Geschichte Irakkrieg schlimmer als Vietnamkrieg?

"Das strategische Ziel [der Baathisten] liegt auf der Hand: das Land noch weiter ins Elend fahren, um die Zukunft zu diskreditieren; deshalb auch die Angriffe auf Ölleitungen und Hilfsorganisationen wie UN und Rotes Kreuz; immer härtere Gegenschläge provozieren, um das Volk zu solidarisieren. Es ist ein Krieg nicht nur gegen die Amerikaner, sondern gegen das eigene Land – nach der klassischen Terror-Regel: „Je schlimmer die Lage, desto besser für uns.""

Dass dieser Plan offenbar Früchte treibt ist ja nichts neues, ist aber immernoch lange nicht repräsentativ für die schiitische Mehrheit. Zum Thema Gewalt gegen das Volk schick ich mal diesen Link ins Rennen:

https://derstandard.at/?url=/?id=2467484
 
bennsenson schrieb:
Wer ist denn jetzt wieder "man"? Du scheinst auf diesen Punkt, dass es verschiedene Strömungen im Irak gibt und dass die meisten Schiiten sich ganz sicher nicht Hussein zurückwünschen, absolut argumentresistent zu sein, das nervt langsam und es hat vor allem keinen Zweck, auf dieser Basis weiterzudiskutieren.
*lach* Ja bin ich tatsächlich.

Nach dem Irakkrieg hat man im Fernsehen nur glückliche Menschen gesehen. Ähnlich wie die zensierten Bilder aus Afghanistan, wo sich 3 Hansel erstmal vor der Kamera fröhlich die Bärte abrasiert haben *lach*. Man hat demonstrativ die Statue von Hussein umgerissen und den Kopf dann durch die Straßen gezogen. Nun, ich bin mir sicher, dass da die allermeisten Menschen froh waren, dass nun endlich der Krieg vorbei und der Arsch von Hussein entmachtet wurde. So weit, so gut.

Und nun sollte alles besser werden. Freie Wahlen, der Reichtum des Landes an Öl sollte dem Volk gehören und nicht nur in Husseins Taschen fließen, niemand wird mehr unterdrückt und es kehrt Friede, Freude und ein Eierkuchen ins Land ein... Naja, hat ja fast geklappt.

Tatsächlich sind die Zustände im Land aber noch heute (ich wiederhole: 3 Jahre nach der offiziellen Beendigung des Krieges!) schlimmer, als vor dem Krieg. Um genau zu sein sogar noch schlimmer, als während des ersten Golfkriegs (da gab es nämlich Essensmarken - oder so ein Essenbuch, weiß nicht mehr). Vom Reichtum des Landes profitiert nun ein anderer Diktator - diesmal allerdings kein Moslem. Die meisten Häuser sind noch immer zerstört und die Regierung faktisch handlungsunfähig - jedenfalls was das Gewaltmonopol im Lande angeht. Angst, Ungewissheit und Hass auf dem Westen machen sich breit. Das Tun der Terroristen ist nur Öl ins Feuer gießen, aber nicht der ausschlaggebende Punkt. Wären die Leute zufrieden (im Sinne von "satt" und "trocken"), dann hätten die Terroristen fast gar keine Chance. So aber schütten sie täglich Salz in die offene Wunde und müssen nicht mal lange nach potentiellen Selbstmordattentätern suchen...

Noch sind sich die Menschen im Irak nicht besonders grün. Zu lange wurden die Sunniten von der Minderheit der Schiiten unterdrückt. Aber es wird nicht mehr lange dauern, da haben die Iman des Landes die Moslems vereinigt und für ein gemeinsames Vorgehen gegen die gesamte westliche Welt aufgestachelt. Und das ist nicht das Werk der Terroristen, sondern das hat dann Amerika zu verantworten durch ein frevelhaftes Vor- und Umgehen mit dem Irak und dem Islam an sich.

Vielleicht wäre die Stimmung im Land proamerikanisch geblieben, wenn sie genug Lebensmittel, Wasser, Kleidung und Decken ins Land geschafft hätten. Ich an Bushs Stelle hätte so viele humanitäre Hilfsflüge gen Irak starten lassen, dass sogar die Vögel hätten zu Fuß gehen müssen. Aber naja, ich bin nicht Bush (Gott sei Dank)...

Gruß,
Photon
 
Photon schrieb:
Das Tun der Terroristen ist nur Öl ins Feuer gießen, aber nicht der ausschlaggebende Punkt. Wären die Leute zufrieden (im Sinne von "satt" und "trocken"), dann hätten die Terroristen fast gar keine Chance. So aber schütten sie täglich Salz in die offene Wunde und müssen nicht mal lange nach potentiellen Selbstmordattentätern suchen...
Das z.B. stimmt aber nicht. Der "Widerstand" hat naemlich sehr wohl Probleme, Anhaenger zu finden. Du solltest vielleicht auch erwaehnen, dass Widerstandsgruppen gegen den Widerstand gegruendet wurden. Und das nicht allzu oft.

