Frage: Rechtliches Vorgehen, Serverkonfiguration

Nicht jeder kann alles selbst machen und für alles gibt es irgendwo Dienstleister die einem das abnehmen können. Jetzt müssen nur die Bedingungen geklärt sein und letztendlich sollte eigentlich alle glücklich sein. :mrgreen:

Genau das ist der Punkt auf den ich die ganze Zeit hinaus will. Es kann nicht jeder alles können, ausdiesem Grund finde ich auch Aussagen wie "Wie Schuster bleib bei deinen Leisten.." in diesen Zusammenhang sau blöd. Wenn der Threadersteller diese ganzen Sachen, was hier angesprochen wurden gewußt hätte, dann brauch er kein Itunternehmen beauftragen die ihm das einrichten. Deshalb verstehe ich auch die Aussagen der beiden ItProfis hier nicht, die ja sinngemäß behaupten: Wenn er es nicht kann, soll er es lassen. Wozu braucht man dann studierte ITprofis, wenn diese davon ausgehen das jeder alles kann.....
 
Deshalb verstehe ich auch die Aussagen der beiden ItProfis hier nicht, die ja sinngemäß behaupten: Wenn er es nicht kann, soll er es lassen. Wozu braucht man dann studierte ITprofis, wenn diese davon ausgehen das jeder alles kann.....

Es gibt einen Unterschied zwischen 08/15 IT Anwender, und einem IT Dienstleistungsunternehmen, wo ich nen Webprojekt einfach mal einordne.

Es ist ja nicht nur das technische Unvermögen des Threaderstellers.
Hinzu kommt, dass er keine Ahnung davon hat, was zu einer Systemübernahme gehört, bei (finanz)rechtlichen Dingen hapert es auch...

Ich wette, zu dem Server gibt es kein Sicherheitskonzept, wer wann welche Patches einspielt.
Geschweige denn ne Systemdokumentation.
Weiterhin wird der Threadersteller nicht mal wissen, wer ihn zeitnah und kompetent über neue Sicherheitsprobleme informieren kann.

Es gehört nunmal deutlich mehr zu nem Projekt dazu, als 8.000 € zu zahlen, und sich von irgendwem nen Backupsystem einrichten lassen.

Ich versuche mir gerade mal folgendes bildlich vorzustellen:
Projektleiter: Herr Kelle, wir brauchen mal das Backup der Daten XYZ vom 15.02.
Lieber Projektleiter, das geht leider nicht.
Warum nicht Herr Kelle?
Backupsystem wird erst zum 1.3. in Betrieb genommen.

gruss kelle!
 
Es gibt einen Unterschied zwischen 08/15 IT Anwender, und einem IT Dienstleistungsunternehmen, wo ich nen Webprojekt einfach mal einordne.

hmm wie kommste denn darauf das er ein IT Dienstleister ? Er ist nen Kaufmann/Einezlunternehmer und hat ein Itdienstleistungsunternehmen beauftragt.

Aber ist auch egal ich bin raus hier, habe viel gelernt........:p;)

Vor allen das ich zwei super Informatiker kenne, die BAckups von sich aus machen, wenn Sie was am System ändern.
 
Vor allen das ich zwei super Informatiker kenne, die BAckups von sich aus machen, wenn Sie was am System ändern.

Das ist ja auch löblich... Das Problem aber folgendes:

Wenn mich ein Bekannter anruft und mich fragt, ob ich ihm für ein Bier seinen Rechner neu aufsetzen kann, setz ich mich da abends hin, sicher ihm seine Daten die er noch braucht, installiere Windows neu, installier ihm die wichtigsten Programme und setz die gesicherten Daten wieder dahin wo sie hingehören. Das dauert dann 2-3 Stunden, was mir aber relativ egal ist, weil ich dann halt 2 oder 3 Bier trinke ;)

Ein anerer Bekanner arbeitet für Dell... Der wird zu einem Kunden bestellt weil Windows neu installiert weren muss. Dafür bekomt er von Dell eine Anfahrtspauschale und, mal angenommen, 50€ für die Instalation. Also: Er setzt sich hin, löscht die Platte, wirft Windows neu rauf und fährt wieder sobald das erste mal fehlerfei gestartet wurde. Alles andere ist Sache des Kunden, es sei denn es war etwas anderes beauftragt und wird auch entsprechend in Rechnung gestellt.

