Ist der aktuelle Status halt weiter gedacht. Weil es immer so kommt.
Weil wir ja türkisch bekanntermaßen schon als offizielle Amtssprache und Pflichtfach haben und hier auch alle senso unicos nach Rom führen.
Die Idee hat immer jemand, gekommen ist es aber nie.

Man muss nicht direkt auf die Palme steigen weil irgendein Blogger, irgendein Beck und irgendein Stammtisch sich mal was ganz innovatives aus dem Kopf drücken.
Ich hätte da sonst auch noch irgendeinen Kommentar unter einem bedeutungslosen Youtube-Video, irgendeinen Populisten und irgendeinen anderen Stammtisch aus dem wir jedes andere Weltuntergangsszenario stricken können.
 
Wir haben letztes Jahr nen 340 Millionen Auftrag aus Algerien bekommen.

Richtig gut kommt man dort mit Arabisch durch, welch Wunder, und mit Französisch, basierend auf der Kolonialgeschichte.

Letztens hatte ich nen Kollegen bei mir, eigentlich im Ruhestand, aber ob seiner Sprachkenntnisse des technischen Französisch in Wort und Schrift wurde er aus dem Ruhestand geholt.
Mein Kumpel, seines Zeichens Deutsch-Marokkaner wurde auch gleich mal für das Projekt verpflichtet.

Und es ist nicht das einzige Projekt in der Gegend. Wir hatten eins in Mekka, da durften dann auch Frauen hin, sogar europäische Ungläubige, in Katar hat die DB nen Milliardenprojekt am Laufen, in Riad hatten wir auch was...

Wird alleine aus wirtschaftlicher Notwendigkeit arabischer Sprachunterricht sich in Deutschland verbreiten, wird das sicherlich auch als Untergang des Abendlandes gewertet.

Wie wurde doch damals bei uns für Russisch geworben: Großes Land, Wirtschaftsnation, Absatzmarkt - da habt ihr mit Russisch mehr Chancen als mit Französisch.

gruss kelle!
 
Ich habe mal gehört, da soll es Großstädte geben, wo jede Ethnie ihren eigenen Stadtteil hat. Wo tatsächlich Läden ihre Produkte in Chinesisch auszeichnen. Oder in anderen griechisch, oder italienisch.... Manchmal sogar indisch.
Ja gibt es wirklich. Und ich finde es auch ganz schrecklich. Das sind Parallelgesellschaften und nicht selten sind es auch zeitgleich soziale Brennpunkte. Weit weg von dem, was man gemeinhin unter "Integration" versteht.

Ich persönlich find Sachsen übrigens viel schlimmer als Chinesen, so im direkten Umgang ist mir der Chinese deutlich sympathischer.
Ja, so hat jeder so seine persönlichen Präferenzen. Aber auch wenn ein "Ethnieranking" eigentlich nicht ins Thema gehört, ist mir rein von der Aussprache her jeder Asiate lieber als ein Sachse. Was das Essen betrifft, würde ich allerdings wieder dem Sachsen den Vorzug geben. Die Sachsen rangieren sprachlich allerdings noch vor den Bayern bei mir. Mir gefällt der nordische Dialekt. Und ... Aber ich glaube, wir kommen gerade vom Thema ab. Ich glaube, Du wolltest mir ja nur sagen, dass Du ein Chinatown mit Gammelfleisch lieber hättest als Pegida, wa? Ach menno, hab ich das schon wieder zu spät verstanden :D

Man muss nicht direkt auf die Palme steigen weil irgendein Blogger, irgendein Beck und irgendein Stammtisch sich mal was ganz innovatives aus dem Kopf drücken.
Hast Du das Gefühl, ich wäre auf die Palme gestiegen? Mein Puls war zu keiner Zeit über 60. Ich betrachte es eher amüsiert. Und ich würde es sogar amüsiert betrachten, wenn es wirklich so käme.

Mich würde es zwar freuen, wenn das ganze - wer auch immer sich mit dem Ausdruck angesprochen fühlt, möge mir verzeihen - links-grün-versiffte Gutmenschentum irgendwann die Quittung für ihre Taten bekämen, aber keine Ahnung ob ich das noch erlebe. Ich versuche aus jeder Situation für mich und meine Familie das Beste zu machen und das würde ich sogar dann tun, wenn alles so käme, wie vermutet. Es gab auch schon schlimmere Zeiten auf der Welt und in diesem Land.