Die Situation kann ueberhaupt nicht abschliessend bewertet werden, denn es ist viel zu wenig bekannt: worauf du dich beziehen kannst sind die Medienberichte aus ein paar wenigen Provinzen.
 
panzerkind schrieb:
Das z.B. stimmt aber nicht. Der "Widerstand" hat naemlich sehr wohl Probleme, Anhaenger zu finden. Du solltest vielleicht auch erwaehnen, dass Widerstandsgruppen gegen den Widerstand gegruendet wurden. Und das nicht allzu oft.

Die Situation kann ueberhaupt nicht abschliessend bewertet werden, denn es ist viel zu wenig bekannt: worauf du dich beziehen kannst sind die Medienberichte aus ein paar wenigen Provinzen.


Aha.... nochmal.... im Schnitt 65 (!!) kleine oder größere Anschläge am Tag.
Sieht irgendwie nicht aus als wenn die an Nachwuchs Mangel hätten.

Ich werde mich aber hier ausklinken, da ich eher jemanden anderen als
argumentresistent ansehe.
[IRONIE]Also, wir wissen jetzt das den Menschen im Irak die Sonne aus dem
Hintern scheint und alle froh und glücklich sind, dass die großen Befreier ihr
Land im Handstreich genommen haben.[/IRONIE]

Das einzige was ich wirklich glaube ist die Tatsache, dass man sich Anfangs
ECHT gefreut hat das Hussein weg ist. Was die "Befreier" aber nun dort veranstalten ist eine Schande für jeden, der nur ein Funken Anstand in der
Brust hat. Ich gehe sogar weiter und sage, dass es Verrat an der gesamten
zivilisierten Welt ist.
Eine Administration die solche Greultaten lediglich von ein paar Feldwebeln
und Gefreiten sühnen lässt ist nicht besser als ein billiger Bananenstaat.
Ein Verteidigungsminister, der seine Truppe nicht im Griff hat ist fehl am
Platz. Ein Präsident der seinen Verteidigungsminister nicht im Griff hat, ist
ebenso fehl am Platz!
 
panzerkind schrieb:
[...]
Die Situation kann ueberhaupt nicht abschliessend bewertet werden, denn es ist viel zu wenig bekannt: worauf du dich beziehen kannst sind die Medienberichte aus ein paar wenigen Provinzen.
Naja - ich für meinen Teil beziehe meine Informationen aus mehreren Quellen. Zunächst natürlich die Medienberichte. Die USA hat aber dazu gelernt seit Vietnam und heute dürfen faktisch keine unzensierten Berichte mehr an die Öffentlichkeit gelangen. Jedenfalls nicht während und kurz nach dem Krieg. Das ist Fakt und auch hinlänglich bekannt. Ob nun die Berichte dieser Tage objektiver sind, lassen wir mal dahin gestellt.

Dann halte ich große Stücke auf Peter Scholl-Latour, von dem ich kein Interview verpasse. Meistens sind diese Sendungen live, sodass man auch nicht einfach unbequeme Passagen wegschneiden kann. Der Mann sagte beispielsweise auch sehr deutlich, dass man unsere Kultur, Werte und Ansichten niemals in diese Länder "exportieren" kann, schon gar nicht mit Gewalt. Auch er verurteilt das Vorgehen der USA auf das schärfste. Mir kommt es vor, als belächelt er auch ein wenig die Bush-Administration, die nicht nur die Lage völlig falsch einschätzte und einschätzt, sondern sich auch noch so selten dämlich nach dem Krieg verhielt.

Und ich habe meinen Iraker, der mir mal gelegentlich diverse Webseiten vom arabischen ins deutsche übersetzt hat. Ich kann sicher behaupten, dass längst nicht alle Iraker und andere Araber mit den Umständen zufrieden waren. Dort hatte man zum Beispiel auch Informationen bekommen, wie das alltägliche Leben im Land aussieht - wobei ich diese Informationen vielleicht (der Objektivität wegen) als überzogen einordne, aber jedenfalls waren sie nicht proamerikanisch zensiert...

So, daraus bilde ich mir mein Urteil. Das muss im Endeffekt nicht richtig sein, aber im Gesamtbild gesehen ist es für mich auch wesentlich glaubhafter und realistischer, der USA zu unterstellen, sie würden sich einen Scheiß um die Menschen im Land kümmern, als zu behaupten, sie wären die großen Befreier, Helden und Wohltäter...

Irgendwann ist hier auch mal der Vergleich mit der Befreiung Deutschlands von H****r gefallen. Vielleicht noch ein Wort dazu: H****r war ja nun ein weit schlimmerer Mann, als ein Hussein es je hätte sein können. Davon abgesehen hat sich die damalige USA wenigstens etwas Mühe gegeben, das Nötigste ins Land zu schaffen. Zwar haben die Carepakete hinten und vorne nicht gereicht, aber der gute Wille war wenigstens erkennbar. Aber allein der hat im Irak schon im Ansatz gefehlt. Man hat sich nur um die für die USA wichtigen Punkte gekümmert und das Volk zur Not auch verrotten lassen.

Herr Bush, so macht man sich keine Freunde! Weder im Irak, noch irgendwo sonst in der Welt...

