Habt ihr Angst vor der Zukunft?

Tux

Will sich bessern!
1 November 2006
242
19
Hi,
irgendwie schwierrt mit dieser Gedanke permantent im Hinterkopf rum. Wenn man so die Berichte immer im TV sieht wo Leude obdachlos auf der Straße hängen und so denk ich mir sehr oft "Kann dir sowas auch passieren?, Wirst du auch mal so enden?" . Generell denke ich eigentlich nicht das mir sowas passieren sollte aber irgendwie will der Gedanke auch nich wirklich verschwinden aus meinen Kopf . Wie seht ihr das? ;)
 
Schon, wer nicht ?!

In den Zeiten in denn es nur Zeitverträge gibt und man danach nicht weiß, ob man weiter beschäftigt wird oder nicht. An der Arbeit hängt quasi der Rest leben, ohne Geld kannst du nich leben. Denke keiner steht morgens gerne mit dem Gedanken auf, nicht zu wissen wie es weiter gehen soll finanziell. Das schlägt auf die Stimmung und wenn es ganz blöde läuft -> https://www.klamm.de/forum/showpost.php?p=1369063&postcount=5 ... da hab ich es schon einmal geschrieben im unteren Abschnitt, was man so alles zu sehen bekommt ...
 
Ach Tux, wenns so weitergeht, dann geht die Welt eh unter. Können sagen ok, juckt mich nicht, krieg ich eh nix von mit, weil ich dann schon tot bin, aber das ist einfach nur egoistisch. Wenn man dann sagt ich will was tun, wird man als naiv dargestellt und solche Aussagen, wie irgendwann wirste eh damit auf die Fresse fliegen kommen.
Aber ich bitte nur alle, die wirklich was ändern wollen, nicht aufgeben und weitermachen. Einfach nicht seinen Glauben verlieren!!!!!
 
Arbeiten und so will ich ja auch. Und kla wird ich auch lieber sonst nen scheiss machen als auf der Straße zu sitzen denn ich denke iwo inr Bar Gläser spühlen oder bissl Zeitung austragen um sich nen kleines Zimmer mieten zu können sollte doch eigentlich immer drin sein oder nich. Von daher verstehe ich nicht warum es wie zumindest immer im TV so rüberkommt es relativ viele ohne Wohnung gibt. Also so will ich echt nie enden.

Eigentlich echt sehr sehr schade das echt alles am Job hängt.
 
Ich hab keine Angst vor der Zukunft. Studium läuft, super Berufsaussichten, usw. Klar, es kann was passieren und ich sitz trotzdem auf der Straße. Es kann auch ein Unfall passieren und ich bin tot. Oder es gibt nen Krieg, mehr Terroranschläge, die PDS kommt an die Macht, was weiß ich... Aber deshalb hab ich keine Angst vor der Zukunft. Angst ist ein schlechter Ratgeber ;)
 
ja sicher hab ich angst vor der zukunft.

ich bin zwar gerade dabei mein abi zu machen, aber trotzdem kann ich entweder nicht bestehen oder schlecht besthen und dann sind meine chancen auch bei 0.

und wie schon erwähnt, selbst wenn man nen job hat, heisst das noch lange nicht, dass man den auf lebenszeit hat -.-

jaja, schweizer müsste man sein, oder monaco, san marino, island. das scheinen kleine paradiese zu sein
 
Ja ich wird auch nich sagen das ich Tag für Tag mit Angst lebe weil warum sich verrückt machen? Nein aber hin und wieder mache ich mir schon einige Gedanken. Obwohl ich vielleicht auch nicht müsste. Hab ne Ausbildung und inr Familie is eig auch nen wenig Geld mit einigen Häusern so das ich nie auf der Straße sitzen müsste . Aber naja iwie will der Gedanke oder generell was mal so is in 5-10 Jahren nich aus meinem Kopf^^. Is das normal in meinem alter? :roll:
 
Ich weiß nicht, kommt drauf an, wie alt du bist ;)

Ich mit meinen jungen 20 denk manchmal zurück an früher, als alles noch einfacher war (als Schüler halt, da hatte man bis auf die Lehrer und Eltern im großen und ganzen seine Ruhe, ohne großartige Sorgen). Aber irgendwann akzeptiert man, dass sich Dinge verändern. Und dann hat man auch weniger Angst davor. Ich denk mal, dass du noch jung bist, und sich die Angst auf Veränderungen bezieht.
 
@Losomat

Sehe ich genauso.

Ich bin 19 und seitdem ich mit 18 in der Berufsausblidung bin, denkt man anders, als Leute aus der Schule und so, teilweise ist es echt hart.

