Islamistischer Terrorismus in Deutschland

phip schrieb:
Wenn das eine ernste Frage sein soll: Ich kenne keinen und ich würde mich über solche Mistwitze echauffieren... :roll:

Suddenly he turns to a serious rocket... Hast du noch nie in der Schule ein Judenwitz gehört? Dann komm mal in meine Schue, dort wirst du viele Christen sehen, die Judenwtze reißen und anschließend, hier muss wieder Ordnung her sagen...

Und ich habe ehrlich gesagt auch noch nie in meinem Leben einen Islamisten getroffen, der sich in die Luft sprengen wollte, oder gar jemanden verletzen wollte. Die meissten haben halt nur eine feste Meinung...
 
zum thema judenwitze muss man sagen, es gibt diskreminierende judenwitze, und witze von juden über juden, die (natürlich) nicht diskreminierend sind. Juden sind nunmal ein fröhliches Volk und lachen gern über sich selbst.

edit: Jüdischer Witz
 
HAM schrieb:
[...] Und ich habe ehrlich gesagt auch noch nie in meinem Leben einen Islamisten getroffen, der sich in die Luft sprengen wollte, oder gar jemanden verletzen wollte. Die meissten haben halt nur eine feste Meinung...
Das Problem bei Fundamentalisten oder (noch schlimmer) Terroristen ist doch, dass man sie eben nicht erkennt. Würdest Du Deiner (auch moralischen) Pflicht nachkommen und so jemanden bei der Polizei melden? Ich nehme einfach mal an, Du würdest es tun. Ich nehme mal weiter an, dass das jeder tun würde. Wenn man nun jedem Terroristen ansehen oder auch nur anmerken würde, dass er ein Terrorist ist, dann hätte die Welt überhaupt kein Problem mit Terrorismus, weil es keinen gäbe ;)

Nur ist es aber leider so, dass es (meines Wissens nach) in den letzten 50 oder mehr Jahren keinen fundamentalistischen Christen gab, der sich aus politischen oder religösen Motiven irgendwo in die Luft gesprengt hätte. Lasse mich gerne eines besseren belehren, aber wem muss nun folglich mehr Aufmerksamkeit zuteil werden?

Darüber hinaus denke ich nicht, dass wir in Deutschland ein Problem mit Terrorismus bekommen (jedenfalls nicht aus der Richtung der Moslems). Ich glaube, wir stehen auf der Liste möglicher Terrorziele ganz weit unten...

Gruß,
Photon
 
Zuletzt bearbeitet:
Photon schrieb:
Nur ist es aber leider so, dass es (meines Wissens nach) in den letzten 50 oder mehr Jahren keinen fundamentalistischen Christen gab, der sich aus politischen oder religösen Motiven irgendwo in die Luft gesprengt hätte. Lasse mich gerne eines besseren belehren, aber wem muss nun folglich mehr Aufmerksamkeit zuteil werden?

Wenn wir nicht unbedingt auf das selbst-in-die-Luft-sprengen bestehen, und mal religöse Sachen neutral betrachten, dann hatten die Deutschen ind den letzten 50 jahren die RAF als größtes terroristisches Problem, England die IRA, Spanien die ETA, die Franzosen die Korsen, die Italiener Teile der Mafia...

Teilweise zogen sich da die Grenzen zwischen den rivalisierenden Parteien parallel zu religiösen Grenzen, aber egal...

Aber woher sollte jemand mit Baujahr ~1990 noch die RAF kennen?

Die gefährlichsten Anschläge in Deutschland wurden immer noch von Deutschen begangen.

gruss kelle!
 
Kelle schrieb:
[...]
Die gefährlichsten Anschläge in Deutschland wurden immer noch von Deutschen begangen.
Ja, nun schließt ja das eine das andere nicht aus. Warum sollte es nicht fundamentalistische Deutsche geben? Streng orthodoxe Christen, Juden, Moslems, Hindus, Buddhisten, ...? Oder eben auch radikale Linke und Rechte?

Wir können also an der Staatsbürgerschaft im Grunde gar nichts festmachen, da müssen wohl andere Maßstäbe her. Also vergleichen wir mal die Anzahl gewaltbereiter Anhänger verschiedener Religionen dieser Tage und stellen was fest? Oder wir vergleichen die gewaltbereiten Anhänger politischer Gruppierungen und stellen dann was fest? Von wem geht also (nach dem 2. Weltkrieg bis heute) eine wesentlich größere Gefahr aus?

;)

Gruß,
Photon
 
Photon schrieb:
JVon wem geht also (nach dem 2. Weltkrieg bis heute) eine wesentlich größere Gefahr aus?