Gruß,
Photon
 
das_makro schrieb:
Aha.... nochmal.... im Schnitt 65 (!!) kleine oder größere Anschläge am Tag.
Sieht irgendwie nicht aus als wenn die an Nachwuchs Mangel hätten.

Photon schrieb:
Tatsächlich sind die Zustände im Land aber noch heute (ich wiederhole: 3 Jahre nach der offiziellen Beendigung des Krieges!) schlimmer, als vor dem Krieg.

Wenn man immer dieselben unreflektierten, eindimensionalen Phrasen zu lesen bekommt, machts wirklich keinen Spaß mehr. Meine Antwort auf diese Aussagen stehen in ungefähr 10 Posts, verteilt auf den ganzen Thread, bei Bedarf nachschlagen.
 
bennsenson schrieb:
Wenn man immer dieselben unreflektierten, eindimensionalen Phrasen zu lesen bekommt, machts wirklich keinen Spaß mehr. Meine Antwort auf diese Aussagen stehen in ungefähr 10 Posts, verteilt auf den ganzen Thread, bei Bedarf nachschlagen.
*lach* Du bist mir ja auch ein kleiner Strolch.

Erstmal war der Post ja nun mehr als völlig überflüssig, wenn Du alles sowieso schon 10 mal geschrieben hast. Macht aber nix, manchmal schreibt man auch gerne, wenn das Wetter schlecht ist, wa? ;) Und zum Zweiten mal so viel: "unreflektierte" und "eindimensionale Phrasen" - woher kommt diese Annahme? Etwa weil Bush als westlicher Staatsmann bei Dir mehr Sympathien hat, als Hussein? Warum verschließt Du Dich vor der Tatsache, dass die USA zwar einen Tyrannen abgesetzt haben, dafür aber wieder Not und Elend ins Land brachten (diesmal aber für alle - Schiiten, Sunniten, Christen,...)? Warum gibt es überhaupt noch derart häufig und massiv Widerstand im Irak, wenn doch jetzt alle fröhlich Feisttänze auf der Straße vollführen? Alles Saddam-Fans, wa? :LOL:

"Phrasen" ist wohl das falsche Wort, bei so vielen gegenteiligen Tatsachen. "Eindimensional" und "unreflektiert" wohl auch, wenn man sich auch mal bei der anderen Seite informiert. Also was soll der Beitrag?

Gruß,
Photon
 
Photon schrieb:
Irgendwann ist hier auch mal der Vergleich mit der Befreiung Deutschlands von H****r gefallen. Vielleicht noch ein Wort dazu: H****r war ja nun ein weit schlimmerer Mann, als ein Hussein es je hätte sein können. Davon abgesehen hat sich die damalige USA wenigstens etwas Mühe gegeben, das Nötigste ins Land zu schaffen. Zwar haben die Carepakete hinten und vorne nicht gereicht, aber der gute Wille war wenigstens erkennbar. Aber allein der hat im Irak schon im Ansatz gefehlt. Man hat sich nur um die für die USA wichtigen Punkte gekümmert und das Volk zur Not auch verrotten lassen.
Nur, dass es der USA zunächst überhaupt nicht das Wohlwollen der Bevölkerung aus war...
Der Morgenthau-Plan sah vor, Deutschland langfristig zu deindustrialisieren und einen dezentralen Agrarstaat in die Mitte Europas zu pflanzen um Deutschland das Potential auf neuerliche Aggressionsausübung für immer zu berauben...

Es galt ein Fraternisierungsverbot und es galt der Spruch: Wir kommen nicht als Befreier, sondern als Besetzer...


Erst als die Anti-H****r-Koalition zerbröckelte (durch Sowjetisierung im Osten, Bürgerkriege in Asien und den Besitz der Atombombe durch die SU ), brauchte man ein wohlgesonnenes Deutschland (BRD)... Daher ,mitunter, bekam Deutschland die berühmten ERP-Gelder...
Weitere Stichwarte: Trueman-Doktrin, Contaiment... bla bla...


Wer weiß? Vielleicht feiern die Iraker die Amerikaner in dreißig Jahren wirklich als die Befreier, wie wir es taten... Und sechzig Jahre danach könnte sich dann auch im Irak ein irrationaler Anti-Amerikanismus ausbreiten, der im Grunde eine Kritik an der eigenen Gesellschaft sein soll... :roll:
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, phip. Magst ja recht haben. Es ist doch auch eigentlich völlig egal, aus welchen hinterlistigen Motiven Hilfe gewährt wird. Und selbst dann, wenn die USA nur Schokolade eingeflogen hätte, um die Kinder zu beeindrucken und damit versucht hätte, die nächste Generation von proamerikanischen Irakern "heranzuzüchten". Oder eben Lebensmittel, Wasser und Kleidung für das Volk, um den Terrorismus seiner Grundlage zu berauben und damit den Widerstand im Lande schon im Keim zu ersticken.

