In Remember

4. Oktober1898 - Bei der Brockenbahn erfolgt die Bauabnahme der Reststrecke bis zum Brocken.
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    • Streckenverlauf: Die meterspurige Zahnstangen- bzw. reine Adhäsionsbahn führt von Drei-Annen-Hohne über Schierke hinauf auf den Brocken. [1, 2]
    • Erster Abschnitt: Der erste Teilabschnitt von Drei-Annen-Hohne nach Schierke wurde bereits am 20. Juni 1898 eröffnet. [1]
    • Offizielle Inbetriebnahme: Die offizielle Eröffnung und reguläre Betriebsaufnahme der Gesamtstrecke erfolgte nach der behördlichen Genehmigung am 27. März 1899, da im Winter noch keine ausreichende Schneeräumung möglich war. [1]
    • Heutige Bedeutung: Die Harzer Schmalspurbahnen betreiben die Strecke heute als beliebte Touristenattraktion mit täglichem Dampfbetrieb. [1, 2]
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  • Legende
    Streckevon Wernigerode
    Bahnhof0,00Drei Annen Hohne543 m
    Abzweig geradeaus und nach linksnach Nordhausen
    Brücke über WasserlaufSteinbach
    Brücke über WasserlaufDammastbach
    Blockstelle2,90Bk Knaupsholz
    Abzweig geradeaus und ehemals nach rechts3,55Awanst Steinbruch Knaupsholz (bis 1963)
    Brücke über WasserlaufWormke
    Bahnhof5,36Schierke687 m
    Blockstelle8,60Bk Bobbahn
    Brücke über WasserlaufSchwarze Schluftwasser
    ehemaliger Bahnhof10,35Eckerloch855 m
    Blockstelle10,90Bk Eckerloch
    Dienststation / Betriebs- oder Güterbahnhof13,60Goetheweg956 m
    Blockstelle16,60Bk Brockenmoor
    Kopfbahnhof Streckenende18,96Brocken1125 m
 
04. Oktober 05. Oktober 1914:
Dem französischen Piloten Joseph Frantz gelingt der Sieg im weltweit ersten Luftkampf. Er kann einen deutschen Aviatik-Doppeldecker bei Reims abschießen. Die beiden Deutschen sterben beim Absturz.
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Dieses Ereignis markiert den Beginn der modernen Luftkriegsführung im Ersten Weltkrieg:
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Die Sieger: Der französische Pilot Sergeant Joseph Frantz flog einen Voisin III-Doppeldecker der Escadrille V 24. Entscheidend war jedoch auch sein Bordschütze und Mechaniker, Corporal Louis Quénault, welcher das aufmontierte Maschinengewehr bediente und die gegnerische Maschine abschoss.

Die Unterlegenen:
Bei dem abgeschossenen Flugzeug handelte es sich um eine deutsche Aviatik B.II der Feldflieger-Abteilung 18. Die beiden Besatzungsmitglieder, Pilot Feldwebel Wilhelm Schlichting und Beobachter Oberleutnant Fritz von Zangen, kamen beim Absturz über Jonchery-sur-Vesle nahe Reims ums Leben.

 
04. Oktober 1970
Janis Joplin, US-amerikanische Sängerin stirbt.
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Janis Joplin (1943–1970) war eine einflussreiche US-amerikanische Rock- und Bluessängerin, die als erste weibliche Rockstar-Ikone gilt. Bekannt für ihre kraftvolle, gefühlsstarke Stimme und ihren exzentrischen, unkonventionellen Auftritt, wurde sie mit der Band Big Brother and the Holding Company durch ihren Auftritt beim Monterey Pop Festival 1967 berühmt. Ihr Leben war geprägt von einem Kampf gegen gesellschaftliche Konventionen, was sich auch in ihrem selbstzerstörerischen Lebensstil und ihrem frühen Tod durch eine Überdosis Heroin widerspiegelte.


„Club 27“:
Janis Joplin gehört zum „Club 27“. Der "Club 27" oder "Klub 27" ist ein umgangssprachlicher Begriff für eine Gruppe bekannter Musiker, die im Alter von 27 Jahren gestorben sind. Dieses Phänomen wurde durch den frühen Tod von Rock- und Blues-Musikern wie Brian Jones, Jimi Hendrix, Janis Joplin, Jim Morrison und später Kurt Cobain und Amy Winehouse populär. Der „Club 27“ ist eher ein kulturelles Phänomen und Mythos als eine tatsächliche, geschlossene Gesellschaft, da es kein erhöhtes Sterberisiko mit 27 Jahren gibt, aber das Alter als besonders tragisch wahrgenommen wird, besonders im Kontext von Ruhm und einem Leben, das zu früh endet.

