Immobilienexperte gesucht?

Hans19

Loseverleiher
ID: 282058
L
12 April 2007
7.946
527
Hallo,
ich möchte gerne in nächster Zeit mit Immbolien handeln und daher stellt sich mir die Frage,was für eine Steuer auf mich zu kommt,beim Verkauf eines Objektes,muss man da auch Mehrwertsteuer zahlen oder nur die Umschreibungsgebühr...
Ich glaube die Umschreibungsgebühr beträgt 5%,bin mir aber nicht sicher und was für Kosten kommen noch auf mich zu,möchte also privat mit Villen handeln und möchte die dann auch wieder gewinnbringend verkaufen.

Ich besitze eine größere Firma und wir sind weltweit vertreten und kann es dadurch Schwierigkeiten geben wegen Privatkonten und Geschäftskonten und muss ich die Häuser dann als Zweitsitz angeben?

Ich hoffe mir kann jemand helfen

Mit freundlichen Grüßen,Hans19!
 
Du hast ne größere Firma die weltweit tätig ist und bist weder in der Lage die Antwort auf konkrete Fragen im Inet nachzulesen noch nen geeigneten Experten zu finden ?
 
Du hast ne größere Firma die weltweit tätig ist und bist weder in der Lage die Antwort auf konkrete Fragen im Inet zu finden noch nen geeigneten Experten zu finden ?

Hab schon mit verschiedenen Finanzexperten gesprochen,jedoch wurde mir 2 Mal etwas anderes erzählt,daher meine Frage!
 
Und hat Dir einer der Finanzexperten gesagt das Du, wenn zwischen Kauf und Verkauf der Immobilie, weniger als 10 jahre liegen, Du den Gewinn versteuern mußt ?

https://www.juraforum.de/gesetze/EStG/23/23_EStG_private_ver%E4u%DFerungsgesch%E4fte_.html

Ja,aber ich möchte wissen,wieviel Prozent Steuern man zahlen muss,denke nicht,dass es 20% sein werden,wenn keine 10 Jahre zurückliegen,da es bei manchen Immobilienmakler genau so sein sollte,aber evt. haben die ein "Sonderrecht" was ich aber bezweifle.
 
Ja,aber ich möchte wissen,wieviel Prozent Steuern man zahlen muss,denke nicht,dass es 20% sein werden,wenn keine 10 Jahre zurückliegen,da es bei manchen Immobilienmakler genau so sein sollte,aber evt. haben die ein "Sonderrecht" was ich aber bezweifle.

das sollte nach Deinem persönlichen Einkommenssteuersatz gehen und der dürfte viel höher sein als 20 % ;)
 
das sollte nach Deinem persönlichen Einkommenssteuersatz gehen und der dürfte viel höher sein als 20 % ;)

Das hat mir bisher noch keiner gesagt,kann ich mir auch nicht vorstellen,wenn ich ehrlich bin,am besten ich kontaktiere noch ein paar andere Finanzexperten,da mein persönlicher Finanzexperte dazu keine Ahnung hat und ich ruf nachher mal bei ein paar Immobilienmakler an ,die werden es ja wissen.

Denke nicht,dass die Verkaufsgebühr Abhängig vom Einkommen ist,sonst müssten ja einige 50% zahlen,dass kann ich mir nicht vorstellen,dass habe ich bisher zum ersten Mal gehört.
 
Denke nicht,dass die Verkaufsgebühr Abhängig vom Einkommen ist,sonst müssten ja einige 50% zahlen,dass kann ich mir nicht vorstellen,dass habe ich bisher zum ersten Mal gehört.


Verkaufsgebühr ? das ist keine Verkaufsgebühr sondern eine Steuer auf "private Veräußerungsgeschäfte" die meisten Immobilienmaker werden ihre Immobilien auch kaum privat veräußern sondern werden dafür tatsächlich ein Gewerbe angemeldet haben


und der Spitzensteuersatz beträgt nur 42 %
 
Ja,aber ich möchte wissen,wieviel Prozent Steuern man zahlen muss,denke nicht,dass es 20% sein werden,wenn keine 10 Jahre zurückliegen,da es bei manchen Immobilienmakler genau so sein sollte,aber evt. haben die ein "Sonderrecht" was ich aber bezweifle.