Aber wenn ich meine Gedanken dazu nun öffentlich mache, ist das genau weswegen falsch? Weil meine Gedanken recht unpässlich sind? ;)

Also nochmal kurz: Ich bin nicht aufgeregt, bin total entspannt. Und ich schreibe auch tatsächlich bei mancher Gelegenheit was unter bedeutungslose oder auch bedeutungsschwangere YouTube-Videos. Finde ich jetzt persönlich auch nicht so schlimm. Was ist daran falsch?

Wir haben letztes Jahr nen 340 Millionen Auftrag aus Algerien bekommen.
Meinen Glückwunsch.

Und es ist nicht das einzige Projekt in der Gegend. Wir hatten eins in Mekka, [...] in Katar hat die DB nen Milliardenprojekt am Laufen, in Riad hatten wir auch was...
Super!

Wird alleine aus wirtschaftlicher Notwendigkeit arabischer Sprachunterricht sich in Deutschland verbreiten, wird das sicherlich auch als Untergang des Abendlandes gewertet.
Also die Welt ist groß. Wenn ihr im nächsten Jahr einen Auftrag aus China bekommt, darauf das Jahr aus Japan, das nächste dann aus Kolumbien, ... dann wollt ihr gleich allen die Landessprache beibringen?

Also mir gefällt es ja auch nicht, dass es so viele verschiedene Sprachen gibt. Wäre mir auch lieber, alle würden deutsch sprechen :D Ok, wird wohl so einfach nicht mehr machbar sein, also wäre eine Weltsprache (Esperanto?) super, die schon in der Schule unterrichtet würde. Aber selbst dann wirst Du in jedem Land der Welt bei den Eingeborenen ein Stein im Brett haben, wenn Du die Landessprache sprichst. Ist doch völlig normal.

Und es ist sicherlich auch für die Karriere alles andere als schlecht, wenn man mehrere Sprachen spricht. Aber da die meisten schon ihre Muddasprache nicht richtig beherrschen, ... ach lassen wir das. Grundsätzlich hast Du aber recht: Man kann sicherlich bessere und in einigen Regionen der Welt überhaupt erst Geschäfte machen, wenn man einen Muttersprachler mit an Bord hat.

Jetzt weiß ich aber nicht, wie das hier ins Thema passt. Soll man jetzt jeder Firma in Deutschland, die im arabischen Raum geschäftlich tätig ist, einen arabischen Flüchtling angedeihen lassen? Falls ja - was machen wir mit der restlichen Million?

Oder willst Du sagen, dass man in der Schule immer neben deutsch auch die Sprachen der Länder zwangsunterrichten sollte, die wirtschaftlich gerade führend sind?

Worauf willste denn hinaus?
 
Hast Du das Gefühl, ich wäre auf die Palme gestiegen?
Verärgerung und etwas Entrüstung schwingt bei deiner zynischen Schwarzmalerei schon sehr deutlich mit.
Deine Herzfrequenz wird hier nicht angezeigt.
Aber wenn ich meine Gedanken dazu nun öffentlich mache, ist das genau weswegen falsch? Weil meine Gedanken recht unpässlich sind? ;)
Ich kann dir zuhören, aber muss dir nicht zustimmen.

Ich halte insbesondere die Art deiner Posts für polemisch und äußerst destruktiv.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann dir zuhören, aber muss dir nicht zustimmen.
Richtig.

Ich halte insbesondere die Art deiner Posts für polemisch und äußerst destruktiv.
Polemik - der Standardvorwurf an jeden, der nicht mit der gängigen Meinung d'accord geht. Und wenn es nicht alles auf das Ziel einer gleichgeschalteten Welt hinaus läuft, folgt auch der Vorwurf der Destruktivität.

Lass es mich mal so sagen: Meine Vorstellung von einer friedlichen Welt, in der Menschen in bestmöglicher Harmonie zusammen leben können, ist eine völlig andere. Meine Weltanschauung begründet sich aber nicht darauf, weil ich einfach nur "DAGEGEN!" sein will, sondern weil ich der festen (und begründbaren) Überzeugung bin, dass der Weg des MultiKulti-KeineGrenzen-HabDichLieb-Gesellschaft nicht der Weg ist, den der Homo Sapiens Sapiens von seinem Wesen her gehen will und kann. Im Gegenteil denke ich, dass Grenzen der einzige Friedensgarant überhaupt sind.

