Die Todesstrafe

Seid ihr für oder gegen die Todesstrafe?

  • Klar, ich bin dafür

    Stimmen: 22 31,0%
  • Nein, ich teile Karl_K's Meinung und bin dagegen

    Stimmen: 42 59,2%
  • Nur in bestimmten Situationen/Ich sehe das so.... (Bitte mit Kommentar)

    Stimmen: 7 9,9%

  • Umfrageteilnehmer
    71
@Photon
Oh Mobbing (wäre vielleicht auch einmal ein gutes Thema) ist ein besonderes Thema, aber dies zähle ich nicht zu den Bereichen die bei der Bestrafung in die Sparte Todesstrafe fallen sollten.
Natürlich kann das auch die Menschen total fertig machen und an den Rand des Wahnsinns treiben.

Aber das ist ein recht hinkender Vergleich zu Opfern von Missbrauch, Vergewaltigung und Mord.

@D-J-W
Deine Meinung würde mich schon interessieren. :)
Im übrigen wirst du genug Menschen finden die diese "Drecksarbeit" wie du es nennst, also die Tätigkeit des Henkers würden viele Menschen gern übernehmen. Ob sie dafür am Ende tatsächlich geeignet sind steht auf einem anderen Blatt, denn da würde Rache natürlich im Vordergrund stehen und Genugtuung. Aber das ist nicht der schlechteste Grund *find*

@Karl_K
das deine Meinung gefestigt ist freut mich, dennoch ist es noch nötig dies auf deine Weise kund zu tun. Das zeigt im Grunde nur das es dir stickt das du sehr wohl Bewertungen bekommst die dir nicht passen.
Denk dran, man muß nicht immer einer Meinung sein, keiner versucht dir seine aufzudrücken, tu du dies auch nicht, dann bleibt die Basis für weiterführende Diskussionen erhalten. Das würde mich im übrigen freuen.
 
Oh Mobbing (wäre vielleicht auch einmal ein gutes Thema) ist ein besonderes Thema, [...] Aber das ist ein recht hinkender Vergleich zu Opfern von Missbrauch, Vergewaltigung und Mord.
Findest Du? Lass' es mich mal anders ausdrücken:

Jemand, der vergewaltigt, will in den allermeisten Fällen nicht nur einen wegstecken, sondern Macht ausüben - sein Opfer also brechen. Jemand, der mobbt, will Macht ausüben - sein Opfer brechen. Es sind nach meiner Ansicht die gleichen Intentionen, nur anders praktiziert.

Die Wirkung ist in beiden Fällen sogar gleich: Das Opfer bekommt ein gestörtes soziales Verhältnis. Wie sich das äußert, ist natürlich von Fall zu Fall verschieden, aber es ist nicht "normal". Also kann man doch jemanden, der Leute bewusst mobbt, mit einem Vergewaltiger gleich setzen, oder?

Vielleicht noch ein Wort zu dem, was heute alles als "Mobbing" durchgeht: Wenn Schmidt über seinen Kollegen Meier sagt, dass Meier stinkt, dann ist es nach meinem Empfinden noch lange kein Mobbing. Und wenn Schmidt den Meier mit Papierkügelchen beschießt, dann auch nicht. Ich will mir das Recht ja auch nicht nehmen lassen, einen Deppen beim Namen zu nennen. Aber das Gezielte mobben (vielleicht um die Stelle danach zu besetzen), geht für mich eindeutig in Richtung Vergewatigung. Todesstrafe?

Dein letzter Satz ist nichts-aussagend. :)
"Immer so eine Sache" heißt, dass es abhängig vom "Feind" ist. Es gibt Leute, denen ist wirklich nur die Hand oder der Fuß ausgerutscht, eigentlich wollten die sich gar nicht prügeln. Mit denen kann man reden und auch die zweite Wange hinhalten. Bei vielen ist es aber so, dass sie nur ein Opfer suchen. Und ehrlich: Dafür bin ich mir eine Spur zu schade. Dafür gibt es Punchingballs, Sandsäcke und wahlweise auch Sofakissen. Aber keine Photons ;) Und deswegen ist es mit dem Hinhalten "so eine Sache"...