Gruß Aru
 
hmm wie kommste denn darauf das er ein IT Dienstleister ? Er ist nen Kaufmann/Einezlunternehmer und hat ein Itdienstleistungsunternehmen beauftragt.

Er mietet eine IT Plattform, auch Server genannt, an, und stellt darauf eine Dienstleistung, nämlich sein Projekt, zur Verfügung.

Wenn Dir das nicht reicht, dreh das Ding rückwärts über die Haftung.

Werden von seinem IT System seltsame Sachen unternommen, ist er als dessen Betreiber erstmal in der Haftung.

gruss kelle!
 
ich geb auch mal meinen senf dazu!

also einen anwalt einzuschalten lohnt sich nur wenn du es auch vertraglich festgehalten hast, das die leute bei dir backups erstellen!

das die festplatte nun "corrupt" hätte aber auch so passieren können, ohne das da jemand etwas updatet etc.

es ist eigentlich bei fast allen rootserver verträgen so, das jeder besitzer sich selber um seine backups kümmert. deshalb werden ja auch immer e-mails verschickt wo die server besitzer mitteilen wann ein update, upgrade etc gemacht wird. damit alle leute sich schnell ein backup erstellen können!

ich hab ja nun auch schon einige rootserver gehabt und bei denen war das immer so, das ich für mein backup selber verantwortlich war/bin.

serveranbieter stehen eigentlich nur für sachen grade die ihre hardware im rechenzentrum betrifft!

deshalb wirst du keine chance mit einem anwalt haben, solange du nicht irgendwo schriftlich stehen hast das die firma für backups sorgen muss!
 
Hier gehts nicht um den Hostern sondern um die ITFirma die den server einrichten sollte.

oh naja das ist aber das selbe!
ich mach das ja auch für diverse seiten betreiber.... und wir haben das schriftlich und vertraglich festgehalten das ich 1 x die woche verpflichtet bin ein backup zu machen!
 
Vorab: Du plenkst. Könntest Du Dir angewöhnen, vor Satzzeichen kein Leerzeichen zu machen, das ist bei Zeilenumbrüchen der Lesbarkeit abträglich?

ah ok wußte ich nicht (bin ja kein ITler ;) ) also ist ein Backup zu machen für einen Leien schon ein Problem, aber für einen erfahrenen ITler nicht ;) ?
Wer redet denn von "Problem"? Es ist für einen Fachmann natürlich kein "Problem", es ist aber Arbeitszeit, die jemand bezahlen muss. Und gerade kleine Unternehmen und kleine Gewerbetreibende wollen meist nicht einsehen, dass das auch Geld kostet.

Du setzt voraus das er es kann und schreibst mir aber, das ist gar nicht so einfach. Wiederspricht sich ;)
Nein, ich habe nur auf Deine Version des Backups geantwortet. Ein SQL-Dump ist auch für einen Laien machbar. Zumindest, wenn eine MySQL-Verwaltungsoberfläche installiert ist.

Mal eine dumme Zwischenfrage: Wenn der Threadersteller doch so gar keine Ahnung von IT und Servern hat, wie hat er denn kontrolliert, was er da gekauft hat? Ich meine, er gibt 8.000 für einen Server mit installierter Software und Daten aus, wie wusste er, was er da bekommen hat? Wie kauft ein Blinder einen Picasso?

Also wäre es doch das einfachste gewesen den Kunden vorher zu fragen oder ? Bzw. im Zweifelsfall selbst eins zu machen richtig ?
Dienstleister, die entsprechende Geschäftsbedingungen haben, fragen nicht und machen im Zweifel auch keins, weil sie davon ausgehen, dass ihre Kunden die Grundlagen des Vertrags kennen. Blöd, ist aber so.

Weichei...

Die Konsistenz eines Backups überprüft man nur in dem Fall, wenn man wirklich drauf angewiesen ist.
Das macht sogar richtig Spass, wenn man bei einem Crash Recovery erstmal nachschauen muss, ob wirklich alle Daten als Backup vorliegen... Soviel kann man gar nicht trinken, wie man dann schwitzt.

