Ehemaliger Regierungssprecher Heye warnt farbige WM-Gäste vor Ostdeutschland

Photon schrieb:
Es geht darum, dass stets und ständig bei diesem Thema immer nur eine Seite beleuchtet wird.

Da treffen wohl zwei völlig verschiedene Wahrnehmungen aufeinander. Ich finde, dass überaus oft über Ghettoisierung von Stadtteilen mit hohem Ausländeranteil gesprochen wird, und besonders in jüngerer Vergangenheit insbesondere türkischen Mitbürgern (teilweise zurecht, wenngleich als Pauschalisierung unhaltbar) fehlende Integrationsbereitschaft vorgeworfen wurde.
 
bennsenson schrieb:
...Ghettoisierung von Stadtteilen mit hohem Ausländeranteil...

frage an alle:
seht ihr dass auch so dass es in dtl. langsam zur ghettoriesierung von stadtteilen kommt?

ich find nicht, gibt vll ein paar assigegenden aber ein ghetto stell ich mir so vor wie in den gefährlichsten städten der welt
(rio de janeiro / kapstadt / medellín usw.)
 
chilla90 schrieb:
seht ihr dass auch so dass es in dtl. langsam zur ghettoriesierung von stadtteilen kommt?

Es kommt nicht dazu, es ist dazu gekommen.
Um bei Braunschweig zu bleiben...
Westliches Ringgebiet ist verschrien, da sind die Mieten günstig, Maklerprovision ist nen Fremdwort.
Drei Kilometer östlich: Maklerprovisionen zwei bis drei Monatsmieten, Mieten deutlich höher.

Somit hast Du pauschal eine Trennung der gute verdienenden Schicht, und der Schicht der Geringverdiener und Arbeitsloser.
Und da viele Ausländer eher in die Gruppe Geringverdiener einzuordnen sind, naja, hat man im östlichen Ringgebiet relativ wenige.

Andererseits gibts mehr als genug Deutsche, die sich ne neue Wohnung suchen, nur weil eine türkische Familie ins gleiche Mehrfamilienhaus eingezogen ist, womit es anfangs zu einer Isolierung einzelner kommt, gefolgt davon, dass die türkische Familie die freigewordene Wohnung an ne befreundete türkische Familie empfiehlt, womit es langfristig zu ner Trennung deutscher und türkische Wohngebiete kommt.

Unbd das reicht, um hier als Ghetto bezeichnet zu werden.

Was Du meinst, sind eher Slums...

gruss kelle!
 
chilla90 schrieb:
[HINEINGEBOREN / ENTSCHEIDUNG]
der unterschied zw. einen neonazi und zum beispiel einen gewaltbereiten, am boden zerstören türken ist, dass der neonazi den grund (aus der sicht eines neonazis wäre dass ein ausländer )für sein zerstörtes leben beseitigen will in der hoffung dass sich dann seine situation ändert und der türke aber den grund (in dem fall die deutschen die arbeit haben)für seine situation beraubt.
Es gibt tatsächlich den Unterschied, dass ein Türke ist, was er ist und ein Nazi ist, was er will. Schon klar. Aber Du stellst es dar, als würde die "neonazistische" Meinung eines Menschen entstehen, wenn ihm morgens nur ein Pfurz quer sitzt und er die Welt hasst. Das stimmt so überhaupt nicht.

Warum jemand die eine oder andere Meinung hat, ist sehr viel vielschichtiger. Ebenso vielschichtig wie der Entschluss eines Ausländers, sich mit anderen zusammenzurotten und jeden auf der Straße anzupöbeln: "Du Nazi?". Und genau das muss bekämpft werden. Die Angst vor Ausländern kommt nicht von ungefähr, nur ist sie mittlerweile "Tradition" geworden. Und wie heißt es so wunderbar treffend: Aus Angst wird Wut, dann Widerstand...

chilla90 schrieb:
[...]
aber ich denke für die wm stellen neonazis eine größer gefahr da als gewaltbereite ausländer oder terroristen
bsp.: fußballspiel
rostock - dresden (14.5.06)
chemnitz :cry: - st. pauli (1.4.06)
Nun, erstens: Hooligans sind keine Neonazis. Zweitens: Willst Du ernsthaft Neonazis und Terroristen gleich stellen, oder sogar die Neonazis als "Schlimmer" einstufen? :LOL:

Dann würde ich Dir empfehlen, einen nächtlichen Spaziergang durch das wunderbare Berliner Marzahn zu machen. Und danach einen nächtlichen Spaziergang durch das wunderbare irakische Baghdad. (Adäquat auch Adlershof und Afghanistan). Mal schauen, wo Du Dich sicherer fühlst...