[...] Wenn er allerdings bereits in einer Opferposition ist, würde ich nicht das tun, was vielleicht er mit seinen Opfern getan hat. Ich hoffe du verstehst was ich meinte, sonst gehe ich gerne nochmal drauf ein.
Der Täter in einer Opferposition? Vor Gericht? Er bleibt Täter und wird nicht Opfer, weil er eine Strafe empfängt. Täter ist der Akteuer. Er agiert und bekommt im Idealfall als Reaktion darauf eine Strafe. Trotzdem bleibt er Täter.

[...] Ich muss allerdings auch sagen, dass die Guten dadurch um Einiges disziplinierter waren und noch "guter".
Echt? Dieser Teil der Geschichte muss an mir vorbeigelaufen sein, ohne dass ich davon Kenntnis erhielt ;) Die Guten waren doch deshalb nicht disziplinierter! Sie hätten niemanden erschlagen, von sich heraus. Nun taten sie es von sich heraus nicht und haben nebenbei noch Gott gefallen. Den Bösen war es vielleicht nicht wurscht, aber für die Leute hat man ja dann auch die Beichte eingeführt. Es blieb trotzdem alles beim Alten.

Weißt Du, wenn ich etwas von mir heraus ablehne, dann tue ich es nicht. Mir ist dabei eigentlich völlg egal, was das Gesetz oder eine Religion dazu sagt. Wenn sie meiner Meinung sind, um so besser. Aber ich mache mein Rechtsempfinden an keinem Buch oder Gesetz fest. Folglich waren die Guten mit Sicherheit nicht gbesser und die Bösen böser - sie waren, was sie waren und haben sich kein Stück geändert. Genau wie heute, denn ein Dieb weiß auch heute, dass es verboten ist, zu stehlen. Er tut es trotzdem, weil er es will - obwohl er weiß, dass er falsch (im Sinne unserer Normen und Werte handelt). Alles wie immer :)

Gruß,
Photon
 
Zuletzt bearbeitet:
Karl, du mußt nicht jeden Beitrag kommentieren. Das ist irgendwie nervig. Vorallem wenn es nichtssagende Kommentare sind.

Oh, tut mir Leid, bin es sonst aus anderen Foren gewohnt, dass ich was dazu sagen soll, aber nicht Alles kommentieren zu müssen würde es mir definitiv einfacher machen, danke.

@D-J-W
Deine Meinung würde mich schon interessieren. :)
Im übrigen wirst du genug Menschen finden die diese "Drecksarbeit" wie du es nennst, also die Tätigkeit des Henkers würden viele Menschen gern übernehmen. Ob sie dafür am Ende tatsächlich geeignet sind steht auf einem anderen Blatt, denn da würde Rache natürlich im Vordergrund stehen und Genugtuung. Aber das ist nicht der schlechteste Grund *find*

Wenn du Betroffen wärest, natürlich, aber da Gesetze ja objektiv seien sollen denke ich mal das das schlecht zu handhaben wäre. :)

@Karl_K
das deine Meinung gefestigt ist freut mich, dennoch ist es noch nötig dies auf deine Weise kund zu tun. Das zeigt im Grunde nur das es dir stickt das du sehr wohl Bewertungen bekommst die dir nicht passen.
Denk dran, man muß nicht immer einer Meinung sein, keiner versucht dir seine aufzudrücken, tu du dies auch nicht, dann bleibt die Basis für weiterführende Diskussionen erhalten. Das würde mich im übrigen freuen.

Lach, nein, nur wenn die nicht den Arsch in der Hose haben ihr Pseudonym hinzuzufügen wie schon jemand Anderes anmerkte und in den Renommee beleidigend werden. :)

Ich zwinge keinem meine Meinung auf, aber bitte auch diese zu beherzigen.
Danke für deine nette Ausdrucksweise, damit kann ich leben.

Probiere deinem Wunsch natürlich nachzukommen.


