Hi,
mein erster Thread im RLF...
Aber ich möchte gerne mal was loswerden. Und zwar habe ich heute folgendes erlebt:
Vorgeschichte
Unsere Schule ist immer sehr sozial engagiert, und diese Woche steht/stand unter dem Motto "Glauben"...
In Jahrgang 10/11 wurden Vorträge zum FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr) und MAZ (Missionar auf Zeit
hört sich wilder an, als es ist) und allgemein zum freiwilligen sozialen Dienst im Ausland angeboten.
Dazu gehörte eine Infoveranstaltung für alle 10/11er, auf der sich alle Referenten vorgestellt haben: Wer sie sind, wo sie waren, welche Aufgabe sie hatten... Es reichte von Leuten, die kurz nach dem Abi ein FSJ gemacht haben bis hin zu Patern, die regelmäßig im Ausland sozial engagiert sind.
Die Vorträge dauerten immer knapp 3 Minuten; ein Patres jedoch brauchte länger, hatte eine Landkarte mitgebracht und war sehr persönlich interessiert, auf seinen Vortrag aufmerksam zu machen und hat alles sehr überzogen (im positiven Sinne). Dabei gab es schon einige kleinere Lacher, weil er z.B. zeigte, wo Norden und Süden sind.
Wir sollten uns dann Referenten zuordnen, wobei der Pater schon als "verrückt" und "bescheuert" dargestellt wurde.
Heute fanden dann die Vorträge statt. Bei besagtem Pater hatten sich trotzdem circa 50 Leute eingefunden.
Er war für 2 Jahre in Indien und hat uns mit sehr viel persönlichem Engagement davon erzählt und hat versucht uns einzubinden.
Dabei wurde er dann öfter verarscht, wenn er einen Fehler machte wurde laut gelacht, Witze über sein Aussehen gerissen oder auf Fragen mit unsinnigen Antworten geantwortet.
Dazu kam, dass der Pater nicht so recht mit der Situation umzugehen wusste und es ihm auch schwer fiel, persönliche Erlebnisse zu erzählen. Das wurde dann wiederum durch Lacher belohnt.
Zudem mussten wir zweimal den Klassenraum wechseln. Das nutzten einige, um sich am Kiosk mit Süßigkeiten einzudecken, die dann während des Vortrags lautstark verzehrt wurden.
Ich finde so ein Verhalten einfach unverschämt. Habe auch mit einem Mitschüler drüber geredet, der der gleichen Meinung war. Ich bin sicher nicht der humorloseste Mensch (im Gegenteil...), aber den Anstand, jemandem gegenüber einen gewissen Respekt zu erbringen, der persönlich bemüht ist, seine Erfahrungen weiterzugeben und uns etwas mit auf den Weg zu geben, habe ich.
Das heißt nicht, dass ich den Vortrag nicht kritisieren darf, aber den Mann in einer so extremen Weise zu verarschen, das finde ich einfach nur dreist und unter aller Sau.
Ein gewissen Gespür, wann das Maß voll ist, sollte man in dem Alter (16/17+-) doch wohl haben, oder?
Ich an seiner Stelle hätte den Vortrag nach 5 Minuten abgebrochen, so schlecht war die Atmosphäre... Dazu hätte ich dem Schulleiter noch was erzählt!
Was denkt ihr darüber? Rege ich mich zu sehr auf? Seid ihr ähnlicher Meinung oder habt ihr schonmal was ähnliches erlebt?
Freue mich über eure Kommentare!
Gruß, atwo
mein erster Thread im RLF...
Aber ich möchte gerne mal was loswerden. Und zwar habe ich heute folgendes erlebt:
Vorgeschichte
Unsere Schule ist immer sehr sozial engagiert, und diese Woche steht/stand unter dem Motto "Glauben"...
In Jahrgang 10/11 wurden Vorträge zum FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr) und MAZ (Missionar auf Zeit
Dazu gehörte eine Infoveranstaltung für alle 10/11er, auf der sich alle Referenten vorgestellt haben: Wer sie sind, wo sie waren, welche Aufgabe sie hatten... Es reichte von Leuten, die kurz nach dem Abi ein FSJ gemacht haben bis hin zu Patern, die regelmäßig im Ausland sozial engagiert sind.
Die Vorträge dauerten immer knapp 3 Minuten; ein Patres jedoch brauchte länger, hatte eine Landkarte mitgebracht und war sehr persönlich interessiert, auf seinen Vortrag aufmerksam zu machen und hat alles sehr überzogen (im positiven Sinne). Dabei gab es schon einige kleinere Lacher, weil er z.B. zeigte, wo Norden und Süden sind.
Wir sollten uns dann Referenten zuordnen, wobei der Pater schon als "verrückt" und "bescheuert" dargestellt wurde.
Heute fanden dann die Vorträge statt. Bei besagtem Pater hatten sich trotzdem circa 50 Leute eingefunden.
Er war für 2 Jahre in Indien und hat uns mit sehr viel persönlichem Engagement davon erzählt und hat versucht uns einzubinden.
Dabei wurde er dann öfter verarscht, wenn er einen Fehler machte wurde laut gelacht, Witze über sein Aussehen gerissen oder auf Fragen mit unsinnigen Antworten geantwortet.
Dazu kam, dass der Pater nicht so recht mit der Situation umzugehen wusste und es ihm auch schwer fiel, persönliche Erlebnisse zu erzählen. Das wurde dann wiederum durch Lacher belohnt.
Zudem mussten wir zweimal den Klassenraum wechseln. Das nutzten einige, um sich am Kiosk mit Süßigkeiten einzudecken, die dann während des Vortrags lautstark verzehrt wurden.
Ich finde so ein Verhalten einfach unverschämt. Habe auch mit einem Mitschüler drüber geredet, der der gleichen Meinung war. Ich bin sicher nicht der humorloseste Mensch (im Gegenteil...), aber den Anstand, jemandem gegenüber einen gewissen Respekt zu erbringen, der persönlich bemüht ist, seine Erfahrungen weiterzugeben und uns etwas mit auf den Weg zu geben, habe ich.
Das heißt nicht, dass ich den Vortrag nicht kritisieren darf, aber den Mann in einer so extremen Weise zu verarschen, das finde ich einfach nur dreist und unter aller Sau.
Ein gewissen Gespür, wann das Maß voll ist, sollte man in dem Alter (16/17+-) doch wohl haben, oder?
Ich an seiner Stelle hätte den Vortrag nach 5 Minuten abgebrochen, so schlecht war die Atmosphäre... Dazu hätte ich dem Schulleiter noch was erzählt!
Was denkt ihr darüber? Rege ich mich zu sehr auf? Seid ihr ähnlicher Meinung oder habt ihr schonmal was ähnliches erlebt?
Freue mich über eure Kommentare!
Gruß, atwo
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