Homosexuelle Paare und Kinderadoption - Ja oder Nein?

Sollen homosexuelle Paare Kinder adoptieren dürfen?

  • Na klar, warum denn nicht?

    Stimmen: 48 44,4%
  • Besser so als ganz ohne Eltern aufwachsen

    Stimmen: 16 14,8%
  • Ich weiss nicht

    Stimmen: 15 13,9%
  • Nein, auf keinen Fall

    Stimmen: 29 26,9%

  • Umfrageteilnehmer
    108

Lissy

Weichgespült
ID: 85178
L
28 April 2006
737
66
Salve Gemeinde,

angeregt durch die News über die beiden homosexuellen Flamingos ( Hier nachzulesen) würde mich mal interessieren, wie Ihr über dieses Thema denkt wenn es um menschliche homosexuelle Paare geht, darum habe ich mal eine kleine Umfrage gestartet.

Meine Meinung dazu:

Ich fände es gut, wenn homosexuelle Paare hier bei uns in Deutschland auch Kinder adoptieren dürften und zwar ohne Steine die man ihnen in den Weg legt, gerade weil sie homosexuell sind.
Ich glaube bisher haben das nur Promis wie z.B. Patrick Lindner geschafft, aufgrund ihres Vermögens!?

Es sollte aber auch für Schwule und Lesben möglich sein, die keine Millionen auf dem Konto haben.

In den Kinderheimen gibt es soviele Kinder die keine Eltern mehr haben und auch kein neues Zuhause finden. Diese Kinder würden sich freuen Menschen um sich herum zu haben die es lieben und mit allem versorgen was ein Kind so braucht. Denn zwei Mütter oder zwei Väter zu haben, ist immer noch besser als ohne Eltern aufzuwachsen.

Es gibt natürlich auch Ausnahmen, wo ich es nicht so gut fänd wenn homosexuelle Paare ein Kind adoptieren würden. Das wären Situationen wie: ständig wechselnde Beziehungen/Bettgeschichten oder wenn Transsexualität mit im Spiel wäre. Ich verurteile Menschen nicht die all das ausleben, jedoch für ein Kind ist es nicht unbedingt von Vorteil.
Genauso sieht es aber auch bei heterosexuellen Paaren aus, ständig wechselnde Beziehungen oder im allgemeinen ein unvorteilhafter Lebenswandel sind für Kinder nicht so toll.

Ich finde man kann ein Kind von Anfang an offen und selbstbewusst erziehen, so dass es später weiss mit der familieären Situation in der Öffentlichkeit umzugehen. Ausserdem ist das Thema Homosexualität zum Glück heutzutage nicht mehr so stark tabuisiert wie vor ein paar Jahren noch.

Ich finde es nicht schlimm, wenn sich Schwule und Lesben öffentlich zu ihrer Neigung bekennen und Hand in Hand bzw. knutschend über die Straßen laufen.
Warum denn nicht? Hauptsache ist doch, das sich zwei Menschen lieben.
Wer hat überhaupt vorgegeben das nur Männlein und Weiblein eine sexuelle Beziehung eingehen dürfen? :think:

Wie dem auch sei, ich bin heterosexuell, aber für mich sind Homosexuelle genauso normal wie heterosexuelle. Das ist schliesslich keine Krankheit die man einfach mal eben mit ein paar Tabletten behandeln kann.
 
Ich finde man kann ein Kind von Anfang an offen und selbstbewusst erziehen, so dass es später weiss mit der familieären Situation in der Öffentlichkeit umzugehen. Ausserdem ist das Thema Homosexualität zum Glück heutzutage nicht mehr so stark tabuisiert wie vor ein paar Jahren noch.

das arme Kind braucht dann aber eine verdammt dicke Haut. Ich behaupte, dass die das in dem Alter nicht können und total verstört und eingeschüchtert nach Hause kommen und sich wünschen, nie wieder ausm Haus zu müssen...
Mal ganz davon zu schweigen, dass diese Kids von allen anderen wohl gemieden werden, weil deren Eltern denen einbläuen, dass die mit dem nix zu schaffen haben sollen...


Ich finde es nicht schlimm, wenn sich Schwule und Lesben öffentlich zu ihrer Neigung bekennen und Hand in Hand bzw. knutschend über die Straßen laufen.
Warum denn nicht? Hauptsache ist doch, das sich zwei Menschen lieben.
richtig. Liebe ist wichtig. Aber sich auf der Straße zu verspeisen, gehört halt nicht zur feinen Art...
Ein Küsschen, meinetwegen. Aber viele Homosexuelle spielen auf der Straße offen mit ihrer Sexualität und ihren Neigungen... das geht mir dann zu weit!

