News Dorsten: Jüdisches Museum zeigt Tagebuch eines in Auschwitz getöteten Jungen

Spanien, England, diese haben früher auch andere Länder besetzt, und wird dies heute auch regelmäßig erwähnt? Nein, also...warum muss Deutschland immer eine Sonderolle spielen,...

An solchen Aussagen zeigt sich wie wichtig die Erinnerung und das Gedenken an die Geschichte ist, denn viele Menschen leben eine Vergessens- und Verdrängungskultur.

Die deutsche Sonderrolle ist nicht, dass Deutschland andere Länder besetzt hat und dort Menschen vertrieben und unterdrückt hat sondern dass Millionen Menschen aufgrund ihrer bloßen Existenz zur Ermordung vorgesehen waren und diese Ausrottungsabsicht systematisch und industriell durchgeführt wurde.
 
...einen Nationalstolz darf man keineswegs haben...

Stolz sollte man nur auf eigene Leistungen sein (und auch das nur bedingt). Hast Du jemals etwas für Deutschland getan, was einen Stolz auf Dich selbst rechtfertigen würde? Hat Deutschland jemals etwas für Dich getan, was Dich stolz auf die Nation macht?
 
Die deutsche Sonderrolle ist nicht, dass Deutschland andere Länder besetzt hat und dort Menschen vertrieben und unterdrückt hat sondern dass Millionen Menschen aufgrund ihrer bloßen Existenz zur Ermordung vorgesehen waren und diese Ausrottungsabsicht systematisch und industriell durchgeführt wurde.

Stimmt ich vergaß, Amerika hat die Schwarzen ausvershen nach Amerika mitgebracht und in die Sklaverei getrieben...und selbst da gibt es einen ANtionalstolz...

Was ich unter Nationalstolz verstehe:
Anders als Chauvinismus eine positive, konstruktive Emotion, die aus dem Gefühl der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Nation erwächst. Der dem Patriotismus verwandte Nationalstolz korreliert eng mit Religiosität. Menschen, die stolz darauf sind, in einem bestimmten Land geboren zu sein, sagen auch, dass „Gott“ für ihr Leben von großer Bedeutung ist. Auch für Rechtsextremisten ist ein - allerdings aggressiver - Nationalstolz charakteristisch. Bei diesen erfüllt er zum einen die Funktion, Andersartige auszugrenzen. Zum anderen soll der Nationalstolz das im Regelfall brüchige Selbstwertgefühl dieser Menschen kompensieren.
 
@ Andre schön kopiert der Text (vor allem so schön ohne Quellenangabe), aber hast Du auch den letzten Satz des Textes gelesen?

Zum anderen soll der Nationalstolz das im Regelfall brüchige Selbstwertgefühl dieser Menschen kompensieren.
;)


EDIT:
Auf meine beiden Fragen bist aber auch nicht eingegangen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Stimmt ich vergaß, Amerika hat die Schwarzen ausvershen nach Amerika mitgebracht und in die Sklaverei getrieben...und selbst da gibt es einen ANtionalstolz...

Solche Sachen hat es zusätzlich zu von mir beschriebenen deutschen Sonderrolle auch in Deutschland gegeben und zwar lange nachdem die Sklaverei in den USA abgeschafft war.

Ich weiß nicht was du als nächstes relativierendes Beispiel rauskramst, aber was es auch sein wird, es wird in seiner Menschenverachtung und seiner Grausamkeit nicht an den industriellen Massenmord und die versuchte Ausrottung von Millionen Menschen durch Deutsche, im Namen von Deutschland und durch das deutsche Volk Gewählte heranreichen.
 
Nationalstolz blabla

Auch wenn Du daran wahrscheinlich genauso wenig erinnert werden willst, wie an die Vergangenheit: Du schreibst schon wieder Offtopic. "Nationalstolz" hat nichts mit diesem News-Thread zu tun.

Und zum Thema "Nationalstolz":
Ich bin stolz keinen Nationalstolz zu besitzen, da ich auf einen solchen nicht angewiesen bin, für mich zählen meine eigenen Leistungen.
 
Schon interessant wie einige Ignoranten sofort vom Thema "Tagebuch eines jüdischen Jungen" über "Armes Deutschland, immer der große Sünder" zu "Man darf keinen Nationalstolz mehr haben" kommen. Das ist wirklich ganz beachtlich.

Klar, am besten in der Bild Titelseite ein Kasten "Denkt dran was damals passiert ist"

Naja, einen Vorteil hätte es: Menschen wie du würden es dann auch lesen :mrgreen:

Andere Länder haben einen Nationalstolz, warum dürfen wir keinen haben ohne an die Geschichte erinnert zu werden?