 
05. Oktober 1964:
Der DDR-Grenzer Egon Schultz wird versehentlich von eigenen Kameraden erschossen, als insgesamt 57 Menschen durch einen Fluchttunnel von Ost- nach West-Berlin fliehen.
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Der Vorfall um den Fluchttunnel (bekannt als „Tunnel 57“) am 5. Oktober 1964 ist eines der bekanntesten Beispiele dafür, wie die DDR-Propaganda die Realität an der Berliner Mauer gezielt verdrehte.

Die historischen Fakten im Überblick:
Der Tunnel:

West-Berliner Fluchthelfer (darunter der spätere Astronaut Reinhard Furrer) gruben einen 145 Meter langen Tunnel von einem Keller im Westen (Bernauer Straße) in einen Keller im Osten (Strelitzer Straße).
Die Flucht:
Insgesamt 57 Menschen gelang durch diesen geheimen Gang die Flucht nach West-Berlin, weshalb der Tunnel diesen Namen erhielt.
Der Vorfall:
Als die DDR-Grenztruppen den Fluchtort entdeckten, kam es zu einem Schusswechsel. Ein Fluchthelfer gab einen Warnschuss ab, der den DDR-Unteroffizier Egon Schultz traf und verletzte. Als Schultz aufstehen wollte, wurde er im Dunkeln von den ungezielten Schüssen eines eigenen Kameraden (einem Kalaschnikow-Feuerstoß) tödlich getroffen.
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Die Propagandalüge der DDR:
Die Führung der DDR vertuschte die eigenen Fehler sofort und nutzte den Tod von Egon Schultz für politische Zwecke:
Die Fälschung:
Die DDR-Propaganda behauptete, Schultz sei von „westlichen Agenten und Terroristen“ kaltblütig ermordet worden.
Der Kult:
Schultz wurde postum zum Nationalhelden erklärt. Schulen, Straßen und Brigaden wurden nach ihm benannt. Die DDR-Bürger wurden jahrzehntelang im Glauben gelassen, er sei ein Opfer des Westens geworden.
Die Wahrheit:
Erst nach dem Mauerfall und der Öffnung der Stasi-Akten in den 1990er Jahren wurde die Wahrheit durch die Original-Untersuchungsberichte der DDR-Behörden öffentlich bewiesen. Die Ermittlungen gegen den West-Fluchthelfer wegen Totschlags wurden daraufhin eingestellt.
 
05. Oktober 1877:
Mit der Kapitulation von Chief Joseph endet in den Indianerkriegen ein weiteres Kapitel in der Unterwerfung der indigenen Bevölkerung Nordamerikas, der Nez-Percé-Krieg.
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Chief Joseph
Der Nez-Percé-Krieg von 1877 war ein Konflikt zwischen den Nez Percé unter Führung von Chief Joseph und der US-Armee, ausgelöst durch die Weigerung des Stammes, in ein kleineres Reservat umgesiedelt zu werden. Nach der Zwangsumsiedlung flohen die Nez Percé 2.400 Kilometer weit, welches in der berühmten "Flucht des Jahres 1877" kulminierte. Nach zahlreichen Gefechten und einer fast vier Monate dauernden Verfolgung durch die US-Armee musste Chief Joseph am 5. Oktober 1877 bei der Schlacht am Bear Paw Mountains kapitulieren. Er sprach dabei die berühmten Worte: "Ich bin müde. Mein Herz ist krank und traurig. Vom jetzigen Stand der Sonne an will ich nie mehr kämpfen – für immer". Die überlebenden Nez Percé wurden dennoch in das Indianerterritorium von Oklahoma umgesiedelt, und die versprochene Rückkehr in ihre Heimat wurde nicht eingehalten.
 
05. Oktober 1969
BBC One strahlt die erste Folge von Monty Python’s Flying Circus aus.
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Das war der Beginn einer absoluten Revolution im Fernsehhumor! Mit dieser ersten Episode veränderten Graham Chapman, John Cleese, Terry Gilliam, Eric Idle, Terry Jones und Michael Palin die Comedy-Welt für immer. Ihr surrealer, anarchistischer Humor ohne klassische Pointen prägte den Begriff „pythonesque“ und beeinflusst Komiker bis heute.

Meilensteine des Flying Circus:
4 Staffeln:

Insgesamt wurden 45 Episoden bis 1974 produziert.
Keine Pointen:
Sketche gingen oft nahtlos ineinander über oder wurden durch Terry Gilliams Animationen verknüpft.
Kult-Sketche:
Der tote Papagei (Dead Parrot), das Ministerium für alberne Gänge (Ministry of Silly Walks) und der Spam-Sketch entstanden in dieser Ära.