Wer hat überhaupt vorgegeben das nur Männlein und Weiblein eine sexuelle Beziehung eingehen dürfen? :think:
Die Natur.
Wenn wir rein evolutions-biologisch argumentieren, ist Liebe doch nur da, um Nachwuchs zu erzeugen. Homosexuelle Beziehungen haben also keine Chance diesen "Sinn der Liebe" vorgegeben von Mutter Natur zu erfüllen

Wie dem auch sei, ich bin heterosexuell, aber für mich sind Homosexuelle genauso normal wie heterosexuelle. Das ist schliesslich keine Krankheit die man einfach mal eben mit ein paar Tabletten behandeln kann.
Das is so auch richtig, aber in der Natur sterben Tiere mit homosexuellen Neigungen eben aus, weil sie sich nicht fortpflanzen können.
Natürliche Selektion nennt sich das...

Aber der Mensch stellt sich - wie sonst auch immer - über die Natur.
Das is unser Fehler.
Ein Problem sind auch die Medien. Ich glaube, dass die solche Neigungen total schnell katalysieren können.
Siehe auch Terrorismus. Der funktioniert erst, seitdem die Medien sowas hochspielen. Oder diese Massaker an den Schulen. Das gibts alles erst, seitdem es in den Medien dargestellt wird...
(Versteht mich nicht falsch, klar sind Medien wichtig, aber in solchen Fällen eben auch sicher ein Teil des Problems, weil sie suggerieren, dass man durch sowas auffällt und Aufmerksamkeit bekommt...)

Ich hab nix gegen Schwule. Ich kenn auch einige. Aber ich kanns nicht verstehen, wenn die ihre Neigungen rabiat verteidigen und damit "prahlen".
Das is als würden sie alle anderen auch umpolen wollen...

Wie wenn mir ein Veganer versucht zu verklickern, dass ich ein Mörder bin :roll:


Das Thema an sich ist relativ schwer zu diskutieren ohne Emotionen und moralische Einwürfe...

Ich persönlich bin eher dagegen, dass Homosexuelle Kinder adoptieren können, weil ich denke, dass damit dem Kind nur noch mehr Probleme entstehen...
Wenn mich jemand vom Gegenteil überzeugen kann, dann bitte. Nur zu. ;)


edit: OH BITTE, eure renos bitte MIT begründung. wie ich sowas hasse, wenn man die meinung eines anderen nich tolerieren kann...
ich könnt mich so aufregen...arghs...
MIT BEGRÜNDUNG. KAPIERT? Sonst gehts mir am Arsch vorbei und ich mach mir nie mehr Gedanken darüber -.- boah...
 
Zuletzt bearbeitet:
Mal ganz davon zu schweigen, dass diese Kids von allen anderen wohl gemieden werden, weil deren Eltern denen einbläuen, dass die mit dem nix zu schaffen haben sollen...

Das ist dann aber ein Problem der Erziehung der Kinder, denn leider ist es nun mal so, das die Vorurteile der Eltern meist auf die Kinder übergehen.
richtig. Liebe ist wichtig. Aber sich auf der Straße zu verspeisen, gehört halt nicht zur feinen Art...

Das finde ich aber auch bei Heterosexuellen Paaren ekelhaft.

Ein Küsschen, meinetwegen. Aber viele Homosexuelle spielen auf der Straße offen mit ihrer Sexualität und ihren Neigungen... das geht mir dann zu weit!

Das sind nur die an der Oberfläche. Vielleicht bist du auch einfach sensibiliesiert, so das es dir eher auffällt?

Die Natur.
Wenn wir rein evolutions-biologisch argumentieren, ist Liebe doch nur da, um Nachwuchs zu erzeugen. Homosexuelle Beziehungen haben also keine Chance diesen "Sinn der Liebe" vorgegeben von Mutter Natur zu erfüllen

Das mag so sein, aber warum hat dann Mutter Natur erst Homosexualität geschaffen?

...aber in der Natur sterben Tiere mit homosexuellen Neigungen eben aus, weil sie sich nicht fortpflanzen können.
Natürliche Selektion nennt sich das...

Das ist richtig. Der Genpool dieser Menschen stirbt aus, jedoch nicht ihre Erfahrungen, wenn sie ein Kind erziehen. Und wer genug Geld hat, wird sich als Homosexueller eine Leihmutter besorgen, die dann künstlich befruchtet das Kind austrägt.

Ein Problem sind auch die Medien. Ich glaube, dass die solche Neigungen total schnell katalysieren können.

Das glaube ich eher nicht, im Gegenteil. Betroffene, die schwul/lesbisch sind und noch keinen Mut hatten, sich zu outen, werden durch (positive) Beispiele in den Medien angespornt, sich zu outen und dazu zu stehen.

