Für wie viel Geld würdet Ihr den Job wechseln?

Ich habe einen Job und ein Nebengewerbe (das ursprünglich mal Hauptgewerbe war). Und ich habe keine 70.000 im Jahr. Nicht mal 60.000. Also irgendwas mache ich falsch :think:
Scheint wohl so. Und den Modposten, der Dir immense Einnahmen gebracht hätte, den willst Du ja auch nicht :D

Ich habe aber auch keine 60.000 im Jahr. Und bin trotzdem zufrieden. Ich habe vermutlich mehr als viele, viele andere. Wieso also jammern.

Marty
 
[...] Ich habe aber auch keine 60.000 im Jahr. Und bin trotzdem zufrieden. Ich habe vermutlich mehr als viele, viele andere. Wieso also jammern.
Weil ich schon ein alter Sack bin, die Vision von der eigenen Ranch nun doch nix mehr wird und ich weiter VW statt Bentley fahre :D

Nee, ich bin auch zufrieden, keine Frage. Aber letztlich frage ich mich bei solchen Beiträgen immer, ob die geleistete Arbeit tatsächlich so viel Wert hat. Aber das ist ein anderes Thema...

Gruß,
Photon
 
Klarer Fall von Angebot und Nachfrage...

Umfangreiche Spezialkenntnisse und Erfahrungen kaufst Du nicht für 3,80 € ein.

gruss kelle!

Genau das sehe ich auch so. Zu beobachten ist das speziell in den Bereichen, in denen derzeit Fachkräftemangel herrscht. Z.B. Masch.ing.

Warum der Kollege von mir so viel bekommen hat, weiß ich nicht, ich hab keine Ahnung wieviel Arbeitserfahrung usw.

Was ich jedoch oft beobachten kann, bei "uns" staatl. gepr. Betriebswirten: Die Angebote gehen weit auseinander! Zu begründen vielleicht dadurch, dass wir nur ca. 90 Absolventen im Jahr in Bayern haben. Einige kriegen kaum etwas geboten, evtl. mal nen Job als Sachbearbeiter oder ähnliches, andere bekommen Jobs, wie die angesprochenen. Im Prinzip entspricht ein staatl. gepr. Betriebswirt dem Vordipl. eines Dipl. Betriebswirtes, mit dem Vorteil, dass er schon Berufserfahrung mit sich bringt. Jedoch sehen einige Personaler - und wie ich derzeit auch feststellen muss, Mitarbeiter der Agentur für Arbeit, das ganze als "kleine" Fortbildung. Ich wurde letztens z. B. gefragt, wie viele Wochen denn der Kurs gedauert hätte, bis ich der guten Dame erklärt habe, dass sich das sog. Fachakademiestudium über 4 Semester erstreckt...
 
Jedoch sehen einige Personaler - und wie ich derzeit auch feststellen muss, Mitarbeiter der Agentur für Arbeit, das ganze als "kleine" Fortbildung. Ich wurde letztens z. B. gefragt, wie viele Wochen denn der Kurs gedauert hätte, bis ich der guten Dame erklärt habe, dass sich das sog. Fachakademiestudium über 4 Semester erstreckt...

ja dann hättest Du der Dame halt gesagt das das ca 70 Wochen waren :p

hab auch nen sogenanntes Studium an ner Fachschule hinter mir und muss wirklich sagen das war ne schulische Ausbildung (OK, Nähe zum Studium und ne Menge Praxis) aber nen Studium hab ich anders in Erinnerung
 
Zuletzt bearbeitet:
Klar ist das eine Ausbildung, aber die Mindestvoraussetzung dafür ist, dass man bereits eine kaum. Ausbildung hat und bereits mind. 1 Jahr im kaufm. Bereich gearbeitet hat. Diesbezüglich hat man den normalen FH Studenten schon mind. 1 Jahr Berufspraxis vorraus (mal vom Praktikum abgesehen).

Ich weiß nicht, wie es bei deiner Fachschule war, aber bei mir war es wirklich sehr an ein Studium angelegt. Wie gesagt, es werden auch Scoringpoints anerkannt, bei der PFH Göttingen sogar das komplette Vordiplom, weil diese sich wohl als einzige FH den Umfang angeschaut hat, und herausgefunden hat, dass wir auch Mathematik und Statistik hatten, im Gegensatz zu den Berufsakademien in BW und Hamburg.
 
Eben bekam ich nen Anruf, dass Anzug und Krawatte Standard beim Einstellungsgespräch sind.

Als ob ich das in der farblich passenden Kombination gerade komplett verfügbar hätte für morgen früh bis um neun...

Vorstellungen haben die Leute...

Tststs...

gruss kelle!
 
