Soziales Initiative von Gates und Buffett : 40 Superreiche spenden Hälfte ihres Vermögens

wenn ich ein Unternehmen gründe, meine Kohle und Arbeitszeit investiere und auch riskiere dann zum wesentlichen Teil doch nur damit monetär dabei was rumspringt

wenn ich mir nix aus Kohle mache, dann such ich mir nen faulen Job der mich über Wasser hält und den ich möglichst nicht als Arbeit empfinde

Es gibt genügend Aussagen von (Super-)Reichen, die sich der Sozialen Komponente von Steuerzahlungen durchaus bewusst sind - Also das es ihnen eben nicht nur drauf ankommt, soviel Geld wie möglich zusammen zu raffen.
 
Es gibt genügend Aussagen von (Super-)Reichen, die sich der Sozialen Komponente von Steuerzahlungen durchaus bewusst sind - Also das es ihnen eben nicht nur drauf ankommt, soviel Geld wie möglich zusammen zu raffen.

würd ich in der Öffentlichkeit grundsätzlich auch so verkaufen, schon damit nacher mein Auto nicht brennt, oder damit die anderen üblen Dinge die Sozialneid mit sich bringt besser woanders niedergehn
 
Wie läuft denn sowas technisch ab. Das Vermögen setzt sich ja auch Grundbesitz, Unternehmen(sbeteiligungen) usw. zusammen. Wie spendet man denn sowas?

sicher nicht, z.B. in Berlin fackeln, zunehmend mehr, meistens teure Autos ab
Ehern abnehmend. Und auf Platz zwei VW, gefolgt von Opel. Also auch viele nicht soooo teure Autos.
 
Ich kann doch Sozialneid nicht verhindern?! Ich kann nur dafür sorgen das ich selbst nicht Ziel davon werde.

Doch, kannst du. Indem du nämlich nicht nur an den eigen Profit denkst. Primär ist das sicherlich wichtig, weil sonst kein Unternehmen lange funktionieren kann. Aber durch den Erfolg entsteht Verantwortung - seinen Mitarbeitern gegenüber, dem Staat gegenüber.

Und es ist immer noch immens viel über von einem Vermögen die dem eines Herrn Gates, wenn man 70% steuern davon abzieht. Und von der Moralischen Verpflichtung, so große Spenden zu tätigen, wäre er auch befreit.... :ugly:
 
Ehern abnehmend. Und auf Platz zwei VW, gefolgt von Opel. Also auch viele nicht soooo teure Autos.

Naja die meisten Brandanschläge sind in Friedrichshain/Kreuzberg, da gilt man schon als reich wenn man sich ein Auto für mehr als 20 K leisten kann, und grad in Kreuzberg gibt es viele dicke Karren von Leuten die sich eigentlich keine leisten können- bei denen ist es Ihr Lebensinhalt der daran hängt .

Abnehmend oder zunehmend ist schwer zu sagen, 2009 brannten bisher am meisten, aber da gab es Nächte in denen mehr als 30 Autos brannten.

Doch, kannst du. Indem du nämlich nicht nur an den eigen Profit denkst. Primär ist das sicherlich wichtig, weil sonst kein Unternehmen lange funktionieren kann. Aber durch den Erfolg entsteht Verantwortung - seinen Mitarbeitern gegenüber, dem Staat gegenüber.
In meinem kleinen Dunstkreis kann ich Sozialneid vermindern das ist richtig, ich denke auch nicht nur an meinen eigenen Profit sondern sorge auch dafür das bestimmte Leute die mir wichtig sind ein bisschen was davon haben.

Wenn ich ein Unternehmen habe werde ich meine Mitarbeiter auch ganz sicher fair bezahlen und dafür anständige Arbeit erwarten.
 
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Naja die meisten Brandanschläge sind in Friedrichshain/Kreuzberg, da gilt man schon als reich wenn man sich ein Auto für mehr als 20 K leisten kann,
Das mag in weiten Teilen Kreuzbergs gelten, aber kaum noch für Friedrichshain. Ich sach nur Gentrifizierung. Aber wir schweifen gänzlich vom Thema ab...
 
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wenn ich ein Unternehmen gründe, meine Kohle und Arbeitszeit investiere und auch riskiere dann zum wesentlichen Teil doch nur damit monetär dabei was rumspringt

wenn ich mir nix aus Kohle mache, dann such ich mir nen faulen Job der mich über Wasser hält und den ich möglichst nicht als Arbeit empfinde

Meinst Du ernsthaft, dass wenn Ronald Reagan die Steuern nicht gesenkt hätte, und diese durchgehend bis heute bei 70 % geblieben wären ...