Siehe auch Terrorismus. Der funktioniert erst, seitdem die Medien sowas hochspielen. Oder diese Massaker an den Schulen. Das gibts alles erst, seitdem es in den Medien dargestellt wird...

Terrorismus gab es schon immer, er drang nur nie derartig in die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. Das Problem sind die Nachahmungstäter.(Und - zugegeben - die Gier der Medien nach Bildern mit möglichst viel Blut und Leid. Die verkaufen sich nämlich am besten.)

Ich hab nix gegen Schwule. Ich kenn auch einige. Aber ich kanns nicht verstehen, wenn die ihre Neigungen rabiat verteidigen und damit "prahlen".
Das is als würden sie alle anderen auch umpolen wollen...

Das ist ja schön und gut, aber hast du schon mal überlegt, dass das durchaus eine Verteidigungshaltung sein könnte? Meistens ist es nämlich so, das Homosexuelle umgepolt werden sollen.


Ich persönlich bin eher dagegen, dass Homosexuelle Kinder adoptieren können, weil ich denke, dass damit dem Kind nur noch mehr Probleme entstehen...
Wenn mich jemand vom Gegenteil überzeugen kann, dann bitte. Nur zu. ;)

Es kommt - wie so oft - auf die jeweilige Familie und die Geisteshaltung an. Wenn Homosexualität in der Familie etwas Normales ist und auch entsprechend damit umgegangen wird, sehe ich eigentlich keine Probleme...
edit: OH BITTE, eure renos bitte MIT begründung. wie ich sowas hasse, wenn man die meinung eines anderen nich tolerieren kann...
ich könnt mich so aufregen...arghs...
MIT BEGRÜNDUNG. KAPIERT? Sonst gehts mir am Arsch vorbei und ich mach mir nie mehr Gedanken darüber -.- boah...

Das geht mir auch auf den Nerv ;)
 
Ich bin absolut dafür das diese Beziehungen, den der Heterosexuellen gleichgestellt, und somit auch eine Adoption absolut möglich ist.
[FONT=&quot]Wie offen und wo sie mit Ihren Neigungen umgehen weiß ich nicht, denn die sich in meinem Freundeskreis befinden, sind ganz „normal“, dass heißt keine unnötigen Leckereien auf der Straße etc. [/FONT]

Ich glaube bisher haben das nur Promis wie z.B. Patrick Lindner geschafft, aufgrund ihres Vermögens!?

Klar das ist der Grund, und bekanntlich werden Promis oft bevorzugt.

Es sollte aber auch für Schwule und Lesben möglich sein, die keine Millionen auf dem Konto haben.

Auf jeden Fall.

In den Kinderheimen gibt es soviele Kinder die keine Eltern mehr haben und auch kein neues Zuhause finden. Diese Kinder würden sich freuen Menschen um sich herum zu haben die es lieben und mit allem versorgen was ein Kind so braucht. Denn zwei Mütter oder zwei Väter zu haben, ist immer noch besser als ohne Eltern aufzuwachsen.

Das sehe ich auch so!

Es gibt natürlich auch Ausnahmen, wo ich es nicht so gut fänd wenn homosexuelle Paare ein Kind adoptieren würden. Das wären Situationen wie: ständig wechselnde Beziehungen/Bettgeschichten oder wenn Transsexualität mit im Spiel wäre. Ich verurteile Menschen nicht die all das ausleben, jedoch für ein Kind ist es nicht unbedingt von Vorteil.
Genauso sieht es aber auch bei heterosexuellen Paaren aus, ständig wechselnde Beziehungen oder im allgemeinen ein unvorteilhafter Lebenswandel sind für Kinder nicht so toll.

Naja wer schreitet denn da im einem "Normalfall" ein?
Ein Paar das so lebt wird kaum beachtet, denn gegen offene beziehungen haben die wenigsten etwas, genau das selbe gilt bei Alleinerziehenden, wer kontrolliert dessen Lebenswandel?
Wenn nichts besonders weiter vorfällt doch keiner.
Wer will so anmaßend sein und bestimmen was ein solcher Lebenswandel ist?


Ich finde man kann ein Kind von Anfang an offen und selbstbewusst erziehen, so dass es später weiss mit der familieären Situation in der Öffentlichkeit umzugehen. Ausserdem ist das Thema Homosexualität zum Glück heutzutage nicht mehr so stark tabuisiert wie vor ein paar Jahren noch.

