Kann man da etwas machen?

phil schrieb:
Pumsche, nochmal: Du bist 34 Jahre alt und hast Ahnung von der Materie. Warum hast du es weiter genommen und brav auf den Arzt gehört, wenn du ihm nicht geglaubt hast? Du hättest doch auch zu nem anderen gehen können..

Phil, das sind ganz defizile Fragen, die Du so nicht stellen solltest.

Schließlich käme dabei ne andere Antwort raus, als "Der Arzt ist schuld."

Da andere Antworten nicht gewünscht sind, sind Deine Fragen äußerst unpassend!

gruss kelle!
 
Kelle schrieb:
Ich lese da nur, dass jemmanden einem anderen eins rüberbraten will, ohne nach einer normalen Lösung des Konfliktes zu suchen.
Wenn ein Medikament die gewünschte Wirkung nicht erzielt und sich der Gesundheitszustand des Patienten dadurch verschlechtert, dann sollte man als guter Arzt aufmerksam werden und weitere Untersuchungen durchführen! :-?

phil schrieb:
Warum hast du es weiter genommen und brav auf den Arzt gehört [...]
Vertraut man nicht eher einem erfahrenen Arzt als seinem eigenen Halbwissen? ;)

Wenn man wirklich ernsthafte Beschwerden hat, dann ist man im ersten Moment froh und dankbar über jede Hilfe. Auch wenn zunächst keine Wirkung erzielt wird, verliert man normalerweise nicht so schnell das Vertrauen in den Arzt. (Persönche Empfindung!)

Kelle schrieb:
Da andere Antworten nicht gewünscht sind, sind Deine Fragen äußerst unpassend!
Kelle, wenn du in diesem, bisher sehr friedlich verlaufenen, Thread Unruhe stiften willst, dann mach es wenigstens nicht so offensichtlich!

Es gibt für dich keinen Grund hier ohne Argumente in den Thread hineinzubrausen! :|
 
hfkb schrieb:
Vertraut man nicht eher einem erfahrenen Arzt als seinem eigenen Halbwissen? ;)

Wenn ich der Meinung bin, der Arzt behandelt nicht richtig, dann mach ich mich schleunigst wo anders kundig.

Mein Oma hat den Neurologen wechseln müssen.
Der neue meinte gleich, sie auf Parkinson behandeln zu müssen, wovon vorher keine Rede war.

Spontan ne Krankenschwester in der Verwandschaft gefragt, die hat ne Kollegin deren Mutter Parkinson hat, und konnte uns daher ne Fachklinik empfehlen, was der Neurologe nicht getan hat.

Oma ist zum Hausarzt, hat ne Einweisung in die Klinik bekommen und alles war wieder schick.

Keiner redet mehr von Parkinson.

Das war ne Sache von alles in allem zwei Monaten.

Aber Eigeninitiative, naja, Fremdwort für manche.

gruss kelle!
 
@Phil:die beschwerden fingen ja "erst" nach 3 Monaten an, und da hab ich es dann nach wenigen Tagen abgesetzt..und was das Fachwissen angeht...net dass ihr das falsch versteht: ich habe pharmazie studiert..nicht medizin!ich habe ahnung von medikamenten,deren wirkungen,wechselwirkungen und eben auch nebenwirkungen, von dem menschlichen organismus jedoch nur gehobene grundkenntnisse

