News Inzest-Paar nach über zwei Jahren wieder zusammen

Na irgendwie sind wir doch alle durch inzesst entstanden oder nicht?
Zum Anfang soll es doch nur Adam und Eva gegeben haben dann kamen die ersten Kinder Kain, Abel und Set, und weitere Töchter und Söhne und die haben es dann miteinander getrieben und nu sind wir fast 7 Milliarden Menschen :mrgreen:
 
Na irgendwie sind wir doch alle durch inzesst entstanden oder nicht?
Zum Anfang soll es doch nur Adam und Eva gegeben haben dann kamen die ersten Kinder Kain, Abel und Set, und weitere Töchter und Söhne und die haben es dann miteinander getrieben und nu sind wir fast 7 Milliarden Menschen :mrgreen:

Genau genommen ist Eva auch nur ein Teil Adams. Er hats also quasi mit sich selbst getrieben. Können wir dann wieder zu wissenschaftlich belegbaren Geschichten kommen?
 
Guck mal hier:
:arrow: Gefahren von Inzest und Inzucht
Da ist das ganz gut und einfach erklärt. Warum setzt man sich also dem Risiko aus?

Danke für den Link. Ich habe auch nie bestritten, das es nicht so sein könnte. Ich habe nur auf die falsche Argumentation verwiesen. In dem Beitrag geht es unter anderem um die angebliche geistige Zurückgebliebenheit der Kinder. Diese muss aber wie gesagt nicht unbedingt aus dem erblichen resultieren, sondern liegt in einem großen Teil auch an der Erziehung und mitunter auch am gesellschaftlichen Status der Eltern.
Es geht mir vor allem darum, dass dieser Artikel einfach a) nicht von allen Seiten beleuchtet wurde, b) einseitig ist und c) einen armen Stil hat
 
Guck mal hier:
:arrow: Gefahren von Inzest und Inzucht
Da ist das ganz gut und einfach erklärt. Warum setzt man sich also dem Risiko aus?

Dann wird demnächst dem gesamten europäischen Adel das Kinder zeugen verboten? Weil deren Erbgut ja schon so weit hin sein dürfte das dies die einzig llogische Konsequenz ist?

Im übrigen mag die Erklärung nun gut und einfach sein, allerdings greift sie viel zu kurz. Weil was wäre denn nun wenn es statt einer Erbkrankheit nun derer mehrere gäbe, zum Beispiel 2? Dann würde nach dieser simplen Logik folgendes eintreten:

ein Viertel Kinder sind ganz gesund
die Hälfte der Kinder leidet an einer Erbkrankheit
das restliche Viertel leidet sogar an beiden Erbkrankheiten

und diese Betrachtung gilt nun schon für Kinder nichtverwandter Elternteile. Und jetzt gibt es sicher nicht nur 2 Erbkrankheiten ...

Nun gibt es in der Natur einen Mechanismus um Inzucht zu vermeiden der über den Geruch geht. Der hat im vorliegenden Fall offensichtlich versagt. Warum behaupten wir nicht einfach das die beiden eben doch genetisch wunderbar zusammenpassten, das wäre doch ebenso 'offensichtlich'?

An dieser Stelle müssten wir dann langsam überlegen ob wir nicht einen verpflichtenden Besuch bei einer Genetik-Beratungsstelle fordern. Aber was macht dann jenes Päärchen dem der Arzt eröffnet das es nur bedingt optimal zueinander passt weil eben und so weiter, aber die gute Nachricht wäre das es noch andere Päärchen gäbe und da könnte man dann genetisch optimieren tätig werden?

Und dann die Frage nach der 'Körperverletzung'. Einen ähnlichen Fall gab es bereits wo allerdings ein normales Paar das bereits 3 behinderte Kinder hatte nach der Geburt eines Vierten den Arzt wegen der Fehlprognose 'müsste gutgehen' auf Schadensersatz verklagte? Der Arzt hätte es sich ja leicht machen können und abraten können.

Wieso setzt man sich also diesem Risiko aus? Leben ist immer Risiko, und für die beiden war es scheinbar ok. Nicht das ich das sonderlich gut finde, aber es gibt auch genügend (erbliche) Behinderte die das Risiko 'behindertes Kind' in Kauf nehmen. Leben ist immer immer Risko.