"Immer so eine Sache" heißt, dass es abhängig vom "Feind" ist. Es gibt Leute, denen ist wirklich nur die Hand oder der Fuß ausgerutscht, eigentlich wollten die sich gar nicht prügeln. Mit denen kann man reden und auch die zweite Wange hinhalten. Bei vielen ist es aber so, dass sie nur ein Opfer suchen. Und ehrlich: Dafür bin ich mir eine Spur zu schade. Dafür gibt es Punchingballs, Sandsäcke und wahlweise auch Sofakissen. Aber keine Photons ;) Und deswegen ist es mit dem Hinhalten "so eine Sache"...

Wenn du so aussiehst wie auf dem Benutzerbild....auf keinen Fall. :D
Naja, man sollte nicht gleich drauf los schlagen wenn Jemandem ein "Arschloch" oder Ähnliches rausgerutscht ist. Auch nicht gleich bei jedem kleinen Schubser.


Der Täter in einer Opferposition? Vor Gericht? Er bleibt Täter und wird nicht Opfer, weil er eine Strafe empfängt. Täter ist der Akteuer. Er agiert und bekommt im Idealfall als Reaktion darauf eine Strafe. Trotzdem bleibt er Täter.

öööm, also ich meinte das so:

Nehmen wir mal den Kinderschänder dem im Gefängnis das Gesicht "zerhackt" wurde.

Persönlich finde ich das sehr gut und finde der "Täter" (in diesem Fall), sollte eine Belobigung erhalten.

Objektiv, also so wie das Gesetz :)roll:), ist der Kinderschänder ja eigentlich schon bestraft worden. Dementsprechend sollte der Mann der ihn erneut und nicht gesetzlich "bestraft" hat, dafür verurteilt werden.

So war das gemeint. :)




Echt? Dieser Teil der Geschichte muss an mir vorbeigelaufen sein, ohne dass ich davon Kenntnis erhielt ;) Die Guten waren doch deshalb nicht disziplinierter! Sie hätten niemanden erschlagen, von sich heraus. Nun taten sie es von sich heraus nicht und haben nebenbei noch Gott gefallen. Den Bösen war es vielleicht nicht wurscht, aber für die Leute hat man ja dann auch die Beichte eingeführt. Es blieb trotzdem alles beim Alten.

Das sehe ich anders, da auch die "Guten" (ist ja eigentlich relativ) die vorher Niemandem was Böses wollten, durch Fegefeuer etc., im Alltag NOCH MEHR darauf geachtet haben was sie tun, da der Gedanke von ewigen Qualen ständig gegenwärtig war.

Weißt Du, wenn ich etwas von mir heraus ablehne, dann tue ich es nicht. Mir ist dabei eigentlich völlg egal, was das Gesetz oder eine Religion dazu sagt. Wenn sie meiner Meinung sind, um so besser. Aber ich mache mein Rechtsempfinden an keinem Buch oder Gesetz fest. Folglich waren die Guten mit Sicherheit nicht gbesser und die Bösen böser - sie waren, was sie waren und haben sich kein Stück geändert. Genau wie heute, denn ein Dieb weiß auch heute, dass es verboten ist, zu stehlen. Er tut es trotzdem, weil er es will - obwohl er weiß, dass er falsch (im Sinne unserer Normen und Werte handelt). Alles wie immer :)

Naja, so mancher Mord passiert unüberlegt im Affekt. In Ausnahmesituationen wo vielleicht auch dir der Kragen platzt, kannst du nicht planen was du tust und vielleicht eigentlich immer tun wolltest.
Wenn er kein Kleptomane ist, hat er seine "normalen" Triebe vielleicht nicht unter Kontrolle. Ich denke wenn er allerdings streng religiös ist und das Thema "Du sollst nicht stehlen" ständig aktuell ist und er wirklich glaubt, dass er sonst "Höllenqualen" (im wahrsten Sinne des Wortes) erleiden wird, wird er es eher nicht tun. Meine Meinung.

