raptor230961
Well-known member
- 24 Juli 2016
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Wenn ich diesen Schwachsinn der ewig Gestrigen höre. Wenn ich diesen Rassismus mitbekomme – konnte ich nur noch k... (Zitat von Max Liebermann: "Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen möchte."))! Egal, ob in den USA („George Floyd“ und allen Vorgängern, die von der Polizei und dem KKK, gelyncht worden sind) oder ob heute immer noch hier in Deutschland. Wenn braunen Verbrechern auf Mitbürgern im wahrsten Sinne des Wortes Jagd gemacht wird, nur weil sie die „falsche Hautfarbe“ haben. Oder wenn auch „nur“ mit Worten der Rassismus zu Tage tritt! Wenn man heute noch ganz offen seine Dummheit zeigen darf, wenn man zu einer Person, die seit Generationen in Deutschland lebt meint: „Du sprichst aber sehr gut Deutsch!“ Wenn man ungestraft im Internet von einer „… kackbraunen Haut…“ reden darf!
Da fällt mir sofort das Zitat aus Carl Zuckmayers „Des Teufels General“ ein:
„Vom Rhein — noch dazu. Vom Rhein.
Von der großen Völkermühle.
Von der Kelter Europas!
Und jetzt stellen Sie sich doch mal Ihre Ahnenreihe vor — seit Christi Geburt.
Da war ein römischer Feldhauptmann, ein schwarzer Kerl,
braun wie ne reife Olive, der hat einem blonden Mädchen Latein beigebracht.
Und dann kam ein jüdischer Gewürzhändler in die Familie,
das war ein ernster Mensch,
der ist noch vor der Heirat Christ geworden und hat die katholische Haustradition begründet.
Und dann kam ein griechischer Arzt dazu,
oder ein keltischer Legionär,
ein Graubündner Landsknecht,
ein schwedischer Reiter,
ein Soldat Napoleons,
ein desertierter Kosak,
ein Schwarzwälder Flözer,
ein wandernder Müllerbursch vom Elsaß, ein dicker Schiffer aus Holland,
ein Magyar, ein Pandur,
ein Offizier aus Wien, ein französischer Schauspieler,
ein böhmischer Musikant
— das hat alles am Rhein gelebt, gerauft, gesoffen und gesungen und Kinder gezeugt
und der der Goethe, der kam aus demselben Topf,
und der Beethoven
und der Gutenberg,
und der Matthias Grünewald
und — ach was, schau im Lexikon nach.
Es waren die Besten, mein Lieber!
Die Besten der Welt!
Und warum?
Weil sich die Völker dort vermischt haben.
Vermischt - wie die Wasser aus Quellen und Bächen und Flüssen, damit sie zu einem großen, lebendigen Strom zusammenrinnen.
Vom Rhein - das heißt: vom Abendland. Das ist natürlicher Adel.
Das ist Rasse.
Seien Sie stolz darauf, Hartmann —
und hängen Sie die Papiere Ihrer Großmutter in den Abtritt.“
Da fällt mir sofort das Zitat aus Carl Zuckmayers „Des Teufels General“ ein:
„Vom Rhein — noch dazu. Vom Rhein.
Von der großen Völkermühle.
Von der Kelter Europas!
Und jetzt stellen Sie sich doch mal Ihre Ahnenreihe vor — seit Christi Geburt.
Da war ein römischer Feldhauptmann, ein schwarzer Kerl,
braun wie ne reife Olive, der hat einem blonden Mädchen Latein beigebracht.
Und dann kam ein jüdischer Gewürzhändler in die Familie,
das war ein ernster Mensch,
der ist noch vor der Heirat Christ geworden und hat die katholische Haustradition begründet.
Und dann kam ein griechischer Arzt dazu,
oder ein keltischer Legionär,
ein Graubündner Landsknecht,
ein schwedischer Reiter,
ein Soldat Napoleons,
ein desertierter Kosak,
ein Schwarzwälder Flözer,
ein wandernder Müllerbursch vom Elsaß, ein dicker Schiffer aus Holland,
ein Magyar, ein Pandur,
ein Offizier aus Wien, ein französischer Schauspieler,
ein böhmischer Musikant
— das hat alles am Rhein gelebt, gerauft, gesoffen und gesungen und Kinder gezeugt
und der der Goethe, der kam aus demselben Topf,
und der Beethoven
und der Gutenberg,
und der Matthias Grünewald
und — ach was, schau im Lexikon nach.
Es waren die Besten, mein Lieber!
Die Besten der Welt!
Und warum?
Weil sich die Völker dort vermischt haben.
Vermischt - wie die Wasser aus Quellen und Bächen und Flüssen, damit sie zu einem großen, lebendigen Strom zusammenrinnen.
Vom Rhein - das heißt: vom Abendland. Das ist natürlicher Adel.
Das ist Rasse.
Seien Sie stolz darauf, Hartmann —
und hängen Sie die Papiere Ihrer Großmutter in den Abtritt.“