Und alles, was mit Grenzen zusammen hängt. Dazu zählt auch die kulturelle, genetische, religöse und etymologische Vielfalt auf der Erde:

"Dir gefällt nicht, wie ich lebe? Kein Ding. Lebe Du jenseits der Grenze wie Du willst. Ich lebe diesseits wie ich will. Hier ist ein Grenzposten. Wenn es gemeinsame Interessen gibt, lass uns treffen und darüber reden, handeln, tauschen, was-auch-immer. Ansonsten wünsche ich Dir ein langes Leben wie es Dir am besten deucht und einen schönen Tod. Bis dann." Nur so kann es dauerhaft funktionieren. Alles andere läuft immer darauf hinaus, dass ein Kampf zwischen Kulturen und Traditionen entbrennt, der dann offensichtlich oder verdeckt, heiß oder kalt gefochten wird. Und es gibt am Ende fast nie eine neue Kultur, die sich aus beiden Eingangskulturen entwickelt, sondern die "stärkere" Kultur überlebt und ändert sich nur marginal, wenn überhaupt. Bestes Beispiel dafür ist die Christianisierung Europas. Aber auch sonst ist es so gelaufen, zumindest ist mir kein Beispiel bekannt, wo es einen "friedlichen Zusammenschluss" gab und aus dem jeweils besten der beiden Kulturen eine noch bessere (was immer "besser" jetzt zu bedeuten hat) entstanden wäre.

So, um jetzt den Bogen zu den Flüchtlingen zu schlagen. Mir kommt es immer vor, als glaubte der gemeine Gutmensch tatsächlich an den Bullshit, dass uns irgendwann dafür gedankt wird. Falls nicht, ok, sind wir zumindest in dem Punkt einer Meinung. Dank kann man von einer Person erwarten oder einer kleinen Gruppe; vielleicht einer Familie. Aber ein halbes oder ganzes Volk wird nicht dankbar sein, sondern versuchen, sich ihre neue Heimat so zu formen, wie es für sie am schönsten ist - durch Arbeit, Umgestaltung und auch politischen Forderungen. Das ist auch verständlich, denn ich will mir ja meine Wohnung oder Haus auch so einrichten, wie ich will und nicht wie es sich der Architekt oder der Katalogfotograf vorstellt. Aber ich für meinen Teil bin mir jetzt schon sehr sicher - oder besser: ich bin davon bedingungslos überzeugt - dass es mir nicht gefallen wird, wie mein Land sich verändern soll.

Ja wenn nun die Zahl derer, die eine ganz andere Welt, anderes Leben und andere Kultur haben wollen als ich, in Zahl und damit Anteil am Volkswillen steigt, desto eher wird ihr Wille natürlich auch berücksichtigt. Mehrheitsprinzip halt. Da wir aber keine rechtlich verbindlichen Volksentscheide haben, zählt eben nicht nur die pure Anzahl, sondern eben auch Meinungen und Gefühle der Entscheidungsträger. Nicht selten gewinnt dann auch, wer am lautesten schreit (Beispiel: ZdJ). Dann ist es doch wohl völlig klar, dass mir das nicht gefällt und ich mich darüber auch ärgere. Natürlich wirke ich dieser Entwicklung so destruktiv entgegen wie ich nur kann, um meine Vorstellung von meiner Welt konstruktiv gestalten zu können.

Aber das ist weit weg von jeder Palme. Und Polemik - also was zu schreiben um Brand zu stiften oder nur um mich zu streiten - nein. Da gab es bereits unzählige Beiträge, auf die ich hätte antworten können und es mir nur des lieben Friedens Willen verkniffen habe. Manchmal frage ich mich auch, wieviel Scheiße in einen Kopp so passt, schreibe es aber nicht und lasse den einen oder anderen gewähren. Jedem das seine.
 
Nach dieser These wären niemals Menschen entstanden (Stilstand hätte keine Entwicklung mit sich gebracht). Und dazu dachte ich das der Mensch durchaus auch in der Lage ist sein Köpfchen mehr zu benutzen. Sprich das er erkennen könnte wann er sich "tierisch" benimmt und wann er sich endlich davon lösen kann und durchaus in der Lage ist mit allen Menschen egal wo, egal woher, egal wie der Glaube ist (Extremismus ausgenommen), egal wie er ausschaut gemeinsam auf der Welt, in einem Land, in einer Stadt, in einer Strasse, in einem Haus sich befinden kann. Aber es gibt wohl immer noch einen zu grossen Anteil an Menschen die zu so einem Denken/Verhalten wohl einfach nicht im Stande sind. Schade eigentlich.

