In Remember

26. Juli 2023:
Sinéad O’Connor, irische Sängerin stirbt.
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Sinéad O’Connor war eine weltberühmte irische Sängerin, Songschreiberin und Aktivistin, die vor allem durch ihre markante Stimme, ihren rasierten Kopf und ihren weltweiten Nummer-eins-Hit „Nothing Compares 2 U“ aus dem Jahr 1990 bleibenden Eindruck in der Musikgeschichte hinterlassen hat. Sie wurde am 8. Dezember 1966 in Dublin geboren und verstarb am 26. Juli 2023 im Alter von 56 Jahren in London. Ihre Sterbeurkunde hielt fest, dass sie an den Folgen einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) und Asthma in Kombination mit einer Atemwegsinfektion starb.

Musikalische Meilensteine:
The Lion and the Cobra:

Ihr Debütalbum aus dem Jahr 1987 brachte ihr direkt großes Lob der Kritiker ein.
Nothing Compares 2 U:
Der von Prince geschriebene Song und das dazugehörige, minimalistische Musikvideo machten sie über Nacht zum Weltstar.
I Do Not Want What I Haven't Got:
Dieses zweite Studioalbum verkaufte sich weltweit über sieben Millionen Mal.
Stilistische Vielfalt:
In ihrer späteren Karriere experimentierte sie mit Reggae, irischer Folkmusik und spirituellen Klängen.
Aktivismus und Kontroversen:
O'Connor nutzte ihre Berühmtheit intensiv, um auf Missstände wie Kindesmissbrauch in der katholischen Kirche, Rassismus und die Missachtung von Frauenrechten aufmerksam zu machen.
Saturday Night Live (1992):
Während eines Live-Auftritts zerriss sie ein Foto von Papst Johannes Paul II., um gegen das Vertuschen von Kindesmissbrauch zu protestieren.
Madison Square Garden:
Kurz nach der Papst-Aktion wurde sie bei einem Tribute-Konzert für Bob Dylan vom Publikum heftig ausgebuht.

Persönliches und Spirituelles Leben:
Namensänderungen:

Auf der Suche nach Heilung von den Traumata ihrer Kindheit änderte sie mehrfach ihren Namen (u. a. in Magda Davitt).
Konversion:
Im Jahr 2018 konvertierte sie zum Islam und nahm den Namen Shuhada’ Sadaqat an, trat künstlerisch jedoch weiterhin als Sinéad O'Connor auf.
Mentale Gesundheit:
Sie sprach zeitlebens sehr offen über ihre Traumata, bipolare Störungen und ihre psychischen Krisen.

Leider lassen sich "Nothing Compares 2U" und "Chiquitita" nicht hochladen!


 
26. Juli 1943:
Mick Jagger, britischer Musiker (Rolling Stones) wird geboren.
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Sir Michael Philip „Mick“ Jagger ist ein britischer Musiker, Songwriter und Sänger, der vor allem als legendärer Frontmann der Rockband The Rolling Stones weltberühmt wurde. Zusammen mit Keith Richards bildet er eines der erfolgreichsten Songwriting-Duos der Musikgeschichte. Er gilt als Prototyp des charismatischen, energiegeladenen Rock-Frontmanns.

Wichtige Meilensteine & Karriere:
The Rolling Stones:

Jagger gründete die Band 1962 mit Keith Richards, Brian Jones und anderen. Hits wie „(I Can’t Get No) Satisfaction“ prägten Generationen.
Solo-Projekte:
Neben der Band veröffentlichte er erfolgreiche Soloalben wie „She’s the Boss“ (1985) und kollaborierte mit Künstlern wie David Bowie.
Schauspielerei:
Er stand für Filme wie „Performance“ (1970), „Ned Kelly“ und Freejack – Geisel der Zukunft (1991) vor der Kamera.
Ritterschlag:
Im Jahr 2003 wurde er von der britischen Krone zum Ritter geschlagen (Sir Mick Jagger).