Völlig egal, weshalb man es getan hätte. Wichtig wäre nur gewesen, dass man es getan hätte. Aber sich derart strötenblöd anzustellen, das halbe Land in Schutt und Asche zu legen, dann die Welt aufzufordern, Wiederaufbauhilfe zu leisten (wobei die lukrativen Aufträge nur an amerikatreue "Partner" vergeben wurden, während Deutschland nur hätte zahlen dürfen), ist schon blöd genug. Dann das Volk aufgrund mangelnder Mittel und Logistik regelrecht aushungern zu lassen, ist schon eigentlich eine Frechheit. Aber sich darüber hinaus noch hinzustellen und zu rufen "Freuet euch, ihr seid frei!", das ist echter Zynismus gepaart mit Blödheit...

Gruß,
Photon
 
Photon schrieb:
Erstmal war der Post ja nun mehr als völlig überflüssig, wenn Du alles sowieso schon 10 mal geschrieben hast. Macht aber nix, manchmal schreibt man auch gerne, wenn das Wetter schlecht ist, wa? ;)

Wenns danach geht, ist das Wetter bei Dir aber 24/7 schlecht :D Du bist nun wirklich der Meister der Reposts, also das solltest Du mir nun wirklich nicht zum Vorwurf machen :roll:

Photon schrieb:
Warum verschließt Du Dich vor der Tatsache, dass die USA zwar einen Tyrannen abgesetzt haben, dafür aber wieder Not und Elend ins Land brachten (diesmal aber für alle - Schiiten, Sunniten, Christen,...)?

Es ist keine Tatsache, deshalb. Ich habe genügend Quellen gepostet, aus denen hervorging, dass beispielsweise die humanitäre Versorgung unter der USA besser ist als unter Hussein, jedenfalls werden keine Ethnien bewusst ausgehungert, und es gibt auch keine von den US-Truppen betriebene ethnische Verfolgung. Die humanitäre Versorgung wird von Baathisten, Konterrevolutionären und ausländischen Ismamisten sabotiert, nicht von Bush.

Aber ich denke, wir sollten den Thread mal auf die Zukunft richten. Angenommen, Du würdest als Weltrichter eingesetzt und könntest entscheiden, wie im Irak weiterverfahren wird. Sagen wir Du lässt die USA abziehen. Die Folge wäre - wie ich glaube - wohl der Zusammenbruch jeglicher demokratischer Strukturen, es würde ein blutiger Bürgerkrieg ausbrechen, in dem verschiedene Parteien sich ungebremst gegenseitig abmetzeln, schlimmer noch als jetzt sowieso schon. Vielleicht würdest Du eine internationale Schutztruppe, am besten ohne US-Beteiligung, oder unter Kommando von Nicht-US-Heerführung einsetzen.

Denkst Du, die würden nicht bekämpft? Das Ziel dieser Truppe wäre dasselbe wie das der USA, eine Schlichtung der ethnischen Konflikte durch Demokratisierung oder Trennung der Streitparteien. Das ist aber geographisch extrem schwierig, da fast jede Stadt alle Ethnien beherbergt. Das wollen viele dort aber auch gar nicht, die Anschläge und Kämpfe würden ungemindert weiter gehen. Eine arabische Friedenstruppe? Die arabische Welt ist dermaßen uneins, dass dies nicht möglich ist, die wirtschaftlichen Interessen wären übrigens dieselben wie die der USA und Europa, nämlich das Öl. Oder den Irak einfach machen lassen und international isolieren? Dann kann ich Dir aber sagen, dass das Land in Flammen aufgeht wie nie zuvor und humanitäre Hilfsgüter erst gar nicht mehr verteilt werden, sondern von der mächtigsten Gruppierung dort eingesackt und unter sich aufgeteilt wird (so wie es in Somalia zB war).

Also was sind deine Vorschläge? Ich lasse mich auch gerne überzeugen, wenn eine gute Idee dabei ist.
 
bennsenson schrieb:
Wenns danach geht, ist das Wetter bei Dir aber 24/7 schlecht :D Du bist nun wirklich der Meister der Reposts, also das solltest Du mir nun wirklich nicht zum Vorwurf machen :roll:
Ja, es ist ein Kreuz, wenn man nach dem 10. Post noch immer nicht verstanden wird, ich kenne das. Aber ich habe mir noch nie erlaubt, extra einen Post zu schreiben, nur um auf 10 vorhergehende hinzuweisen *lach* Na egal, weiter im Text:

bennsenson schrieb:
Es ist keine Tatsache, deshalb. Ich habe genügend Quellen gepostet, aus denen hervorging, dass beispielsweise die humanitäre Versorgung unter der USA besser ist als unter Hussein, jedenfalls werden keine Ethnien bewusst ausgehungert, und es gibt auch keine von den US-Truppen betriebene ethnische Verfolgung. Die humanitäre Versorgung wird von Baathisten, Konterrevolutionären und ausländischen Ismamisten sabotiert, nicht von Bush.
Ja, na das wäre ja auch noch doller, wenn Bush persönlich die gleiche Politik verfolgen würde, wie Hussein! Ich hingegen bezweifle ja auch gar nicht, dass alle das gleiche bekommen, nur ist das gleiche weniger als vorher! Und zwar soviel weniger, dass der Terrorismus leichtes Spiel hat.