Absolut! 2 Freundinnen von mir werden im August heiraten. Eine von Ihnen hat 3 Kinder (11, 5 und 3 Jahre alt). Die Kinder wissen was los ist und akzeptieren es total. Beide lieben sich und sind gemeinsam für die Kinder da, was braucht ein Kind mehr als Liebe und Zuwendung und ein schönes zu Hause?

das arme Kind braucht dann aber eine verdammt dicke Haut. Ich behaupte, dass die das in dem Alter nicht können und total verstört und eingeschüchtert nach Hause kommen und sich wünschen, nie wieder ausm Haus zu müssen...
Mal ganz davon zu schweigen, dass diese Kids von allen anderen wohl gemieden werden, weil deren Eltern denen einbläuen, dass die mit dem nix zu schaffen haben sollen...

Das sind nur die Erwachsenen, nicht die Kinder. Sie sind ein Spiegel unserer Erziehung. Rassismus wird nicht angeboren sondern anerzogen, wie viele andere Eigenschaften auch.


Das ist schliesslich keine Krankheit die man einfach mal eben mit ein paar Tabletten behandeln kann.

Eben drum....keine Krankheit und eigentlich auch nicht zu ändern.
Schon bei den Alten greichen war es gang und Geben das man beiden Geschlechtern zugetan war, warum ist es in unser Zeit so schwer solche Neigungen zu akzeptieren?
 
Aber der Mensch stellt sich - wie sonst auch immer - über die Natur.
Das is unser Fehler.

Sorry aber das klingt jetzt so als wäre Homosexualität ein Fehler den wir zugelassen haben aber besser wieder ausmärtzen sollten.

Ich persönlich bin erstmal der Meinung - jeder soll eine Person finden mit der er / sie glücklich ist. Das Geschlecht finde ich da nicht so entscheidend.

Zum Thema Adoption bin ich mir wirklich sehr unschlüssig, zum einen - warum nicht. Auch eine Familie mit zwei Papas oder zwei Mamas und einem Kind ist irgendwo eine Familie, und ich sehe keinen Grund warum so eine Konstelation weniger Liebe dem Kind entgegenbringen können sollte als eine Hetero Familie.
Auf der anderen Seite ist die Frage wie weit das Kind durch die Reaktion andere darunter leidet. In den letzten 5 - 10 Jahren ist die Gesellschaft ja wirklich aufgeweicht was Homosexualität angeht, es ist schon lange kein absolutes Tabu mehr, nur eigenartig. Vielleicht werden auch Kinder von Homosexuellen Paaren in Zukunft keine Probleme mehr haben - aber wer weiß das schon vorher ?

Wie gesagt, ich bin mir unschlüssig.
 
Die Natur.
Wenn wir rein evolutions-biologisch argumentieren, ist Liebe doch nur da, um Nachwuchs zu erzeugen. Homosexuelle Beziehungen haben also keine Chance diesen "Sinn der Liebe" vorgegeben von Mutter Natur zu erfüllen

Erfüllst Du diesen Sinn der Liebe jedesmal wenn Du mit Deiner Freundin Geschlechtsverkehr hast? Ich meine, bekommt sie nach jedem Mal S*x ein Kind von Dir? Nein!

Also hör sofort auf mit Deiner Freundin zu schlafen. ;)

Ich hoffe Du verstehst die Ironie die in Deinen eignen Worten liegt. ;)
 
Ich fände es gut, wenn homosexuelle Paare hier bei uns in Deutschland auch Kinder adoptieren dürften [...[
Ich nicht...

In den Kinderheimen gibt es soviele Kinder die keine Eltern mehr haben und auch kein neues Zuhause finden. [...]
Es gibt auch sehr viele heterosexuelle Paare, die sich gerne wünschen würden ein Kind adoptieren zu können und aufgrund strenger Regularien dies nicht können... Eventuell sollte mal darüber nachgedacht werden diese zu lockern... Außerdem möchte ich es mal bezweifeln, dass wirklich "soviele" Kinder in Kinderheimen sind... In einer funktionierenden Familie kann ein Kind auch bei der Verwandschaft unterkommen, wenn tatsächlich etwas Tragisches mit den Eltern passiert...

Es gibt ein Problem in unserer Gesellschaft: Der Stellenwert der Ehe lässt nach... Man sieht es immer mehr nur als Vertrag, der die Wirtschaftsverhältnisse bessert... Mit dem eigentlichem Sinn der Ehe hat das nicht viel zu tun und das ist einer von mehreren Gründen, warum es immer mehr zerrüttete Ehen...
Ich denke hier wäre ein Lösungsansatz Ehebruch wieder als Straftatbestandteil einzuführen... So könnte man verhindern, dass man aus Jux und Tollerei oder aus wirtschaftlichen Erwägungen eine Ehe auf ein paar Jahre abschließt und somit seinen Kindern eine gute Erziehung- von Mann und Frau- verwehrt...