Von gewalttätigen Seperatisten bzw. radikalen politischen Strömugen, die gerne eine Religion zur Rechtfertigung Ihrer verqueren Ansichten nehmen *g*

gruss kelle!
 
Kelle schrieb:
Von gewalttätigen Seperatisten bzw. radikalen politischen Strömugen, die gerne eine Religion zur Rechtfertigung Ihrer verqueren Ansichten nehmen *g*

gruss kelle!

Schön und richtig in einem Satz zusammengefasst. :p

Genaus ist es - es geht doch eigentlich nie wirklich um Religion wenn sich Leute in die Luft sprengen oder einen Krieg beginnen. Es geht um Macht, Land und Ideologien.
 
Photon schrieb:
Darüber hinaus denke ich nicht, dass wir in Deutschland ein Problem mit Terrorismus bekommen (jedenfalls nicht aus der Richtung der Moslems). Ich glaube, wir stehen auf der Liste möglicher Terrorziele ganz weit unten...
dazu fehlt noch ein zitat:
"An appeaser is one who feeds a crocodile - hoping it will eat him last."
Winston Churchill
Kelle schrieb:
Aber woher sollte jemand mit Baujahr ~1990 noch die RAF kennen?
falls du mich jetzt mal so spontan meinst, warne ich nicht in den beiträgen wo ich nicht vor islamischen fanatikern warne, vor dem Kommunistischen Terrorismus?
Genaus ist es - es geht doch eigentlich nie wirklich um Religion wenn sich Leute in die Luft sprengen oder einen Krieg beginnen. Es geht um Macht, Land und Ideologien.
schön das ich nicht der einzige bin der sowas merkt :)
 
iNeXtreMo schrieb:
dazu fehlt noch ein zitat:
"An appeaser is one who feeds a crocodile - hoping it will eat him last."
Winston Churchill[...]
Na zauberhaft ;) Ich habe nichts davon geschrieben, Terroristen zu unterstützen und still zu hoffen, dass das erworbene Wissen nicht gegen uns verwendet wird. Das Paradebeispiel hat ja mehrfach die USA abgeliefert. Es geht schlicht darum, Terrorismus aus unserem Land fernzuhalten.

Was in anderen Ländern passiert geht uns insofern nichts an, dass man schon sehr häufig diese Menschen erst als "Terroristen" betitelte, um sie später als "Freiheitskämpfer" zu feiern. Wenn ich bedenke, was die USA in den Ländern angerichtet hat, aus denen die meisten heutigen Terroristen stammen, dann liegt es sehr nahe zu vermuten, dass das die Freiheitskämpfer von morgen sind...

Gruß,
Photon
 
Liquid0815 schrieb:
zum thema judenwitze muss man sagen, es gibt diskreminierende judenwitze, und witze von juden über juden, die (natürlich) nicht diskreminierend sind. Juden sind nunmal ein fröhliches Volk und lachen gern über sich selbst.

edit: Jüdischer Witz

Aus der Quelle:
Grüns ältester Sohn ist, um eine Katholikin heiraten zu können, zum christlichen Glauben konvertiert. Da einem frommen jüdischen Vater nichts Schlimmeres passieren kann, versinkt Grün in tiefe Depression und sperrt sich in seine Kammer. Dennoch geht die Tür auf und ein alter Mann mit weißem Bart tritt ein. Es ist Gott: „Warum weinst Du, Grün?“ – „Soll ich denn nicht weinen, mein Sohn hat sich taufen lassen!“ – „Aber Grün, meiner doch auch!“ – „Ja, und was soll ich jetzt machen?“ – „Machs wie ich: Mach ein neues Testament!“
:LOL: der ist gut ;)

Edit @Photon, es geht aber nicht darum auf welcher Stufe wir stehen (in Bezug auf Terror) und wenn wir schon mit Zitaten um uns werfen:

Niemöller schrieb:
"Als die Nazis die Kommunisten holten,
habe ich geschwiegen;
ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Sozialdemokraten einsperrten,
habe ich geschwiegen;
ich war ja kein Sozialdemokrat.
Als sie die Gewerkschafter holten,
habe ich nicht protestiert;
ich war ja kein Gewerkschafter.
Als sie mich holten,
gab es keinen mehr, der protestierte."

Übertrag es, wenn wir uns raushalten und den Terror gewähren lassen, gewinnt der Terror an Macht und Struktur, wir verlieren Freunde.
 