Als Schüler war das leben so einfach. :(


@Tux

Mach dir nicht so viele gedanken, ist zwar gut, aber scheint ja noch etwas Zeit zu sein.

Aber dein alter interessiert mich auch.
 
Als Schüler war das leben so einfach.
Mach mir bloß nicht meine heile Welt kaputt. :ugly:

Ich schreibe heute erstmal meine letzte Abi-Klausur, deswegen mache ich mir über die Zukunft gerade herzlich wenig Gedanken.

Und auch sonst sehe ich das zur Zeit noch relativ sorglos. Abi ist bald fertig, Studienplatz habe ich schon und damit bin ich für die nächsten Jahre erstmal versorgt.

Ein bisschen Sorge habe ich nur, dass ich den Kontakt zu zu vielen Leuten aus meiner Schule verliere, aber ich bemühe mich so gut es geht das zu verhindern.
 
Hi,
irgendwie schwierrt mit dieser Gedanke permantent im Hinterkopf rum. Wenn man so die Berichte immer im TV sieht wo Leude obdachlos auf der Straße hängen und so denk ich mir sehr oft "Kann dir sowas auch passieren?, Wirst du auch mal so enden?" . Generell denke ich eigentlich nicht das mir sowas passieren sollte aber irgendwie will der Gedanke auch nich wirklich verschwinden aus meinen Kopf . Wie seht ihr das? ;)

Generell denke ich nicht so sehr daran. Ich tue mein bestes, und irgendwie wirds schon hinhauen. Was soll ich auch mehr tun? Mehr als das beste gibts nunmal nicht. Und wenn das beste nicht reicht, hilft es auch nix, sich darüber jetzt den Kopf zu zerbrechen.

Liegt vielleicht auch dran, dass ich mir durch mein Studium gute Chancen, nen ordentlichen Job zu bekommen, ausrechne.

Ansonsten mache ich eben viel nebenher, Kontakte knüpfen, arbeiten, andere Vorlesungen, die nicht Pflicht sind, besuchen, Kurse besuchen. Ich denke, dass ich so die meisten Chancen habe, auch auf einem schwierigen Arbeitsmarkt aus der Masse der Bewerber hervorzustechen und umfangreiche Qualifikationen vorzuweisen. Dazu noch das englische verbessern, um auch in einem anderen Land Fuß fassen zu können, und meine Zukunftsängste sind weg ;-)

Ich empfehle eh jedem, mehr zu machen als er muss. Es muss ja nicht unbedingt irgendwas sein, was man garnicht ausstehen kann. Sondern eben in ne Richtung, die man gerne macht und die einem weitere Optionen gibt. Ich mache z.B. gerade viele Programmierkurse, um die Sprachen zu lernen (C/C++, geplant ist auch Perl, C#), auch wenn ich nicht vorhabe, nen Job als Programmierer anzufangen. Aber wenn es hart auf hart kommt, kann ich auch das und eben nicht nur Java. Außerdem macht es sich immer gut, wenn Personalchefs sehen, dass man zusätzlich noch was tut und nicht nur das Minimum.

PlaciD
 
Ja ich bin ja auch nebenbei immer am Kontakte knüpfen und am weiterbilden. Zu meinem Alter : 18 bin ich ;)
 
Im Moment hab ich schon häufig Angst vor der Zukunft und weiß nicht wie es weitergehen soll. Bin gerade in der Berufsausbildung und schreib in knapp zwei Monaten meine Prüfung. Weiß nicht ob ich die schaffe weil die erstens echt hammerlang sind die Prüfungen und zweitens ich nicht gerade der beste Lerner bin.

Und danach sieht es auch nicht gerade rosig aus. In ganz NDS gibt es nur ne Handvoll freie Stellen + eine kleine Übernahmechance für ein halbes Jahr bei meinem jetzigen Arbeitgeber. Ich hab keine Ahnung wie das ab Sommer laufen soll. Ist alles total blöd. Wir bekommen am 17.07 unsere Abschlusszeugnisse (und erfahren damit ob wir bestanden haben oder nicht) und sind dann sofort arbeitslos :(

Im Prinzip hab ich dann erst Möglichkeit mich richtig zu bewerben, bzw. brauch mir keine Gedanken zu machen, weil ich weitermachen muss (wenn ich durchfalle)
 
Ich hab keine Angst vor der Zukunft. Ich habe viel Zeit und Mühe in meine Ausbildung gesteckt, daher mache ich mir um einen gut bezahlten Job keine Sorgen.
Um eventuellen Rot-Poplern noch einen Rat zu geben: Der Beitrag mag überheblich klingen, aber es hat schließlich jeder selbst in der Hand, was er aus seinem Leben machen will.
 