Hauptsache ist doch, das sich zwei Menschen lieben.
Da stimme ich dir zu... Aber das hat meiner Meinung nach nichts mit der Adoptionsthematik zu tun... Ein Kind hat das Recht von einer Mutter und einem Vater erzogen zu werden... Und warum sollte man ein Kind, das nicht frei wählen kann, von Anfang an benachteiligen?
Wer hat überhaupt vorgegeben das nur Männlein und Weiblein eine sexuelle Beziehung eingehen dürfen? :think:
Die Gesellschaft... Die Natur... Gott... (wasne Klimax)
Wie dem auch sei, ich bin heterosexuell, aber für mich sind Homosexuelle genauso normal wie heterosexuelle. [...]
Ich auch... Bis auf ihre Sexualität, die nicht normal ist...

[...]
Absolut! 2 Freundinnen von mir werden im August heiraten. Eine von Ihnen hat 3 Kinder (11, 5 und 3 Jahre alt). Die Kinder wissen was los ist und akzeptieren es total. [...]

Ich bezweifle es, dass die Kinder die Tragweite der Entscheidung ihrer Mutter verstehen... Für mich ist das verantwortungslos drei Kinder in die Welt zu setzen und dann einen anderen Weg zu gehen und dabei eine Familie zu zerbrechen...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich nicht...
Es gibt ein Problem in unserer Gesellschaft: Der Stellenwert der Ehe lässt nach... Man sieht es immer mehr nur als Vertrag, der die Wirtschaftsverhältnisse bessert... Mit dem eigentlichem Sinn der Ehe hat das nicht viel zu tun und das ist einer von mehreren Gründen, warum es immer mehr zerrüttete Ehen...
Ich denke hier wäre ein Lösungsansatz Ehebruch wieder als Straftatbestandteil einzuführen... So könnte man verhindern, dass man aus Jux und Tollerei oder aus wirtschaftlichen Erwägungen eine Ehe auf ein paar Jahre abschließt und somit seinen Kindern eine gute Erziehung- von Mann und Frau- verwehrt...

Es gibt ein noch größeres Problem in unserer Gesellschaft, nämlich die Tatsache das die Menschheit versucht sich die Natur so zurecht zu biegen wie sie sie haben will. Und was dem Menschen nicht gefällt bzw. nicht in sein Weltbild passt, wird zerstört.
Warum glaubst Du gibt es Homosexuelle unter Mensch und Tier? Weil die Natur sie geschaffen hat!!!!Und wie Du an den Flamingos sehen kannst, sterben diese nicht aus (wie MiMo666 oben behauptete), nein sie entwickeln sogar eine Milchartige Substanz um den Nachwuchs versorgen zu können und an diesen Nachwuchs kommen sie ja auch ohne Probleme wie man nachlesen kann. ;)
Es gibt seit Menschengedenken Homosexualität, doch nur weil die Kirchen prädigen das Männlein und Weiblein zusammen gehören, heisst das noch lange nicht das dies das Einzig Richtige ist. Denn Gott schuf die Natur und die Natur schuf heterosexuelle und homosexuelle.
Du hast in Deiner Signatur etwas über Gott stehen, bist Du der Meinung, das Homosexualität eine Fehlkonstruktion seinerseits war/ist? :think:
 
Ich bezweifle es, dass die Kinder die Tragweite der Entscheidung ihrer Mutter verstehen... Für mich ist das verantwortungslos drei Kinder in die Welt zu setzen und dann einen anderen Weg zu gehen und dabei eine Familie zu zerbrechen...

Deine Zweifel kann ich gut verstehen, aber Deine Äußerungen sind echt heftig.
Bist Du derjenige der das recht hat zu entscheiden was richtig oder falsch ist? Wohl nicht.

Ist es nicht verantwortungslos von einem Mann, 3 Kinder mit einer Frau zu haben, sich dann der Verantwortung entzieht, sich eine jüngere sucht, nicht für seine Kinder oder seine Frau sorgt, sie eher noch misshandelt und missbraucht?
Ach der darf das?
Sie darf dann nicht für sich in erster Linie entscheiden dass Männer nur Schweine sind und sich dem anderen Geschlecht zuwenden um wieder klar denken und wirklich lieben zu können?
Überdenke deine Äußerung vielleicht noch Mal, bevor Du solche Sprüche von dir gibst.
Glaubst du denn dass eine Mutter nur auf Grund von Trieb, eine solche Entscheidung trifft.
Steckt nicht oft mehr dahinter als ein schlichtes outen?
Nicht alle werden homosexuell geboren!

Ich auch... Bis auf ihre Sexualität, die nicht normal ist.

Hää das verstehe ich nicht. Was ist daran nicht normal?
Weißt Du was Heterosexuelle miteinander treiben?
 
Was willst du mir da verklickern? Missbrauchte Frauen werden lesbisch? Das ist doch abstrus...
 