Gruß,
Karl_K
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, so mancher Mord passiert unüberlegt im Affekt. In Ausnahmesitutationen wo vielleicht auch dir der Kragen platzt, kannst du nicht planen was du tust und vielleicht eigentlich immer tun wolltest.
Dann ist es kein "Mord" im strafrechtlichen Sinne. Ein "Mord" passiert nie "unüberlegt im Affekt", wenn es um die strafrechtliche Beurteilung geht.

Marty
 
Dann ist es kein "Mord" im strafrechtlichen Sinne. Ein "Mord" passiert nie "unüberlegt im Affekt", wenn es um die strafrechtliche Beurteilung geht.

Marty

Dann eben "Totschlag".

Mord bedeutet Tod, leblos, ohne Leben. Für mich ist jede direkte Aktion bei der ein Mensch zu Tode kommt ein Mord.


Karl_K
 
Tja aber das Strafmaß ist ein ganz anders, ein kleiner und feiner Unterschied.
Das eine ist Mord
und das andere ist Totschlag.
Ach und dann gibt es ja noch Tötung auf Verlangen oder Affekt Handlungen. Alles Mörder?

Stimme Loshai voll zu!

Affekt Handlung....nach mir gehts nicht, aber das ist auch situationsbedingt. Und Mord auf Verlangen sollte wie Mord behandelt werden, allerdings sollten 3/4 der Strafe definitiv in einer Geschlossenen stattfinden!
 
Ich bin auch gegen die Todesstrafe. Würde da auch keine Ausnahme machen, denn ich bin nicht der Auffassung, dass man das leben eines Menschen nehmen darf.

Ich tendiere da eher zu Arbeitslagern, wie hier schon angesprochen, wobei ich gegen sinnvolle Arbeit bin. Wenn die Gefangenen etwas produzieren nehmen diese nur Arbeitsplätze weg. Denn die Waren\Diensleistungen könnten auch in der Wirtschaft produziert oder angeboten werden. Sollen die halt 14 Stunden am Tag Steine von A nach B tragen und am nächsten Tag von B nach A. Strick in die Zelle und wenn sie ihr Leben selbst beenden wollen, dann ist es ihre Entscheidung, aber zumindest nicht von einem anderen Menschen aktiv ausgeführt.

Hierbei geht es auch nicht um Rache, von mir aus könnten auch alle Straftäter auf eine Insel geschafft werden, hauptsache die Gesellschaft ist geschützt vom übelsten Abschaum (meine nun Mörder und Vergewaltiger etc.). Aber ich denke schon das ein gewisser abschreckender Faktor vor Strafen schützt. Wenn natürlich auch nicht komplett. Und von daher würde ich halt zu dieser Strafmaßnahme der Arbeit tendieren.

Im Grunde soll die Justiz die Gesellschaft schützen und nicht die Gefangenen belehren meiner Meinung nach. Wenn die Gesellschaft durch eine Belehrung geschützt wird (Bei Kleinstraftätern sicherlich der Fall) sind resozialisierende Strafen und Maßnahmen sicherlich das A und O.

Naja da diese Art der Bestrafung niemals heutzutage durchkäme wäre es müßig darüber zu diskutieren. Einzig und allein die Frage nach dem Nutzen von Abschreckung wäre vielleicht zu erörtern. Denn wenn diese tatsächlich gegen null tendieren würde, könnte man sich das Arbeitslager auch sparen, dann wäre ich klar für Abschiebung an einen Ort wo die Verbrecher sich gegenseitig nerven können.
 
@ Wannabe

Das Empire hat es schon einmal probiert, alle Straftätter und anderen Abschaum auf eine Insel zu verbannen. Heute nennt man diese Insel Australien.
Mit deiner Überlegung zum Arbeitslager kann ich mich gut anfreunden. Arbeit ja, aber Hauptsache so sinnlos und schwer wie möglich. Und wenn ein Arbeitslager dem Steuerzahler noch weniger kosten würde als ein jetziges Gefängnis, wär das noch besser.