... Bill Gates sich einen "Faulheitsjob" gesucht hätte?
... Bill Gates nur eine Minute weniger gearbeitet hätte?
... Bill Gates nur einen Promille-Punkt weniger Marktanteile ergattert hätte?
... Bill Gates nur einen Dollar weniger Umsatz gemacht hätte?
... Bill Gates einen Konkurrenten weniger ausgebootet hätte?

Die Gewinner dieses Firmenmärchens wären eben nicht ganz so reich und der Staat hätte weniger Schulden.

Und das Thema Kohle investieren - galten die ganzen Comuptergurus wie Gates und Jobs nicht als "Garagengründer"? :)

So riesig angehäufte Vermögen - insbesondere bei den in jüngerer Zeit immer kürzeren "Verdienstzeiträumen" dafür - entstehen eben dadurch, dass die klassische Marktwirtschaftslehre nicht greift. Insbesondere im Fall von Microsoft müssen wir ja wohl nicht weiter über Monopolstellung und bösartige Ausnutzung dieser Stellung gegenüber konkurrierenden Unternehmen reden. Also letztlich auch "bad money", dass da als "Wohltätigkeit" weitergereicht wird.
Und wer die Hälfte seines so zusammengerafften Vermögens da abgibt, ist eben kein Robin Hood. Wobei Buffet mit 99% ja schon dicht dran ist ^^

Wie läuft denn sowas technisch ab. Das Vermögen setzt sich ja auch Grundbesitz, Unternehmen(sbeteiligungen) usw. zusammen. Wie spendet man denn sowas?

Na, entweder überträgt man es auf eine gemeinnützige Organisation, oder gründet selber eine, der die Erträge zugewiesen werden.
Andere Möglichkeit wäre eben, diese Werte zu verkaufen und den erzielten Cash direkt zu spenden ...
 
Meinst Du ernsthaft, dass wenn Ronald Reagan die Steuern nicht gesenkt hätte, und diese durchgehend bis heute bei 70 % geblieben wären ...
Ja, ich glaube das Bill Gates nicht wie blöde schuftet damit am Ende 70 % beim Staat hängen bleiben, ich persönlich wäre in nen netteres Land gezogen um da mal zu gucken wie weit ich komme ... wie genau er sich davon befreit hätte weiß ich nicht, aber ich glaube er hätte was dagegen getan.

Und das Thema Kohle investieren - galten die ganzen Comuptergurus wie Gates und Jobs nicht als "Garagengründer"? :)
Das Wertvollste was man investiert ist eh die eigene Zeit, von allem anderen bezahlt man nur die nötigen Dinge und wenn man Software macht dann braucht man eben keine extra Räume sondern nur Computer und andere Software.

So riesig angehäufte Vermögen - insbesondere bei den in jüngerer Zeit immer kürzeren "Verdienstzeiträumen" dafür - entstehen eben dadurch, dass die klassische Marktwirtschaftslehre nicht greift. Insbesondere im Fall von Microsoft müssen wir ja wohl nicht weiter über Monopolstellung und bösartige Ausnutzung dieser Stellung gegenüber konkurrierenden Unternehmen reden.
Komisch, als ich beim Besuch einer staatlichen Normungsanstalt etwas über "klassische Marktwirtschaftslehre" gehört habe wurde mir lang und breit vermittelt was Monopole und Kartelle sind wie sie sich ausnutzen lassen und welche Preise sich erzielen lassen...ich glaube die klassische Marktwirtschaftslehre greift da eher zugut ;).

Es gibt jedenfalls genügend Alternativen zu Microsoftprodukten, nur die meisten Menschen haben ja nicht ernsthaft Interesse daran Microsoft zu boykottieren.

Und wer die Hälfte seines so zusammengerafften Vermögens da abgibt, ist eben kein Robin Hood.
Robin Hood war in den frühen Versionen der Geschichte einfach nur ein Räuber, die vielen guten Taten wurde ihm später angedichtet ;)

Gates hat ein quasi Monopol aufgebaut und es ausgenutzt aber nimmt es tatsächlich nur von den Reichen, denn von den wirklich Armen auf dieser Welt hatte bis vor kurzem kaum jemand einen Computer.
 
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Find ich sinnvoller, wenn ein paar Reiche n dicken Batzen Geld abgeben, als wenn ein Otto-Normal-Bürger meint, er muss mal eben 50€ für Arme Kinderchen spenden.

Letzteres mag zwar ein edler Gedanke sein, bringt aber nix (ja, ich halte an dieser Meinung auch fest, wenn es nicht nur ein Otto-Normal-Bürger, sondern vielleicht 10.000 sind)!

Erst wenn mal einer mit seeeehr viel Geld auch seehr viel Geld abgibt, kann man damit was anfangen und effektiv was gegen Elend in der Welt, mangelnde Bildung in der Dritten Welt und was es sonst noch alles zum echten Weltverbessern gibt, tun.

Sinds gleich mehrere mit seeeehr viel Geld, umso besser.

