In Remember

22. August 1812:
Der als Araber getarnte Schweizer Johann Ludwig Burckhardt entdeckt die in Europa nur mehr gerüchteweise bekannte Felsenstadt Petra im Nahen Osten wieder.
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Am 22. August 1812 entdeckte der Schweizer Orientreisende Johann Ludwig Burckhardt die antike Felsenstadt Petra im heutigen Jordanien für die westliche Welt wieder. Die einstige florierende Hauptstadt des Nabatäer-Reiches war jahrhundertelang für Europäer unzugänglich und geriet im Westen in Vergessenheit.
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Die List der Entdeckung:
Tarnung:

Burckhardt reiste als arabischer Händler verkleidet.
Name:
Er nannte sich selbst Scheich Ibrahim.
Vorwand:
Er gab vor, am Grab des Propheten Aaron ein Schaf opfern zu wollen.
Ergebnis:
Sein einheimischer Führer brachte ihn durch die enge Siq-Schlucht direkt vor das berühmte Schatzhaus Al-Khazneh.

Bedeutung des Ereignisses:
Wiederentdeckung:

Erster Europäer in der Ruinenstadt seit den Kreuzzügen.
Dokumentation: Seine detaillierten Tagebucheinträge leiteten die moderne Erforschung ein.
Erbe:
Der Bericht über das "Wunder in der Wüste" ebnete den Weg für den heutigen Status als UNESCO-Weltkulturerbe.
 
22. August1950 - In der Bundesrepublik Deutschland wird das THW als Zivil- und Katastrophenschutzorganisation des Bundes gegründet.

Die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) ist die deutsche Zivil- und Katastrophenschutzorganisation des Bundes mit ehrenamtlichen Helfern und hauptamtlichen Mitarbeitern (§ 1 Abs. 3 THW-Gesetz) im Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern. Die Anstalt hat ihren Sitz in Bonn-Lengsdorf. Das THW wurde am 22. August 1950 gegründet und ist seit dem 25. August 1953[5] eine nicht rechtsfähige Bundesanstalt des öffentlichen Rechts mit eigenem Verwaltungsunterbau.

Vorläufer des Technischen Hilfswerks war die 1919 von Otto Lummitzsch, einem Pionieroffizier, gegründete Technische Nothilfe (TN), die bis 1945 existierte.
 
22. August 1950:
In Deutschland wird das Technische Hilfswerk (THW) als Zivil- und Katastrophenschutzorganisation des Bundes gegründet.
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Am 22. August 1950 gab der damalige Bundesminister des Innern, Gustav Heinemann, den offiziellen Auftrag zur Gründung des Technischen Hilfswerks (THW). Seitdem fungiert es als die zentrale Zivil- und Katastrophenschutzorganisation des Bundes in Deutschland.

Kernaufgaben des THWDas Technische Hilfswerk (THW) leistet überall dort technisch-humanitäre Hilfe, wo herkömmliche Rettungskräfte wie die Feuerwehr an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen:Inlandseinsätze: Technische Hilfe bei schweren Unfällen, großflächigen Stromausfällen, Stürmen oder extremen Hochwasserlagen.Auslandseinsätze: Hilfe im Auftrag der Bundesregierung weltweit nach Erdbeben, Tsunamis oder humanitären Krisen.Zivilschutz: Schutz der Bevölkerung und Aufrechterhaltung kritischer Infrastruktur im Fall von Krisen und Konflikten.
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22. August 1864:
Zwölf Staaten unterzeichnen die erste Genfer Konvention, die Grundlage des humanitären Völkerrechts. Mit der Unterzeichnung der ersten Genfer Konvention am 22. August 1864 wurde der Grundstein für das humanitäre Völkerrecht gelegt, um Verwundete in Kriegen besser zu schützen.
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Kernpunkte der ersten Genfer Konvention:
Neutralität:

Sanitätspersonal und Feldlazarette gelten als neutral und dürfen nicht angegriffen werden.
Fürsorge:
Alle verwundeten Soldaten, egal welcher Seite, müssen medizinisch versorgt werden.
Das Rote Kreuz:
Das Schutzzeichen des roten Kreuzes auf weißem Grund wurde offiziell eingeführt.
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Initiator:
Henry Dunant (Der Gründer des „Roten Kreuzes“) spornte die Staaten nach den Schrecken der Schlacht von Solferino (1859) zu diesem Vertrag an.
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Die 12 Erstunterzeichner.
Zu den Staaten, die das Abkommen 1864 in Genf direkt unterzeichneten, gehörten:
Baden
Belgien
Dänemark
Frankreich
HessenItalien
Niederlande
Portugal
Preußen
Schweiz
Spanien
Württemberg

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