Inlandsüberweisung - Laufzeit über 1 Monat?

27o8

abgemeldet
2 Mai 2006
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Hallo,
ich habe vor über einem Monat Geld an ein Mitglied ausgezahlt, dieses Mitglied fragte mich jedoch vor einiger Zeit wo das Geld bleiben würde, es wäre bis heute noch nichts auf dem Konto angekommen.

Daraufhin habe ich bei der Bank angerufen und mich beschwert und nachgefragt was denn da los wäre, der Mitarbeiter teilte nur mit, dass das Geld am Tag der Überweisung tatsächlich von meinem Konto abging, und seit dem auch nicht zurückgekommen ist. Als ich dann nachfragte, ob es denn bei dem Empfänger angekommen wäre (da er bei der gleichen Bank ist), das durfte mir der Mitarbeiter jedoch nicht sagen (Datenschutz und so), er sagte mir nur ich sollte demjenigen mal sagen, dass er persönlich zu seinem Bearbeiter kommen sollte, was ich getan habe.

Nachdem derjenige dann da war teilte er mir mit, sie hätten ihm nochmal bestätigt, dass kein Geld eingegangen wäre und ICH sollte einen Nachforschungsauftrag bei meiner Bank beantragen. Als ich meinte, ob er mir denn was schriftliches geben könne (z.B. Kontoauszug etc.) sagte er das wäre nicht möglich, da die Mitarbeiter ihm auch keinen geben dürften :think:

Also nochmal ein Zusammenfassung:
Ich habe ein Geschäftskonto bei der Postbank in Stuttgart, er hat eine Sparcard bei der Postbank in Hamburg. Ich überweise Anfang September Geld und das ist angeblich bis heute noch nicht auf seinem Konto, bei mir aber eindeutig abgebucht (Daten wurden auch mehrmals verglichen und sind korrekt). Inlandsüberweisungen dürfen ja maximal 3 Banktage dauern, Postbank intern ist das sogar immer LIVE gewesen.

Und nun soll ICH einen Nachforschungsauftrag in Auftrag geben? Und dafür bestimmt noch einmal Geld bezahlen? Kann doch irgendwie nicht sein? :-?
 
Und nun soll ICH einen Nachforschungsauftrag in Auftrag geben? Und dafür bestimmt noch einmal Geld bezahlen? Kann doch irgendwie nicht sein? :-?

Nachforschungsanträge kann nur der Auftraggeber der Übeweisung abgeben; also in dem Fall du. So ist das leider.

Kosten dürfen keine enstehen, wenn eindeutig die Bank schuld ist. Das nachzuweisen ist jedoch nicht so leicht.
Hast du per Onlinebanking überwiesen?
 
Hast du per Onlinebanking überwiesen?
Ja ging per Onlinebanking raus, hier jedoch noch als Sammelüberweisung. Auf meinem Kontaosuzug steht dann leider nur

Sammelüberweisung
x Posten
y€

In Starmoney sehe ich jedoch noch genau welche Posten das waren, und auch der Mitarbeiter der Postbank konnte mir ja bestätigen, dass die Überweisung raus ging.

Werde dann wohl mal einen Nachforschungsauftrag in Auftrag geben. Aber warum sollte es schwer sein nachzuweisen, dass die Postbank schuld ist? Ich sehe ja was auf dem (virtuellen) Überweisungsträger steht, und die Daten stimmen 100%ig auch der Kontoinhaber ist identisch und kein Druckfehler, also ist von meiner Seite aus alles korrekt abgelaufen :mrgreen:
 
Wie cygnus schon sagt, Nachforschungsauftrag stellt der Überweisende. Dass das kostenfrei ist ist nich garantiert, vor allem nicht wenn die Schuld eben nicht bei der Bank liegt (Die Postbank nimmt für sehr viele "Extrawünsche" Gebühren, also genausten informieren).