Ist schon scheiße, dass man anderen seine Meinung nicht verbieten kann... Und wer sich über die Begriffe Norm und Normalität schlau macht, wird mir wohl zustimmen...
Mich geht das Sexleben eines Individuums nichts an... Aber das hier ist ja eher eine Grundsatzdiskussion... Hier kann man mich auch nicht unbedingt mit li-la-laune_Bär-Argumenten wie "Liebe ist Liebe" umstimmen...
 
Wer gibt dir das Recht über das Sexleben anderer Menschen zu urteilen? Was geht dich andere Leute Sexleben überhaupt an?

das Problem is, dass Menschen in Beziehungen leben. Komplexe und simple.
Und durch dieses Beziehungsgeflecht kann es sehr wohl mal vorkommen, dass das einen was angeht... auch wenn dus vllt. nich wahrhaben willst ^^

allgemein hab ich das Gefühl, dass ich auch hier ein wenig missverstanden werde.
Ich finde nicht, dass man Homosexualität abschaffen oder "heilen" sollte. Ich finde man sollte darüber nachdenken, wie mit dieser Art der Sexualität umgegangen wird. Welche Konsequenzen daraus folgen, sind mir relativ egal...


warum Mutter Natur Homosexualität erschaffen hat? Keine Ahnung, wenn ichs wüsste, wären wir alle schlauer ;)

Solange ein Schwuler einen Pädophilen verdrängt bin ich für Homosexualität. Aber das Argument mit den alten Griechen würd ich so auch nich ganz gelten lassen.
Die haben sich sicher nur aus "sexueller Erregung" Lustknaben genommen. Nicht weil sie zu denen eine emotionale liebevolle Beziehung aufbauen wollten ;)
 
Ich finde man sollte darüber nachdenken, wie mit dieser Art der Sexualität umgegangen wird. Welche Konsequenzen daraus folgen, sind mir relativ egal...

Jau, so etwas hat man 1938 auch gesagt über Homosexuelle - DIE Konsequenzen die daraus erfolgten, sollten keinem egal sein, oder?

PS: wird Zeit, dass man über deine Sexualität nachdenkt - jemand der so antiqiert und verbohrt über seine Mitmenschen denkt, sollte sich besser nicht fortpflanzen (Zwangsverhütung?)
Und nun komme nicht damit, dass deine Sexualität etwas ganz anderes ist - nö, ist sie aus dem Blickwinkel gesehen dann gar nicht.
 
meinst du jetz mich? 8O :biggrin:

antiquiert und verbohrt? Wie wärs mit "konservativ".
Das lass ich gerne gelten. Aber verbohrt bin ich bestimmt nicht. ;)

PS: und wenn ich ehrlich bin, ja ich finde in dieser Gesellschaft läuft einiges schief und früher wars garantiert besser :roll:

(aber ich bin auch realistisch genug, um zu wissen, dass man nix rückgängig machen kann.)
 
[...]
PS: und wenn ich ehrlich bin, ja ich finde in dieser Gesellschaft läuft einiges schief und früher wars garantiert besser :roll:

(aber ich bin auch realistisch genug, um zu wissen, dass man nix rückgängig machen kann.)
:clap::clap:

Aber naja... Man kann ja für sich selbst versuchen einen richtigen Weg zu gehen...
 
Also man sollte meines erachtens zwar jedem seine Sexualität lassen, aber wieso Kinder da mit rein ziehen ?

Einem Kind Liebe zu geben ist einfach nicht alles. Es kommt halt eine Rolle im elterlichen Haushalt zu kurz. Finde es schon suboptimal wenn Ehen scheitern und ein Kind entweder auf Mutter oder Vater verzichten muss, aber nun bewußt ein Kind in die Obhut einer Familie geben in der die Mutter oder Vaterrolle in der Kindheit nicht exestiert. Man gibt ja auch Singles keine Kinder, ebend aus dem Grund, dass das Kind in ein solides soziales Umfeld kommt wenn man es schon steuern kann (Was man bei Eltern nach einerGeburt ja nicht überprüfen kann) .

Neben den Soziologischen Problemen des Mangels einer Elternfraktion, möchte ich nicht in der Haut des Kindes stecken wenn es später in den Kindergarten/Schule kommt. Denn ach so tolerant wie alle meinen sind nicht alle Kinder. Speziell im jungen Alter wird einer gerne zum Außenseiter abgestempelt und das Kind wird frühzeitig zum Freak abgestempelt.

Aber dieses Thema ist eh nicht duskutierbar, weil in dem bestreben absolute Toleranz zu zeigen vergessen die meisten Menschen doch eh die Gefühle der Menschen, da diese ja unwichtig dafür sind den Beweiß anzutreten, dass sie nicht durch Vorurteile geleitet werden. Denn eins ist klar, um den einzelnen geht es selten, den meisten Menschen geht es doch nur darum wie es ihnen selbst geht, wie sie in der Öffentlichkeit dastehen, diese Welt mutiert zu einer Welt von Egoisten die unter einem Deckmantel der Nächstenliebe leben.
 