Es kann nicht jeder alles können, ausdiesem Grund finde ich auch Aussagen wie "Wie Schuster bleib bei deinen Leisten.." in diesen Zusammenhang sau blöd.
Das sehe ich genauso. Aber dann ist doch die Vorgehensweise hier falsch.

Deshalb verstehe ich auch die Aussagen der beiden ItProfis hier nicht, die ja sinngemäß behaupten: Wenn er es nicht kann, soll er es lassen. Wozu braucht man dann studierte ITprofis, wenn diese davon ausgehen das jeder alles kann.....
Wenn man keine Ahnung von Servern und deren Verwaltung hat, dann holt man sich nicht die Fachleute fallbezogen, z.B. für die Installation eines Updates oder einer Sicherung, sondern man schliesst einen Vertrag mit einem Dienstleister, der die komplette Verwaltung übernimmt, bei Hostingverträgen wird das als "Managed" bezeichnet. Dort legt man die Aufgaben des Dienstleisters fest und vereinbart Vertragsstrafen für solche Fälle. Das kostet aber meist ein paar Euro, und wenn man sich die sparen will, dann "kauft" man die Experten Fallweise und hofft, dass der Server so lange wie möglich ohne Betreuung läuft. Und das ist der falsche Weg.

Marty
 
Das macht sogar richtig Spass, wenn man bei einem Crash Recovery erstmal nachschauen muss, ob wirklich alle Daten als Backup vorliegen... Soviel kann man gar nicht trinken, wie man dann schwitzt.

Dafür entschädigt erstmal das extrem devote Auftreten der Anwender...

Wenn Sie so mit gesenktem Blick, leise vor sich hindrucksend vor einem stehen...

"Duhuuuuu, mir ist da was dummes passiert..."

YESSSS!

gruss kelle! :ugly:
 
Wenn Sie so mit gesenktem Blick, leise vor sich hindrucksend vor einem stehen...

"Duhuuuuu, mir ist da was dummes passiert..."
Du musst andere Anwender haben... Meine haben grundsätzlich nichts gemacht am System.

Und wenn ein Virus gerade den Server des Kunden gelöscht hat, dann sind Sprüche wie "Datensicherung? Brauchen wir nicht, wir haben doch RAID!" vom Geschäftsführer auch lustig. Oder der Steuerberater, der nach einem Ausfall im Juli mit einem Backup auf DVD vom Januar kam. Oder das "Backup? Wir haben doch Garantie auf die Festplatten."

Lassen wir das, das hilft dem Threadersteller eh nicht mehr.

Marty
 
Ja Marty da hast du Recht.
Hilft dem Threadersteller sicherlich nicht, ABER es hilft doch einen schönen Start in die Woche zu haben. Da kommen einem ja die Tränen bei solch Geschichten.
 
Rechtliche Fragen in einem Forum, das ist immer so ne Sache. Anwälte dürfen (eingentlich) nicht schreiben, somit sind das oft Laienmeinungen.

Die Erstberatung bei einem Anwalt ist oft kostenfrei, bei dieser Summe würde ich schon einen Anwalt aufsuchen.

Zweiter Tipp: Es gibt Firmen, die holen auch aus einer scheinbar kaputten FP noch die Daten raus. Nicht ganz billig, in diesem Fall aber ne Überlegung wert.

Ob man die Kosten dann an den IT-Dienstleister weiterberchnet, und man sie irgendwann auch bekommt, ist ne andere Frage.
 
Die Erstberatung bei einem Anwalt ist oft kostenfrei, bei dieser Summe würde ich schon einen Anwalt aufsuchen.
Die Anwälte, die ich kenne, berechnen für eine Erstberatung ca. 180 Euro. Bei einfachen, schnellen DIngen auch weniger. Aber kostenlose Beratung habe ich noch nie erlebt.

Marty
 
Die Anwälte, die ich kenne, berechnen für eine Erstberatung ca. 180 Euro. Bei einfachen, schnellen DIngen auch weniger. Aber kostenlose Beratung habe ich noch nie erlebt.

Marty

Ich habe ja nicht gesagt, dass das alle machen. Nachfragen lohnt aber. Sicherlich ist es auch hilfreich, wie in meinem Fall, wenn es ein ehemaliger Mitschüler ist.

Sowieso komisch. Ich hatte in meiner Schulklasse zwei (inzwischen) Anwälte, von denen ich weiß.