bennsenson schrieb:
Da treffen wohl zwei völlig verschiedene Wahrnehmungen aufeinander. Ich finde, dass überaus oft über Ghettoisierung von Stadtteilen mit hohem Ausländeranteil gesprochen wird, und besonders in jüngerer Vergangenheit insbesondere türkischen Mitbürgern (teilweise zurecht, wenngleich als Pauschalisierung unhaltbar) fehlende Integrationsbereitschaft vorgeworfen wurde.
Siehste, ich hingegen wage zu behaupten, dass erstens mangelnde Integrationsbereitschaft meistens völlig zu recht vorgeworfen wird. Und zweitens, dass längst nicht alles den Weg in die Medien findet (allerdings von beiden Seiten nicht). Ich warte noch heute darauf, dass in der Zeitung der Fall meiner Ex steht, die nachts von 3 Türken bedrängt wurde. Als sie sich kräftig gewehrt hat und sich nicht vergewaltigen lassen wollte, haben sie sie aus der fahrenden S-Bahn geworfen. Davon stand bis heute nichts in der Zeitung. Aber ein paar Tage später stand in meinem lokalen Schnulzenblatt, dass ein Türke von mehreren betrunkenen "Skinheads" angepöbelt und als "Kannake" beschimpft wurde...

So unterschiedlich kann "Wahrnehmung" sein...

chilla90 schrieb:
seht ihr dass auch so dass es in dtl. langsam zur ghettoriesierung von stadtteilen kommt?

ich find nicht, gibt vll ein paar assigegenden aber ein ghetto stell ich mir so vor wie in den gefährlichsten städten der welt (rio de janeiro / kapstadt / medellín usw.)
Erstens: Ja.
Zweitens: Nicht Dein Ernst, oder? Das sind Gegenden, da hat die Mafia mehr Macht, wie die Politik (oder anders gesagt: Dort regiert die Mafia als Schattengesellschaft). Wenn wir diese Zustände in Deutschland haben, dann brauche ich mir keine Sorgen mehr um Ghettos machen, dann bin ich hier weg...

Gruß,
Photon
 
Photon schrieb:
Ich warte noch heute darauf, dass in der Zeitung der Fall meiner Ex steht, die nachts von 3 Türken bedrängt wurde. Als sie sich kräftig gewehrt hat und sich nicht vergewaltigen lassen wollte, haben sie sie aus der fahrenden S-Bahn geworfen. Davon stand bis heute nichts in der Zeitung. Aber ein paar Tage später stand in meinem lokalen Schnulzenblatt, dass ein Türke von mehreren betrunkenen "Skinheads" angepöbelt und als "Kannake" beschimpft wurde...

Das ist natürlich schlimm für deine Ex-Freundin, das erklärt auch deine Emotionalität, was das Thema betrifft. Deine stark subjektiv gefärbte Sichtweise ist zugleich aber auch gefährlich bei einem Thema, das mehr als jedes andere Objektivität verlangt, da es so brisant ist.
 
Photon schrieb:
Ich warte noch heute darauf, dass in der Zeitung der Fall meiner Ex steht, die nachts von 3 Türken bedrängt wurde. Als sie sich kräftig gewehrt hat und sich nicht vergewaltigen lassen wollte, haben sie sie aus der fahrenden S-Bahn geworfen. Davon stand bis heute nichts in der Zeitung. Aber ein paar Tage später stand in meinem lokalen Schnulzenblatt, dass ein Türke von mehreren betrunkenen "Skinheads" angepöbelt und als "Kannake" beschimpft wurde...

So unterschiedlich kann "Wahrnehmung" sein...

Du begibst Dich bzgl. dem eigentlichen Thema hier gerade auf sehr dünnes Eis.
Es geht nicht darum, welche Staatsbürgerschaft bzw. Herkunft Opfer und Täter haben, sondern um die Motive.

Bei einer (versuchten) Vergewaltigung ist es zu 99% akuter Samenstau.
Bei einem halbtot-geprügelten Afroamerikaner ist es aber i.d.R. blinder Hass, geschürt von Leuten die sich Politiker nennen.

Zeig mir mal bitte den türkischen Politiker der meint, durch das Vergewaltigen deutscher Frauen werden all unsere Probleme gelöst. Ehrlich gesagt, kenn ich keinen.
Aber such mal die deutschen Politiker die meinen, ohne Ausländer gäbe es keine Probbleme mehr in Deutschland.

Oder andersrum gesagt:
Deine Ex hätte auch von nem "Arier" vergewaltigt werden können, aber hast Du schonmal nen Afroamerikaner gesehen, der nen anderen Afroamerikaner wegen seiner dunklen Hautfarbe halbtot schlägt?

Ich will hier keine Kriminalität mit einer anderen rechtfertigen, oder verschiedene Ausprägungen rechtfertigen bzw. verurteilen.

Aber es ist leider so, dass Gewalt gegenüber Ausländern latent toleriert wird, im Gegensatz zu anderen Straftaten.

gruss kelle!
 
Chrisah schrieb:
Ich finde, dass so eine Warnung nicht übertrieben ist und es wäre auch eine Lüge zu behaupten ,dass es da für Jedermann sicher ist. Fast 36% der Brandenbruger sind doch nazis oder Kommunisten,wenn man sich die letzten Wahlergebnisse anguckt: 8% für die NPD und 27% für die PDS!

Chrisah schrieb:
Der Kommunismus steht doch für eine Kultur der Antidemokratie, die auch Fremdenfeindlichkeit ermöglicht, da sie den Bürger als Untertanen und nicht als aufgeklärten Teilhaber des Staates betrachtet.

