In Remember

06. Februar 1945:
Bob Marley, jamaikanischer Musiker wird geboren.
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Bob Marley (1945–1981) war ein jamaikanischer Sänger, Songwriter und Gitarrist, der als Pionier und globaler Botschafter der Reggae-Musik gilt. Er nutzte seine Musik, um Botschaften des Friedens, der Liebe, der Einheit und der sozialen Gerechtigkeit zu verbreiten und wurde zu einer weltweiten kulturellen Ikone und einem Symbol für Widerstand gegen Unterdrückung.

Werdegang und Einfluss.
Frühe Jahre und The Wailers: Robert Nesta Marley wurde in Nine Mile, Jamaika, geboren und wuchs in Armut im Ghetto Trenchtown in Kingston auf. Dort gründete er in den frühen 1960er Jahren mit seinen Freunden Peter Tosh und Bunny Wailer die Band The Wailers. Sie begannen mit Ska und Rocksteady, bevor sie maßgeblich zur Entwicklung des Reggae-Sounds beitrugen.

Internationaler Durchbruch: Der internationale Erfolg kam mit Alben wie Catch a Fire (1973), Rastaman Vibration (1976) und dem von der Kritik gefeierten Exodus (1977), das vom Time Magazine zum "Album des Jahrhunderts" gekürt wurde. Hits wie "No Woman, No Cry", "One Love", "I Shot the Sheriff" und "Redemption Song" machten ihn weltweit bekannt.

Rastafari-Ikone und Aktivist: Marley war ein überzeugter Anhänger der Rastafari-Religion, deren Spiritualität und Fokus auf panafrikanischer Einheit und Widerstand gegen "Babylon" (Unterdrückung) seine Musik tief prägten. Er setzte sich für die Legalisierung von Cannabis als heiliges Sakrament ein und nutzte seine Plattform für politische und soziale Anliegen.

Politisches Engagement: Sein Engagement für den Frieden in Jamaika gipfelte 1978 im "One Love Peace Concert", bei dem er die Hände der rivalisierenden politischen Führer auf der Bühne zusammenführte, um ein Zeichen gegen die politische Gewalt zu setzen. Zuvor hatte er 1976 ein Attentat überlebt, das vermutlich politisch motiviert war.

Tod und Vermächtnis
Bob Marley starb am 11. Mai 1981 im Alter von 36 Jahren an den Folgen von Hautkrebs, der sich in seinem Körper ausgebreitet hatte, nachdem er eine Amputation aus religiösen Gründen abgelehnt hatte. Er erhielt ein Staatsbegräbnis in Jamaika.