Was willst du mir da verklickern? Missbrauchte Frauen werden lesbisch? Das ist doch abstrus...

Nein das wollte ich damit nicht sagen, ich wollte nur darauf hinweisen das nicht alle Homosexuellen so geboren werden, sondern es Umstände im Leben kann, die es begünstigen.

Ist schon scheiße, dass man anderen seine Meinung nicht verbieten kann... Und wer sich über die Begriffe Norm und Normalität schlau macht, wird mir wohl zustimmen...
Mich geht das Sexleben eines Individuums nichts an... Aber das hier ist ja eher eine Grundsatzdiskussion... Hier kann man mich auch nicht unbedingt mit li-la-laune_Bär-Argumenten wie "Liebe ist Liebe" umstimmen...

Eine Grundsatzdiskussion in diese Richtung ist für meine Begriffe nicht angebracht, den es geht hier um Menschen.
Ihre Vorlieben und so weiter, sind deren Privatsache.

Es werden Eltern für Kinder gesucht, Eltern die Zuwendung und ein schönes zu Hause geben können, das Geschlecht ist dabei nicht wirklich wichtig.

das Problem is, dass Menschen in Beziehungen leben. Komplexe und simple.
Und durch dieses Beziehungsgeflecht kann es sehr wohl mal vorkommen, dass das einen was angeht... auch wenn dus vllt. nich wahrhaben willst ^^

allgemein hab ich das Gefühl, dass ich auch hier ein wenig missverstanden werde.
Ich finde nicht, dass man Homosexualität abschaffen oder "heilen" sollte. Ich finde man sollte darüber nachdenken, wie mit dieser Art der Sexualität umgegangen wird. Welche Konsequenzen daraus folgen, sind mir relativ egal...


warum Mutter Natur Homosexualität erschaffen hat? Keine Ahnung, wenn ichs wüsste, wären wir alle schlauer ;)

Solange ein Schwuler einen Pädophilen verdrängt bin ich für Homosexualität. Aber das Argument mit den alten Griechen würd ich so auch nich ganz gelten lassen.
Die haben sich sicher nur aus "sexueller Erregung" Lustknaben genommen. Nicht weil sie zu denen eine emotionale liebevolle Beziehung aufbauen wollten ;)

Naja nicht alle Bisexuellen oder Homosexuelle suchen nur einen Lustknaben oder Mädchen, nein sie suchen die Liebe, die der "normale" Mensch auch sucht. Diese zu finden und in so einer zu leben und auch noch Akzeptanz das ist unheimlich schwer. Schade das es immer noch so viele menschen gibt die so engstirnig sind.

meinst du jetz mich? 8O :biggrin:

antiquiert und verbohrt? Wie wärs mit "konservativ".
Das lass ich gerne gelten. Aber verbohrt bin ich bestimmt nicht. ;)

PS: und wenn ich ehrlich bin, ja ich finde in dieser Gesellschaft läuft einiges schief und früher wars garantiert besser :roll:

(aber ich bin auch realistisch genug, um zu wissen, dass man nix rückgängig machen kann.)

Nein Du bist nur mit diesem Thema konservativ, für andere Dinge bist Du doch offen und diese findest Du auch normal. ;)


Also man sollte meines erachtens zwar jedem seine Sexualität lassen, aber wieso Kinder da mit rein ziehen ?

Einem Kind Liebe zu geben ist einfach nicht alles. Es kommt halt eine Rolle im elterlichen Haushalt zu kurz. Finde es schon suboptimal wenn Ehen scheitern und ein Kind entweder auf Mutter oder Vater verzichten muss, aber nun bewußt ein Kind in die Obhut einer Familie geben in der die Mutter oder Vaterrolle in der Kindheit nicht exestiert. Man gibt ja auch Singles keine Kinder, ebend aus dem Grund, dass das Kind in ein solides soziales Umfeld kommt wenn man es schon steuern kann (Was man bei Eltern nach einerGeburt ja nicht überprüfen kann) .

Neben den Soziologischen Problemen des Mangels einer Elternfraktion, möchte ich nicht in der Haut des Kindes stecken wenn es später in den Kindergarten/Schule kommt. Denn ach so tolerant wie alle meinen sind nicht alle Kinder. Speziell im jungen Alter wird einer gerne zum Außenseiter abgestempelt und das Kind wird frühzeitig zum Freak abgestempelt.