Chrisah schrieb:
Ahja, seit wann hetzt die CSU gegen Naturreligionen ?
mal davon abgesehen, ist die PDS keine Partei wie die CDU/CSU oder die SPD sondern eher mit den Republikanern zu vergleichen!

ich kann es kaum glauben, dass ein mensch alleine so´n sch... schreiben kann. bin irgendwie gleichzeitig wütend, entsetzt und fassungslos.

abgesehen vom rechenfehler im 1. zitat (es haben schliesslich nicht 100% der brandenburgerInnen gewählt und nicht alle sind wahlberechtigt), ist das doch übelste hetze aus den zeiten des kalten krieges.

ich würde von Chrisah gern mal ein argument für seine "thesen" hören.


Kelle schrieb:
Solche Gewalt hat Ihre Ursachen, und die Ursachen fangen mit der Akzeptanz solcher (rechter) Meinungen an.
Seltsamerweise sind die Rechtsradikalen dort am stärksten, wo es noch nie Ausländer gab.

Bei den vielen jungen Rechten dort ist es eindeutig ein Versagen der Normalbürger namens Eltern. Aber ups, tschuldigung dass ich die Schuld nicht der Politik zuschiebe.

bin Deiner meinung. allerdings haben m. m. neben der bevölkerung auch die politischen bagatellisierer, wegschauer, ignoranten und der rechte mob eine grosse mitschuld.

die "ghettoisierung" hat rein soziale ursachen. dass in solchen gegenden (ausser neu5land natürlich) grösstenteils migrantInnen und asylbewerberInnen leben, liegt daran, dass sie zu den ärmsten der gesellschaft gehören.
und da ist nun wirklich die politik in der pflicht. gebt ihnen arbeit, stellt sie in allen belangen den deutschen gleich und schon ist das problem nur halb so gross.

ist natürlich alles ein bisschen vereinfacht. mir scheint auf jeden fall selbst ein wegschauender, im stillen "richtig so" denkender deutscher wesentlich
gefährlicher als 1000 schwarze, türken, araber oder woher auch immer.

ich bedanke mich mal schon im voraus für die roten dingers :biggrin: ,
gruss s.
 
Photon schrieb:
Nun, erstens: Hooligans sind keine Neonazis.
ich hab nicht gesagt dass hooligans welche neonazis sind :p
wollte nur damit ausdrücken dass doch auch immer häufiger neonazis bei fußballspielen randalieren
Photon schrieb:
Zweitens: Willst Du ernsthaft Neonazis und Terroristen gleich stellen, oder sogar die Neonazis als "Schlimmer" einstufen?
ein neonazi stellt für mich ein größere bedrohung dar als osama bin laden.
könnte daran liegen dass osama bin laden meine stadt noch nicht terroriesiert hat aber neonazis ständig leute zusammenschlagen & stress anfangen
Photon schrieb:
Zweitens: Nicht Dein Ernst, oder? Das sind Gegenden, da hat die Mafia mehr Macht, wie die Politik (oder anders gesagt: Dort regiert die Mafia als Schattengesellschaft). Wenn wir diese Zustände in Deutschland haben, dann brauche ich mir keine Sorgen mehr um Ghettos machen, dann bin ich hier weg...
ähm so was stell ich mir unter ghettos vor
nun gut LA oder da apple und paris kann man auch dazu zählen aber in dtl. herrschen noch nicht solche umstände wie z.b. in paris (was im vergleich zu den anderen von mir genannten städten noch harmlos ist)
ich verweiße nur auf die unruhen welche durch den mord einen jungen in paris entflammt wurden <- so was hab ich in dtl. noch nicht erlebt bzw. davon gehört
 
bennsenson schrieb:
Das ist natürlich schlimm für deine Ex-Freundin, das erklärt auch deine Emotionalität, was das Thema betrifft.
[...]
Ach, so emotional aufgeheizt bin ich schon lange nicht mehr, ist schon fast 15 Jahre her. Ich versuche aber stets und ständig, bei allem was ich schreibe, objektiv zu bleiben. Lasse mich auch gern mal auf den Boden der Tatsachen zurückholen, aber im allgemeinen denke ich nicht, dass ich stark subjektiv urteile.

Kelle schrieb:
Du begibst Dich bzgl. dem eigentlichen Thema hier gerade auf sehr dünnes Eis.
Es ging bei diesem Beispiel um die "Objektivität" der Medien. Es ging weiterhin darum, dass bennsenson den Eindruck hat, dass die Medien rechte Gewalt verharmlosen, während häufig (und seiner Meinung zu Unrecht) der Finger auf die Integrationsbereitschaft gelegt wird. Meine Erfahrung tendieren aber in exakt in andere Richtung. Daher nur das eine Beispiel, hätte noch ein paar Dutzend mehr anzubieten...

Kelle schrieb:
[...]
Deine Ex hätte auch von nem "Arier" vergewaltigt werden können, aber hast Du schonmal nen Afroamerikaner gesehen, der nen anderen Afroamerikaner wegen seiner dunklen Hautfarbe halbtot schlägt?
Wären mir an dem gleichen Abend die 3 über den Weg gelaufen, dann hätte man mal erleben können, wie ein Weißer 3 Türken auf offener Straße zermatscht. Bevor ich jetzt einen an die Backe bekomme: Ich weiß um meine politisch unkorrekte Ausdrucksweise und erkenne die Gewalthoheit des Staates an.