Immobilienmakler sind in den seltensten Fällen besitzer von Immobilien. Wie der Name schon sagt übernehmen sie die Aufgabe den Kontakt zwischen Verkäufer und Käufer herzustellen.

Bei einem Immobilienkauf werden immer mehrere Gebühren fällig. Sowohl die Grunderwerbssteuer, als auch die Notargebühren, als auch die Gebühren für die Grundbucheintragungen.

Von wegen Zweitwohnsitz, etc. solltest Du einen ausgewiesenen Rechtsexperten aufsuchen und es Dir schriftlich geben lassen. Kostet natürlich, aber für rechtliche Sicherheit zu zahlen ist ja wohl sinnvoll. Im Prinzip gilt aber, dass der Besitz eines 2. Hauses nicht zur Veränderung der Besteuerungsgrundlagen führt. Nur die Verlegung des Hauptwohnsitzes bringt es dann mit sich, dass ein anderes Finanzamt zuständig ist.

Generell sollte das aber alles ein Rechtsanwalt für Immobilienrecht und ein Steuerexperte am besten wissen. Also losgehen, ein paar Euro investieren und es genau wissen. Immer besser als im I-net zu fragen/zu suchen!
 
Immobilienmakler sind in den seltensten Fällen besitzer von Immobilien. Wie der Name schon sagt übernehmen sie die Aufgabe den Kontakt zwischen Verkäufer und Käufer herzustellen.

Bei einem Immobilienkauf werden immer mehrere Gebühren fällig. Sowohl die Grunderwerbssteuer, als auch die Notargebühren, als auch die Gebühren für die Grundbucheintragungen.

Von wegen Zweitwohnsitz, etc. solltest Du einen ausgewiesenen Rechtsexperten aufsuchen und es Dir schriftlich geben lassen. Kostet natürlich, aber für rechtliche Sicherheit zu zahlen ist ja wohl sinnvoll. Im Prinzip gilt aber, dass der Besitz eines 2. Hauses nicht zur Veränderung der Besteuerungsgrundlagen führt. Nur die Verlegung des Hauptwohnsitzes bringt es dann mit sich, dass ein anderes Finanzamt zuständig ist.

Generell sollte das aber alles ein Rechtsanwalt für Immobilienrecht und ein Steuerexperte am besten wissen. Also losgehen, ein paar Euro investieren und es genau wissen. Immer besser als im I-net zu fragen/zu suchen!

Alles klar,danke für deine ausführliche Antwort.
Hab mehrere Anwälte,der eine ist momentan im Urlaub und der andere krank und den einen erreiche ich nicht,ist nicht ganz so einfach mit denen:mrgreen:
Notargebühr beträgt soweit ich informiert bin 5% des Kaufobjektes und 5% muss der Verkäufer zahlen,Grundsteuer ist klar,jedoch möchte ich halt die Gesamtprozentzahl wissen,wieviel bei einem Objekt anfallen,ob es sich lohnen würde.
 
Ja, Anwälte sind ein spezielles Völkchen. Ich habe da auch so meine Erfahrungen.

Kosten beim Hauskauf

Beim Kauf eines Grundstückes fallen für den Käufer folgende Kostenpositionen an.

* Kaufpreis der Immobilie
* Grunderwerbsteuer 3,5% des Kaufpreises
* Notarkosten ca. 1-2 % des Kaufpreises
* Grundbuchamt ca. 0,5% des Kaufpreises (meist in den Notarkosten enthalten)
* Kosten für die Finanzierung (etwa 1-2% in Höhe der Darlehenssumme)
* evtl. Maklergebühren von 3 - 6% zzgl. MwSt. auf den Kaufpreis (je nach Region unterschiedlich)
* evtl. Zustimmung des Verwalters (ca. 200 €)
* evtl. Erschließungsgebühren

Vielleicht hilft das noch
 
Ja, Anwälte sind ein spezielles Völkchen. Ich habe da auch so meine Erfahrungen.

