Gründung einer Mini-GmbH?

Bei der Mini GMBH Sehe ich nur ein Problem

und zwar wenn mann sagen wir mal 100.00 Euro für die mini GMBH als Stamm kapital hinterlegt , dann darf nicht eine Rechnung über 100.00 Euro offen sonst ist mann direkt pleite und droht die Insolvenz
Warum sollte man eine Mini-GMbH mit dem vierfachen der erforderlichen Einlage für eine richtige GMbH gründen?
Eben gesehen... der Punkt soll wohl ein Komma sein. Trotzdem ist die Aussage so nicht richtig.

Zumal ich den Sinn dieser Mini-GmbH nicht ganz verstehe. Ich kannte das auch bis zu dem Thread hier gar nicht.

so weit ich weis wenn du mal pleite gehst schütz die GmbH dein privat vermögen auch nicht unbedingt aber das weis ich jetzt nicht 100% ob das wirklich stimmen sollte ..

Aber ich hatte mich schon vor längerer zeit erkundigt kann ja sein das die wieder einiges geändert haben
Da hat sich schon recht lange nichts grundsätzliches geändert... Eine GmbH haftet in der Regel nur mit dem Firmenvermögen.

Gruß Aru
 
naja ich weis das ich 1 Euro nur einzahlen muss bei der Mini GMBH

aber ahm sehe das sehr extrem wenig ^^ und dann hat mann 1 mal irgend wo vergessen 1 Euro zu wenig und schon bist Insolvenz und musst Konkurs anmelden .. das meinte ich damit deswegen mein beispiel mit den 100 Euro ;-)


sag ja das ich mich nicht ganz aus kenne aber Steuerberaterin mir davon abgeraten hat.


Aso das PDf ist sehr interessant .. vom lesen Herr finde ich

ok das ist natürlich gut zu wissen das mann nur mit Vermögen der Firma haftet :) ,
 
Zumal ich den Sinn dieser Mini-GMbH nicht ganz verstehe. Ich kannte das auch bis zu dem Thread hier gar nicht.

Es ist der Versuch des deutschen Staates eine alternative zur Ltd. zu bieten. Viele Leute würden sich gern selbständig machen, scheuen aber das Risiko einer Personengesellschaft und meistens fehlt es denn an dem Stammkapital für eine Kapitalgesellschaft. ;)

aber ahm sehe das sehr extrem wenig ^^ und dann hat mann 1 mal irgend wo vergessen 1 Euro zu wenig und schon bist Insolvenz und musst Konkurs anmelden

Ich glaube du verstehst da ein bischen was falsch!
Wenn ich eine mini GmbH mit einem Euro gründe heißt das noch lange nicht, dass sich sowohl auf meinem Geschäftskonto, als auch in meiner Firmenkasse maximal 1 Euro befindet. Das Stammkapital ist nicht mein Umlaufvermögen. Seh es eher als ein Sparschwein an. Du hast ja auch nicht dein komplettes Geld in dem Sparschwein, sondern wohl auch noch was auf der Bank und im Geldbeutel. Du bist aber laut Gesetzgeber verpflichtet jedes Jahr etwas in dieses Sparschwein zu tun. (Darfst aber, soweit mir bekannt, nicht einfach so wieder dran gehen)...
 
naja ich weis das ich 1 Euro nur einzahlen muss bei der Mini GMBH
Ne, anders... ich hab' deinen Punkt als Dezimaltrennzeichen interpretiert und automatisch 100.000 gelesen. Da wäre ja aber schon weit über der Mindesteinlage einer GmbH... ;)

aber ahm sehe das sehr extrem wenig ^^ und dann hat mann 1 mal irgend wo vergessen 1 Euro zu wenig und schon bist Insolvenz und musst Konkurs anmelden .. das meinte ich damit deswegen mein beispiel mit den 100 Euro
Ne... so schnell passiert das nicht. Man hat ja mehr Firmenvermögen als die reine Anlage. Solange du also die Rechnung in absehbarer Zeit zahlen kannst bist du nicht insolvent.

ok das ist natürlich gut zu wissen das mann nur mit Vermögen der Firma haftet :) ,
Wie schon geschrieben wurde... Das ist kein Freifahrtschein und gilt nur dann, wenn du dir als Geschäftsführer bzw. Gesellschafter nichts zu schulden hast kommen lassen. Bei einer Konkursverschleppung z.b., sieht das u.U. schon anders aus.