Kelle schrieb:
[...]
Aber es ist leider so, dass Gewalt gegenüber Ausländern latent toleriert wird, im Gegensatz zu anderen Straftaten.
Aber das stimmt doch überhaupt nicht. Nix wird toleriert, weder von der Polizei, noch von den Medien und schon gar nicht von der Politik. Und dass der einzelne Bundesbürger nicht dazwischen geht, wenn sowas vorfällt, liegt wohl eher an Angst, mangelnder Zivilcourage und auch Gleichgültigkeit. Ich glaube kaum, dass der gleiche Bürger dazwischen gehen würde, wenn ein Weißer von ein paar Negern zerlegt wird.

chilla90 schrieb:
ein neonazi stellt für mich ein größere bedrohung dar als osama bin laden.
könnte daran liegen dass osama bin laden meine stadt noch nicht terroriesiert hat aber neonazis ständig leute zusammenschlagen & stress anfangen
Im Ernst? Aus welcher Ecke kommst Du denn? Nirgends habe ich bislang gehört, dass irgendjemand ernsthaften Ärger mit "Neonazis" hatte. Weder die Deutschen, noch Türken oder Neger, die ich kenne. Mein Kumpel ist mit einer Negerin verheiratet, haben Kinder zusammen und besuchen häufig ihre Eltern in Marzahn. Gab aber noch nie echte Schwierigkeiten, zwar hier und da mal ein doofer Spruch, aber das war's schon.

Abgesehen davon ist es mir immernoch äußerst suspekt, dass Dir Terroristen harmloser erscheinen, als ein paar anachronistische Gestörte. Bist Du Dir absolut sicher, dass Du Dich da nicht doch "vertippt" hast? ;)

chilla90 schrieb:
[...]
ich verweiße nur auf die unruhen welche durch den mord einen jungen in paris entflammt wurden <- so was hab ich in dtl. noch nicht erlebt bzw. davon gehört
Also ich war nur einmal in Paris, aber der "gefühlte Negeranteil" liegt dort bei knapp 50%. Wie fast überall auf der Welt sind die meisten davon sozial schwach, also schon seit Jahren eine tickende Zeitbombe. Dazu kommt, dass die Franzosen allgemein - naja, sagen wir mal "entschlossener" für ihre Sache eintreten, sei es bei sozialen Angelegenheiten des Arbeitsrechts oder eben auch Gesetzesänderungen. Der Deutsche ist da eher das fromme Lamm, das erst dann blökt, wenn es bereits auf der Schlachtbank liegt.

Aber das hat nichts mehr viel mit "Ghettoisierung" zu tun. Frankreich ist um Haaresbreite an einem Bürgerkrieg vorbeigeschrammt und ausgestanden ist da noch lange nix. Diese Ausschreitungen waren nur ein kleiner Auslass des Überdrucks, der sich aufgestaut hat. Die Probleme dort bestehen weiter und ganz ehrlich: Daran müssen wir uns nun wirklich kein Beispiel nehmen. Bestenfalls ein mahnendes Beispiel...

Gruß,
Photon
 
Photon schrieb:
Geht doch nicht um Rechtfertigung! Es geht darum, dass stets und ständig bei diesem Thema immer nur eine Seite beleuchtet wird.
Doch, geht es wohl. Denn was ist bitte "das Thema"!? Was hat Ausländerkriminalität mit (rechts)extremistische Gewalt zu tun!?

Photon schrieb:
Ebenso wenig berichten die Medien über die alltäglichen Übergriffe von Türken und Arabern auf Deutsche. Damit kann man eben keine Auflage mehr steigern, weil es schon zu "normal" geworden ist. Muss erst jemand ins Koma fallen, damit sich die Medien drauf stürzen. Traurig, aber wahr.
Alltäglich!? Und von Übergriffe von Nazis erfährt man auch erst, wenn ein Opfer ins Koma fällt.

Photon schrieb:
Und ich glaube nicht, dass jeder "dunkle" Ausländer ein schlechtes Bild von Deutschland hat. Bin ja nun schon ein wenig auf der Welt herum gekommen. Nirgends habe ich mich schämen müssen, Deutscher zu sein und nirgends hatte man ein Vorurteil gegen mich.
Ob das jeder hat, weiß ich natürlich nicht. Ich meinte auch nicht, daß sie ein schlechtes Bild von Deutschland und allen Deutschen haben. Aber ihnen ist sehr wohl bewußt, daß es auch Nazis gibt.
 