:hö:

Nationalstolz (wie sinnvoll oder nicht das ist sei jetzt mal dahingestellt) ohne an die Geschichte erinnert zu werden. Das stelle ich mir schwer bis unmöglich vor :think: Worauf ist man denn stolz wenn nicht auf die Ereignisse, die in diesem Land / durch dieses Land stattgefunden haben (= dessen Geschichte sind) ?!
 
Solche Sachen hat es zusätzlich zu von mir beschriebenen deutschen Sonderrolle auch in Deutschland gegeben und zwar lange nachdem die Sklaverei in den USA abgeschafft war.

Ich weiß nicht was du als nächstes relativierendes Beispiel rauskramst, aber was es auch sein wird, es wird in seiner Menschenverachtung und seiner Grausamkeit nicht an den industriellen Massenmord und die versuchte Ausrottung von Millionen Menschen durch Deutsche, im Namen von Deutschland und durch das deutsche Volk Gewählte heranreichen.

ja und?

wenn du dieses gefuehl brauchst, ist das ok fuer mich.
schaem dich fuer alles was du willst, da war doch auch noch was mit adam und eva..................

es ist explizit in de vorbei, allerdings wird es in anderes staaten noch weiter , wenn auch nicht in diesem ausmass praktiziert, do da schaut man gerne weg, nicht?
ist ja viel einfacher, alte sachen hervorzukramen.

ich bin mir einfach dieser angeblichen deutschen "erbsuende" nicht bewusst.
ich weiss was passiert ist, allerdings nur aus 2. hand, ich heisse es nicht fuer gut, aber es ist vorbei.

peter
 
Ich versteh das Problem ehrlich gesagt nicht so ganz. Das ist ne Museumsausstellung, keine Staatsakt. Wem das nich gefällt, der geht halt nicht hin. Vllt finden andere es halt interessant. Ich beschwer mich doch auch nicht über den Louvre, nur weil ich die Mona Lisa vllt nervig finde, oder weil mir die Venus von Milo zu nackt ist... :-?
 
Es geht in der ersten Stelle um sein Tagebuch und um die Ausstellung in Dorsten.

Ist so ein Tagebuch keine indirekte Anklage gegen das 3.Reich?
Der Witz an der Sache ist das mit dem Verbrechen der Nazis sogar noch Geld gemacht wird.

Werde mich jetzt aber nicht mehr weiter zu diesem Thema äussern.Habe echt keine Lust in eine Ecke gedrängt zu werden weil ich meine Meinung offen schreibe.
 
Ist so ein Tagebuch keine indirekte Anklage gegen das 3.Reich?
Der Witz an der Sache ist das mit dem Verbrechen der Nazis sogar noch Geld gemacht wird.

Ein Tagebuch, auch Diarium (lat.) oder Memoire (v. franz. memoire „schriftliche Darlegung, Denkschrift“), ist eine autobiografische Dokumentation in chronologischer Form. In einem Tagebuch werden Erlebnisse, aber auch Stimmungen und Gefühle aufgezeichnet, um die Gegenwart für die eigene Zukunft zu bewahren. Ein Kennzeichen aller Tagebücher ist die Regelmäßigkeit des Berichtens. Quelle
Wo Du in einem Tagebuch eines Kindes eine Anklage erkennen kannst, ist mir ein Rätsel. Und sogar wenn es so wäre... das 3. Reich existiert gottseidank nicht mehr. Wieso fühlst Du Dich denn überhaupt angeklagt?

Werde mich jetzt aber nicht mehr weiter zu diesem Thema äussern.Habe echt keine Lust in eine Ecke gedrängt zu werden weil ich meine Meinung offen schreibe.
Gehen Dir die Argumente etwa aus? Wieso sollte man ein Tagebuch nicht in ein Museum ausstellen dürfen?
 
Ist so ein Tagebuch keine indirekte Anklage gegen das 3.Reich?
Und wenn dem so wäre, was ist daran schlimm!?
Der Witz an der Sache ist das mit dem Verbrechen der Nazis sogar noch Geld gemacht wird.
:roll:
Habe echt keine Lust in eine Ecke gedrängt zu werden weil ich meine Meinung offen schreibe.
Ein bisschen verwirrt bist du schon, oder!? Erst kommst du von einer Ausstellung zu deinem verkappten Nationalstolz und nun meinst du also, du könntest in eine Ecke gedrängt werden, weil du hier deine Meinung offen schreibst?!