In Remember

27. Februar 2015:
Leonard Nimoy, US-amerikanischer Schauspieler stirbt.
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Leonard Simon Nimoy (1931–2015) war ein US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur, Autor und Fotograf, der durch seine ikonische Rolle als Mr. Spock im Star Trek-Franchise („Raumschiff Enterprise“) weltberühmt wurde.

Wichtigste Fakten:
Geburt/Tod: Geboren am 26. März 1931 in Boston; verstorben am 27. Februar 2015 in Los Angeles an den Folgen einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD).

Mr. Spock: Er verkörperte den logikgesteuerten Halbvulkanier über fast 50 Jahre (1965–2013) in der Originalserie, Zeichentrickserien, den ersten sechs Kinofilmen sowie in Gastauftritten in Star Trek: The Next Generation und den Reboot-Filmen von J.J. Abrams.

Kulturelles Erbe: Nimoy erfand den berühmten vulkanischen Gruß (inspiriert durch einen jüdischen Priestersegen) und den „Vulkanischen Nackengriff“.
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Vielseitige Karriere:
Regie: Er führte Regie bei den erfolgreichen Filmen Star Trek III: Auf der Suche nach Mr. Spock (1984), Star Trek IV: Zurück in die Gegenwart (1986) und der Komödie Noch drei Männer, noch ein Baby (1987).

Weitere Rollen: Er spielte in der Serie Kobra, übernehmen Sie (als Paris), in Fringe – Grenzfälle des FBI (als Dr. William Bell) und hatte Gastauftritte unter anderem in Columbo und The Big Bang Theory.

Andere Talente: Nimoy war ein leidenschaftlicher Fotograf, veröffentlichte mehrere Gedichtbände und nahm fünf Musikalben auf.
 
27. Februar 2026:
Neil Sedaka (86), US-amerikanischer Sänger und Songschreiber stirbt.
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Neil Sedaka (1939–2026) war ein US-amerikanischer Sänger, Songwriter und Pianist, der die Popmusik über sieben Jahrzehnte hinweg prägte. Er verstarb am 27. Februar 2026 im Alter von 86 Jahren.

Hier sind die wichtigsten Stationen seiner Karriere:
Musikalische Meilensteine:
Frühe Hits (1950er/60er): Als klassisch ausgebildeter Pianist der Juilliard School wurde er in der Brill-Building-Ära zum Teenie-Idol. Zu seinen größten Erfolgen gehörten "Oh! Carol" (geschrieben für seine Schulfreundin Carole King), "Calendar Girl" und sein Nummer-1-Hit "Breaking Up Is Hard to Do".

Comeback (1970er): Nach einer längeren Pause kehrte er mit Unterstützung von Elton John an die Chartspitze zurück. Hits wie "Laughter in the Rain" und "Bad Blood" zementierten seinen Status als Pop-Legende.

Songwriter für Stars: Sedaka schrieb über 500 Songs, darunter Welthits für andere Künstler wie "Love Will Keep Us Together" (Captain & Tennille), "Stupid Cupid" (Connie Francis) und "Is This the Way to Amarillo" (Tony Christie).

Auszeichnungen
Er war Mitglied der Songwriters Hall of Fame und erhielt einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame. Bis ins hohe Alter blieb er aktiv und gab während der Pandemie tägliche Mini-Konzerte in den sozialen Medien.

Sedaka hinterlässt seine Ehefrau Leba, mit der er über 60 Jahre verheiratet war, sowie zwei Kinder.



 
27. Februar 1932:
Elizabeth Taylor, US-amerikanisch-britische Schauspielerin wird geboren.
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Dame Elizabeth Rosemond Taylor (1932–2011), oft „Liz“ Taylor genannt, war eine britisch-amerikanische Schauspielerin und eine der letzten großen Ikonen des klassischen Hollywood-Kinos. Sie prägte die Filmwelt über sechs Jahrzehnte als Kinderstar, bestbezahlte Charakterdarstellerin ihrer Zeit und engagierte Philanthropin.

Filmkarriere und Auszeichnungen:
Taylor begann ihre Karriere als Zehnjährige bei MGM und wurde durch den Film Kleines Mädchen, großes Herz (1944) zum Weltstar.