Da das Geld nicht automatisch zurückgekommen ist (BLZ oder KtoNr falsch), gibt es eigentlich nur folgende Möglichkeiten:

1.) Das Geld ist durch nen Zahlendreher auf nem fremden Konto angekommen (Ja, die Bank müsste KtoNr und Name abgleichen (noch), aber es wird sich eher um nen kleineren Betrag handeln schätze ich? ;))

2.) Das Geld ist ordnungsgemäß angekommen aber der Empfänger hat was auf den Augen ODER aber (und das halte ich aufgrund von "Sagen Sie ihm mal er soll sich bei seinem Berater melden", "Ja Kontoauszüge dürfen die mir auch nich geben") er hat Probleme mit seinem Konto ;) Pfändung, evtl. sogar nen Abwicklungsfall oder Ahnliches. Das erklärt dass er kein Zugriff auf sein Geld und vielleicht auch nur schlechten Zugriff auf seine Auszüge hat. Dann ist nämlich nichts mehr mit EC-Karte, Online-Banking, Telefonbanking usw. Und zum Berater geht man dann auch nicht sooo gern. Und wenn die Bank dann DIR schon den Auftrag gibt ihm zu sagen er solle sich doch mal melden ... dann haben die schon Mühe ihn zu erreichen oder er kommt der Bitte einfach nicht nach ^^ (Alles natürlich reine Vermutung! Macht aber eben Sinn bei den seltsamen Aussagen ;))

Aber starte ruhig den Nachforschungsantrag (richte dich mal auf lange Wartezeit ein ^^). Bin zuversichtlich das Ergebnis ist "Der Betrag wurde dem Empfänger am xx.xx.xxxx gutgeschrieben". Und dann bist du eh raus aus der Nummer.
 
Habe eben angerufen und einen Nachforschungsauftrag in Auftrag gegeben, Postbank möchte dafür 10,50€ wenn der Fehler nicht bei der Postbank liegt. ;)

Pfändung, evtl. sogar nen Abwicklungsfall oder Ahnliches
Daran hab ich auch schon gedacht :p
 
Dachte ich mir ;) Für nen Überweisungsrückruf (die meist nichtmal erfolgreich sind) nehmen die ebenfalls um die 10€.
Für ne Sparkontoauflösung (Unbar, an andere Bank - aber auch das nur weil sie keine 900€ mehr in bar rausrücken wollten - "es kommen ja noch mehr Kunden bis das nächste Geld geliefert wird...") auch mal 5€ und all so ein Schweinkram ^^
Bei den Filialbanken hier in meiner Gegend ist/wäre das jeweils kostenlos (egal wer Schuld war/ist). Das is dann halt der Wehrmutstropfen an kostenlosen Girokonten etc.
 
Das is dann halt der Wehrmutstropfen an kostenlosen Girokonten etc.
Ist es ja nicht einmal, anfangs zahlt man 9,99€ im Monat mittlerweile bin ich auch auf 0€ Grundgebühr weil ich durchschn. Habensaldo größer als x habe.
 
Das mit der Pfändung ist aber unlogisch. Was hat er denn dann von den paar Cent, wenn er nicht darauf zugreifen könnte?

Ich denke eher, dass der User dich 2x abzocken möchte. Evtl. hat er seine Kontoauszüge vernichtet und den Geldeingang einfach nicht mitbekommen.
Seis drum, du hast das Geld auf das von Ihm angegebene Konto überweisen. Nun muss ER dir nachweisen, dass kein Geld angekommen ist.
An deiner Stelle würde ich keinen Cent in einen solchen User investieren, der "bestenfalls" wirklich nur zu blöd ist, ein paar Zahlen vom Ausdruck richtig zu interpretieren.

grüße
 
Rein rechtlich gesehen sollte Dich das Thema gar nicht mehr interessieren denn Du hast einen Nachweis dafür, dass die Überweisung an das richtige Konto raus ging und auch nicht zurück gebucht wurde.

Wenn der Empfänger also behauptet, kein Geld bekommen zu haben, sollte er das durch die Offenlegung seiner Kontoauszüge für den besagten Zeitraum belegen können.