Die Bahn hat im letzten Jahr 2,5 Milliarden Euro Gewinn gemacht. Da ist meines Erachtens eine Fahrpreissenkung und eine deftige Gehaltserhöhung für alle Mitarbeiter (egal ob sie bei der gelben Gewerkschaft Transnet, bei GDBA oder GDL sind) drin. Aber das würde ja den Börsengang behindern.
...aber im Umkehrschluss heißt das auch, dass wenn die Bahn Verlsut macht, die Löhne entsprechend gesenkt werden (müssten). Ich glaube aber nicht, dass die Gewerkschaft da zustimmt.
 
[N] Bahnexperte Prof. Christian Böttger forderte: Mehdorn sollte abgelöst werden

Folgende News wurde am 16.01.2008 um 19:44:00 Uhr veröffentlicht:
Bahnexperte Prof. Christian Böttger forderte: Mehdorn sollte abgelöst werden
Shortnews

Der Verkehrsökonom Böttger forderte im Interview mit der "Tagesschau" eine Ablösung von Bahnchef Mehdorn. Er bezeichnete die neuesten Äußerungen Mehdorns als "wüsten Rundumschlag". Böttger fragte sich unter anderem, warum Mehdorn einem Tarifabschluss zugestimmt hat, den er jetzt scharf kritisiert und mit dem er Preiserhöhungen und Stellenabbau begründet. Böttger wies darauf hin, dass sich der Vorstand der Deutschen Bahn, der aus acht Personen besteht, einen 30-prozentigen Lohnzuwachs genehmigte. Dies mache in einem Jahr acht Millionen Euro aus. Somit habe der Vorstand ein Achtel der gesamten Lohnsteigerung von 20. 000 Lokführern erhalten.
 
Böttger wies darauf hin, dass sich der Vorstand der Deutschen Bahn, der aus acht Personen besteht, einen 30-prozentigen Lohnzuwachs genehmigte. Dies mache in einem Jahr acht Millionen Euro aus. Somit habe der Vorstand ein Achtel der gesamten Lohnsteigerung von 20. 000 Lokführern erhalten.

Und die mussten dafür noch nicht mal streiken. :mrgreen:
 
...aber im Umkehrschluss heißt das auch, dass wenn die Bahn Verlsut macht, die Löhne entsprechend gesenkt werden (müssten). Ich glaube aber nicht, dass die Gewerkschaft da zustimmt.

Die Arbeitszeitverlängerungen ohne Lohnausgleich, Zustimmung zu Entlassungen etc. in den Jahren, wo Verluste gemacht wurden, sind wahrscheinlich bei Dir nicht so in Erinnerung?

Marty
 
Die Arbeitszeitverlängerungen ohne Lohnausgleich, Zustimmung zu Entlassungen etc. in den Jahren, wo Verluste gemacht wurden, sind wahrscheinlich bei Dir nicht so in Erinnerung?

Marty
Natürlich erinner' ich mich daran. Aber offenbar geht es der Bahn ja gerade wieder einigermaßen gut, da muss man sich ja jetzt nicht wieder mit überhöhten Forderungen in Verderben stürzen.
 
Natürlich erinner' ich mich daran. Aber offenbar geht es der Bahn ja gerade wieder einigermaßen gut, da muss man sich ja jetzt nicht wieder mit überhöhten Forderungen in Verderben stürzen.
Bist Du der Meinung, die Forderung war überhöht? Fordern kann man viel. Das ist ja der Sinn von Verhandlungen. Oder bist Du auch der Meinung, der Abschluss jetzt ist überhöht? Wenn ja, warum das?

Grundsätzlich finde ich es schon sehr interessant, wie man als Konzernchef einen Vertrag unterschreibt und am nächsten Tag in der Öffentlichkeit behauptet, dieser Vertrag würde das Unternehmen ruinieren. Wieso hat er dann zugestimmt?