Photon schrieb:
Abgesehen davon ist es mir immernoch äußerst suspekt, dass Dir Terroristen harmloser erscheinen, als ein paar anachronistische Gestörte. Bist Du Dir absolut sicher, dass Du Dich da nicht doch "vertippt" hast? ;)
ähm also ich hab mich da nicht vertippt weil wie schon gesagt noch kein terrorist mit nem sprengstoffgürtel vor mit stand + ich noch kein terrorist in meiner stadt gesichtet habe.
deswegen sind für mich terroristen harmloser als irgendwelche freakz.
auf die weltbevölkerung gesehen sind betrunkene autofahrer sicherlich die größte bedrohung oder terroisten, usa & vll noch ein paar andere kleine länder :roll: .
 
perlini schrieb:
Doch, geht es wohl. Denn was ist bitte "das Thema"!? Was hat Ausländerkriminalität mit (rechts)extremistische Gewalt zu tun!?
Weil hier "farbige WM-Gäste" bevorzugt behandelt werden. Alle anderen werden schließlich nicht vor Gegenden gewarnt, wo man als "weißer WM-Gast" auf gefährlichen Pfaden wandelt.

perlini schrieb:
Alltäglich!? Und von Übergriffe von Nazis erfährt man auch erst, wenn ein Opfer ins Koma fällt.
Japs, leider alltäglich. Und mit meinem Beispiel spielte ich bewusst auf Potsdam an, obwohl da kein fremdenfeindlicher Hintergrund bestand.

perlini schrieb:
Ob das jeder hat, weiß ich natürlich nicht. Ich meinte auch nicht, daß sie ein schlechtes Bild von Deutschland und allen Deutschen haben. Aber ihnen ist sehr wohl bewußt, daß es auch Nazis gibt.
Ja, das ist vielen bewusst, stimmt. Sie sehen das aber nicht als latente Gefahr, weil der Staat ja versucht, diese Leute zu unterbinden. Den meisten Negern ist auch bewusst, dass es in Cuba die "Alianza Cubana" gibt, in Amerika den "Ku Klux Klan", in Dänemark der "DNSB" und "Blood & Honor", ebenso diverse Gruppen in Belgien, England, Frankreich. Sogar aus Polen und Russland hört man "White Power". Eigentlich findet man irgendeine Gruppe irgendeinen Namens in allen Ländern Europas. Und diese Gruppen sind allesamt kaum stärker, als die Neonazis in Deutschland. Aber hier wird Stimmung und Panik gemacht. Unverantwortlich und idiotisch zugleich.

chilla90 schrieb:
ähm also ich hab mich da nicht vertippt weil wie schon gesagt noch kein terrorist mit nem sprengstoffgürtel vor mit stand + ich noch kein terrorist in meiner stadt gesichtet habe.
Das wären aber auch verdammt dämliche Terroristen, wenn sie sich vor einem geplanten Anschlag als solche zu erkennen gäben, nicht? Vielleicht sind Terroristen schon aus dem Grund gefährlicher? Folglich hat ein "offensichtlich erkennbarer Nazi" ganz andere Ziele, als eine Busladung voll "Unariern" in die Luft zu jagen?

chilla90 schrieb:
deswegen sind für mich terroristen harmloser als irgendwelche freakz.
Na ich will hoffen, dass unsere Bullen zur WM gute Arbeit leisten und Du Dich nicht von Deiner Fehleinschätzung überzeugen lassen musst ;)

Gruß,
Photon
 
Photon schrieb:
Ja, das ist vielen bewusst, stimmt. Sie sehen das aber nicht als latente Gefahr, weil der Staat ja versucht, diese Leute zu unterbinden. Den meisten Negern ist auch bewusst, dass es in Cuba die "Alianza Cubana" gibt, in Amerika den "Ku Klux Klan", in Dänemark der "DNSB" und "Blood & Honor", ebenso diverse Gruppen in Belgien, England, Frankreich. Sogar aus Polen und Russland hört man "White Power". Eigentlich findet man irgendeine Gruppe irgendeinen Namens in allen Ländern Europas. Und diese Gruppen sind allesamt kaum stärker, als die Neonazis in Deutschland. Aber hier wird Stimmung und Panik gemacht. Unverantwortlich und idiotisch zugleich.

Tja, warum wohl? *mal schnell auf den Kalender schau* - ach ja, deshalb. ;)

Ich bin mir sicher, das Schwarzen die potentielle Gefahr, die von Rassisten ausgeht, im allgemeinen durchaus bewusst ist. Aber die WM findet nicht in Cuba, Belgien, Dänemark, den USA oder Polen statt. Und nicht jeder wird sich der geografischen "Besonderheiten" in Deutschland bewusst sein.

Und ist es nicht so, das traurigeweise Rassistische Umtriebe geduldet werden, ja sogar BEKLATSCHT WURDEN? Für mich ist DAS unverantwortlich und idiotisch. Zumal es genau zu dem Bild geführt hat, das dich jetzt so auf die Palme bringt.
 
darkkurt schrieb:
[...]
Ich bin mir sicher, das Schwarzen die potentielle Gefahr, die von Rassisten ausgeht, im allgemeinen durchaus bewusst ist. Aber die WM findet nicht in Cuba, Belgien, Dänemark, den USA oder Polen statt. Und nicht jeder wird sich der geografischen "Besonderheiten" in Deutschland bewusst sein.
[...]
Gut, dann frage ich einfach mal leger in die Runde: Wer war zur WM in den USA? Wo wurden die "NO-GO-AREA"-Karten verteilt? Oder weiß man als Nicht-Amerikaner "automatisch", dass man in NY und als Weißer Harlem und Hells Kitchen wie die Pest zu meiden hat? Oder als Neger die Südstaaten (allen voran Texas) zu meiden hat? Hmm...