Und falls Du gleich darauf ansprichst das die Natur meist nur in "Stresszuständen" Nischen bildete, sich weiter entwickelte, tja was könnte dann wohl die Antwort darauf sein. ;)

Und zu Deiner Grenzthese. Der Grossteil in D ist nach wie vor weit jenseits von Rechts entfernt. Ich würde Dich somit bitten auf Deine eigene These einzugehen, konsequent danach zu handeln und Dich ausserhalb der deutschen Grenzen zu begeben. Danke schön.

Zu dem Rest schreibe ich erstmal nichts, weil Du eh nicht antworten würdest.
Aber eins vielleicht noch welches "halbe Volk" lebt denn in D? Sorben? ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Polemik - der Standardvorwurf an jeden, der nicht mit der gängigen Meinung d'accord geht. Und wenn es nicht alles auf das Ziel einer gleichgeschalteten Welt hinaus läuft, folgt auch der Vorwurf der Destruktivität.
Ausschnitt aus deinem Post: "Wenn man die Frauen schon nicht flächendeckend als Würste verpacken kann, dann könnte doch aber wenigstens schon bald arabisch die zweite Amtssprache werden, oder? Vielleicht auch ein bisschen besseres Wetter und an jeder Ecke einen Kompass, wo Mekka ist?" Wenn das nur eine nicht gängige Meinung ist, was ist dann Polemik?

Lass es mich mal so sagen: Meine Vorstellung von einer friedlichen Welt, in der Menschen in bestmöglicher Harmonie zusammen leben können, ist eine völlig andere. Meine Weltanschauung begründet sich aber nicht darauf, weil ich einfach nur "DAGEGEN!" sein will, sondern weil ich der festen (und begründbaren) Überzeugung bin, dass der Weg des MultiKulti-KeineGrenzen-HabDichLieb-Gesellschaft nicht der Weg ist, den der Homo Sapiens Sapiens von seinem Wesen her gehen will und kann. Im Gegenteil denke ich, dass Grenzen der einzige Friedensgarant überhaupt sind.
MultiKulti - seit jeher sorgt es für Konflikte beim Homo Sapiens, aber seit jeher macht MultiKulti den Homo Sapiens aus. Grenzen - die DDR hat bewiesen, dass Grenzen wohl nicht grundsätzlich dem Wesen des Homo Sapiens entsprechen. Und auch, dass sie grundsätzlich nicht für eine friedliche Welt stehen. HabDichLieb - ist das nicht ein Prinzip einer friedlichen Welt?

Und alles, was mit Grenzen zusammen hängt. Dazu zählt auch die kulturelle, genetische, religöse und etymologische Vielfalt auf der Erde:
Genetische? Echt jetzt?

Manchmal frage ich mich auch, wieviel Scheiße in einen Kopp so passt, schreibe es aber nicht und lasse den einen oder anderen gewähren. Jedem das seine.
Geht mir bei dir auch so.
 
Ausschnitt aus deinem Post: "Wenn man die Frauen schon nicht flächendeckend als Würste verpacken kann, dann könnte doch aber wenigstens schon bald arabisch die zweite Amtssprache werden, oder? Vielleicht auch ein bisschen besseres Wetter und an jeder Ecke einen Kompass, wo Mekka ist?" Wenn das nur eine nicht gängige Meinung ist, was ist dann Polemik?
Was genau ist denn daran der Stein des Anstoßes? Die Satire darin? Ist doch hoffentlich klar geworden, dass man Menschen nicht in Gedärme verpackt und als Wurst verkauft. War mehr eine humoristische Metapher aufgrund der äußerlichen Ähnlichkeiten. Dass man besseres Wetter auch politisch nicht verordnen kann, dürfte doch wohl auch klar sein. Falls nicht: Nein, kann man nicht. Nicht per Gesetz und nicht per Verordnung. Arabisch als zweite Amtssprache - na da können wir ja einfach noch ein paar Jahre warten. Dann wird aus der zugegeben etwas provokativen Vorhersage vielleicht schon bitterer Ernst. Abwarten. Und mit dem Kompass, wo Mekka ist - na das kommt, wenn es kommt, noch vor der Amtssprache. Denn "der Islam ist ein fester Bestandteil unserer Kultur" geworden oder so.