Gruß, Poo
 
wenn er das so für sich definiert dann sind das für ihn Mörder, heißt ja nicht das irgendwer anders die selbe Definition haben muss

Nein die Definition ist schon eine grundsätzliche Sache *find* das eigene Gerechtigkeitsempfinden etc. sind ja das was unsere persönliche Meinung ausmacht, aber den Straftatbestand können wir nicht ändern.

Stimme Loshai voll zu!

Affekt Handlung....nach mir gehts nicht, aber das ist auch situationsbedingt. Und Mord auf Verlangen sollte wie Mord behandelt werden, allerdings sollten 3/4 der Strafe definitiv in einer Geschlossenen stattfinden!

Tötung auf Verlangen ist etwas ganz anders, das kannst du aber vielleicht nicht nachvollziehen, ich schon!
Wenn du weißt das du sterben mußt, dies aber sehr jämmerlich und schmerzhaft sein wird, dann kann es sein das du deine Liebste oder Mutter oder besten Freund bittest dem ein Ende zu machen weil du es selbst nicht mehr kannst.
Es wird Freunde in deinem Umfeld geben die deine Situation verstehen und dir helfen werden.
Das ist dann Tötung auf Verlangen und somit kein Mord.
Ich könnte das alles noch richtig ausschmücken um es verständlich zu machen, aber dazu fehlt mir die Zeit.
Ich erwarte nicht das du das verstehst, aber ich wäre erfreut wenn du einfach mal ein paar Minuten darüber nachdenkst und nicht voreilige Schlüsse ziehst.
 
Nein die Definition ist schon eine grundsätzliche Sache *find* das eigene Gerechtigkeitsempfinden etc. sind ja das was unsere persönliche Meinung ausmacht, aber den Straftatbestand können wir nicht ändern.



Tötung auf Verlangen ist etwas ganz anders, das kannst du aber vielleicht nicht nachvollziehen, ich schon!
Wenn du weißt das du sterben mußt, dies aber sehr jämmerlich und schmerzhaft sein wird, dann kann es sein das du deine Liebste oder Mutter oder besten Freund bittest dem ein Ende zu machen weil du es selbst nicht mehr kannst.
Es wird Freunde in deinem Umfeld geben die deine Situation verstehen und dir helfen werden.
Das ist dann Tötung auf Verlangen und somit kein Mord.
Ich könnte das alles noch richtig ausschmücken um es verständlich zu machen, aber dazu fehlt mir die Zeit.
Ich erwarte nicht das du das verstehst, aber ich wäre erfreut wenn du einfach mal ein paar Minuten darüber nachdenkst und nicht voreilige Schlüsse ziehst.

Habe ich und bin immer noch der Meinung. Allerdings habe ich eher in Richtung Armin Meiwes gedacht. So gesehen würde ich es im ÄUSSERSTEN FALL verstehen, da ich auch schon viele Leute elendig habe krepieren sehen. Aber für eine harte Bestrafung wäre ich dennoch.
 
Habe ich und bin immer noch der Meinung. Allerdings habe ich eher in Richtung Armin Meiwes gedacht. So gesehen würde ich es im ÄUSSERSTEN FALL verstehen, da ich auch schon viele Leute elendig habe krepieren sehen. Aber für eine harte Bestrafung wäre ich dennoch.

Das hätte ich gerne näher erläutert, was heißt krepieren ( ich weiß was das Wort bedeutet, ich möchte den Sinn von dir erfahren)? Und was ist der äußerste Fall?
Wo hast du deine Erfahrungen gemacht?
 
Ich bin aus dem Grund gegen die Todesstrafe, weil sie endgültig ist und im Falle von Irrtümern nicht mehr rückgängig zu machen ist. Natürlich gibt es genug Fälle, wo die Schuld eindeutig bewiesen ist. Und eine abschreckende Wirkung hat die Todesstrafe auch nicht (wenn man die Statistiken in den USA anschaut). Zudem sind viele Täter, die "todesstrafenwürdige" Verbrechen begehen psychisch krank (was natürlich nicht heißt, dass die einen Freifahrschein bekommen sollen).
Wer schwerste Verbrechen begangen hat, gehört so lange weggesperrt, bis davon sicher auszugehen ist, dass solche Verbrechen nicht mehr passieren (sprich: vollständige Heilung oder Pflegebedürftigkeit) Und im geringsten Zweifel wird die Frist eben verlängert.