Gruß Aru
Edit:
Es ist der Versuch des deutschen Staates eine alternative zur Ltd. zu bieten. Viele Leute würden sich gern selbständig machen, scheuen aber das Risiko einer Personengesellschaft und meistens fehlt es denn an dem Stammkapital für eine Kapitalgesellschaft. ;)
Also alle Verantwortung und Risiko weit weg vom Unternehmer? ;) Naja, ob das Sinn macht..?
Ich würde mir als "richtige" Firma halt zweimal überlegen ob ich mit einer dieser UGs(?) überhaupt und auf Rechnung zusammenarbeite.Also bleibt das wohl nur als Alternative für "risikoarme" Bereiche, wo man dann auch das Einzelunternehmen bzw. GbR hätte wählen können.
 
So, im vorbeigehen auch noch schnell n post da lass :)

Eine Mini-GmbH ist eine schöne Sache, um mit wenig Startkapital,
eine Haftungsbeschränkung zu bekommen.

Wenn Ihr jedoch nicht gerade ein reines Dienstleistungsunternehmen mit schlankem Anlagevermögen betreibt, werdet Ihr auf zusätzliches Kapital angewiesen sein, dass euch in Zeiten von Basel2 bei dieser Mini Sicherheit niemand einfach so zur Verfügung stellen wird.

Und wie Arusiek auch schon geschrieben hat, wird es Firmen geben,
die eine Vorauskasse von euch fordern, was für euch eine noch
grössere Kapitalbindung bedeutet.

Meine Meinung:
Ermittelt in einer Kapitalbedarfsrechnung, ob euch euer zur Verfügung stehendes Kapital für eure üblichen Geschäftstätigkeiten ausreicht.

Antwort ja => Mini GmbH ist interessant. Vergiss aber nicht die Thesaurierung von 25% am Ende des Jahres und denke auch daran, dass du selbst bei einer
Mini-GmbH zum Soll-Kaufmann wirst, was Rechte und Pflichten durch das
HGB mit sich bringt.

Antwort nein => Mini GmbH macht keinen Sinn, sie würde Dich in deiner
Geschäftstätigkeit nur unnötig einschränken/behindern.
 
klingt zwar logisch, kann mir aber nicht vorstellen das Du in der Realität dann auch wesentlich mehr Geld geliehen bekommst

Weshalb gründe ich eine GmbH? Um im Falle einer Insolvenz nicht mit meinem Privatvermögen zu haften. Sinn macht das doch nur, wenn man auch Vermögen hat, oder? Dann hat man als Personengesellschaft auch mehr an Sicherheiten als mit einer 1-Euro GmbH. Ergo mehr Kreditlimit.

Es gibt übrigens viele Fälle, wo der Eigentümer einer GmbH für einen GmbH-Kredit persönlich gebürgt hat, damit er ihn bekommt.

Marty
 
Weshalb gründe ich eine GmbH? Um im Falle einer Insolvenz nicht mit meinem Privatvermögen zu haften. Sinn macht das doch nur, wenn man auch Vermögen hat, oder? Dann hat man als Personengesellschaft auch mehr an Sicherheiten als mit einer 1-Euro GmbH. Ergo mehr Kreditlimit.

Es gibt übrigens viele Fälle, wo der Eigentümer einer GmbH für einen GmbH-Kredit persönlich gebürgt hat, damit er ihn bekommt.

Marty

der Teil ist mir schon klar, aber es bleibt doch das Problem das das Geld persönlich sowie in der GmbH fehlt, wenn ich mir meiner Geschäfte sicher bin und selbst Kohle oder Einkommen habe dann werde ich auch nen Weg finden wie ich zusätzlich von der Bank nochmehr Geld bekomme (z.B. mit ner Bürgschaft wie du sagtest) --> also auch mit Mini-GmbH kein Problem

wenn ich aber persönlich wenig kreditwürdig bin nützt mir das persönliche haften ja dann auch nix
 
wenn ich aber persönlich wenig kreditwürdig bin nützt mir das persönliche haften ja dann auch nix

Es ist doch so: Der Bank ist ein persönlich Haftender immer lieber als eine 1-Euro-GmbH. Eine Ausnahme könnte nur jemand sein, der in der Privatinsolvenz steckt. Ansonsten ist der persönlich haftende immer im Vorteil, weil man bei ihm über Jahre was rauspressen könnte.

Das jemand, der gar nicht hat, eine gmbh gründet, ist auch nicht realistisch, immerhin kostet die Gründung schon Geld.