Und man kann ja von der aktuellen Entwicklung halten was man will. Du kannst es ja von mir aus auch alles ganz toll und super finden. Ich halt ganz und gar nicht.

die DDR hat bewiesen, dass Grenzen wohl nicht grundsätzlich dem Wesen des Homo Sapiens entsprechen.
Die DDR hat diesbezüglich gar nichts bewiesen. Sie hat bewiesen, dass es der Homo Sapiens nicht schätzt, eingesperrt zu sein. Dass es viele Homo Sapiens nicht schätzen, bevormundet zu werden. Und dass der Homo Sapiens vor Neid platzt, wenn der Nachbar mehr hat.

Hätte es eine Reisefreiheit gegeben und das gleiche Produktangebot (und -vielfalt) wie in der BRD, hätte es niemals Montagsdemos gegeben und heute noch die DDR, die vermutlich die Grenze hätte schon längst schließen müssen, weil die Menschen aus der BRD in Scharen hätten zuwandern wollen.

HabDichLieb - ist das nicht ein Prinzip einer friedlichen Welt?
Nein. Denn ich möchte nicht, dass mich der Amerikaner lieb hat. Ich möchte auch nicht, dass mich der IS lieb hat. Ich will von denen einfach in Ruhe gelassen werden, wie eigentlich von den meisten Völkern der Welt. Können gern zu Besuch kommen, ich komme dann auch gern mal zu Besuch. Aber lieb haben muss mich niemand, einfach nur respektieren, reicht mir voll und ganz.

Genetische? Echt jetzt?
Ja natürlich! Sag nicht, dass Du jetzt auch noch ein Fan von Inzucht bist! Bitte nicht!

Geht mir bei dir auch so.
Hehe :) Na siehste, am Ende finden wir immer einen gemeinsamen Nenner :) Das ist doch super und deswegen leben wir so friedlich zusammen bei Klamm.
 
Flüchtlinge verlangen Weihnachtsgeld von den Ämtern

Folgende News wurde am 19.11.2016 um 19:28:00 Uhr veröffentlicht:
Flüchtlinge verlangen Weihnachtsgeld von den Ämtern
Shortnews

Eine Gruppe Flüchtlinge verlang von den Ämter Weihnachtsgeld um Geschenke für die Familie in der Heimat kaufen zu könne.Da Deutsche auch Weihnachtsgeld bekommen um Geschenke zu kaufen steht die auch den Flüchtlinge zu sagte eine Abgeordnete der grünen zu Stern.

Der Focus berichtet das es vereinzelt Proteste gab wo drauf die Regierung jetzt mit einem packet reagiert das den Flüchtlingen erlaubt 100 % ihre Einkommens zu verlangen für Ihre Weihnachtsgeschenke.


Es wurde damit begründet das es dem Markt gut tue wenn Bürger in den Städten ihr Geld ausgeben wovon der Einzelhandel dann profitiert.Die Gesellschaft der Einzelhändler begrüßte diese Aussage und freut sich schon auf satte Umsätze durch die Neubürger.
 
Selbst bei Shortnews ist sie schon gelöscht. Es scheint, als ob sie selbst die scheinbar nicht vorhandenen Qualitätstandarts dort noch locker unterbieten konnte...:evil::evil::evil:

Ich fand die Reihung der Meldungen schon interessant.

Zuerst: "Deutsche wollen mehr Arbeit für weniger Geld."
Dann: "Flüchtlinge wollen Designerklamotten und Autos wie Zuhälter."
Dann: " Flüchtlinge wollen Weihnachtsgeld."
(Aus dem Gedächtnis zitiert)

Shortnews scheint nicht nur Rechtschreibdilettanten und -onkel, sondern auch Xenophobiker/innen an die Tasten zu lassen.

Gibt es nichts seriöseres das Lukas abbonieren könnte?
Aber wahrscheinlich sieht er seine Startseite niemals....
 
... Shortnews scheint nicht nur Rechtschreibdilettanten und -onkel, sondern auch Xenophobiker/innen an die Tasten zu lassen. ....