Privatleben & Fitness:
Große Familie:

Jagger hat acht Kinder von fünf verschiedenen Frauen, ist mehrfacher Großvater und Urgroßvater.
Unglaubliche Fitness:
Trotz seines Alters ist er für seine energiegeladenen Bühnenshows und ausdauernden Tanzeinlagen bekannt. Dies verdankt er einem strikten Fitness- und Ernährungsplan.
Vermögen:
Sein Nettovermögen wird auf rund 500 Millionen US-Dollar geschätzt.





 
26. Juli 1949:
Roger Taylor, britischer Schlagzeuger wird geboren.
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Roger Meddows Taylor OBE (* 26. Juli 1949 in King's Lynn, England) ist ein britischer Musiker, der vor allem als Schlagzeuger und Gründungsmitglied der legendären Rockband Queen weltbekannt wurde. Neben seiner Rolle am Schlagzeug prägte er den unverkennbaren Sound der Band maßgeblich als Sänger und Songwriter.

Karriere bei Queen:
Songwriting:

Taylor schrieb einige der größten Welthits von Queen, darunter Radio Ga Ga und A Kind of Magic.
Gesang:
Er besitzt eine markante, extrem hohe Falsettstimme. Diese steuerte er zu den komplexen Background-Chören der Band bei. Bei manchen Songs übernahm er auch den Lead-Gesang (z.B. bei I'm in Love with My Car).
Hits:
Er war Co-Autor von britischen Nummer-1-Hits wie These Are the Days of Our Lives, Innuendo und Under Pressure.

Nebenprojekte und Solokarriere:
The Cross:

In den späten 1980er-Jahren gründete er die Rockband The Cross, bei der er als Rhythmusgitarrist und Leadsänger agierte.
Solo-Alben:
Er ist das Queen-Mitglied mit den meisten Solo-Veröffentlichungen. Nach seinem von der Pandemie geprägten Werk Outsider (2021) hat er für den Herbst 2026 sein siebtes Soloalbum Violence Insane in a Beautiful World angekündigt.

Leben vor dem Durchbruch:
Ursprünglich zog Taylor nach London, um Zahnmedizin zu studieren.
Er brach das Studium jedoch ab, um sich ganz der Musik zu widmen.
Vor der Gründung von Queen spielte er zusammen mit Gitarrist Brian May in der Band Smile.

Vor Queen: Smile:


Queen:




 
27. Juli 1983:
Die amerikanische Pop-Künstlerin Madonna veröffentlicht ihr gleichnamiges Debütalbum.
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Madonnas erstes Studioalbum erschien am 27. Juli 1983 unter dem schlichten Titel Madonna bei Sire Records. In Europa wurde das erfolgreiche Debüt im Jahr 1985 unter dem Namen „The First Album“ mit einem veränderten Cover-Design neu veröffentlicht

Wichtige Fakten zum Album:
Durchbruch:

Die Single „Holiday“ brachte ihr den ersten weltweiten Top-Ten-Erfolg.
Stil:
Das Album prägte den Synth-Pop und die Post-Disco-Szene der frühen 1980er-Jahre.
Produktion:
Es wurde von Reggie Lucas produziert und später von dem New Yorker DJ John „Jellybean“ Benitez für den finalen Club-Sound abgemischt.

Die Trackliste (Originale 8 Songs):
Lucky Star
Borderline
Burning UpI
Know It
Holiday
Think of Me
Physical Attraction
Everybody (Madonnas allererste Single aus dem Jahr 1982)



 
27. Juli 2021:
Dusty Hill, US-amerikanischer Rockmusiker stribt.
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Joe Michael „Dusty“ Hill war ein weltbekannter US-amerikanischer Rockmusiker, der über fünf Jahrzehnte als Bassist und Co-Sänger der texanischen Bluesrock-Band ZZ Top Musikgeschichte schrieb. Zusammen mit dem Gitarristen Billy Gibbons und dem Schlagzeuger Frank Beard bildete er ab 1969 eines der beständigsten Trios der Rockgeschichte. Am 27. Juli 2021 verstarb Hill im Alter von 72 Jahren friedlich im Schlaf in seinem Haus in Houston, Texas.