Wo gab es die "NO-GO-AREAS" bei der WM 1998 in Frankreich? Dort ist Rassismus auch ein Thema, ein großes sogar. Oder "weiß man" da auch, "where to go"?

Aber ausgerechnet Deutschland, das schon so viel außen- und innenpolitisch getan hat um endlich den schlechten Ruf des österreichischen untersetzten Herren abzulegen, wird durch solche Exzesse gepeinigt. Und das nicht etwa aus dem Ausland (von Israel hätte ich bestenfalls derartige Handlungen erwartet), sondern aus den eigenen Reihen! Und darüber soll man sich nicht aufregen? Ich neige eher dazu zu behaupten, dass es die Pflicht eines jeden aufrechten deutschen Demokraten wäre, sich darüber aufzuregen!

Gruß,
Photon
 
Photon schrieb:
Gut, dann frage ich einfach mal leger in die Runde: Wer war zur WM in den USA? Wo wurden die "NO-GO-AREA"-Karten verteilt? Oder weiß man als Nicht-Amerikaner "automatisch", dass man in NY und als Weißer Harlem und Hells Kitchen wie die Pest zu meiden hat? Oder als Neger die Südstaaten (allen voran Texas) zu meiden hat? Hmm...

Wo gab es die "NO-GO-AREAS" bei der WM 1998 in Frankreich? Dort ist Rassismus auch ein Thema, ein großes sogar. Oder "weiß man" da auch, "where to go"?

Ist das hier das Thema? Und was ist denn schlimmer, "Zu wissen", das es solche Gebiete gibt, oder "es zu sagen"? Ich sehe keinen Unterschied, bis auf die Tatsache, das es viel zu viele Menschen zu geben scheint, die die Existenz solcher Gebiete als gegeben annehmen und peinlich berührt sind, wenn man sie offen daran erinnert.

Aber ausgerechnet Deutschland, das schon so viel außen- und innenpolitisch getan hat um endlich den schlechten Ruf des österreichischen untersetzten Herren abzulegen, wird durch solche Exzesse gepeinigt. Und das nicht etwa aus dem Ausland (von Israel hätte ich bestenfalls derartige Handlungen erwartet), sondern aus den eigenen Reihen! Und darüber soll man sich nicht aufregen? Ich neige eher dazu zu behaupten, dass es die Pflicht eines jeden aufrechten deutschen Demokraten wäre, sich darüber aufzuregen!

Gruß,
Photon

Da kabnn man nur sagen: Entweder hat man nicht genug getan, oder das was man getan hat, hat nicht genutzt!

In meinen Augen sollte nsich jeder aufrechte Demokrat darüber Aufregen, das die Warnung auf traurigen TATSACHEN beruht, und nicht darüber, das solche Warnungen ausgesprochen werden.
 
darkkurt schrieb:
Ist das hier das Thema? Und was ist denn schlimmer, "Zu wissen", das es solche Gebiete gibt, oder "es zu sagen"? Ich sehe keinen Unterschied, bis auf die Tatsache, das es viel zu viele Menschen zu geben scheint, die die Existenz solcher Gebiete als gegeben annehmen und peinlich berührt sind, wenn man sie offen daran erinnert.
Natürlich ist das hier das Thema! Jedenfalls aus meiner Sicht! Denn aus dieser meiner Sicht wird der Rechtsradikalismus in (Ost-) Deutschland stark überbewertet. Wie wirkt es wohl auf einen Ausländer, der hier her kommen will?

Einer war vielleicht zur WM in den USA, Frankreich, Korea, Italien oder sonstwo, hat dort massiv mit Rassismus und Gewalt zu kämpfen gehabt. Dort wurde aber nicht gewarnt. Jetzt wird er schon im Vorfeld vor halb Deutschland gewarnt. Der muss doch denken, dass H****r wieder reinkarniert wurde!

Deshalb machen solche Warnungen die Arbeit von Jahrzehnten teilweise zunichte! Und das kann man tolerieren? So tolerant kann ich nicht sein! Das aber auch noch zu befürworten ist beschämend, finde ich.

darkkurt schrieb:
Da kabnn man nur sagen: Entweder hat man nicht genug getan, oder das was man getan hat, hat nicht genutzt!
Sag mal, wie schätzt Du denn den Rechtsradikalismus ein? Du tust ja gerade so, als wäre jeder Deutsche latent ein Rassist, Nazi oder wenigstens ein Sympathisant. Das trifft aber nicht im Ansatz zu, nicht auf diese Zeit, nicht auf dieses Land und nicht auf die Menschen hier.

Gruß,
Photon
 
Photon schrieb:
Natürlich ist das hier das Thema! Jedenfalls aus meiner Sicht! Denn aus dieser meiner Sicht wird der Rechtsradikalismus in (Ost-) Deutschland stark überbewertet. Wie wirkt es wohl auf einen Ausländer, der hier her kommen will?