@hfkb:genau...man vertraut eben doch erstmal seinem arzt..und zum thema arzt wechseln und Kelles Posting: ok,arztwechsel ist bei sowas schon ratsam...aber versuch das mal!erstens, auch wenn ich in berlin wohne:wieviele schilddrüsenfachärzte gibt es?genau...wenig!zweitens: schonmal an die gesundheitsreform gedacht?nicht ohne grund zahlt man praxisgebühr,damit man nicht mehr zu 5 ärzten wackelt anstatt zu einem!drittens:generelle wartezeit bei einem schilddrüsenfacharzt mindestens ein bis zwei wochen!, viertens:jetzt kommt sicherlich:warum haben denn die anderen ärzte(hausarzt,Frauenarzt) keinerlei untersuchungen in der hinsicht gemacht?ganz einfach:schonmal in einer praxis umgeschaut????die haben weder die geräte dafür noch das knowhow..deshalb gibt es ja die jeweiligen fachärzte.Wenn man bei einem hausarzt ein Blutbild macht,dann ein großes, allgemeines blutbild,der testet nicht auf TSH, T3 oder T4...das kannste haken.
und zu deiner Oma:Sie hat jemand gefragt,der selbst ähnliche erfahrungen gemacht hat....wenn ich in meinem bekanntenkreis einen arzt/krankenschwester o.äh.hätte, hätte ich das mit sicherheit auch gemacht...sicherlich hätte ich auch einfach so ins krankenhaus fahren können mit dem fazit,dass die mich wieder nach hause geschickt hätten nachdem sie mich mit valium vollgepumpt hätten......und als nachtrag:ich hab nix gegen deine meinung Kelle,aber ich finde du solltest sie wenn dann normal posten und nicht immer mit einem provakativem beigeschmack...meinst du,ich laufe einfach nur durch die gegend und mache propaganda gegen ärzte?
 
Zuletzt bearbeitet:
Pumsche schrieb:
und zu deiner Oma:Sie hat jemand gefragt,der selbst ähnliche erfahrungen gemacht hat....

Neee, wir hatten nur ne Krankenschwester in der Verwandschaft.
Das sie ne Kollegin hat, deren Mutter auch betroffen ist, wussten wir nicht, war also Zufall.

Pumsche schrieb:
meinst du,ich laufe einfach nur durch die gegend und mache propaganda gegen ärzte?

Ich meine, wenn irgendwo was schief läuft, sollte man es mit den Betroffenen Leuten sachlich klären.
Aber ich nehme an, Dein Arzt weiß nichteinmal, dass Du das Medikament überhaupt abgesetzt hast.

gruss kelle!
 
Kelle schrieb:
Ich meine, wenn irgendwo was schief läuft, sollte man es mit den Betroffenen Leuten sachlich klären.
Und was ist, wenn das mit dem betreffenden Arzt offensichtlich nicht sachlich möglich ist? :hö:

Kelle schrieb:
Aber ich nehme an, Dein Arzt weiß nichteinmal, dass Du das Medikament überhaupt abgesetzt hast.
Du sagst doch selbst, dass man den Arzt in solchen Fällen umgehend wechseln sollte. Wärst du dann nochmal bei dem angetanzt, um ihm mitzuteilen, dass du das Medikament jetzt abgesetzt hättest?
 
hfkb schrieb:
Du sagst doch selbst, dass man den Arzt in solchen Fällen umgehend wechseln sollte.

Wer lesen kann ist klar im Vorteil.
Ich sprach von kundig machen, nicht vom sofortigen Arztwechsel.

hfkb schrieb:
Wärst du dann nochmal bei dem angetanzt, um ihm mitzuteilen, dass du das Medikament jetzt abgesetzt hättest?

Keine Ahnung, aber ich würde auf alle Fälle nicht versuchen, Ihm mit dubiosen Mitteln ans Leder zu wollen.

gruss kelle!
 
Kelle schrieb:
Ich sprach von kundig machen, nicht vom sofortigen Arztwechsel.
Lässt du dich immer von zwei Ärzten gleichzeitig behandeln? Wenn ich zu einem anderen Arzt gehe, dann heißt das für mich, dass ich bei dem anderen keine Termine mehr wahrnehme. :-?