Marty
 
Bist Du der Meinung, die Forderung war überhöht? Fordern kann man viel. Das ist ja der Sinn von Verhandlungen. Oder bist Du auch der Meinung, der Abschluss jetzt ist überhöht? Wenn ja, warum das?
Wenn ich zu meinem Cheff gehe und sage ich will 40% mehr Gehalt, bei weniger Stunden, da lacht er und schmeißt mich raus. Der würd' mich nie wieder Ernst nehmen. Ich bevorzuge lieber realistische Lösungen. Mit solchen Forderungen signalisiert der Schell in meinen Augen nur, dass er völlig realitätfremd handelt.

Nun aber zu deiner Frage: Die rund 10 % sind vielleicht für die Bahn für die Lokführer angemessen. Allerdings hat der Abschluss Signalwirkung, Straßenbahnfahrer organisieren sich in der GDL und die anderen Gewerkschaften der Bahn überlegen auch, ihren Tarifvertrag zu kündigen. Ich befürchte einfach, dass höhere Löhne letztendlich die Inflationsspirale weiter antreibt. Das schlägt letztendlich auf alle über.

Außerdem stößt mir auf, dass eine kleine Interessenvertretung das Wohl einer großen Mehrheit beeinflussen kann (und damit meine ich auch andere Gruppen, bspw. Ärzte oder Flugkapitäne).

Letztendlich haben sowohl Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertreter eine große Verantwortung. Leider scheinen sich Teile beider Gruppen darüber nicht ganz im klaren zu sein. Man kann da aber auch die Gewerkschaften oder Arbeitgeber/Firmen jeweils nicht pauschal betrachten, das ist völlig klar.
 
Wenn ich zu meinem Cheff gehe und sage ich will 40% mehr Gehalt, bei weniger Stunden, da lacht er und schmeißt mich raus.
Hat die GDL das gemacht? Also einfach "wir fordern 30% und weniger Arbeit"? Ich glaube nicht.

Und Dein Chef würde als erstes wohl auch fragen, wie Du auf die fixe Idee gekommen bist, wenn Du für ihn als Mitarbeiter etwas zählst. Rausschmeissen kann er dich immer noch. Und das kann die Bahn doch mit den GDL-Leuten doch auch.

Sobald die Bahn ihre Lokführer, die sie zuletzt in bundesweiten, grossen Stellenanzeigen, gesucht hat, fertig ausgebildet hat. Die Mitarbeitersuche muss doch höchst erfolgreich gewesen sein, bei dem, was die Bahn angeboten hat.

Mit solchen Forderungen signalisiert der Schell in meinen Augen nur, dass er völlig realitätfremd handelt.
Dazu müsste man nochmal die genauen Forderungen nennen. 30% mit weniger Arbeit war nämlich niemals die Forderung.

Nun aber zu deiner Frage: Die rund 10 % sind vielleicht für die Bahn für die Lokführer angemessen. Allerdings hat der Abschluss Signalwirkung, Straßenbahnfahrer organisieren sich in der GDL und die anderen Gewerkschaften der Bahn überlegen auch, ihren Tarifvertrag zu kündigen.
Wenn ein Lokführer bei der Bahn jetzt für 2.500 Euro brutto seine Arbeit macht, und Du sagst, das wäre angemessen, warum ist es dann für andere Lokführer nicht auch angemessen?

Und wenn es um die Auswirkung auf andere geht, dann sind wir wieder bei der Frage: Was ist Arbeit wert? Und die können wir weder pauschal noch für Lokführer beantworten. Sie ist aber zumindest soviel wert, wie Arbeitgeber bereit sind zu zahlen.

Außerdem stößt mir auf, dass eine kleine Interessenvertretung das Wohl einer großen Mehrheit beeinflussen kann (und damit meine ich auch andere Gruppen, bspw. Ärzte oder Flugkapitäne).
Das sehe ich auch kritisch. Es lässt sich aber nur verhindern, in dem die Rechte der Arbeitnehmer drastisch einschränkt. Und da wäre ich dagegen.