Rassismus - wir reden hier in erster Linie über Rassismus, und den kann man per se nicht mit Rechtsradikalismus gleichsetzen.

Wie wirkt es auf einen Ausländer, wenn man "Friede, Freude, Eierkuchen" sugeriert? Weder das eine, noch das andere ist wahr.

Einer war vielleicht zur WM in den USA, Frankreich, Korea, Italien oder sonstwo, hat dort massiv mit Rassismus und Gewalt zu kämpfen gehabt. Dort wurde aber nicht gewarnt. Jetzt wird er schon im Vorfeld vor halb Deutschland gewarnt. Der muss doch denken, dass H****r wieder reinkarniert wurde!

Vor halb Deutschland? Bleib mal auf dem Teppich!

Hr. Heye schrieb:
"Es gibt kleine und mittlere Städte in Brandenburg und anderswo, wo ich keinem, der eine andere Hautfarbe hat, raten würde, hinzugehen. Er würde sie möglicherweise lebend nicht mehr verlassen."

Deshalb machen solche Warnungen die Arbeit von Jahrzehnten teilweise zunichte! Und das kann man tolerieren? So tolerant kann ich nicht sein! Das aber auch noch zu befürworten ist beschämend, finde ich.

Genauso beschämend ist es, die Tatsachen herunterspielen zu wollen! Ich befürworte diese Warnung nicht, aber sie hat einen Wahren Kern, das ist nicht schön, macht aber nicht die Arbeit von Jahrzehnten zunichte, sondern zeigt, das man noch weitere Jahrzehnte Arbeit vor sich hat. Deine Empörung finde ich ebenso daneben. Wir leben nicht im Garten Eden, wir haben ein Problem mit Auslämnderfeindlichkeit. Und das müssen WIR lösen und WIR müssen damit umgehen. Wie das andere Länder vor 4, 8, 12, oder 16 Jahren gehandhabt haben, ist irrelevant. Dert Punkt ist, das wir uns nächsten Monat so zu präsentieren haben, das wir unserem eigenen Anspruch gerecht werden. da sind TATEN gefragt, und nicht ein empörtes Aufheulen, weil sich ein Politiker erdreistet hat, den Finger auf eine offene Wunde zu legen.

Sag mal, wie schätzt Du denn den Rechtsradikalismus ein? Du tust ja gerade so, als wäre jeder Deutsche latent ein Rassist, Nazi oder wenigstens ein Sympathisant. Das trifft aber nicht im Ansatz zu, nicht auf diese Zeit, nicht auf dieses Land und nicht auf die Menschen hier.

Rostock 1992. Davon mal abgesehen: die Lieblingsbeschäftigung zum Thema Fremdenfeindlichkeit in Deutschland ist wegsehen. Traurig aber wahr.
 
svemo schrieb:
abgesehen vom rechenfehler im 1. zitat (es haben schliesslich nicht 100% der brandenburgerInnen gewählt und nicht alle sind wahlberechtigt), ist das doch übelste hetze aus den zeiten des kalten krieges.


Die Argumentation musst du mir mal erklären.
Dieser Logik nach, dürfte es keine repräsentativen Wahlprogonosen geben, da nur immer ca. 1000 Personen gefragt werden und nicht alle Wahlberechtigten....
Und ich habe meine Thesen mit Beispielen untermauert
 
darkkurt schrieb:
[...]
Wie wirkt es auf einen Ausländer, wenn man "Friede, Freude, Eierkuchen" sugeriert? Weder das eine, noch das andere ist wahr.
Entschuldige mal, aber davon hat ja auch niemand gesprochen. Was ich will, ist eine Gleichberechtigung Deutschlands. Gleichberechtigung in dem Sinne, dass exakt die gleichen Probleme (sowohl in Art, als auch im Umfang) andere Länder betreffen, in denen bereits eine WM ausgetragen wurde. Nirgends wurde bis dato dieses bestehende Problem so dermaßen öffentlich besprochen, wie im Vorfeld der WM. Nach meiner Ansicht allerdings der denkbar schlechteste Zeitpunkt, den man überhaupt wählen konnte. Erstens ist die Aussage dieses Mannes schlicht überzogen und zweitens ist damit niemandem gedient, eher im Gegenteil.

Mit einer Ausnahme: Dem vorpubertären Profilierungswillen eines linken paranoiden Expolitikers.

darkkurt schrieb:
Vor halb Deutschland? Bleib mal auf dem Teppich!
Na fast jedenfalls. Welche Regionen Ostdeutschlands hat er denn ausgeklammert? Berlin & BB sind "kreuzgefährlich". Die Sachsen sind ohnehin alles Nazis. In Magdeburg gibt es genug "national befreite Zonen", also Sachsen-Anhalt auch total mit Nazis verseucht. Dein Beispiel von Rostock zeigt doch auch, dass in Mecklenburg-Vorpommern nix als Nazis unterwegs sind oder Sympathisanten. Und wer weiß, was die Thüringer hinter den Sieben Bergen alles veranstalten, wa?