[edit by darkkurt : Renommee-Diskussionen finden grundsätzlich nur hier statt. Und Beschwerden müssen auch nicht prophylaktisch gepostet werden.]
 
Das hätte ich gerne näher erläutert, was heißt krepieren ( ich weiß was das Wort bedeutet, ich möchte den Sinn von dir erfahren)? Und was ist der äußerste Fall?
Wo hast du deine Erfahrungen gemacht?

Erfahrungen=Leben

Psychopathen, Unheilbare, Pädophile, Nekrophile etc.
 
Erfahrungen=Leben

Psychopathen, Unheilbare, Pädophile, Nekrophile etc.

Hast Du etwa beruflich mit solchen Leuten zu tun? Ich frage deswegen, weil ich 5 Jahre als Pfleger und Schließer in einer sehr geschlossenen Einrichtung gearbeitet habe und da ist mir auch so manches über den Weg gelaufen.

Es ist schwer, bei bestimmten Verbrechen sachlich zu bleiben und - emotional aufgeladen - nicht die Todesstrafe zu fordern. Aber letztlich bringt die niemanden etwas. Und es gibt in den USA eine Studie, dass die Todesstrafe für den Staat sogar teurer ist, als eine lebenslange Unterbringung (wegen höherer Gerichts-, Gutacher- und sonstiger Kosten)
 
Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

Wer das ernst nimmt, kann doch unmöglich die Todesstrafe fordern. Auch der letzte Kinderficker und Massenmörder besitzt Menschenwürde. Ich würde mit ihm höchstwahrscheinlich auch keinen Tee trinken wollen und ich finde es auch richtig ihn so von der Gesellschaft zu isolieren, dass er keine Gefahr mehr darstellt - aber sein höchstes unveräußerlichstes Grundrecht muss ihm bleiben. Und darum darf er auch nicht umgebracht werden.

Wer kann schon die Motive für menschliches Handeln vollständig ergründen? Wer kennt schon alle Hintergründe einer Tat? Wie oft kann man Dinge schon mit vollständiger Sicherheit beweisen? Welcher Mensch hat schon das Recht und die Fähigkeit Taten absolut zu bewerten?

Niemand darf darum über den Tod eines Menschen entscheiden. Lassen wir das doch zu, setzen wir uns der Gefahr der Willkürlichkeit aus. Welche Taten genau verdienen denn den Tod? Das wird niemand je sinnvoll abgrenzen können.
 
Wer das ernst nimmt, kann doch unmöglich die Todesstrafe fordern. Auch der letzte Kinderficker und Massenmörder besitzt Menschenwürde.
Stop, hierbei handelt es sich nicht um Menschen. Ein Mensch verübt solche Taten nicht, weil ein Mensch klar denken kann. Hierbei handelt es sich um Abschaum, um genetischen Müll. Dieser MUß vernichtet und beseitigt werden!
 
Stop, hierbei handelt es sich nicht um Menschen. Ein Mensch verübt solche Taten nicht, weil ein Mensch klar denken kann. Hierbei handelt es sich um Abschaum, um genetischen Müll. Dieser MUß vernichtet und beseitigt werden!

Mach mal halblang...

Gerade bei Kinderschändern ist es weitläufig bekannt, dass Opfer zu Tätern werden.

gruss kelle!
 
Hi,

ich bin in bestimmten Fällen eindeutig für die Todesstrafe. Wenn ein mehrfach Mörder auch nach 10 Jahren Gefängnis nochmal mordet, dann finde ich, hat dieser nicht das Recht auf dieser Welt zu sein.
Ich denke, dass man nicht beim ersten Mord hingerichtet werden sollte sondern wirklich in Ausnahmefällen oder wenn der Täter keine Besserung zeigt.