Leben und Meilensteine:
Frühe Jahre:

Geboren am 19. Mai 1949 in Dallas, Texas, spielte Hill in seiner Jugend zunächst Cello, bevor er durch seinen Bruder zum Bass wechselte.
Der Sound von ZZ Top:
Ab 1969 prägte er mit seinem schnörkellosen, treibenden Bassspiel und seiner markanten Stimme Welthits wie Gimme All Your Lovin', Sharp Dressed Man oder Legs.
Das Markenzeichen:
Gemeinsam mit Billy Gibbons wurde er durch die ikonischen, brustlangen Bärte, die Sonnenbrillen und die perfekt synchronisierten Bühnenbewegungen weltberühmt.
Hall of Fame:
Im Jahr 2004 wurde er als Teil von ZZ Top in die renommierte Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.

Nachwirken und Vermächtnis:
Auf Hills ausdrücklichen Wunsch hin wurde die Band nach seinem Tod nicht aufgelöst. Er wurde nahtlos durch den langjährigen Gitarrentechniker der Band, Elwood Francis, am Bass ersetzt. Ende 2023 wurden zudem rund 1000 persönliche Erinnerungsstücke und Instrumente aus Hills Nachlass in Dallas für wohltätige Zwecke versteigert – darunter seine legendäre, mit Fell bezogene Diengitarre.




 
27. Juli 1984:
In den USA kommt der Musikfilm Purple Rain mit Prince in der Hauptrolle in die Kinos.
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Purple Rain ist ein US-amerikanischer Musikfilm aus dem Jahr 1984, in dem der Musiker Prince sein Schauspieldebüt feierte und die Hauptrolle spielte. Der am 27. Juli 1984 in den USA und im Februar 1985 in Deutschland erschienene Film gilt als halbautobiografisches Werk von Prince. Er feierte große kommerzielle Erfolge und erlangte Kultstatus.

Wichtigste Fakten im Überblick:
Regie & Drehbuch:

Albert Magnoli (zusammen mit William Blinn)
Hauptdarsteller:
Prince, Apollonia Kotero, Morris Day
Einspielergebnis:
Über 80 Millionen US-Dollar weltweit bei einem Budget von rund 7,2 Millionen US-Dollar
Auszeichnungen:
Oscar für die Beste Filmmusik (Original Song Score)

Handlung:
Der Film spielt in der Clubszene von Minneapolis. Prince verkörpert den arroganten, aber hochtalentierten Musiker „The Kid“, der mit seiner Band The Revolution im legendären Club First Avenue auftritt. Die Handlung verstrickt sich in drei zentrale Konflikte:
Familiäre Probleme:
Im Elternhaus leidet The Kid unter der häuslichen Gewalt seines Vaters. Er droht, dieselben aggressiven Verhaltensmuster zu wiederholen.
Musikalische Rivalität:
Morris Day, der exzentrische Leadsänger der Funkband The Time, versucht, The Kid aus dem Club zu drängen.
Liebesgeschichte:
Kid verliebt sich in die aufstrebende Sängerin Apollonia. Da er jedoch sehr egoistisch agiert, nutzt Morris die Situation aus und versucht, Apollonias Herz sowie ihre musikalische Karriere für sich zu gewinnen.

Erst als Kid beginnt, sich seinen Mitmenschen und seiner Band zu öffnen und die Kompositionen seiner Bandmitglieder akzeptiert, gelingt ihm der emotionale und musikalische Durchbruch.

Soundtrack und Erfolg:
Der Film war untrennbar mit dem gleichnamigen Erfolgsalbum Purple Rain verknüpft. Der Soundtrack verkaufte sich weltweit über 25 Millionen Mal und lieferte Welthits wie „When Doves Cry“, „Let's Go Crazy“ und den legendären Titelsong „Purple Rain“. Prince war durch diesen Dreifacherfolg der erste Künstler, der zeitgleich Platz 1 der US-Kinocharts, der Albumcharts und der Singlecharts belegte.