Wichtige Filme: Zu ihren bedeutendsten Werken zählen Giganten (1956), Die Katze auf dem heißen Blechdach (1958 ), Cleopatra (1963) – für den sie als erste Schauspielerin eine Millionengage erhielt – und Wer hat Angst vor Virginia Woolf? (1966).
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Preise: Sie gewann zwei Oscars als beste Hauptdarstellerin für Telefon Butterfield 8 (1960) und Wer hat Angst vor Virginia Woolf?. 1993 erhielt sie den Ehrenoscar (Jean Hersholt Humanitarian Award) für ihr soziales Engagement.
 
28. Februar 1908:
Pat Garrett, US-amerikanischer Sheriff stirbt.
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Patrick Floyd Jarvis „Pat“ Garrett (1850–1908 ) war ein US-amerikanischer Sheriff und Cowboy, der weltweite Berühmtheit durch die Tötung des Outlaws Billy the Kid erlangte.

Wichtige Lebensstationen:
Sheriff von Lincoln County: Im Jahr 1880 wurde er zum Sheriff gewählt mit dem primären Ziel, die Gesetzlosigkeit nach dem Lincoln-County-Rinderkrieg zu beenden.

Tötung von Billy the Kid: Am 14. Juli 1881 spürte Garrett den entflohenen Billy (bürgerlich Henry McCarty) im Haus von Pete Maxwell in Fort Sumner auf und erschoss ihn in einem dunklen Schlafzimmer.

Spätere Karriere: Er diente zeitweise als Texas Ranger (1884), wurde Sheriff von Doña Ana County (1896) und von Präsident Theodore Roosevelt zum Zollbeamten in El Paso ernannt (1901).

Tod: Garrett wurde am 29. Februar 1908 in der Nähe von Las Cruces bei einem Streit um Pachtland erschossen. Der Cowboy Wayne Brazel gestand die Tat, wurde aber wegen Notwehr freigesprochen; bis heute halten sich Theorien über ein geplantes Attentat.

Kulturelles Erbe:
Sein Leben und seine ambivalente Freundschaft zu Billy the Kid wurden vielfach verfilmt. Zu den bekanntesten Darstellungen gehört James Coburn im Western-Klassiker „Pat Garrett jagt Billy the Kid“ (1973) von Sam Peckinpah, für den Bob Dylan den Soundtrack (inklusive Knockin' on Heaven's Door) schrieb.

Garretts Grab befindet sich auf dem Masonic Cemetery in Las Cruces.
 
Zuletzt bearbeitet:
28. Februar 1942:
Brian Jones, britischer Musiker (The Rolling Stones) wird geboren.
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Lewis Brian Hopkin Jones (1942–1969) war ein britischer Multiinstrumentalist und der Gründer sowie ursprüngliche Leiter der Rolling Stones.

Musikalische Bedeutung:
Jones prägte den frühen Sound der Band maßgeblich durch seine Experimentierfreude:

Multiinstrumentalist: Neben der Gitarre (insbesondere Slide-Gitarre) spielte er Sitar, Mundharmonika, Marimba, Mellotron und diverse Blasinstrumente.

Schlüsselsongs: Er steuerte prägende Parts zu Hits wie „Paint It Black“ (Sitar), „Ruby Tuesday“ (Blockflöte) und „Under My Thumb“ (Marimba) bei.

Stil-Ikone: Er galt als eine der zentralen Figuren des „Swinging London“ und beeinflusste Mode und Lifestyle der 1960er Jahre.

Ausscheiden und Tod:
Infolge zunehmender Drogenprobleme und Spannungen mit Mick Jagger und Keith Richards verlor Jones an Einfluss und wurde im Juni 1969 aus der Band gedrängt.

Nur wenige Wochen später, am 3. Juli 1969, wurde er tot in seinem Swimmingpool auf der Cotchford Farm gefunden. Die offizielle Todesursache lautet „Tod durch Unglücksfall“ (Death by misadventure) infolge von Alkohol- und Drogenkonsum. Sein früher Tod mit 27 Jahren machte ihn zu einem der ersten Mitglieder des Club 27. Um die genauen Umstände seines Todes ranken sich bis heute Verschwörungstheorien und Mordgerüchte.