Zuletzt bearbeitet:
Cybo schrieb:
[...] Edit @Photon, es geht aber nicht darum auf welcher Stufe wir stehen (in Bezug auf Terror) und wenn wir schon mit Zitaten um uns werfen:
[Niemöller-Zitat]
Übertrag es, wenn wir uns raushalten und den Terror gewähren lassen, gewinnt der Terror an Macht und Struktur, wir verlieren Freunde.
Wie gesagt: Es ist nicht in meinem Sinne, Terroristen zu unterstützen. Aber ich wiederhole mich gern nochmal: Was heute noch Terroristen sind, könnte man morgen schon als Freiheitskämpfer feiern.

Im Grunde ist doch Terrorismus nicht anderes als Krieg. Nur das die Seite der Terroristen über weniger Möglichkeiten verfügt, als das Land, gegen das sich der Terrorismus richtet. Immer sind mit Terrorismus auch politische Ziele und Aussagen verbunden. Im Falle des Terrorismus in den USA also: "Wir Araber haben die Schnauze voll davon, uns von Euch unterdrücken und benutzen zu lassen!". Im Falle Israel und Palästina: "Wir lassen uns unser Land nicht von Zionisten wegnehmen und uns auch nicht von euch ermorden!". Im Falle Deutschlands und der RAF: "Wir sind Kommunisten und wollen gewaltsam gegen Imperialsmus vorgehen!". Im Falle der IRA: "Wir wollen keine britische Besatzung unseres Landes!"

Und ich denke, erst wenn man die Aussage hinter dem Terrorismus versteht, kann man einordnen, ob für uns in Deutschland eine Gefahr besteht oder nicht. Oder anders gesagt: Auch wenn man die Methoden des Terrorismus ablehnt, kann man von Fall zu Fall vielleicht doch Verständnis für die Lage der Menschen haben. So waren die Wiederstandskämpfer im Dritten Reich auch nur "Terroristen", nach 1945 waren es Helden. Will sagen, mit der Zeit ändert sich manchmal auch die Beurteilung. Sollten wir jemals sozialistisch werden, hängen vielleicht auch auf allen Fluren mal Bilder von "RAF-Freiheitskämpfern".

Wenn ich für meinen Teil gegen Terrorismus bin, dann nur seiner Methoden, nicht immer seiner Ziele wegen. Deshalb bin ich für eine Prävention und bin keinesfalls dafür, die Augen zu verschließen. Aber ich mache auch meine Augen auf und frage mich, welches Leid die Menschen dazu brachte, so handeln zu wollen. Und dann frage ich mich oft, ob man Terrorismus mit noch mehr Gewalt begegnen kann (wie es die USA und Israel stets zu tun pflegen), oder ob man die Ursachen dafür nicht auch anders beseitigen kann...

Gruß,
Photon
 
iNeXtreMo schrieb:

Was hat das jetzt mit islamischen terrorismus (hier in Deutschland) zu tun?

Ich kann mich an ne News von gestern erinnern, wo über nen Nigerianer (?) berichtet wurde, dem wegen Ladendiebstahls die rechte Hand amputiert wurde, gemäß Sharia.

Was gab es doch für ein Jubel der Klammmember über ordentliche Strafen und nicht solche Luschen wie hier in Deutschland und so.

Von daher scheint die Sharia sich großer Beliebtheit in Deutschland zu erfreuen.

gruss kelle!
 
iNeXtreMo schrieb:
na klar wofür brauchen wir noch das grundgesetz .... :roll:

Grundgesetz?
Wenn es nach diversen politischen Gruppierungen und Meinungen geht, ist dies zu lasch für diverse Straftaten bzw. das Strafgesetzbuch.

Forderungen nach Todesstrafe und "Schwanz ab" stehen für mich auf gleicher Höhe wie die Sharia.

gruss kelle!
 
Kelle schrieb:
Grundgesetz?
Wenn es nach diversen politischen Gruppierungen und Meinungen geht, ist dies zu lasch für diverse Straftaten bzw. das Strafgesetzbuch.

Forderungen nach Todesstrafe und "Schwanz ab" stehen für mich auf gleicher Höhe wie die Sharia.

gruss kelle!

Die Sharia ist ein von einer Reilgion abgeleites Buch. Undzwar zu 99 %. Das Grundgesetz ist aus Moral entstanden.

Eine Todesstrafe macht sie noch lange nicht zur Sharia!
 
HAM schrieb:
Das Grundgesetz ist aus Moral entstanden.

Genau genommen aus christlicher Moral, da die christlichen Gebote sehr gut im deutschen Gesetzbuch zu finden sind.

HAM schrieb:
Eine Todesstrafe macht sie noch lange nicht zur Sharia!

Sicherlich nicht.
Aber man kann sich nicht über die Unmenschlichkeit der Sharia beschweren, und zwei Tage später hier in Deutschland die Todesstrafe fordern.

gruss kelle!