Letztendlich haben sowohl Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertreter eine große Verantwortung. Leider scheinen sich Teile beider Gruppen darüber nicht ganz im klaren zu sein.
Da sind wir uns wieder einig. Ich sehe sowohl bei Schell als auch bei Mehdorn enorme Defizite, was das Erkennen von Notwendigkeiten angeht.

Schell hat sich mit seinen Auftritten ins Abseits bugsiert. Mit der Kur, mit seinen Kommentaren hat er gezeigt, dass es im auch um einen persönlichen Machtkampf geht. Den GDL-Mitgliedern ging es darum gar nicht, sie haben das teilweise auch kritisch gesehen. Mehdorn wollten diesen persönlichen Machtkampf genauso. Er meint, er ist der König der Bahn und darf quasi bestimmen, was passiert. Seine Äusserungen und Diffamierungen waren teilweise nicht mehr akzeptierbar.

Es wäre vermutlich einfacher gewesen, eine vernünftige Lösung zu finden, wenn diese beiden Personen nicht teilgenommen hätten.

Marty
 
Hat die GDL das gemacht? Also einfach "wir fordern 30% und weniger Arbeit"? Ich glaube nicht.
Letztendlich lief der Medientenor darauf hinaus.

Dazu müsste man nochmal die genauen Forderungen nennen. 30% mit weniger Arbeit war nämlich niemals die Forderung.
Dann lass es 34% gewesen sein, oder ähnliches. Jedenfalls fand ich die Forderung absurd - und ich weiß, dass ich mit dieser Ansicht bei weitem nicht alleine bin.

Wenn ein Lokführer bei der Bahn jetzt für 2.500 Euro brutto seine Arbeit macht, und Du sagst, das wäre angemessen, warum ist es dann für andere Lokführer nicht auch angemessen?
Das war nicht der Punkt worauf ich hinaus wollte. Ich wollte darauf hinweisen, dass der GDL-Abschluss (leider) Signalwirkung hat und nun auch andere Interessengruppen der Versuchung höherer Löhne erliegt.

Und wenn es um die Auswirkung auf andere geht, dann sind wir wieder bei der Frage: Was ist Arbeit wert? Und die können wir weder pauschal noch für Lokführer beantworten. Sie ist aber zumindest soviel wert, wie Arbeitgeber bereit sind zu zahlen.
Ich stimme dir überein, dass es schwierig ist, den Wert von Arbeit zu bestimmen. Vermutlich kann man ewig darüber diskutieren und wird trotzdem nie eine gerechte Lösung finden.

Bei knapp 4 Mio Arbeitslosen über den Wert von Arbeit zu reden, finde ich aber etwas unpassend. Primäres Ziel sollte doch sein, diesen Menschen Arbeit und Lebensinhalt zu geben.

Es wäre vermutlich einfacher gewesen, eine vernünftige Lösung zu finden, wenn diese beiden Personen nicht teilgenommen hätten.
Da gebe ich dir vollkommen recht.
 
[N] Bahn schwächt Drohung mit Konsequenzen aus Tarifrunde ab

Folgende News wurde am 18.01.2008 um 17:43:50 Uhr veröffentlicht:
Bahn schwächt Drohung mit Konsequenzen aus Tarifrunde ab
DPA-News

Berlin (dpa) - Bahnchef Hartmut Mehdorn hat seine Drohung mit harten Konsequenzen aus der Tarifrunde nach Angaben der Gewerkschaft Transnet abgeschwächt. Mehdorn habe ihm gegenüber erklärt, dass er die Ansage, das Beschäftigungsbündnis aufzukündigen, zurücknehme. Das sei definitiv, sagte Transnet-Chef Norbert Hansen der «Welt». Man sei übereingekommen, «mögliche und notwendige» Maßnahmen zur Sicherung der Wirtschaftsergebnisse im Aufsichtsrat zu entscheiden.
 