Falls es Dir noch nicht aufgefallen sein sollte: Die lassen JEDEN ran. Sogar "Autoren", die zu dumm sind um ein Loch in den Schnee zu pissen. Besagte Fähigkeit scheint inwischen aber eher ein Ausschlußkriterium als eine Mindestanforderung zu sein.
 
Ist doch hoffentlich klar geworden, dass man Menschen nicht in Gedärme verpackt und als Wurst verkauft. War mehr eine humoristische Metapher aufgrund der äußerlichen Ähnlichkeiten.
Man könnte auch sagen: Beleidigender Ausdruck deiner Verachtung und für die Diskussion entbehrlich da ohne konstruktiven Mehrwert, oder eben: polemisch.
Wer würde diese "humoristische Einlage" mit Lachern belohnen?
Arabisch als zweite Amtssprache - na da können wir ja einfach noch ein paar Jahre warten. Dann wird aus der zugegeben etwas provokativen Vorhersage vielleicht schon bitterer Ernst. Abwarten.
Die Gefahr seh ich halt nichtmal gegeben. Du ersparst dir auch deine düstere Prophezeiung zu stützen.
Ein einfaches "war schon immer so" ist deine Beweisführung, die mich vom Hocker hauen soll?
Und man kann ja von der aktuellen Entwicklung halten was man will. Du kannst es ja von mir aus auch alles ganz toll und super finden. Ich halt ganz und gar nicht.
Nur weil man dir nicht sofort uneingeschränkt zustimmt und applaudiert, macht einen das nicht automatisch zum fanatischen Fan des anderen Ende des Spektrums.
 
Oder willst Du sagen, dass man in der Schule immer neben deutsch auch die Sprachen der Länder zwangsunterrichten sollte, die wirtschaftlich gerade führend sind?

Worauf willste denn hinaus?

Worauf ich hinaus will:

Es gibt verschiedene Motivationen Sprachen zu lernen bzw. Unterricht an Schulen für die Sprachen anzubieten.

In ein paar Jahren dann zu sagen: "Das liegt an xyz!", ist einfach Nonsens.
 
Wer würde diese "humoristische Einlage" mit Lachern belohnen?
Da wird sich sicher jemand finden. Mir fielen noch ganz andere Parallelen ein, aber das tut ja nix zur Sache.

Die Gefahr seh ich halt nichtmal gegeben. Du ersparst dir auch deine düstere Prophezeiung zu stützen.
Also wenn ich heute auf Bürgerämter gehe, sehe ich alles in mindestens 3 Sprachen ausgeschildert, eher mehr. Mindestens in deutsch, türkisch und russisch. Formulare gibt es in noch viel mehr Sprachen ebenso die Ausfüllhinweise. Letztens habe ich noch Aushänge in vietnamesich gesehen. Vermutlich orientiert man sich am Publikum, wer in welcher Zahl Einlass begehrt.

Ich bin gar nicht dagegen, erspart man sich so später das lange Diskutieren gegen "Nix verstehen". Nur ist es doch klar, dass je mehr Menschen mit einer bestimmten Sprache in einem Einzugsgebiet leben, man sich auch entsprechend anpasst. Das fängt beim Einzelhändler an, der darin eine Chance sieht, seinen Umsatz zu steigern und endet beim Beamten, der irgendwann die Schnauze voll davon hat, sich als "Nazi" beschimpfen zu lassen, weil er nur deutsch spricht.

Und irgendwann wird es in Ämtern ein Gebetsraum geben. An Schulen "koscheres" / "Halal"-Essen. Und wenn es noch mehr werden, die kein deutsch sprechen, sondern eben eine andere Sprache - aktuell ist es halt arabisch, es sei denn, es kommen die Inder oder Chinesen in gleicher Anzahl und Zeitraum her, dann ist es halt chinesisch oder indisch - dann wird früher oder später als zweite Amtssprache diese Sprache eingeführt werden. ist nur eine Frage, wie viele hier sind, ist doch logisch?! Falls nicht, frag ruhig.

Das ist auch alles andere als ungewöhnlich. Vielleicht begibst Du Dich mal ein wenig in die Welt, vor allem in Länder, die vorzugsweise vom Tourismus leben. Es gibt da etliche Beispiele. Aber nehmen wir ruhig mal Thailand. Das ist für die Russen wie für uns Mallorca. Und wie es auf Mallorca kaum noch einen Spanier gibt und fast überall alles auf deutsch ausgeschildert steht, so sieht man in den Touristenhochburgen Thailands alles in thai und russisch beschildert. Alle Wegweiser landesweit in thai und englisch. Das macht Thailand doch nicht, weil es ihnen eine diebische Freude bereitet, sondern weil sie zeitweise fast mehr Ausländer im Land haben als Einheimische. Das gleiche gilt eben auch für Mallorca und besonders eben El Arenal.

Ich halte fest: Man passt sich halt den Menschen an, die in einem Land, einer Region, einem Gebiet leben oder häufig zu Gast sind. Je mehr, desto tiefgreifender. Je mehr bleiben und nicht wieder gehen (also Zuwanderer vs. Asylanten/Touristen), desto nachhaltiger.

Die Frage nach der zweiten Amtssprache stellt sich also genau dann, wenn die kritische Masse überschritten wurde und eine Rückkehr/Rückführung nicht in naher Zukunft in Betracht gezogen werden kann.

Jetzt kommt, dieser Diskussion typisch, sicherlich gleich die Frage, welche genaue Anzahl der kritischen Masse meiner Meinung nach entspricht und ob [aktuell irgendwo her gekramte angebliche Zahl augenblicklicher Flüchtlinge in Deutschland] schon dieser Zahl entspricht. Kann ich gleich drauf antworten: Keine Ahnung und es liegt nicht an mir, die zu definieren. Das wird sich gegebenenfalls zeigen. Noch ist sie offensichtlich nicht erreicht.

Nur weil man dir nicht sofort uneingeschränkt zustimmt und applaudiert, macht einen das nicht automatisch zum fanatischen Fan des anderen Ende des Spektrums.
Hatte ich ja auch nicht geschrieben. Ich erwarte kein Applaus, kein Lorbeer, Orden und nix. Aber was ich erwarte ist, dass man sich mal sachlich mit dem auseinander setzt, was ich schreibe. Einfach drauf los zu pöbeln, es wäre alles nur Polemik, stumpfe Provokation oder sonst was, ist zwar die gängige Reaktion des politischen Gegners, aber sicherlich auch das vorläufige Ende einer Diskussion. Was mich dann immer zu der Vermutung führt, dass eine Diskussion gar nicht gewünscht ist, sondern das verbale Niederschlagen der ungeliebten Meinung, scheißegal ob da was wahres dran ist oder nicht.

Oder anders gesagt: Da kann ja nix wahres dran sein, weil es nicht die eigene Meinung ist, stimmt's?

Es gibt verschiedene Motivationen Sprachen zu lernen bzw. Unterricht an Schulen für die Sprachen anzubieten. In ein paar Jahren dann zu sagen: "Das liegt an xyz!", ist einfach Nonsens.
Ja, aber hier vermischt Du doch Sachen.

Wenn eine Firma einen Muttersprachler aus Land XY sucht, dann ist sie auch daran interessiert, sich mit ihm unterhalten zu können. Entweder sie sucht gleich jemanden, der 2 Muttersprachen hat oder schickt den Muttersprachler zum Deutschkurs irgendwo hin. Je mehr Firmen das machen, desto mehr Schulen wird es auch geben, weil Geldquelle.

Wenn jemand in ein Land einwandert, ist es seine Pflicht, die Landessprache wenigstens so gut zu erlernen, dass er sich allein verständigen kann. Heißt: Nach dem Weg fragen, Beamten gegenüber auskunftsfähig sein können, Pizza bestellen können und womöglich sogar eine Ausbildung/Studium absolvieren zu können. Nach derzeitigem Standard entspräche das dem Fähigkeitslevel C1.

So, wir sind auf dieses Thema gekommen wegen arabischer Übersetzung auf Verpackungen und der Prognose der zweiten Amtssprache. Wenn das mit dem C1 jeder so sehen würde, gäbe es die Frage nach zweiter Amtssprache, arabischer Übersetzung auf Verpackungen, in Ämtern und so weiter gar nicht. Dann stünde fest: Wer hier leben will, hat deutsch mindestens auf einem Level C1 zu sprechen. Punkt. Egal wo er es lernt und wie.

Es sei denn (ja, auch für mich gibt es Ausnahmen!), jemand wird von einer Firma explizit "eingekauft". Dann ist es Problem der Firma, sich mit ihm zu verständigen oder auch nicht, was mir deswegen völlig egal ist, da es kein Problem für die Gemeinheit/Gesellschaft ist. Wenn derjenige nicht versteht, was auf den Verpackungen steht, dann halt nicht. Kann ja seine Firma um ein Wörterbuch bitten. Dann würde ich aber auch erwarten, dass der/diejenige auch mit Beendigung des Arbeitsverhältnisses unverzüglich das Land wieder zu verlassen hat, wenn keine ausreichenden Deutschkenntnisse (C1) nachgewiesen werden können. Die Aufenthaltsgenehmigung und Arbeitserlaubnis also direkt an den Arbeitsvertrag gekoppelt ist und sofort erlischt, wenn nicht mehr gegeben.

Was Fremdsprachen an Schulen angeht: Ich bin überhaupt nicht dagegen, dass möglichst viele Sprachen an Schulen unterrichtet werden, aber bitte auf freiwilliger Basis! Natürlich kann es nicht schaden, so früh wie möglich so viele Sprachen wie möglich zu sprechen. Aber doch nicht türkisch, weil die ehemaligen Gastarbeiter faul sind, deutsch zu lernen. Oder arabisch, weil wir uns hier an Flüchtlingen übernehmen. Oder sonst eine Sprache, weil meine Regierung mal wieder Scheiße gebaut hat. Sondern weil man sich dafür interessiert oder eben es für sein späteres Leben brauchen könnte. Von mir aus auch, weil man eine irakische Brieffreundin hat oder Opa russisch auch schon fließend konnte.

Übrigens ist das mit dem "freiwillig" auch der Unterschied zwischen Deinen Beispielen und der zweiten Amtssprache.
 
Hatte ich ja auch nicht geschrieben. Ich erwarte kein Applaus, kein Lorbeer, Orden und nix. Aber was ich erwarte ist, dass man sich mal sachlich mit dem auseinander setzt, was ich schreibe.
Wenn du das erwartest, dann erspare dir / uns solch polem... ähm sarkastische Beiträge wie den Ausgangspost und schreib nur solche sachlichen wie diesen. Du kannst doch nicht ernsthaft erwarten, dass du auf einen unsachlichen Kommentar - das ist bei Sarkasmus und Polemik so - sachliche Antworten bekommst.

Oder anders gesagt: Da kann ja nix wahres dran sein, weil es nicht die eigene Meinung ist, stimmt's?
Polemik! :roll:
 
Übrigens ist das mit dem "freiwillig" auch der Unterschied zwischen Deinen Beispielen und der zweiten Amtssprache.
Möchtest du damit aussagen das selbst wenn es eine zweite Amtssprache Türkisch oder Arabisch gibt, dass Du "gezwungen" wirst sie sprechen zu müssen?

Ich würde Dir mal die Schweiz empfehlen. Sie hat 4 Amtssprachen. (Schwiizer)Dütsch, Francais, italiano und (hier muss ich passen mit der Übersetzung) Rätoromanisch. Was glaubst Du wieviele Schweizer alle 4 Amtssprachen kennen oder anders gefragt wieviele von den Schweizern dazu "gezwungen" werden alle 4 Amtssprachen sprechen zu lernen?

Ich gebe Dir schon jetzt den Hinweis, nur weil es eine zweite/dritte/... Amtssprache gibt, heißt es nicht das Du nochmal die Schule drücken musst. Das Dein Kind, sofern vorhanden, in Planung, oder Nichte/Neffe dies auch lernen MÜSSEN.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn du das erwartest, dann erspare dir / uns solch polem... ähm sarkastische Beiträge wie den Ausgangspost und schreib nur solche sachlichen wie diesen. Du kannst doch nicht ernsthaft erwarten, dass du auf einen unsachlichen Kommentar - das ist bei Sarkasmus und Polemik so - sachliche Antworten bekommst.
Ja, könnte helfen. Aber wer sich durch "als Wurst verpackt" angegriffen fühlt oder es als "Zündelei"/Polemik versteht, der ist meiner Ansicht nach auch gezielt auf der Suche nach einem Stein des Anstoßes. Da bietet so ziemlich jede Karikatur und Satire in jeder beliebigen Tageszeitung eine um ein vielfaches größere Angriffsfläche. Ist immer nur die Frage, worauf man einsteigen will.

Wahrheit!