@Bierkelle
Ja die wollen was fürs Geld geboten bekommen.
Naja ich würde meinen Job wechseln wenn:
Ich einen 38 Stunden Festvertrag Ohne Probezeit in einem Umkreis von 20 km zum Jetzigen wohnort und wenn ich mindestens 3 Euro mehr die Stunde verdienen würde = 14-15 Euro. (Ich verdiene derzeit knapp 11 Euro, hab aber nur einen 30 Festvertrag der rest den ich mach ist Überzeitbezahlung aber zum gleichen Tarif))
 
ich würde niemals den job wechseln, ich bin derzeit im öffentlichen Dienst und die changes entlassen zuwerden liegt bei 0 und das geld stimmt auch
 
wolltest du nicht mehr als 50 k brutto Kelle? Da geht man doch eh mit Anzug hin...und was das mit der farblich passenden Kombination auf sich hat würd ich auch zugern wissen
 
Eben bekam ich nen Anruf, dass Anzug und Krawatte Standard beim Einstellungsgespräch sind.

Als ob ich das in der farblich passenden Kombination gerade komplett verfügbar hätte für morgen früh bis um neun...

Vorstellungen haben die Leute...

Tststs...

gruss kelle!

wenn ich mich nich irre, wohnst du doch unter der woche in bs, oder?
wo is das problem :ugly: im schloss gibts doch Pohland.. wenn du ordentlich verdienst, is auch schnell nen neuer boss oder alternativ armani anzug + hemd drin :ugly: :mrgreen:

LG
 
Was hat die Gehaltshöhe mit der Kleidung zu tun?

Ein Administrator im Anzug ist alles andere als glaubwürdig :ugly:

Mit Jeans und Hemd war ich genau passend gekleidet.

gruss kelle!

O.K. die Branche gibt eher die Kleidung vor als die Gehaltshöhe aber sie wollen Dich ja scheinbar im Anzug da haben

Eigentlich wollte ich auch nur wissen warum es farblich abgestimmt sein soll :mrgreen:
 
Sie nicht.
Die Personalagentur, wahrscheinlich um indirekt Eindruck zu schinden.

gruss kelle!
Aha, wow, das haben wir uns nicht mal getraut, den Bewerbern vorzuschreiben, mit welchen Klamotten sie bei unseren Kunden aufkreuzen, aber gut, man lernt nie aus. Am besten wäre es gewesen, wenn du davor bei denen vorbeigeschaut hättest, und gesagt hättest "Hallo, ich wollte den Anzug fürs heutige Bewerbungsgespräch abholen" wie die Bauhelfer, die sich immer vor ihrem Einsatz die Sicherheitsschuhe abholen. :ugly:

Aber das mit dem Dresscode ist schon so eine Sache. Ich kenne einen Versicherungsvertreter für Werkstätten, der tanzt in der früh in der Arbeit im vorgeschriebenen Dresscode auf, und zieht sich dann im Auto um, bevor er zu seinen Kunden fährt, weil er in Krawatte und Anzug vor einem Werkstattmeister unglaubwürdig erscheinen würde - was ich ihm durchaus glaube. "Hallo sie da von der Malocherschicht, ich hab da ein tolles Angebot für sie."
 
Bei wie viel Prozent mehr würdet Ihr anfangen zu überlegen?

also ich in meiner momentanen Situation (da ich sowieso in einer Stadt wohne, in der ich keine Sau kenne) würde ab 5% überlegen, zu welchseln.

Kommt allerdings dann aufs Arbeitsklima draufan ob ich wirklich wechseln würde...
 
Also für mich wäre das geld nicht so wichtig, eher was ich in der neuen firma erreichen könnte.
Soll jetzt nicht heißen, das ich weniger verdienen möchte, aber wenn das gehalt in etwa dem entsprich, was ich zuletzt verdient habe und ich in der neuen firme die möglichkeit habe, die karriereleiter nach oben zu klettern, dann ja.

Und richtige freunde verliert man dadurch auch nicht, auch wenn man sie nicht mehr so oft sieht wie früher.
Aber man lernt auch neue leute kennen, und vielleicht dadurch auch freunde "für´s leben"...

Ich habe zb. mal ein jahr in münchen gearbeitet, mit meinen alten freunden hatte ich nicht wirklich viel kontakt, und kaum war ich wieder in dresden, war alles so wie früher, davon abgesehen das ich jetzt gute freunde in münchen habe.
Die sehe ich jetzt zwar auch nicht so oft, aber wir besuchen uns und haben engen kontakt.

Ich denke das musst du für dich alleine entscheiden, wirklich helfen kann dir da keiner.

Lg younow...