?

Die Überschrift sagt alles, solange verknöcherte "Religionsführer" ihre überlieferten Thesen als Gesetz betrachten wird sich nichts ändern! Ob das der Vatikan mit seinen "10 Geboten" oder der Islam mit seiner "Sharia" oder das Judentum mit seiner "Thora" ist ( und was es da sonst noch gibt):
Es ist alles Glaube! Mehr nicht!
Man kann daran gleuben wenn man will, man muß es nicht!
Und schon garnicht sich das aufzwingen lassen!
Ich kenn als "alter Mann" noch an Besuche von Bekannten in den 1960ern aus dem katholischen Düsseldorf erinnern, die hier in Hamburg eine katholische Kirche suchten um zu ihrer Sonntagsmesse zu gehen, um nicht irgendwie in Ungnade zu fallen (was wusste ich als Kind davon, ich hab mich damals schon an den Kopf gefasst was das soll)! Auch die Christen haben zwar nicht ganz so extreme Sitten wie der Islam, aber sie haben sie! Dazu gehört das Tanzverbot am Karfreitag! wer doch tanzt ist eine Hexe und gehört .. ach nee, das war ja gestern.. heute wird einfach ein "Vergnügungsverbot" erlassen uind gut ist!
Aber wie aufgeklärt ist die Jugend von heute wenn es die breite Masse nicht lernt (lernen kann) das es einen Unterschied zwischen Religion und Gesetz gibt?

Eigentlich gehört Religionsunterricht abgeschaft, ich glaube das gibt es schon! und wenn die Erziehung zu Hause besser wäre würde auch kein "Ethik-Unterricht" erforderlich sein, wie man anständig miteinander um zu gehen hat sollte von Haus aus gelernt worden sein.
Leider hat die Erziehung/Schulbildung schon 1970 aufgehört strukturiert und in die Zukunft blickend zu sein!
Die "Antiautoritäre Erziehung" trägt ihre Früchte, einige 10-jährige behandelen ältere Menschen wie
Fußabtreter, da denke ich manchmal "Den Vater möchte ich sehen, Mutter war 15 als sie ihn kriegte, im Kindergarten war er der stärkste und da hat man nun davon (für den hätte ich die "Kondompflicht" erfunden als er 10 war!) Und leider geht es so weiter!
Das ist der gesellschaftliche Aspekt davon, bei den Andersgläubigen ist es z.B. die herhabsetzende Frauenstellung im Leben oder die extrem-Gläubigkeit bezgl. Fasten und Feiertagen, wobei es sich hier in D teilweise nicht so sehr ausprägt, aber (leider immer noch) in dern Herkunftsländern.

Das passte nicht in den Kommentar, aber das musste ich mal loswerden!
 
Ich kann mir nicht vorstellen das am Karfreitag irgendwer aufs feiern verzichtet der nicht hinter diesem Verbot steht. In Berlin zumindest nicht, wenn die einzige Dorfdisko im weiten Umkreis sich bei euch ausgerechnet an dieses Verbot hält dann tut mir das leid :O