Und genau das ist der Eindruck, der hier vermittelt wird (und wahrscheinlich auch seitens des Herrn Dingsbums vermittelt werden soll).

darkkurt schrieb:
Genauso beschämend ist es, die Tatsachen herunterspielen zu wollen!
Welche Tatsachen denn? Dass es hier und da zu Pöbelein kommt? Auch selten mal zu handfesten Auseinandersetzungen? Ganz ganz selten auch leider mit Todesfolge?

Klar muss man dagegen vorgehen, aber wenn seitens eines namhaften Herrn Dingsbums explizit und öffentlich vor Regionen gewarnt wird, dann würde ich als Tourist dort was ganz anders erwarten. Vielleicht ähnliche Zustände wie in Baghdad, mindestens aber wie in bestimmten Stadtteilen von New York. Und das ist schlichter Unfug.

darkkurt schrieb:
[...]
Wie das andere Länder vor 4, 8, 12, oder 16 Jahren gehandhabt haben, ist irrelevant.
[...]
Rostock 1992.
Und wie wir ein Problem vor 14 Jahren (!) gehandhabt haben, ist ebenso irrelevant! Seither hat sich viel getan und mal abgesehen von den Wahlerfolgen der NPD in Sachsen glaube ich kaum, dass sich der Rechtsextremismus (auch der Rassismus) in Deutschland auf dem Vormrsch befindet oder seit 1992 befand.

Gruß,
Photon
 
Photon schrieb:
Entschuldige mal, aber davon hat ja auch niemand gesprochen. Was ich will, ist eine Gleichberechtigung Deutschlands. Gleichberechtigung in dem Sinne, dass exakt die gleichen Probleme (sowohl in Art, als auch im Umfang) andere Länder betreffen, in denen bereits eine WM ausgetragen wurde. Nirgends wurde bis dato dieses bestehende Problem so dermaßen öffentlich besprochen, wie im Vorfeld der WM. Nach meiner Ansicht allerdings der denkbar schlechteste Zeitpunkt, den man überhaupt wählen konnte.
Klar, besser ist der Zeitpunkt beim Begräbniss der ersten Opfer... [ironieoff]

Was bringt es uns, wenn wir ebenso das Mäntelchen des Schweigens über ein soziales Problem legen "dürfen" wie andere Länder es tun? Nichts! Zweck einer solchen AUssage ist doch nicht, Ausländer aus solchen Vierteln 'rauszuhalten (auch wenn sich das einige dort sicherlich wünschen), sondern den Einwohnern klar zu machen: hey, da passiert Unrecht vor eurer Hautür - in eurem Namen, und ihre seht zu oder seht weg, je nach eigener Veranlagung.
Es bringt doch nichts, Betroffenheit zu zeigen, NACHDEM es Opfer gab. Betroffen ist man schon, wenn es passiert, auch wenn man nicht das Opfer ist. Ein Minderheit stellt einen Stadtteil oder ein Bundesland in der Welt schlecht da. Einer, aus welchem Grund aus immer, spricht es aus, und der ist dann der Bumann?

Erstens ist die Aussage dieses Mannes schlicht überzogen und zweitens ist damit niemandem gedient, eher im Gegenteil.

Wenn nur eine handvoll Bürger sich mal ansieht, was für Heinis in ihrem Namen die "Straßen sauberhalten", dann ist allen gedient. Dann ist das, was du hier so wundervoll beschreibst, Wirklichkeit. Dann ist der Fortschritt nämlich spürbar und nicht nur ein Lippenbekenntniss.

Na fast jedenfalls. Welche Regionen Ostdeutschlands hat er denn ausgeklammert? Berlin & BB sind "kreuzgefährlich". Die Sachsen sind ohnehin alles Nazis. In Magdeburg gibt es genug "national befreite Zonen", also Sachsen-Anhalt auch total mit Nazis verseucht. Dein Beispiel von Rostock zeigt doch auch, dass in Mecklenburg-Vorpommern nix als Nazis unterwegs sind oder Sympathisanten. Und wer weiß, was die Thüringer hinter den Sieben Bergen alles veranstalten, wa?

Hey, du scheinst die Problemzonen besser zu kennen als ich... Tu mir einen Gefallen, und helf dort einem Fussballfan über die Straße - dann freui ich mich :mrgreen:

Welche Tatsachen denn? Dass es hier und da zu Pöbelein kommt? Auch selten mal zu handfesten Auseinandersetzungen? Ganz ganz selten auch leider mit Todesfolge?

Klar muss man dagegen vorgehen, aber wenn seitens eines namhaften Herrn Dingsbums explizit und öffentlich vor Regionen gewarnt wird, dann würde ich als Tourist dort was ganz anders erwarten. Vielleicht ähnliche Zustände wie in Baghdad, mindestens aber wie in bestimmten Stadtteilen von New York. Und das ist schlichter Unfug.

Das er das ausschließlich aufgrund von Hautfarbe und Sprache fürchten muss... Einem Touristen wird es herzlich egal sein, ob es die Außnahme oder die Regel in (Wie hast du es oben so hübsch beschrieben?) "national befreite Zonen" ist. Wenn er angegriffen wird, wird er sich wünschen woanders zu sein.