Ach Tux, wenns so weitergeht, dann geht die Welt eh unter. Können sagen ok, juckt mich nicht, krieg ich eh nix von mit, weil ich dann schon tot bin, aber das ist einfach nur egoistisch. Wenn man dann sagt ich will was tun, wird man als naiv dargestellt und solche Aussagen, wie irgendwann wirste eh damit auf die Fresse fliegen kommen.
Aber ich bitte nur alle, die wirklich was ändern wollen, nicht aufgeben und weitermachen. Einfach nicht seinen Glauben verlieren!!!!!


Dann mach doch was... :roll:
Nicht reden, HANDELN ;)
 
also ich kenne das mit der zukunftsangst auch. ich mach auhc nächstes jahr mein abi und ich mach sogar ein bilinguales abi mit deutsch und englisch.
trotzdem hab ich angst. das eigentum gilt. steht im grundgesetz. somit ist man auf geld angewiesen. die breite masse bekommt immer weniger geld und die kluft zwischen arm und reich wird somit immer größer. denncoh sind alle auf geld angewiesen. güter werden immer teurer. das ist ein wiederspruch.
eine gute ausbildung (mehr machen, als man muss, etc) ist die grundlage um später ein mal über die runden zu kommen, aber keine garantie.und genau da liegt der knackpunkt, der zu zukunftsangst führt (also bei mir).

zum thema, warum so viele leute auf der straße leben: in deutschland ist der sozialstaat so eingerichtet, dass niemand auf der straße leben muss. jeder, der arbeitslos ist und keine anderen einnahmequellen hat (bedarfsgemeinschaft) bekommt mindestens harz IV. das beinhaltet auch eine wohnung. kümmert man sich natürlich nicht darum (geht nicht zum arbeitsamt, behörden, etc), bekommt man auch keine wohnung. "benimmt" man sich nicht anständig in der wohnung (lässt sie verwahlosen, etc) schmeißt einen der vermieter natürlich raus. so kann es vielleicht schwierig werden, eine wohnung zu finden, aber so, wie ich das sehe, ist jeder, der kein dach über dem kopf hat selbst schuld. auch wenn mir das vielleicht rote popel bringt, aber niemand muss in deutschland auf der straße leben!!!
 
Ich empfehle eh jedem, mehr zu machen als er muss. Es muss ja nicht unbedingt irgendwas sein, was man garnicht ausstehen kann. Sondern eben in ne Richtung, die man gerne macht und die einem weitere Optionen gibt.
Absolut richtig. Man kann heute fast sicher sein, dass man einen Beruf nicht das ganze Leben ausübt und da kann ein zweites Standbein nie falsch sein.

Geht natürlich nur, wenn der Job dabei nicht zu kurz kommt.

[...] ich mach sogar ein bilinguales abi mit deutsch und englisch.
Kurze Zwischenfrage: Was ist ein bilinguales Abi bzw. was muss man dafür machen? Wird das an eurer Schule extra angeboten, oder habe ich ein bilinguales Abi wenn ich Deutsch und Englisch als zwei meiner vier Abifächer habe?

Dann habe ich nämlich auch eins... :shifty:
 
bilingual = zweisprachig.

Du wirst in Bio, Erdkunde oder anderen Fächern auf Englisch unterrichtet statt Deutsch und musst die Klausuren im Abi dann auch auf Englisch bearbeiten.
Beispielklausuren sind unter learn:line zu finden, Erdkunde gab es vorletztes Jahr mal als Probeklausur.
 
Hallo,
ich denke oft an die Zukufnt und was sie wohl bringen wird. Einmal wegen Klimakatastrophen und Krieg. Desweiteren natürlich auch wegen einem Job und der finanziellen Zukunft.

Und ich muss sagen ich bin froh das ich ikn dieser zeit lebe und nicht erst in 20 Jahren...
 
Kurze Zwischenfrage: Was ist ein bilinguales Abi bzw. was muss man dafür machen? Wird das an eurer Schule extra angeboten, oder habe ich ein bilinguales Abi wenn ich Deutsch und Englisch als zwei meiner vier Abifächer habe?

Dann habe ich nämlich auch eins... :shifty:

ich hatte seit der 5. klasse erdkunde, geschichte und politik auf englisch. ende der 11 mussten wir uns alle einigen, ob wir geschichte, oder erdkunde weiter machen wollen. wir haben uns für erdkunde entschieden, dass heisst, ich hab erdkunde jetzt bis zur 13. und muss es als abiturfach haben. und bis zur 13 schriftlich.
des weiteren muss ich englisch als lk haben.


@ andre: ich möchte auch nich in 20 jahren leben...