Kosten beim Hauskauf

Beim Kauf eines Grundstückes fallen für den Käufer folgende Kostenpositionen an.

* Kaufpreis der Immobilie
* Grunderwerbsteuer 3,5% des Kaufpreises
* Notarkosten ca. 1-2 % des Kaufpreises
* Grundbuchamt ca. 0,5% des Kaufpreises (meist in den Notarkosten enthalten)
* Kosten für die Finanzierung (etwa 1-2% in Höhe der Darlehenssumme)
* evtl. Maklergebühren von 3 - 6% zzgl. MwSt. auf den Kaufpreis (je nach Region unterschiedlich)
* evtl. Zustimmung des Verwalters (ca. 200 €)
* evtl. Erschließungsgebühren

Vielleicht hilft das noch

Der Beitrag hat mir bisher am meisten geholfen..
*Grundwerbsteuer waren doch immer 3% oder irre ich mich?
*Notarkosten waren doch auch 3% ?
*Grundbuchamt ist meist enhalten
*Kosten für Finanzierung ist irrelevant,da Finanzierungsgeld vorhanden
* Maklergebühren fallen weg,da ich selbst verkaufen möchte

Fazit:
Also muss man etwa mit 5-8 Prozent Gebühren rechnen bei einem Verkauf und waren die Angaben nur für Grundstücke oder auch für Häuser//Villen

Werde mich aufjedenfall ncohmal richtig informieren;)
 
Ich besitze eine größere Firma und wir sind weltweit vertreten und kann es dadurch Schwierigkeiten geben wegen Privatkonten und Geschäftskonten und muss ich die Häuser dann als Zweitsitz angeben?

Soso, eine grössere Firma (Kapital: einige Milliarden Klammlose), die weltweit (verleiht Lose nicht nur an Deutsche, sondern auch Österreicher und Schweizer) tätig ist. Hut ab!
 
Du handelst im Namen deiner Firma, oder?
Dann wäre es nämlich schon mal sehr interessant, ob es eine Kapitalgesellschaft ist oder nicht, das macht nämlich steuerlich einen riesigen Unterschied... :roll:
 
Du handelst im Namen deiner Firma, oder?
Dann wäre es nämlich schon mal sehr interessant, ob es eine Kapitalgesellschaft ist oder nicht, das macht nämlich steuerlich einen riesigen Unterschied... :roll:

Nein,nicht im Namen der Firma,sondern prviat,sozusagen als Hobby mit Villen handeln,sollte aber nichts mit der Firma zu tun haben.
 
Die Villen befinden sich in Deutschland?

Wieso hast du vor, so viel Kapital "privat" zu riskieren? Also ich weiß nicht, in welcher Region diese Villen liegen, aber ich kenne nur die Münchener Villen, die bei ca. 1 Mio. anfangen...

Ich würde für solche großen Geschäfte auf jeden Fall eine Kapitalgesellschaft gründen.
 
Die Villen befinden sich in Deutschland?

Wieso hast du vor, so viel Kapital "privat" zu riskieren? Also ich weiß nicht, in welcher Region diese Villen liegen, aber ich kenne nur die Münchener Villen, die bei ca. 1 Mio. anfangen...

Ich würde für solche großen Geschäfte auf jeden Fall eine Kapitalgesellschaft gründen.

Naja es kommt halt immer auf die größe der Villen an,könnte ja auch theoretisch 50 Reihenhäuser kaufen,kommt ja am Schluss das selbe dabei raus.
Wusste halt ungefähr wieviel Prozent man abrechnen muss beim Verkauf eines Objektes,also wieviel % Abgababen...
Ist also eine Kapitalgesellschaft aufjedenfall ein Vorteill ?
 
Die Kapitalgesellschaft beschützt dich evtl. vor einem finanziellen Bankrott, wenn Käufer evtl. Nachbesserungen fordern, die Du mit deinem privaten Kapital nicht mehr decken kannst. Ein Griff auf das private Kapital ist mit einer Kapitalgesellschaft nur bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz möglich. Ansonsten haftest Du nur mit deiner Einlage.

Welche Gesellschaftsform hat dein bisheriges Unternehmen?