In Remember

03. November 1926:
Annie Oakley, US-amerikanische Kunstschützin, stirbt.
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Annie Oakley (eigentlich Phoebe Ann Mosey, 1860–1926) war eine weltberühmte US-amerikanische Kunstschützin und eine Ikone des Wilden Westens. Sie war der Star in der berühmten Buffalo Bill's Wild West Show und galt als eine der ersten weiblichen Superstars Amerikas.
Frühe Jahre: Oakley wuchs in ärmlichen Verhältnissen in Ohio auf und begann schon als Kind zu jagen, um ihre Familie zu versorgen. Mit dem Verkauf des erlegten Wilds konnte sie sogar die Hypothek auf dem Familienhaus abbezahlen.
Aufstieg zum Star: Im Alter von 15 Jahren besiegte sie den erfahrenen Kunstschützen Frank Butler in einem Wettkampf, den sie später heiratete und der ihr Manager wurde. Zusammen traten sie in Varieté-Shows auf, bis sie 1885 von Buffalo Bill für seine Show engagiert wurden.
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Weltruhm: Mit der Buffalo Bill's Wild West Show tourte sie 16 Jahre lang durch die USA und Europa. Sie trat vor Königen und Staatsoberhäuptern auf, darunter Queen Victoria und der deutsche Kronprinz Wilhelm (dem sie eine Zigarette aus der Hand schoss).
Ihr Können: Zu ihren spektakulärsten Kunststücken gehörte das Zerschießen von Spielkarten am Rand aus 30 Schritt Entfernung, das Treffen von in die Luft geworfenen Münzen oder das Ausschießen der Flamme einer Kerze mit einem Schuss.
Annie Oakley war eine frühe Verfechterin der Frauenrechte. Sie setzte sich für die Gleichberechtigung der Geschlechter ein, forderte gleichen Lohn für gleiche Arbeit und ermutigte Frauen, das Schießen zur Selbstverteidigung zu erlernen. Sie bildete auch über 15.000 Frauen im Umgang mit Schusswaffen aus.
Ihr Leben wurde in zahlreichen Büchern, Filmen, Comics und dem erfolgreichen Broadway-Musical Annie Get Your Gun (Annie, schieß los!) verewigt.

 
03. November 2000:
Die Sängerin Enya veröffentlicht das Lied Only Time, das rund ein Jahr später als musikalische Untermalung der Fernsehübertragungen zu den Terroranschlägen am 11. September 2001 größere Bekanntheit erreicht.
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Obwohl das Lied anfangs mäßigen Erfolg hatte, erlangte es im September 2001 weltweite und traurige Berühmtheit. Kurz nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 unterlegte ein Internetnutzer namens Steve Golding eine Videocollage der Katastrophe mit diesem Song. Große US-Fernsehsender wie CNN und ABC übernahmen das Lied daraufhin als musikalische Untermalung für ihre Berichterstattung und machten es zu einer globalen Trauerhymne.
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Durch diese unerwartete emotionale Bedeutung erreichte die Single im Oktober 2001 unter anderem Platz 1 der deutschen Singlecharts. Die Künstlerin entschied kurz darauf, die Einnahmen aus den Single-Verkäufen zu spenden, um die Hinterbliebenen der Opfer und die Feuerwehrleute zu unterstützen.


 
04. November 2008:
Barack Obama wird als erster Afroamerikaner mit einem komfortablen Vorsprung zum 44. Präsidenten der USA gewählt.
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Am 4. November 2008 schrieb Barack Obama Geschichte: Mit einem komfortablen Vorsprung von 365 zu 173 Wahlmännerstimmen gegen den Republikaner John McCain wurde der Senator aus Illinois zum 44. Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt. Als erster Afroamerikaner im höchsten Staatsamt der USA löste er eine weltweite Welle der Begeisterung und Hoffnung aus.
Die wichtigsten Fakten zur Wahl 2008:
Historischer Sieg:

Obama sicherte sich rund 52,9 Prozent der Wählerstimmen (Popular Vote) und durchbrach mit seinem Slogan "Yes We Can" historische Barrieren.
Hohe Wahlbeteiligung:
Getragen von einer breiten Koalition aus jungen Wählern, Afroamerikanern und Latinos verzeichnete die Wahl die höchste Beteiligung seit 40 Jahren.
Schlüsselaspekte:
Die Präsidentschaftswahl 2008 stand stark im Zeichen der weltweiten Finanzkrise sowie der Sehnsucht nach einem politischen Wandel ("Change") nach zwei Amtszeiten von George W. Bush.
 
04. November 1922:
Howard Carter entdeckt im Tal der Könige das Grab (KV62) des Pharaos Tutanchamun.
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Der britische Archäologe Howard Carter entdeckte das nahezu unberührte Grab des Pharaos Tutanchamun (KV62) im Tal der Könige nahe Luxor, Ägypten. Es ist das bislang einzige Pharaonengrab, das nicht restlos geplündert wurde.
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Die weltberühmte Totenmaske von Tutanchamun
Tutanchamun war ein altägyptischer Pharao (König) der 18. Dynastie, der vor allem durch die Entdeckung seines nahezu ungeplünderten Grabes im Tal der Könige im Jahr 1922 durch Howard Carter weltberühmt wurde.
Regierungszeit: Er regierte etwa von 1332 bis 1323 v. Chr. im Neuen Reich.
Lebensalter: Er starb sehr jung, im Alter von nur etwa 19 Jahren, nach nur neun bis zehn Regierungsjahren. Die genaue Todesursache ist bis heute Gegenstand von Spekulationen (Unfall, Krankheit oder gar Mord).
Bedeutung: Historisch gesehen galt er eher als unbedeutender Pharao. Seine Berühmtheit verdankt er ausschließlich dem Umstand, dass sein Grab als einziges nahezu unberührt entdeckt wurde und somit einen einzigartigen Einblick in den Totenkult und die Schätze des alten Ägyptens bot.
Grabbeigaben: Das Grab (KV62) enthielt Tausende von kostbaren Objekten, darunter die weltberühmte, elf Kilogramm schwere goldene Totenmaske, Schmuck, Möbel und sogar einen Streitwagen.
Politik: Ursprünglich hieß er Tutanchaton ("lebendes Abbild des Aton"). Während seiner Herrschaft kehrte er von der monotheistischen Aton-Religion seines Vaters Echnaton ab und stellte den traditionellen Amun-Kult wieder her, weshalb er seinen Namen in Tutanchamun änderte ("lebendes Abbild des Amun").
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