bennsenson schrieb:
Aber ich denke, wir sollten den Thread mal auf die Zukunft richten. Angenommen, Du würdest als Weltrichter eingesetzt und könntest entscheiden, wie im Irak weiterverfahren wird. [...]
Sehr schwere Ausgangssituation. Ich hätte (wie schon geschrieben) Massen von Hilfsgütern ins Land gekarrt, dass jeder einzelne Iraker sich vorgekommen wäre wie im Paradies. Dann hätte ich dort eine provisorische Regierung etabliert, bis zu den ersten Wahlen. Dann hätte ich mit dem Irak Verträge abgeschlossen über zukünftige Erdölliefrungen und den Preis festgeschreiben für diese Zeit. Weiterhin hätte ich dem Irak militärische Hilfe bei eventuellen Problemen mit Iran und anderen Staaten der Region zugesagt.

So, nun bin ich aber nicht Bush. Und wie er die Lage im Land jetzt noch in den Griff kriegen will, weiß ich überhaupt nicht. Vielleicht rettet er noch ein bisschen was, wenn er jetzt massenweise Hilfslieferungen und Firmen zum Wiederaufbau schickt, aber ich glaube es nicht. Da hat er und seine "Befreier" schon viel zu viel beim Volk versaut. Aber ich denke, dass wenn überhaupt noch was zu retten ist, dann nur über die Gunst des Volkes. Medizin, Kleidung, Essen und so weiter in Massen ins Land schaffen. Pflichtimpfungen für alle, kostenlose Untersuchungen und als Zeichen des guten Willens sollte er auch eine prachtvolle Moschee errichten oder restaurieren lassen in Koproduktion mit den örtlichen Verantwortlichen.

Wenn man die örtliche Regierung dann gestärkt hat, kann man über einen Abzug aus dem Irak nachdenken und hat vielleicht neue Freunde im nahen Osten. Aber ich glaube, bevor das alles passiert, wird Bush lieber schwul werden wollen, als dass er seine geliebten Dollar in "Kameltreiber" investiert. Und ob das Öl dann die ganzen Kosten wieder einspielt, ist fraglich...

Gruß,
Photon
 
bennsenson schrieb:
Wenn man immer dieselben unreflektierten, eindimensionalen Phrasen zu lesen bekommt, machts wirklich keinen Spaß mehr. Meine Antwort auf diese Aussagen stehen in ungefähr 10 Posts, verteilt auf den ganzen Thread, bei Bedarf nachschlagen.


Sorry, deine Klugscheißerei hab ich langsam satt. Du musst nicht meinen,
dass alle anderen "eindimensional" und "unreflektiert" denken würden nur weil
du eine irakische Familie kennst und vielleicht mal ein Buch über die Araber
gelesen hast.
Ob dir eine Diskussion Spaß macht ist mir sowas von egal. Wenn du die FAKTEN
nicht ertragen kannst ist das ganz alleine dein Problem.
Nur weil du deine HALTLOSEN Behauptungen immer wieder in das Forum wirfst,
heisst das noch lange nicht, dass sie die Wahrheit sind.

~ 40 000 tote Zivilisten sind FAKT und das trotz Präzisionswaffen.
~ 65 Anschläge sind FAKT
Folter (HEUTE) in den irakischen Gefängnissen sind FAKT
Greultaten der Amerikaner an der irakischen Bevölkerung sind FAKT
Keine sichtbaren Fortschritte beim Wiederaufbau im Irak, sind FAKT
Immer noch Hunger und Ehlend .... FAKT

Fakt ist auch das der amerikanische Staat seine Bürger auf fragwürdigste
Weise nach und nach immer mehr Bürgerrechte entzieht.
Außerdem ist Fakt, das Amerika auf der ganzen Welt mehr oder weniger
illegale Gefängnisse betreibt. Ich will garnicht wissen was da abgeht.
Fakt ist außerdem, dass Amerika dafür gesorgt hat, dass KEIN Amerikaner
vor das UN- Kriegsverbrechertribunal gestellt werden darf.
Ich kann die Liste so weiterführen aber mir fehlt die Zeit ( der Hund hat schon
das Gelbe in den Augen :D )

Nur weil ein Herr Bush im namen der Terorbekämpfung morden lässt, ist er
deshalb keinen Deut besser als Sadam. Nein er ist SCHLIMMER! Dabei ist
es unerhelblich wieviele Tote auf sein Konto gehen und welche Ziele
verfolgt werden. Tote Zivilisten sind tote Zivilisten ob es nun Kurden, Schiiten
oder vermeidliche Terroristen sind.
 
das_makro schrieb:
~ 40 000 tote Zivilisten sind FAKT und das trotz Präzisionswaffen.
~ 65 Anschläge sind FAKT
Folter (HEUTE) in den irakischen Gefängnissen sind FAKT
Greultaten der Amerikaner an der irakischen Bevölkerung sind FAKT
Keine sichtbaren Fortschritte beim Wiederaufbau im Irak, sind FAKT
Immer noch Hunger und Ehlend .... FAKT

https://www.gfbv.de/inhaltsDok.php?id=576&stayInsideTree=1

https://www.gfbv.de/pressemit.php?id=67&stayInsideTree=1

Zitat aus dem zweiten Artikel:

"Nach der Vorführung des irakischen Diktators Saddam Hussein vor einen irakischen Haftrichter erinnert die Gesellschaft für bedrohte Völker an die Schuld des Baath-Regimes und seines Führers. Etwa eine Million irakische Bürger aller Nationalitäten und religiösen Gemeinschaften sind Saddam zum Opfer gefallen.

