
Ich glaub, da haben wir jetzt ein Problem:
Ein Junge, der im Sommer 14 J. wird, lebt seit langem bei seiner Mutter da der Vater sich frühzeitig aus dem Staub gemacht hat. So gut, dass er auch für die Unterhaltsstelle nicht aufzuspüren ist ....
Seine Mutter hatte als er 5 J. war die erste Hirntumor-Op, weitere folgten. Momentan sieht es nicht schlecht aus, aber 70% schwerbehindert bedeutet nicht mehr im alten Beruf arbeiten zu können und nicht voll. Man schlägt sich so durch mit Honorartätikeit....und muss auf vieles verzichten.
Nun hat dieser Junge die Chance, ein Auslandsjahr an einer Stiftschule in der Schweiz machen zu können. Es gäbe einen Freiplatz... allerdings: das bezieht sich nur auf das Schulgeld, die Kosten für Internat und Verpflegung sind als Eigenleistung zu tragen.
Und das ist mehr als man abzweigen kann, selbst bei sparsamster Lebensweise. Und die Möglichkeiten zum Dazuverdienen sind begrenzt, wenn man nicht gesund ist.
Es gäbe wohl Stiftungen die in solchen Fällen helfen, in der Schweiz Pro Juventute, und dort könne Hilfe geholt werden - aber dazu braucht man einen Wohnsitz in der Schweiz. Hier in Deutschland unterstützen die Stiftungen nur regional, wenn die Schule an gleichen Ort wäre....
Was sollen wir machen?
Verzichen? Sagen: es ist Größenwahn, so was ist für Kinder von Rechtanwälten, Managern,Unternehmensberatern und anderen Reichen und nicht für "underdogs"?
Die Mutter hatte studiert, der Vater ist Doktor der Geologie (nur dass er sich um Mutter Erde mehr kümmert als um die Mutter seines Sohnes - von da kommt nullkommanichts!) - und das einzige was der Junge als Förderung bekam war 1 Jahr überspringen "zu dürfen"!
Ich bin ganz verzweifelt , es wäre DIE Chance für ihn, gerade weil jetzt seine alte Klasse aufgelöst wird!
Einige Freunde/Bekannte habe schon ihre Bereitschaft zugesagt, ein wenig zu unterstützen. (Vielleicht kann so eine Spende an eine Stiftsschule ja auch von der Steuer abgesetzt werden...) aber die Summen sind verständlicherweise gering, und ohne Stiftung wird da nie genug zusammenkommen.
Laut eines gewissen Politikers "fördern Geringverdienende ja eh nur die Tabak- und Alkoholindustrie", aber wenn man was für die Bildung seines Kindes tun möchte - ???
Pustekuchen
Wer weiß Rat?
PS. Bitte jetzt nicht sagen "Umziehen in die Schweiz",
und schon gar nicht "Supertolle" Mailer empfehlen, bei denen man gaaaanz viel verdient, gar noch mit eigenem reflink...