Fachabi sinnvoll?

Goreng

-Gustav Gans-
26 Februar 2009
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Nabend,

also ich mache im Moment eine Ausbildung im sozialen Bereich und da ist es jedem freigestellt in diesem Lehrgang auch sein Fachabitur zu machen. Er macht dann eben eine Zusatzprüfung am Ende der Ausbildung und muss dann zusätzlich 2 Stunden in der Woche eben länger im Unterricht bleiben. Dazu kommt dann eben höhere Mathematik.

Nun ist es ja so, dass mit diesem Fachabi dann einige Leute die Chance haben zu studieren und dann eben nach Möglichkeit haben z.B. Sozialpädagogik als Fachgebiet zu nehmen. Jetzt habe ich mich eben nur für die Ausbildung ohne Fachabi entschieden weil ich denke das man nicht unbedigt mehr Chancen hat und eben massig mehr Geld bekommt, als es die normale abgeschlossene Ausbildung eben bereithält.

Wie seht Ihr das? Hat einer vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht?
 
Jetzt habe ich mich eben nur für die Ausbildung ohne Fachabi entschieden weil ich denke das man nicht unbedigt mehr Chancen hat und eben massig mehr Geld bekommt, als es die normale abgeschlossene Ausbildung eben bereithält.

könnte man so sagen. Du arbeitest ja nicht automatisch besser, nur weil du dein Fachabi hast ;)

Sinnvoll ist es dennoch, das Fachabi direkt mit der Ausbildung zu verbinden.
Was man hat, das hat man ;)
wenn dir in 10 Jahren plötzlich auffällt, du willst 'mehr' erreichen und doch noch studieren, ist das Fachabi nicht die schlechteste Voraussetzung.

(an der Fernuni, wo ich studiere, kannst du beispielsweise auch ohne Fachabi/Abi studieren - du musst nur ausreichend Berufserfahrung vorweisen. Allerdings geht der Weg über umständliche Zugangsprüfungen.)

Wenn ich die Wahl hätte, würde ich lieber jetzt 2Std/Woche mehr in Kauf nehmen.
Schau dich mal hier im Unterforum um, der User Maik z.Bsp. holt neben dem Beruf noch einen Schulabschluss an der Abendschule nach..
Du kannst dir sicherlich vorstellen, dass das ein wenig stressig werden kann ;)

da macht es wirklich Sinn, alles auf einmal zu 'erledigen', wenn man ohnehin zur Schule geht.
 
Moin,

wenn es dir zeitlich und notentechnisch möglich ist, würde ich auf jeden Fall das Fachabitur machen.
Die Option später studieren zu können ist schon sehr wichtig!
Habe selber nach einem Jahr Festanstellung noch das Studieren angefangen, nachdem die Firma insolvent gegangen ist.
Das geht schneller als man denkt.

Gerade heute ist es immer wichtig, sich Fortbildungen offen zu halten, um mehr und weiter zu lernen. Mit einem Fachabitur hast du da deutlich mehr Auswahl und Chancen.

Da es ja nur zwei Stunden zusätzlich sind und die Prüfungen am Ende, würde ich es dir nur empfehlen!

Außerdem siehts gut bei einer Bewerbung aus, wenn du später sagen kannst du hast das Fachabi freiwillig mitgemacht. Da sieht man, dass du dich vor zusätzlicher Arbeit und Aufgaben nicht streubst und bereit bist auch ein wenig mehr zu tun als andere!
 
Ich habe meine staatl. gepr. Betriebswirt sicherheitshalber auch gleich mit Fachabi gemacht. Damals habe ich nicht wirklich im Hinterkopf gehabt evtl. mal zu studieren, jedoch während meiner Fortbildung mich dann dazu entschieden den Dipl. Betriebswirt noch zu machen, ab Okt. 2009. Ich hätte davor, als ich mich zum Fachabi entschieden habe, die Chancen dass ich noch studieren werde als eher gering angesehen... :roll:
 
. Er macht dann eben eine Zusatzprüfung am Ende der Ausbildung und muss dann zusätzlich 2 Stunden in der Woche eben länger im Unterricht bleiben. Dazu kommt dann eben höhere Mathematik.

wenn du so billig dazu kommst biste dumm es nicht mitzunehmen

und bis zum normalen Abitur hat man nicht wirklich höhere Mathematik, beim Fachabitur eher noch weniger
 
Fachabi - auf jeden Fall

Hi

wenn Du die Möglichkeit hast, das Fachabi mitzunehmen- mach das auf jeden Fall.

Als ich damals überlegt hatte meinen Steuerfachwirten zu machen, war die Voraussetzung natürlich Abi oder Fachabi um Kurse zB parallel auf eine Wirtschaftshochschule zu belegen. Das habe ich dann im Rahmen einer Abendschule hier in Berlin gemacht - die Zweige Soziales, Wirtschaft, Verwaltung wurden ja angeboten und man musste nur seine Zeugnisse vorweisen, um sich anzumelden.

Mein Weg war zwei Jahre lang dreimal die Woche Abendschule und nicht immer war die Motivation da auch hinzugehen, doch am Ende, als ich es hatte, war das schon ein gutes Gefühl. Und jetzt nach mehreren Jahren Pause, merkte ich schon, dass dem auch Respekt gezollt wurde, schon alleine dadurch, dass es im Lebenslauf stand :biggrin: und die Möglichkeit ist immer da, wenn ich mich entscheide, doch noch weiter zu gehen in meinem Beruf, den ich jetzt wieder ausübe ;)

Fachabi - auf jeden Fall
 
Jetzt habe ich mich eben nur für die Ausbildung ohne Fachabi entschieden weil ich denke das man nicht unbedigt mehr Chancen hat und eben massig mehr Geld bekommt, als es die normale abgeschlossene Ausbildung eben bereithält.


Wenn man nach qualifikationen bezahlt wird ? ;)
Ich hätte mich für das Fachabi entscheiden.

Was du heute lernst zahlt sich immer später aus :)
Und 2 Stunden mehr ist nicht die Welt.
Des weiteren hast du später noch die möglichkeit auf das Studium.
 
Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen, nimm die Möglichkeit wahr und mach das Fachabi dazu.

Es entsteht für dich kein großer Mehraufwand und die paar Stunden sind wirklich gut investiert! Ich schreibe bewusst von einer Investition, weil sich das später wirklich nur positiv auswirken kann. Schlimm wäre, wenn du in einigen Jahren oder Jahrzehnten dieser verpassten Chance hinterhertrauern würdest!