Allein im Nordirak sind in den vergangenen 35 Jahren rund eine halbe Million Kurden – unter ihnen auch assyrisch-aramäische Christen, Yeziden und Turkmenen – vernichtet worden. 182.000 dieser 500.000 Opfer starben bei der so genannten Anfal-Offensive 1987/88 entweder durch den Einsatz chemischer Kampfstoffe einen qualvollen Tod oder sie wurden – wenn sie den Giftgaseinsatz überlebt hatten - bei Massenerschießungen von Einsatzgruppen getötet. Unter diesen Toten wiederum waren allein 8.000 Männer und Knaben des Barzani-Stammes. Der Organisator der Anfal-Offensive, der Cousin Saddam Husseins, Ali Hassan Al-Majid, hat 100.000 Opfer eingestanden. Diesen Genozid haben Administration, Armee und Einsatzgruppen Saddams in allen Einzelheiten registriert und akribisch festgehalten. 14 Tonnen des Materials wurden in den USA von der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch gesichtet und analysiert."

Zitat aus dem ersten Artikel (zum Thema Folterung), Ausschnitt:

Hussein: Hinrichtungs- und Foltermethoden Tötungs- und Hinrichtungsarten:


- ohne Warnung in Ansammlungen von Zivilisten schießen
- Massenexekutionen von Verschleppten und Verscharren der Toten in
Massengräbern (z.B. 8.000 Knaben und Männer des Barzanistammes)
- Bombardieren von Dörfern und Städten (Halabja) mit Giftgas
- Massenexekutionen von Überlebenden der Giftgasangriffe
- Vernichtung von Zehntausenden Alten, Kranken, Säuglingen,
Kleinkindern, Schwangeren,
Verwundeten, Hungernden als Konsequenz der Lebensbedingungen
während und nach den Massenvertreibungen 1975, 1987/88 und 1991 und
durch Zerstörung von 5.000 Dörfern und Vergiftung der Brunnen
- Öffentliche Enthauptung von Frauen, von angeblichen
Prostituierten und von Angehörigen der weiblichen Opposition mit
Schwertern
- Ertränken von Menschen im Tigris, die mit Gewichten beschwert
worden waren - Erhängen von Menschen an Leitungsmasten - Menschen aus
Krankenhausetagen stürzen lassen

Foltermethoden (Ausschnitt)
- Herausschneiden der Zunge
- Ausstechen der Augen
- Durchbohren der Hände mit Bohrmaschinen
- Scheinhinrichtungen (1997 Todesstrafe festgelegt für 18
Straftatbestände)
- Festnahme weiblicher Angehöriger eines Häftlings und deren
Vergewaltigung in dessen Gegenwart
- Zusendung von Videobändern an ins Ausland geflüchtete
Oppositionelle, auf denen Vergewaltigungen weiblicher Angehöriger zu sehen sind
- Amputation beider Hände - Übergabe zu Tode Gefolterter an
Angehörige
- Hetzen von Bluthunden auf Häftlinge
- Amputation beider Ohren oder von rechter Hand und linkem Fuß mit Fernsehübertragung - Einbrennen von Brandzeichen auf die Stirn von Deserteuren - Brechen von Gliedmaßen
- Verbrennen bei lebendigem Leibe - Entziehung von Wasser über längere Zeiträume



das_makro schrieb:
Nur weil ein Herr Bush im namen der Terorbekämpfung morden lässt, ist er
deshalb keinen Deut besser als Sadam. Nein er ist SCHLIMMER!

Für mich schlichtweg unhaltbar.

PS:

das_makro schrieb:
[...] und vielleicht mal ein Buch über die Araber
gelesen hast.

https://www.amazon.de/exec/obidos/A...8-2/ref=sr_8_xs_ap_i2_xgl/028-6809232-2282944

Das ist nicht das einzige Buch, was ich zu dem Thema gelesen habe, aber da es witzigerweise wirklich "Die Araber" heisst, empfehle ich es Dir hiermit, könnte helfen.
 
Zuletzt bearbeitet:
bennsenson schrieb:
[...]
Hussein: Hinrichtungs- und Foltermethoden Tötungs- und Hinrichtungsarten:
[FOLTERMETHODEN]
[...]
Wenn mna das liest, kommt einem direkt die Galle hoch, wa? Gut, dass der Saddam weg ist! Möge ihm eine gerchte und harte Strafe ereilen!