Kelle schrieb:
[...] aber ich würde auf alle Fälle nicht versuchen, Ihm mit dubiosen Mitteln ans Leder zu wollen.
Wie gesagt finde ich es eher von der Seite des Arztes dubios, wenn dieser eine offensichtliche Fehldiagnose nicht eingestehen will!
 
hfkb schrieb:
Wie gesagt finde ich es eher von der Seite des Arztes dubios, wenn dieser eine offensichtliche Fehldiagnose nicht eingestehen will!
Was ist denn daran offensichtlich gewesen? Der Arzt hatte seine eigene Theorie und er wurde (wie es scheint) bis heute nicht informiert, dass andere Ärzte andere Diagnosen gestellt haben. Wie soll er sich da was eingestehen? Und so ein Hick-Hack, nur weil ein Arzt nicht sagen will "Ich hab nen Fehler gemacht" ist meiner Meinung nach irre kindisch.
 
moin zusammen:D

also nochmal zum thema medikament absetzen:ich habe das "zeugs" über drei monate genommen..als die beschwerden auftraten,habe ich mir sofort einen termin geben lassen und die symptome genau zur sprache gebracht..und wäre er ein aufmerksamer arzt,dann hätte er spätestens nach dem aufzählen der beschwerden gemerkt,dass mein thyroxinspiegel im blut zu hoch war....und wenn er dann nicht in der lage ist, eine blutuntersuchung auszuwerten...was soll man dem guten herrn dann noch persönlich sagen?"entschuldigung,aber sie lagen komplett daneben?" oder "Trotz ihrer drei doktortitel haben sie nicht gesehen,dass die beschwerden gleich denen einer nebenwirkung durch zu hohe tyhroxinspiegel waren?"....am liebsten würde ich ihm sonst was vor den kopf knallen...aber das bringt mich letzendlich auch nicht weiter und holt mir nicht die "verlorenen" 3 monate zurück,in denen ich fast nur im bett lag,panikzustände hatte,nicht schlafen konnte und zudem aussah wie ein wischmopp...und es bringt mir auch nicht mein verlorenes halbes jahr zurück,dass ich jetzt wegen den nicht abgelegten examensprüfungen am studiumende noch hinten an hängen darf...:yawn:
 
Pumsche schrieb:
am liebsten würde ich ihm sonst was vor den kopf knallen...aber das bringt mich letzendlich auch nicht weiter
Das steht doch in starkem Wiederspruch zu:
Pumsche schrieb:
mir gehts nicht um eine evtl.finanzielle entschädigung sondern einfach nur darum, dem "eine schramme ans bein zu pissen",denn ich denke,das ist mein gutes recht..
 
hfkb schrieb:
Lässt du dich immer von zwei Ärzten gleichzeitig behandeln?

Kundig machen...
Da es wohl mit dem Lesen nicht so klappt, ganz langsam...

Wenn ich von nem Arzt wegen Rückenbeschwerden Physiotherapie verschrieben kriege, die Schmerzen nach 5 Behandlungen nicht weg sind, bzw. keine Änderung eingetreten ist, frag ich ne Physiotherapeutin meines Vertrauens, was sie zu der Kombination Schmerzen/Behandlung sagt.

Sagt sie "Ist typisch, wird erst nach acht Behandlungen besser" ist alles in Ordnung, sagt sie "Nach meiner Erfahrung Käsefug" geh ich mit der Aussage und meinem schmerzenden Rücken wieder zum Arzt...

gruss kelle!
 
@Phil:da hast du nicht unrecht!er weiss nichts von der anderen diagnose..richtig!Aber:er hätte sehen müssen,dass die medikation komplett falsch bzw.nicht von Nöten war!Und sorry...aber ich gehe doch nicht zu einem Facharzt für eine spezielle Erkrankung um dann später noch zu einem zu gehen oder?
Das Röntgengerät zeigt genau auf dem Monitor die beiden Schilddrüsenseiten an...und er kann dann auf dem Monitor die größe/Abstände etc vermessen...und für diese Werte gibt es natürlich auch Richtlinien und Grenzwerte, ebenso für die Blutwerte der Hormone der Drüse...und aller spätestens anhand der zweiten Blutwerte hätte er sehen müssen,dass die Medikation mehr als falsch ist, da mein Thyroxinspiegel in die Wolken geschossen war....wenn da steht z.B. 0,8< 1,9> 1,1 würdest du doch auch erkennen,dass dein wert(der mittlere) deutlich zu hoch ist,oder?