Aber dieses Thema ist eh nicht duskutierbar, weil in dem bestreben absolute Toleranz zu zeigen vergessen die meisten Menschen doch eh die Gefühle der Menschen, da diese ja unwichtig dafür sind den Beweiß anzutreten, dass sie nicht durch Vorurteile geleitet werden. Denn eins ist klar, um den einzelnen geht es selten, den meisten Menschen geht es doch nur darum wie es ihnen selbst geht, wie sie in der Öffentlichkeit dastehen, diese Welt mutiert zu einer Welt von Egoisten die unter einem Deckmantel der Nächstenliebe leben.

Das siehst du meiner Meinung nach viel zu eng.
Bist Du ein Scheidungskind?
Oder gar Waise?
Kannst du ein bisschen nachvollziehen wie ein Kind sich fühlt wenn ein Elternteil einfach die Mücke macht und sich der Verantwortung entzieht, sei es durch Trennung oder Tod?
Solides Umfeld:
Was bitte ist das?
Eltern die für Ihre Kinder sorgen sich um sie kümmern und sie satt machen?
Deinem ersten Absatz kann ich überhaupt nicht zustimmen, denn es gibt so viele Scheidungen.
In Deutschland gibt es in etwa 19,5 Millionen Ehen, aber davon wurden im letzten Jahr über 200.000 wieder geschieden, dass heißt wenn es nach dem Durchschnitt geht, gibt es pro Jahr etwa 400.000 Kinder denen ein Elternteil fehlt.
Sind diese dazu verdammt nicht solide aufzuwachsen?
Ist ein Alleinerziehender nicht in der Lage einem Kind zu vermittel was die wahren Werte sind, ihnen Benehmen beizubringen u.s.w?
Doch ich glaube die meisten machen das ganz gut.
Was ist aber mit denen die ohne Eltern oder wenigstens ein Elternteil aufwachsen?
Ist es einer Mutter wie mir zu verdenken, wenn sie daran glaubt das Homosexuelle sehr wohl eine gute Alternative für diese Kinder sind?
Ich glaube nicht. Ich bin sogar ganz fest davon überzeugt das auch diese Paare, Werte vermitteln, erziehen und "ihre" Kinder lieben können und werden.
 
Neben den Soziologischen Problemen des Mangels einer Elternfraktion, möchte ich nicht in der Haut des Kindes stecken wenn es später in den Kindergarten/Schule kommt. Denn ach so tolerant wie alle meinen sind nicht alle Kinder. Speziell im jungen Alter wird einer gerne zum Außenseiter abgestempelt und das Kind wird frühzeitig zum Freak abgestempelt.

Denn eins ist klar, um den einzelnen geht es selten, den meisten Menschen geht es doch nur darum wie es ihnen selbst geht, wie sie in der Öffentlichkeit dastehen, diese Welt mutiert zu einer Welt von Egoisten die unter einem Deckmantel der Nächstenliebe leben.

Wie ich schon sagte, wenn ein Kind von Anfang an offen und selbstbewusst erzogen wird, hat es später keine Probleme, da es sich zu helfen wissen wird und die Anderen irgendwann keinen Spaß mehr haben werden zu hänseln, weil sie wissen das man es nicht mit ihr/ihm machen kann.

Ein Kind kann in der Schule auch gehänselt werden weil es ein paar Pfunde zuviel auf den Rippen hat, weil es Pickel hat, weil es eine lange Nase hat, weil es einfach zum Opferdasein erzogen wurde.
Aber man kann lernen Kontra zu geben und mit Rethorik das Gegenüber zu besiegen.
Mich hat man früher auch gehänselt in der Schule, weil ich immer verschüchtert in der Ecke stand. Irgendwann hatte ich die Nase voll und ich habe gelernt mich zu wehren.
Kleine Anekdote:
Wir sollten uns nach der Pause aufstellen auf dem Schulhof, wiedereinmal kam ein Klassenkamerad von hinten an und wollte mir in den Allerwertesten treten. Ich habe dies bemerkt und habe instinktiv dem sein Bein hochgezogen und der hat sich matschig auf den Arsch gesetzt, im wahrsten Sinne des Wortes, denn er saß in einer Pfütze. Seitdem hat mich niemand mehr geärgert oder belästigt!

Und ich kann aus eigener Erfahrung sprechen das ein Kind nicht unbedingt Vater und Mutter braucht um glücklich zu sein.
Ich bin seit Jahren alleinerziehend und alles was meine Tochter braucht ist Liebe, Geborgenheit, ein ordentliches Zuhause, was zu Essen und trinken!
Ich selbst bin seit meinem 15. Lebensjahr Vollwaise und ich wäre forh gewesen, ich hätte auch nur wenigstens ein Elternteil gehabt oder jemand der für mich sorgt und mich liebt.
Genauso geht es den Kindern in Heimen möchte ich behaupten