Nun mal ein paar Foltermethoden der Hutu an den Watutsi (Bürgerkriege in Afrika), bei denen sich die USA nicht genötigt fühlte einzugreifen. Wahrscheinlich weil es keine sonderlichen Rohstoffressourcen gibt:

- Brechen der Fußgelenke und bewusst falsch zusammenheilen gelassen
- Übergießen der Opfer mit kochendem Wasser und anschließendes Festbinden der Opfer am Boden bis zum Eintritt des Todes
- Verschleppung von Frauen und Kindern und deren Vergewaltigung
- Abtrennen diverser Gliedmaßen und Ausbrennen der Wunden
- Schächtung von Gefangenen (aufschneiden und ausbluten lassen)

und so weiter...

Vielleicht noch ein Wort, wie die Amerikaner im Irak zu Gange waren und sind:

- Erschießung von Zivilisten (Frauen und Kindern inbegriffen) in ihren Häusern
- Bombardierung ziviler Ziele (Krankenhäuser, Wasser- und Stromleitungen etc.)
- Demütigung und Folterung von Kriegsgefangenen und vermeindlicher Terroristen (also Zivilisten)
- Zerstörung von religösen Kultstätten
- Mangelnde Nachkriegsversorgung der Bevölkerung
- Zerstörung jeglicher staatlicher Strukturen, dass das Volk wieder zum Faustrecht zurück fällt

Gern auch noch, wie die USA in ihren Kriegen inder Vergangenheit sonst verfahren ist, wenn ein Sieg unwahrscheinlich war:

- Einsatz von chemischen Kampfstoffen (Agent Orange etc.)
- Einsatz von nuklearen Waffen
- Einsatz von radioaktiv kontaminiertem Material, das Langzeitschädigungen hervorruft (auch Schädigungen des Erbgutes!)

So, jetzt bitte keine Diskussion darüber, was nun schlimmer oder weniger schlimm ist. Aber dass sich die Iraker nicht sonderlich über die "Befreier" freuen, dürfte doch wohl mehr als klar sein. Und dass ich (und viele andere) in Anbetracht des riesigen militärischen Potentials der USA eher Angst vor den USA habe als vor irgendeinem wild gewordenen Staatschef eines klitzekleinen Landes irgendwo in der Wüste, dürfte wohl auch klar sein. Ganz und gar schon deshalb, weil ich Bush so ziemlich jede Schweinerei zutraue.

Hussein war ein Tyrann und Sadist, Verbrecher, Völkermörder - aber er stand dazu. Bush und so mancher amerikanische Präsident ist und war es auch, aber sie tarnten sich alle unter dem Deckmantel der Demokratie, Freiheit und Gottesfurcht. Und die frommen Lämmer dieser Welt lobpreisen Bush, weil er seine Schweinerein schließlich unter einem "edlen Ziel" zu tarnen gedenkt. Er marschiert nach Lust und Laune in jedes Land der Welt ein, niemand kann und wird ihn stoppen und dafür wird er sogar noch von vielen bejubelt! *lach* Na macht mal...

Aber genau darum geht es. Niemand kann sich ernsthaft wünschen, dass Hussein wieder an die Macht kommt - auch der nicht, dem es gut unter ihm ging. Aber es ist nur eine Seite der Medaille, dass der jetzt weg vom Fenster ist. Die andere Seite ist die amerikanische Besetzung und deren Folgen...

Gruß,
Photon
 
Photon schrieb:
Niemand kann sich ernsthaft wünschen, dass Hussein wieder an die Macht kommt - auch der nicht, dem es gut unter ihm ging. Aber es ist nur eine Seite der Medaille, dass der jetzt weg vom Fenster ist. Die andere Seite ist die amerikanische Besetzung und deren Folgen...

Na das klang auch schonmal anders, aber ich bin froh, dass wir auch in diesem Thread langsam einen gemeinsamen Nenner finden. Denn ich kann nur noch einmal betonen, dass ich die Entstehung des Krieges auch nicht gutheisse und auch nie behauptet habe, dort würden nun alle ein glückliches Leben führen, sondern nur dass man, um Dein Bild zu benutzen, eine Medaillenseite zeigt.
 
Ja, aber nun erkläre mir mal, warum das Finden eines gemeinsamen Nenners erst dann möglich ist, wenn jemand ausdrücklich betont, dass er auch gegen Saddam Hussein, gegen Nazis, gegen Rassismus, für Demokratie etc. ist.

Es ist doch völlig unerheblich für das Thema, ob ich nun für oder gegen Saddam Hussein bin. Hier ist Thema, dass ein Land (nämlich die USA) ein anderes Land (den Irak) überfallen und unterworfen hat. Das war Unrecht und ein illegaler Angriffskrieg. Nun ist er vorbei, die Mächtigen dieser Welt haben (mal wieder) die Schnauze gehalten und zugeschaut. Ok, war wahrscheinlich Angst vor wirtschaftlichen Sanktionen oder sogar selbst ins Fadenkreuz der USA zu geraten. Gab ja genug Demonstrationen auch innerhalb der USA, wobei jeder einzelne Demonstrant mehr Mut bewies, als der arschlose Annan. Aber gut, vorbei.