@Kelle:das sind doch zwei paar Schuhe!
mit einer schilddrüsenerkrankung kannst du mal nicht eben was ausprobieren und schauen ob es besser wird...bis dahin kannste hops sein,wenns ganz arg ist *menno*...und was bleibt einem denn bitte anderes übrig, als einem Arzt vertrauen zu schenken,bei dem man noch nie zuvor war?????

und nochmal@Phil:ich will wirklich kein geld..abgesehen davon würde ich so oder so keines bekommen, weil es nicht unbedingt ein Härtefall ist..mir geht es einfach darum, dass ich den gedanken habe, was ist wenn er noch zich andere patienten genauso falsch behandelt?Ich bin ja noch relativ jung, aber in einem gehobenen alter wäre man da nicht so "leicht" aus dieser situation rausgekommen...
 
Pumsche schrieb:
@Phil:da hast du nicht unrecht!er weiss nichts von der anderen diagnose..richtig!Aber:er hätte sehen müssen,dass die medikation komplett falsch bzw.nicht von Nöten war!Und sorry...aber ich gehe doch nicht zu einem Facharzt für eine spezielle Erkrankung um dann später noch zu einem zu gehen oder?
Das stimmt schon ;) Ich hab auch mehr mit hfkb gesprochen, der immer noch darauf besteht, dass das Problem ist, dass der Arzt nicht zugibt, dass er einen Fehler gemacht hat..

Pumsche schrieb:
mir geht es einfach darum, dass ich den gedanken habe, was ist wenn er noch zich andere patienten genauso falsch behandelt?
Gut, das ist was anderes. Hat sich im ersten Post nämlich nach "dem will ich eins auswischen", in nem anderen aber wieder "eigentlich bringt es mir ja gar nichts, ihm eins reinzuwürgen" angehört..
 
okay mißverständnisse sind dazu da, ausgeräumt zu werden:D ,sorry wenn ich mich anfangs vielleicht etwas doof ausgedrückt habe...:roll:
 
phil schrieb:
[...] der immer noch darauf besteht, dass das Problem ist, dass der Arzt nicht zugibt, dass er einen Fehler gemacht hat.
Ich bestehe nicht darauf, ich lese lediglich den Thread und poste ab und an meine Meinung dazu. ;)

In Post #33 hat Pumsche das doch aber eigentlich alles nochmal erläutert. Von daher sollte das soweit klar sein.

Der Ausgangspunkt des Threads war ohnehin ein anderer und da sind wir noch nicht wirklich voran gekommen. :-? Ob man rechtlich gegen diesen Arzt etwas machen kann ist noch unklar. Da bin ich auch weiterhin der Meinung, dass es fast unmöglich sein wird, ihm etwas nachzuweisen und er daher auch nur schwierig belangt werden kann.
 
Pumsche schrieb:
mir geht es einfach darum, dass ich den gedanken habe, was ist wenn er noch zich andere patienten genauso falsch behandelt?

Schon mal dran gedacht, dass er aufgrund ähnlicher Symptome und gleicher Behandlung in zwanzig Fällen erfolgreich war, und Du ne Ausnahme bist?

gruss kelle!
 
sorry Kelle, das glaube ich nicht!
folgende situation bei meinem letzten besuch in seiner praxis:Eine Frau,ältere dame, kam völlig unter atemnot leidend und nach luft ringend in die praxis,sie war beinahe auf der strasse zusammen gebrochen,jemand hatte ihr geholfen,sie klagte über starke brustschmerzen,stechen und atemnot...ich denke jeder mensch und erst recht jeder arzt hätte,alleine nur zur sicherheit, ersteinmal sofort den notarzt/krankenwagen gerufen...er nicht! feuerwehr kam erst ettliche zeit später...und diagnostizierte herzinfarkt...und wir saßen im warteraum und haben alles schön mitangehört....:roll: