Frage an die privaten Solarstrom-Erzeuger

Sollte man nicht lieber rentable erneuerbare Energien fördern?

Erneuerbare Energien die von sich aus rentabel sind braucht man doch nicht fördern??? :hö:

Natürlich ist PV zur Zeit nicht effektiv genug. Deswegen will man ja eine Weiterentwicklung fördern. Sollte die Wissenschaft irgendwann feststellen, dass eine Effizienzsteigerung technisch nicht mehr möglich ist, ist PV auch nicht mehr förderungswürdig.

Aber da sind wir doch noch nicht, oder?
 
Erneuerbare Energien die von sich aus rentabel sind braucht man doch nicht fördern??? :hö:
Hmm. Ich hab jetzt meinen Tarif auf 100% Wasserkraft umgestellt und zahle deutlich weniger als beim Atom-/Kohlestrom. Sollte eigentlich weg gehen wie warme Semmeln.

Natürlich ist PV zur Zeit nicht effektiv genug. Deswegen will man ja eine Weiterentwicklung fördern. Sollte die Wissenschaft irgendwann feststellen, dass eine Effizienzsteigerung technisch nicht mehr möglich ist, ist PV auch nicht mehr förderungswürdig.
Die üblichen Solarmodule haben einen Wirkungsgrad von 10-18%, im Labor hat man schon welche mit 30%. Wenn man die zum selben Preis verkaufen kann hätte sich die Förderung erledigt.

Die Speicherung der Energie ist noch ein großes Problem. Wenn mal jeder ein Elektroauto hätte könnte dies die überschüssige Energie leicht speichern oder es müssen mehr Pumpspeicherkraftwerke gebaut werden.
Es nützt ja nichts jede Menge Solar aufzubauen wenn die Energie gar nicht benötigt wird und in der Zeit andere Kraftwerke auf Stand-By stehen. Solar kann eben keine Grundlast ersetzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei der Renditebetrachtung solltet ihr vielleicht die steuerlichen Aspekte nicht unberücksichtigt lassen. Man tritt als Unternehmer auf, kann die Anlage abschreiben, Schuldzinsen sind generierte Verluste, die auch am Ende gegen andere Einkommensarten gerechnet werden.

Für Gutverdiener rechnet sich das über die Laufzeit hauptsächlich durch die anfänglichen Steuerersparnisse.

Marty
 
Was man eventuell auch berücksichtigen muss, wird man in den 10-20 Jahren Arbeitslos, zählt diese Anlage bzw die Vergütung des eingespeisten Stromes als Einnahmequelle und wird angerechnet.

Ich weiß klingt verrückt, ist aber leider totale Realität.

MY
 
Was man eventuell auch berücksichtigen muss, wird man in den 10-20 Jahren Arbeitslos, zählt diese Anlage bzw die Vergütung des eingespeisten Stromes als Einnahmequelle und wird angerechnet.

Ich weiß klingt verrückt, ist aber leider totale Realität.

MY
Dafür habe ich im Rentenalter ein bezahltes Haus, bezahlte Photovoltaik etc.

Von der Rente muß ich dann keine Miete und nun minimale Nebenkosten abdecken. Um Strom muß ich mich nicht kümmern, Wasser fördert die Elektro-Pumpe aus dem Brunnen...

Ich denke das ist schon ne sinnvolle Investition, auch wenn in 20 Jahren nochmal ein paar Tausender investiert werden müssen.
 
...zu deiner eigentlichen Frage:

Du musst einen Antrag bei deinem regionalen Stromanbieter stellen, dann wirst du ans Netz angeschlossen. Für die Bezahlung stehen meist unterschiedliche Abrechnungsmethoden zur Auswahl.

Auch nicht vergessen sollte man, das es etliche Förderprogramme noch zusätzlich gibt (auch Kommunen, Landkreise und Länder fördern hier, zusätzlich könnte man den Finanzbedarf teilweise über die KfW finanzieren). Evtl. lässt sich die Solaranlage auch noch mit ner neuen Dachdämmung kombinieren (noch mehr Förderung, noch billiger Kredite bei der KfW).

Mittlerweile gibt es auch auch kombinierte Strom/Wasser - Panels, evtl. freut sich ja so deine Heizung auch noch, und die Panels werden gleichzeitig noch effektiver.


Grüße cptjohn
 
Stimmt, davon hab ich auch gehört.
Super Synergieeffekt - die PV Anlage bekommt einen besseren Wirkungsgrad, wenn sie sich weniger erwärmt und die Kühlung ist gleichzeitig Warmwasser.

Ansonsten is mein Wissensstand, dass es sich Solartherme für nen Häuslebauer eher lohnt als Photovoltaik.
 
Was man eventuell auch berücksichtigen muss, wird man in den 10-20 Jahren Arbeitslos, zählt diese Anlage bzw die Vergütung des eingespeisten Stromes als Einnahmequelle und wird angerechnet.
Man ist sogar automatisch Unternehmer, oder? Immerhin ist man Stromproduzent.

Das hat aber Vorteile, man kann als Unternehmer von sich selber als Privatperson die Dachfläche mieten. Das bringt die Möglichkeit, Sanierungen des Daches steuerlich geltend zu machen etc... Lustige Sache, wenn man sich das mal bis ans Ende denkt.

Marty
 
Man ist sogar automatisch Unternehmer, oder? Immerhin ist man Stromproduzent.

Nein ist man nicht zwangsläufig, wenn man auf auf einen privaten EFH die Anlage in einer nicht unüblichen Größe baut dann geht das meistens als "Bagatelle" durch...kann aber ganz schnell anders aussehen wenn man das Haus vermietet hat, oder oder oder...

Man wird sich wohl an das Ordnungsamt wenden müssen...
 
Wow, der Artikel macht einem doch Sorgen! ich habe auch eine PV-Anlage auf dem Dach! Dann hoffe ich mal, dass mir nichts anbrennt^^!
...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das kann ich mir nicht vorstellen, eine Reihenschaltung aller Elemente wäre sicher unsinnig.

Ganz im Gegenteil! Panele werden generell in Serie geschaltet. In D sind auf privaten Dächern eine Spannung bis zu 1000V erlaubt.

Die Widerstandsverluste sind nämlich geringer, wenn man die Panele in Serie schaltet, als wenn man die Parallel schaltet.
 
Kannst Du doch auch über myhammer.de machen, aber dann ist fraglich
welcher Anbieter dann letztlich den Zuschlag erhält und wie er arbeitet.
Ich würde so ein Projekt nur von Profis umsetzen lassen!
 
solarmodule.org finde ich eine saubere Sache! Werde ich zusätzlich zu meiner ZWS Beratung mal in Anspruch nehmen.
@Clame
Warum glaubst du, dass auf myhammer.de keine Profis sind?
 
All deine Fragen hängen von folgenden Kriterien ab:
  • den Standort der Solaranlage
  • die Montageart der Solaranlage
  • die Dachneigung Ihres Hauses
  • das Dachmaterial Ihres Daches
  • die Nutzfläche der Module
  • die Finanzierung in Eigenleistung
  • die Kredithöhe mit Laufzeit und Zinssatz für Ihre Solaranlage
  • die aktuelle Einspeisevergütung

Das kann dir keiner spontan sagen, dafür gibts "Photovoltaik Rechner". Beispielweise dieser hier: Klick mich

Wegen der aktuellen Lage der erneuerbaren Energien, versucht der Staat allen Anwendern einen guten Start zu ermöglichen. Ganz interessant dazu ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz, kurz EEG.
Desto früher man Anlagen baut, desto mehr verdient man in den ersten 20 Jahren.

Wenn sich dein Standort lohnt, mach es aufjedenfall!