Achtung! Dieses Posting spiegelt nur meine persönliche Meinung wider. Es ist klar, dass nicht jeder diesem Posting oder Teilen davon zustimmen wird.
 
Find ich sinnvoller, wenn ein paar Reiche n dicken Batzen Geld abgeben, als wenn ein Otto-Normal-Bürger meint, er muss mal eben 50€ für Arme Kinderchen spenden.

Letzteres mag zwar ein edler Gedanke sein, bringt aber nix (ja, ich halte an dieser Meinung auch fest, wenn es nicht nur ein Otto-Normal-Bürger, sondern vielleicht 10.000 sind)!

"Niemand begeht einen größeren Fehler als der, der nichts tut,
weil er glaubt, nur wenig tun zu können."

Sorry aber das ist einfach nur Quatsch, die Kosten um was zu bewirken für einzelne Menschen sind lächerlich gering

-1 Jahr ein Kind zur Schule schicken --> ab ca. 200 Euro
-einem blinden Menschen mit einer Augenoperation sehen schenken --> ca. 100 Euro
- 1 Jahr einen Leprakranken mit dem Nötigsten versorgen --> ca. 80 Euro

Und in Deutschland ist fast jeder reich genug ein paar Hunderter im Jahr sinnlos zu verprassen, wenn Du nur die umverteilst hast Du wenigstens was gemacht anstatt nur mit dem Finger auf andere zu zeigen.
 
Also ich finde das Projekt auch super.
Es soll keinen Otto-Normalbürger von irgendetwas befreien, ich finde auch, dass jeder Euro zählt.
Dennoch macht es einen gewaltigen Unterschied, ob 10.000 Bürger 50 € spenden oder nur ein Milliardär die Hälfte seines Vermögens. Das sind absolut andere Dimensionen. Und irgendwann sind die Vermögenssummen so hoch, dass da eine fehlede Hälfte vermutlich wirklich kaum mehr auffällt. Hoffentlich finden sie noch viele viele Nachahmer.
 
Und in Deutschland ist fast jeder reich genug ein paar Hunderter im Jahr sinnlos zu verprassen, wenn Du nur die umverteilst hast Du wenigstens was gemacht anstatt nur mit dem Finger auf andere zu zeigen.
Wie viel spendest du denn so pro Jahr?
 
Find ich sinnvoller, wenn ein paar Reiche n dicken Batzen Geld abgeben, als wenn ein Otto-Normal-Bürger meint, er muss mal eben 50€ für Arme Kinderchen spenden.

Letzteres mag zwar ein edler Gedanke sein, bringt aber nix (ja, ich halte an dieser Meinung auch fest, wenn es nicht nur ein Otto-Normal-Bürger, sondern vielleicht 10.000 sind)!

Meiner Meinung nach zeigen gerade die Zahlen die gerade im Umlauf sind, dass dies so nicht stimmt. Weil die Spendensumme die dort zusammengekommen ist über diese Aktion zwar eine unvorstellbar große Summe ist - aber im Endeffekt doch nur 50% des Spendenvolumens der USA darstellt (afaik). Das heißt, die Kleinspender haben dort eben genau die selbe Summe zusammengespendet wie die "großen".
 
Man sollte auch immer bedenken, hier entscheiden Private jetzt wer das Geld bekommt. Wäre es nicht besser die Leute hätten mehr Steuern gezahlt und der Staat (also wir bzw. die US-Amerikaner) würden entscheiden wo es eingesetzt wird?
 
Man sollte auch immer bedenken, hier entscheiden Private jetzt wer das Geld bekommt. Wäre es nicht besser die Leute hätten mehr Steuern gezahlt und der Staat (also wir bzw. die US-Amerikaner) würden entscheiden wo es eingesetzt wird?

Das ist doch ein Witz, die USA haben dieses Jahr ein Haushaltsdefizit von mehr als einer 1 Billion, das Geld wird mit vollen Händen für die Rettung der Wirtschaft und für Militär (700 Mrd USD nur 2010) ausgegeben.... Du kannst im Grunde nur dankbar sein das das Geld den Weg in die Hände von Privatleuten gefunden hat die auch bereit sind es für Wohltätige Zwecke auszugeben, denn der Staat USA würde das defintiv nicht tun.

Alleine von diesen 700 Mrd Militäretat könnte man wohl alle Menschen dieser Welt mit dem Nötigsten versorgen, aber nö Krieg spielen ist halt wichtiger als Menschen die verhungern, verdursten und nie eine Schule von innen sehen.
 
Jeder bekommt die Regierung die er verdient. Wähle (an die Amerikaner) eine bessere Regierung, dann braucht sich der Amerikaner auch nicht über die Rüstungsausgaben aufregen, anscheinend regt sich aber wohl bei denen niemand darüber auf:roll: