Ich empfehle jemandem, der nichts falsch gemacht hat, sich nicht von anderen Leuten dafür anbrüllen zu lassen - und allem Anschein nach hat der Lehrer außer einer lauten Stimme keine stichhaltigen Argumente vorgebracht.
Erstens hat man hier nur die Aussage des Schülers. Und Schüler stellen sich oftmals ziemlich an für Kleinigkeiten. Zweitens finde ich es o.k., wenn man sich gegen das Fehlverhalten eines Lehrers auflehnt. Also mit der Schülervertretung spricht, dass ein Lehrer sich nicht unter Kontrolle hat und halt zu schnell ausrastet oder ähnliches. Grundsätzlich empfinde ich aber viele Regeln von Lehreren und auch von Schulordnungen als sinnfrei. Aber auch viele Gesetzte entbehren manchmal jeglicher Logik. Dennoch halte ich mich daran, auch wenn es keine stichhaltigen Argumente gibt. Was bringt es mir moralisch im Recht zu sein, wenn ich dafür dann gegen das Gesetz verstoße?!
Übrigens sitzt eine sehr streitbare ehemalige Mitschülerin von mir seit vielen Jahren im Bundestag. Durchsetzungsvermögen zu trainieren kann einen also weit bringen. Sicherlich weiter als permanentes Duckmäusern gegenüber einer vermeintlich höheren Macht.
Durchsetzungsverögen sollte man nur nicht mit Sturrheit verwechseln