Marty
 
Das jemand, der gar nicht hat, eine gmbh gründet, ist auch nicht realistisch, immerhin kostet die Gründung schon Geld.

naja die Fälle meint ich ja auch nicht, aber am Ende ist es ja ganz einfach so das es völlig anders sein kann je nach Einzelfall

muss man halt sehen und abwiegen:
-was hab ich genau vor
- wieviel Haftungsfreiheit brauch ich und wofür brauch ich eh ne Versicherung
- wie ist es steuerlich
- wieviel Kohle brauch ich noch von der Bank & wieviel hab ich schon
- wieviel Aufwand und zusätzliche Kosten hängen an der Entscheidung noch mit dran
 
...wenn ich mir meiner Geschäfte sicher bin und selbst Kohle oder Einkommen habe dann werde ich auch nen Weg finden wie ich zusätzlich von der Bank nochmehr Geld bekomme (z.B. mit ner Bürgschaft wie du sagtest) --> also auch mit Mini-GmbH kein Problem

wenn ich aber persönlich wenig kreditwürdig bin nützt mir das persönliche haften ja dann auch nix
Aber geh' mal von den Banken weg. Vorrangiges Ziel bei einer Unternehmensgründung sollte ja nicht sein sich möglichst viel Geld von der Bank zu leihen. ;)

Es geht da mehr um Kunden oder Partner/Lieferanten.
Hier geht es ja wohl um irgendwelche Event-Geschichten und nach dem Betrag im ersten Post, sofern die 100.000 realistisch waren, wohl auch um was grösseres. Jetzt mal ins blaue...
Für so ein Event braucht man z.B. eine Location, also muss eine Halle o.ä. gemietet werden, man braucht Verpflegung für die Gäste, also Essen und Getränke, evtl. Aufbauten, Beschallung, Lichttechnik. Es müssen u.U. Versicherungen abgeschlossen oder Genehmigungen eingeholt werden,...

Das alles kostet Geld und sollte im Idealfall wohl auf Rechnung erfolgen, da man ja i.d.R erst mit oder nach dem Event seinen Gewinn macht bzw. Geld reinkommt.

Jetzt stellt sich halt für z.B. Getränke Müller die Frage, ob er wirklich Getränke für mehrere tausend Euro an eine Mini-GmbH auf Rechnung liefern soll, mit dem Risiko, daß die potenzielle Konkursmasse aus 100€ Stammeinlage und gebrauchter Büroasustattung für ~250€ besteht. Das selbe muss Partyservice Schmidt, Bühnen- und Lichttechnik Müller,... auch entscheiden.
Da gibt es dann im Normalfall auch keine zusätzlichen Haftungsvereinbarungen, sondern ein: "machen wir..." oder halt nicht.

Und wenn ich mir meiner Geschäfte sooo sicher bin und mein abschätzbares Restrisiko u.U. noch mit einer Versicherung abfangen kann, spricht doch auch nicht dagegen als Einzelunternehmer in die Vollhaftung zu gehen und sich die ganzen Nachteile der (mini)GmbH zu schenken.
 
sofern die 100.000 realistisch waren, wohl auch um was grösseres. Jetzt mal ins blaue...

naja so groß gar nicht mal, kenn Leute die bei uns nen Strandfest organisiert haben, waren insgesamt einiges mehr als 100 K Umsatz bei knapp 7000 Besuchern verteilt auf Freitag und Samstag

rausgekommen sind bei dem Spaß übriegens trotzdem -8000 Euro :mrgreen:

Bühne, Gruppen, sonstige Musik, Security, Reinigungskräfte, Miete, Personal, Getränke, Stripperinnen, Versicherungen etc. kostet ja alles nen Heidengeld ne :biggrin:
 
wenn ich mir meiner Geschäfte sicher bin und selbst Kohle oder Einkommen habe dann werde ich auch nen Weg finden wie ich zusätzlich von der Bank nochmehr Geld bekomme (z.B. mit ner Bürgschaft wie du sagtest) --> also auch mit Mini-GmbH kein Problem

*lol* Was bringt Dir die Mini-GmbH dann, wenn du die Haftungsbeschränkung mit einer Bürgschaft wieder aushebelst :biggrin:
 
das mit der bürgschaft des gesellschafters um einen kredit zu bekommen für die mini gmbh hört sich ja gut an um ans geld zu kommen...

da bleibt mir nur eine frage?? wenn ich eine mini-gmbh gründe mache ich es wahrscheinlich weil ich nix (fast nix) habe... womit soll ich dann bürgen??
 
da bleibt mir nur eine frage?? wenn ich eine mini-gmbh gründe mache ich es wahrscheinlich weil ich nix (fast nix) habe... womit soll ich dann bürgen??

Naja, wenn du klein ins Geschäft einsteigen willst... dann ist es evtl sehr hart, die 25k Euro zu leihen (bzw dann dafür privat zu bürgen).. mit der UG biste dann schon bei 2500 Euro Stammkapital "akzeptabel" dabei :)

LG