Man hat den Machthaber des Irak abgesetzt und später auch inhaftiert. Und was nun? Das weiß Bush der Simpel auch nicht. Hat er doch damit gerechnet, dass die Iraker sich freuen würden, unter der amerikanischen Flagge die amerikanische Freiheit zu genießen. Aber ach - Freiheit allein macht wohl auch nicht satt...

Und um nun dem Thema etwas zu entsprechen: Auch heute noch denken viele Amerikaner, dass sie in Vietnam gewonnen hätten. Denken sie das etwa auch über den Irak? Was ist "ein Sieg"? Wenn es Ziel war, Hussein und seine Mannen zu entmachten, dann war es ein Sieg. Aber ich weiß nicht, ob die Iraker das amerikanische Joch wirklich als Freiheit bezeichnen würden. Ich würde es nicht...

Gruß,
Photon
 
bennsenson schrieb:
Allein im Nordirak sind in den vergangenen 35 Jahren rund eine halbe Million Kurden – unter ihnen auch assyrisch-aramäische Christen, Yeziden und Turkmenen – vernichtet worden. 182.000 dieser 500.000 Opfer starben bei der so genannten Anfal-Offensive 1987/88 entweder durch den Einsatz chemischer Kampfstoffe einen qualvollen Tod oder sie wurden – wenn sie den Giftgaseinsatz überlebt hatten - bei Massenerschießungen von Einsatzgruppen getötet. Unter diesen Toten wiederum waren allein 8.000 Männer und Knaben des Barzani-Stammes. Der Organisator der Anfal-Offensive, der Cousin Saddam Husseins, Ali Hassan Al-Majid, hat 100.000 Opfer eingestanden. Diesen Genozid haben Administration, Armee und Einsatzgruppen Saddams in allen Einzelheiten registriert und akribisch festgehalten. 14 Tonnen des Materials wurden in den USA von der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch gesichtet und analysiert."

Zitat aus dem ersten Artikel (zum Thema Folterung), Ausschnitt:

Hussein: Hinrichtungs- und Foltermethoden Tötungs- und Hinrichtungsarten:


- ohne Warnung in Ansammlungen von Zivilisten schießen
- Massenexekutionen von Verschleppten und Verscharren der Toten in
Massengräbern (z.B. 8.000 Knaben und Männer des Barzanistammes)
- Bombardieren von Dörfern und Städten (Halabja) mit Giftgas
- Massenexekutionen von Überlebenden der Giftgasangriffe
- Vernichtung von Zehntausenden Alten, Kranken, Säuglingen,
Kleinkindern, Schwangeren,
Verwundeten, Hungernden als Konsequenz der Lebensbedingungen
während und nach den Massenvertreibungen 1975, 1987/88 und 1991 und
durch Zerstörung von 5.000 Dörfern und Vergiftung der Brunnen
- Öffentliche Enthauptung von Frauen, von angeblichen
Prostituierten und von Angehörigen der weiblichen Opposition mit
Schwertern
- Ertränken von Menschen im Tigris, die mit Gewichten beschwert
worden waren - Erhängen von Menschen an Leitungsmasten - Menschen aus
Krankenhausetagen stürzen lassen

Foltermethoden (Ausschnitt)
- Herausschneiden der Zunge
- Ausstechen der Augen
- Durchbohren der Hände mit Bohrmaschinen
- Scheinhinrichtungen (1997 Todesstrafe festgelegt für 18
Straftatbestände)
- Festnahme weiblicher Angehöriger eines Häftlings und deren
Vergewaltigung in dessen Gegenwart
- Zusendung von Videobändern an ins Ausland geflüchtete
Oppositionelle, auf denen Vergewaltigungen weiblicher Angehöriger zu sehen sind
- Amputation beider Hände - Übergabe zu Tode Gefolterter an
Angehörige
- Hetzen von Bluthunden auf Häftlinge
- Amputation beider Ohren oder von rechter Hand und linkem Fuß mit Fernsehübertragung - Einbrennen von Brandzeichen auf die Stirn von Deserteuren - Brechen von Gliedmaßen
- Verbrennen bei lebendigem Leibe - Entziehung von Wasser über längere Zeiträume

Die Foltermethoden sind schlimm, keine Frage. Sadam IST Böse, auch keine Frage aber es kommt nicht darauf an WIE man tötet, sondern in dem Fall WEN
man tötet, um zu sagen, dass Sadam und George von gleichen Kaliber sind.
Im Übrigen solltest du dir mal die Bilder von Abu- Graib (?) anschauen.

:roll:
 
Ein kleiner Einschub: heute ist ein sehr schoener Tag :mrgreen:. Gestern war auch ein schoener Tag, der heutige ist aber aufgrund der Verzoegerung der Bekanntgabe noch viel viel schoener :mrgreen:

Denn heute wird - wie vor zwei Jahren schon (Uday und Qusay) ein boeser Mann zusammengeflickt, der wohl derzeit noch etwa so :ugly: aussieht :biggrin: und anschliessend der Oeffentlichkeit vorgefuehrt :mrgreen: . Fast so schoen wie die Eroeffnung der WM :biggrin: