FH Studium, aber welches?

MinkyMausy

IT-Systemkauffrau
1 Mai 2006
311
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8) Hallo Zusamen,

ich bin diesesn Sommer fertig mit meiner Ausbildung als IT-Systemkauffrau. Ich habe mir vorgenommen nach dieser Zeit noch ein Jahr dranzuhängen und somit die Fachhochschulreife zu erlangen.

Danach wollte ich auch, soweit alles glatt läuft auch noch studieren gehen.
Ich habe allerdings keine Ahnung in welcher Branche ich mich festsetzen soll.

Wie mein Beruf schon aussagt bin ich ja derzeit noch in der PC / Telekommunikation Branche. Jedoch bin ich mir nicht so recht schlüssig ob ich da bleiben möchte. Derzeit habe ich nicht viel Spass an diesem Beruf. Vielleicht liegt es daran das meine Ausbildungsfirma nicht so sehr der bringer ist und sich eigentlich nicht so sehr um uns Azubis schert.

Grundsätzlich hänge ich aber doch an der Telekommunikation, bin aber auch so für alles offen. Sehr großes Interesse habe ich an Film und Fernsehen, nicht unbedingt an einer Schauspielerkarriere 8) , eher "Making of". Überhaupt nicht in Frage kommen Pflege oder Arztberufe.
Pädagogik schon eher, aber kann man das mit "nur" FH machen?

Wie ihr sehr recht unschlüssig. Ich würde gerne mal eure Erfahrungen hören. Wart ihr zufrieden mit eurem Entschluss? Was hat euch dazu bewegt? Was gibt es für Möglichkeiten?

Danke für eure Antworten!!

Liebe Grüße

Minky
Irgedendwelche Tipps wie mir die Entscheidung leichter fällt?
 
Hallo,

soweit ich weiß, hat man mit dem Abschluss einer Ausbildung / einer Lehre die Berechtigung eine Fachhochschule zu besuchen bzw. man muss keine Fachhochschulreife nachmachen, um an einer FH studieren zu können.

Wenn du allerdings an eine Uni willst, musst du dein Abitur nachmachen.

Pädagogik kann man an der FH studieren, wie fast jeden anderen Studiengang auch (OK, kein Medizin)! :)

Wenn du im Bereich IT bleiben willst, empfehle ich dir, auch ein IT-lastigen Studiengang zu wählen; könnte von Vorteil sein. ;)

Wenn du allerdings weiter Gehalt erhalten möchtest, aber trotzdem studieren willst, empfehle ich dir einen dualen Studiengang (mache selbst einen)!

Im Norden kann ich die FH NORDAKADEMIE oder die Wirtschaftsakademie Kiel empfehlen. Ich selbst bin an der Nordakademie.

Das Studienfach, was hier interessant für dich sein könnte, wäre Wirtschaftsinformatik.

Vielleich tist das ja was für dich?
 
Hallo,

nein leider muss ich noch ein Jahr dranhängen. Mit der abgeschlossenen Ausbildung hat man dann das Glück (für mich eigentlich egal da ich BK1 schon vor der Ausbildung geamacht habe), nur noch 1 Jahr BK machen zu müssen. Ohne sind es ja 2 Jahre. Da mein BK1 allerdings ein spezielles war, würde das auch nur auf eine FH angerechnet werden, die nur BW weit gillt.

Wi empfindest du deinen Studiengang neben der Arbeit? Schwer, oder bist du nur halbtags beschäftigt?

Ich stelle mir das sehr anstrengend vor, den ganzen Tag zu arbeiten und dann noch lernen....
 
In BW gibt es eine ganze Menge Berufsakademien, die duale Studiengänge anbieten, da wird dann sicher, wenn du die Fachhochschulreife erlangt hast, was für dich dabei sein.

Ich studiere nicht "nebenbei", sondern "parallel". Ich habe immer Blöcke von 10 bis 12 Wochen im Wechsel, d.h., Theorie und Praxis gemischt.

Bin gerade im 2. Praxissemester, die ersten Klausuren kommen erst im Herbst.

Bis jetzt ist es eigentlich noch recht locker.
 
gazersweb.de schrieb:
Wenn du allerdings an eine Uni willst, musst du dein Abitur nachmachen.

/
Leider darf ich kein ABI mehr machen. Laut gesetz ist ABI nur möglich wenn man noch keine 19 Jahre oder NACH abgeschlossener Ausbildung noch nicht das 22 Lebensjahr vollendet hat. Traurigerweise bin ich etwa 3! Wochen über dieser Klausel. Ich hab auch schon bei Schulen nachgefragt, leider nichts zu machen. Wobei ich mittlerweile lieber auf die FH Schiene fahre, die ist immerhin 2 Jahre kürzer und kann (fast) alles studieren. Bei der derzeit sinkenden Kindergeldaktion ist "Zeit, Geld".:mrgreen:

Der Bruder meines Freundes hat an der FH Nachrichten und *irgendwasdingsbums* studiert. Er hatte auch (mehrere) Praxissemester und ich habe auch schon gehört das man an einer FH wohl allgemein mehr oder überhaupt Praxissemester hat.
 
Der Bruder meines Freundes hat an der FH Nachrichten und *irgendwasdingsbums* studiert. Er hatte auch (mehrere) Praxissemester und ich habe auch schon gehört das man an einer FH wohl allgemein mehr oder überhaupt Praxissemester hat.
Wie wär's denn mit Medientechnik (Diplomabschluss; bzw. zukünfigt eben vermutlich Master)
(Mal ein Link unserer "fast Partner-FH" > https://www.fh-deggendorf.de/mt/index.html Studienverlauf: https://www.fh-deggendorf.de/mt/studienverlauf/index.html; Ein Bekanter von mir studiert das dort)

Also Praxissemester hast du grundsätzlich an einer FH. Das ist ja der Unterschied zu einer Uni. Die FH's sind praxisnäher. Normalerweise hat man 2 Praxissemester. Da du aber bereits eine Ausbildung hast, musst du nur noch eines machen (Also dein Praxissemester im 7., und anschließend Diplomarbeit bei techn. Studiengängen).
Ich persönlich studiere Elektrotechnik (Entscheidung lag zwischen E-Technik und Informatik).
Auch wenn ich mir lange nicht sicher war, und E-Technik auch einer der schwersten Studiengänge (an FH's) überhaupt ist -> Ich bereue nichts :mrgreen:
 
das mit dem master hab ich auch schon gelesen, aber was bedeutet das genau? ich hab gesehen es gibt
barchelor
master
diplom

dadurch das ich die ausbildung habe, muss ich also nur eine praxis machen, bedeutet das dann auch das ich dann auch ein semester weniger habe?
 
Zuletzt bearbeitet:
MinkyMausy schrieb:
das mit dem master hab ich auch schon gelesen, aber was bedeutet das genau? ich hab gesehen es gibt
barchelor
master
diplom
That's right 8)
Also das ist so *megaultrakurzfassung*:
Das Diplom wird in den nächsten 4 Jahren abgeschafft (teils gibt's das Diplom schon gar nicht mehr). Als "Ersatz" dafür gibt es dann den europaweit einheitlichen und überall gleich anerkannten Master. Im Prinzip ist der Master dann sogar etwas mehr als das deutsche Diplom (auch wenn dieses ja fast weltweit sehr anerkannt ist).
Leider sollen nur noch etwa 20-30% aller Studienanfänger den Master bekommen. Der Rest macht dann den Bachelor, welcher somit so gut wie nichts Wert ist.
Studiendauer:
Master -> 10 Semester
Bachelor -> 6 Semester (später sozusagen das heutige Vordiplom; auch wenn's mehr Semester sind)
Das heutige Diplom hat ja 8 Semester Regelstudienzeit.
Beim Master soll es auch keine Unterscheidung zwischen FH und UNI mehr geben, was den UNI's natürlich ein Dorn im Auge ist...
Das Problem: Die Uni's müssen den Master der FH's akreditieren...

Alles relativ kompliziert :roll: Hab's selber noch nicht so ganz verstanden.

An der FH Landshut (da studiere ich), kann man ab nächstem Jahr nurnoch ein Masterstudium beginnen. Diplom ist nicht mehr möglich. Uns wurde gesagt, dass wir den Master relativ einfach nach dem Diplom noch in 2 Semestern dranhängen können.

Hier noch ein paar Info's:
https://de.wikipedia.org/wiki/Master
https://de.wikipedia.org/wiki/Bachelor
https://de.wikipedia.org/wiki/Diplom

EDIT:
Wozu Wikipedia doch gut sein kann :) Hier ist eine Liste aller deutschen Hochschulen inkl. einem Link zur näheren Beschreibung:
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_deutscher_Hochschulen
 
Weini-KID.3574 schrieb:
Also Praxissemester hast du grundsätzlich an einer FH. Das ist ja der Unterschied zu einer Uni. Die FH's sind praxisnäher. Normalerweise hat man 2 Praxissemester. Da du aber bereits eine Ausbildung hast, musst du nur noch eines machen (Also dein Praxissemester im 7., und anschließend Diplomarbeit bei techn. Studiengängen).

bedeutet das auch das ich das Studium um 1 Semester verkürzen kann wenn das eine Praxissemester wegfällt?
 
MinkyMausy schrieb:
bedeutet das auch das ich das Studium um 1 Semester verkürzen kann wenn das eine Praxissemester wegfällt?

Hm, das weiß ich jetzt leider auch nicht so genau.
Aber wenn alle Vorlesungen im Winter- und Sommersemester stattfinden, denke ich schon.
Kommt halt etwas auf die Größe und Studentenzahl der FH an.
Aber wie gesagt, sicher weiß ich es nicht ;)
 
MinkyMausy schrieb:
gazersweb.de schrieb:
Wenn du allerdings an eine Uni willst, musst du dein Abitur nachmachen.

/
Leider darf ich kein ABI mehr machen. Laut gesetz ist ABI nur möglich wenn man noch keine 19 Jahre oder NACH abgeschlossener Ausbildung noch nicht das 22 Lebensjahr vollendet hat. Traurigerweise bin ich etwa 3! Wochen über dieser Klausel. Ich hab auch schon bei Schulen nachgefragt, leider nichts zu machen. Wobei ich mittlerweile lieber auf die FH Schiene fahre, die ist immerhin 2 Jahre kürzer und kann (fast) alles studieren. Bei der derzeit sinkenden Kindergeldaktion ist "Zeit, Geld".:mrgreen:

Der Bruder meines Freundes hat an der FH Nachrichten und *irgendwasdingsbums* studiert. Er hatte auch (mehrere) Praxissemester und ich habe auch schon gehört das man an einer FH wohl allgemein mehr oder überhaupt Praxissemester hat.


Klar kannst du dein allgemeines ABI noch machen und zwar an den Abendschulen oder auch an der FOS (mit zusatzqualiy)


DadyCool
 
Weini-KID.3574 schrieb:
Also Praxissemester hast du grundsätzlich an einer FH. Das ist ja der Unterschied zu einer Uni. Die FH's sind praxisnäher. Normalerweise hat man 2 Praxissemester.

Schön wär's - studiere technische Informatik an der FH Dortmund und da ist leider nix mit Praxissemester. Muss zusehen, dass ich die tolle Projektarbeit in ner Firma schreiben kann, anschließend dann die Diplomarbeit - wodurch es allerdings kaum möglich ist, in der Regelstudienzeit zu bleiben (Projektarbeit "normal" parallel im 5./6. Semester). Dies allerdings ist sch..., wenn man Bafög kriegt, da es das nur für die Regelstudienzeit gibt - oh, und die 500 EUR "Studienbeiträge" darf man natürlich auch nochmal zahlen.

Die FH Dortmund bietet den Studiengang Bachelorstudiengang Film/Fernsehen/Cinema/Television
https://www.fh-dortmund.de/fb/fb2/ und dann auf "fünf neue Bachelor-/Masterstudiengänge.." vielleicht wäre das ja was.
 
zum mal wieder aufnehmen und keinen extra thread aufmachen müssen:

hzat eigentlich jemand erfahrung mit dem jahr an die ausbildung dranhängen und dann die FH - reife zu haben?

In BW vorzugsweise...

mich würden mal die fächer, eventuell schulzeiten und das schwierigkeitsgrad interessiern :biggrin:
 
Kleine Ergänzung

Weini-KID.3574 schrieb:
Studiendauer:
Master -> 10 Semester
Bachelor -> 6 Semester (später sozusagen das heutige Vordiplom; auch wenn's mehr Semester sind)
Das heutige Diplom hat ja 8 Semester Regelstudienzeit.

Stimmt so nicht allgemein für ganz Deutschland. Bei uns ist beispielsweise Regelstudienzeit (sowieso eine sehr theoretische Größe...) für's Diplom bei den meisten Studiengängen 10 Semester, einige haben 9. Seit dem WS 2004 sind aber alle Studenten schon ins Ba/Ma-System eingeschrieben.
Bachelor wird bei uns Regelstudienzeit 7 Semester sein, Master dann 10 glaube.
Das Problem ist, dass der Bachelor ein berufsqualifizierender Abschluss sein soll, d.h. man muss bis dahin schon genug Praxisbezug aufgebaut haben. Bisher kam der eher am Ende, doch da steht jetzt der Master. Also so richtig weiß noch keiner, wie er das umsetzen soll. Ist, wie so oft, einfach "von oben" beschlossen worden (Stichwort Bologna-Prozess).


An der FH Landshut (da studiere ich), kann man ab nächstem Jahr nurnoch ein Masterstudium beginnen. Diplom ist nicht mehr möglich. Uns wurde gesagt, dass wir den Master relativ einfach nach dem Diplom noch in 2 Semestern dranhängen können.
Was frech ist, denn eigentlich ist das Diplom höherwertig, sollte also automatisch als Master anerkannt werden. Leider ist das Diplom nur international nicht wirklich anerkannt und da der Master nun zumindest europaweit standardisiert werden soll, brummen sie einem wohl noch die 2 Semester drauf.
 
huu da bin ich ja mal gespannt was da beim studium auf mich zu kommt...

aber hat denn keiner das einjährige BKFH in bw gemacht im letzten jahr?
 
dann werde ich mal meinen senf dazu geben:

zu mir: ich habe erst mittlere reife und dann noch 3 jahre berufliches gymie (mathe und informatik LK) absolviert. danach bin ich auf eine ba (in glauchau, das nest kennt eh keiner *g*) und habe dort informationstechhnik (kreuzung aus e-technik und informatik) im diplomstudiengang in 6 semestern studiert.

ich bin ziemlich zufrieden mit meiner wahl:
  1. in 3 jahren zum diplom ist ssehr schnell
  2. durch die praxissemster hatte ich abwechslung und vor allem konnte ich mein gelerntes gleich anwenden und wusste, was es heißt in der branche zu arbeiten (hab in der praxis gefühlt mehr gelernt, als in der theorie)
  3. ich habe eine vergütung von meinem praxispartner bekommen und somit keinen nebenjob gebraucht
  4. ich konnte mir meine studien- und diplomarbeitsthemen selber auswählen (in abstimmung mit meinem praxispartner) und nur vom prof absegnen lassen

zu den nachteilen:
  1. ba ist sehr schulisch, mit kursen wählen oder ähnlichen ist da nicht viel
  2. ba -> bis abends, teilweise vorlesungen von 8 bis 20uhr und danach möchte man sich das neu gelernte auch nochmal angucken bzw. "hausaufgaben" machen
  3. nach jedem semester haben wir um die 6 prüfungen geschrieben. das heißt, die letzten beiden wochen saß man entweder in der aula zum schreiben oder im zimmer zum lernen
  4. den urlaub, den ich in der praxiszeit hatte, habe ich fast ausschließlich zum lernen (von z.b. verhauenen prüfungen) oder zum anfertigen von praxisarbeiten und dann später studien- und diplomarbeit genutzt

alles in allem wars derbst anstrengend und mit so gut wie keinen freien tagen (von urlaub ganz zu schweigen). aber ich habe in der zeit viel gelernt, kann seit dem meine zeit viel besser einteilen, weiß mich auf das wesentlichste zu beschränken und vor allem bin ich stress gewohnt.

jetzt mal OT:
ich kann das ganze "rumgeheule" von wegen des ach so stressigen bechelor nicht mehr höhren. die leute an den ba's machen den stoff schon seit jahren in 6 semestern und arbeiten in den 3 jahren auch noch 1,5 jahre. es geht alles, man muss sich halt immer vor augen führen: lehrjahre sind keine herrenjahre.

der stumpi
 
BWL finde ich am besten. In einer Kombi mit später Jura kann man damit echt ne Menge anfangen.
und wenn man dann mitte 30 ist, kann man sogar langsam anfangen nen echten job anzunehmen. [ironie off]

jetzt mal echt: hast du auch nen paar gründe bzw. vor- und nachteile für diesen tipp?

der stumpi
 
Naja es gibt ja auch Menschen denen Bildung wichtig ist.
Ausserdem steigste mit solchen Qualifikationen nicht auf dem Kassenbudget ein *G*
 
Naja es gibt ja auch Menschen denen Bildung wichtig ist.
Ausserdem steigste mit solchen Qualifikationen nicht auf dem Kassenbudget ein *G*

für mich ist das noch kein zwingender grund.

zumal es hier vornehmlich um IT bzw. medien ging und erfahrungsberichten zum erlangen der fachhochschulreife und zum studium an FH's

der stumpi