[N] ICE-Unglück in Tunnel bei Fulda

Folgende News wurde am 27.04.2008 um 18:20:31 Uhr veröffentlicht:
ICE-Unglück in Tunnel bei Fulda
DPA-News

Fulda (dpa) - Knochenbrüche, Prellungen und Schürfwunden sowie mehr als 20 tote Schafe - das ist die Bilanz eines ICE-Unglücks, das sich am Samstagabend südlich von Fulda ereignete. Der Schnellzug raste mit 200 Stundenkilometer in eine Schafherde und kam im zweigleisigen Landrückentunnel, dem mit fast elf Kilometern längsten Eisenbahntunnel Deutschlands, zum Stehen. Dabei entgleisten zehn der zwölf Waggons sowie die beiden Triebköpfe. 19 Menschen wurden verletzt, die Bahn schätzte den Schaden auf «viele Millionen Euro».
 
Die waren vorm Tunnel. Der Zug kam halt erst einen Kilometer später zum Stillstand. So sagten sie es jedenfalls im Radio.
 
[N] ICE-Unglück: Schafe in den Tunnel getrieben?

Folgende News wurde am 28.04.2008 um 11:12:10 Uhr veröffentlicht:
ICE-Unglück: Schafe in den Tunnel getrieben?
DPA-News

Kassel (dpa) - Die Schafherde, die am Samstag das schwere ICE-Unglück bei Fulda verursacht hat, muss nach Ansicht des Züchterverbandes zu dem Tunnel getrieben worden sein. «Die Koppel war korrekt eingezäunt und noch dazu durch einen Bach vom Tunnel getrennt. Irgendetwas oder irgendjemand muss die Tiere aufgeschreckt haben», sagte die Geschäftsführerin des Schafzüchterverbandes Hessen, Dagmar Rothhämel, der dpa. Ob die Schafe gezielt in den Tunnel geführt wurden, sei nicht zu sagen. Auch das Motiv erschließe sich nicht: «Es können Tiere gewesen sein, Hunde zum Beispiel. Vielleicht haben aber auch Menschen die Herde aufgeschreckt. »Am Samstagabend war der ICE mit mehr als 200 Stundenkilometern südlich von Fulda in einem Bahntunnel in die Schafherde gerast und entgleist. Von den 135 Fahrgästen wurden nach Angaben von Bahn und Bundespolizei 19 verletzt - 4 mittelschwer und 15 leicht. Sie erlitten Knochenbrüche, Prellungen und Schürfwunden. Das Unglück geschah kurz nach 21 Uhr im zweigleisigen Landrückentunnel, dem mit fast elf Kilometern längsten Eisenbahntunnel Deutschlands. «Das Ausmaß der Schäden im Tunnel ist erheblich, die Schienen sind zum Teil total zerstört», sagte der Sprecher der Bundespolizei in Koblenz, Reza Ahmare. Zehn der zwölf Waggons sowie die beiden Triebköpfe seien entgleist. Die Bahn schätzte den Schaden auf «viele Millionen Euro». Der 1991 mit Beginn des ICE-Verkehrs eröffnete Landrückentunnel zwischen Fulda und Würzburg bleibt in beide Richtungen noch mehrere Tage gesperrt. Die Züge im Fern- und Güterverkehr auf den Strecken Kassel-Hamburg und Würzburg-München werden über Flieden-Elm-Jossa umgeleitet und haben jeweils 20 bis 40 Minuten Verspätung. Regionalzüge verkehren dort nicht. Bergungsgerät muss den verunglückten Zug auf die Gleise hieven. Dann kann der ICE aus der Röhre rollen, sagte ein Sprecher der Bahn. Mit den Vorbereitungen sei am Sonntag bereits begonnen worden. Bergung und Reparaturen würden voraussichtlich mehrere Tage dauern. Der Schäfer aus Mittel-Kalbach sagte der Deutschen Presse-Agentur dpa: «Ich kann mit Sicherheit sagen, dass ich meiner Sorgfaltspflicht als Schäfer nachgekommen bin. Die Tiere waren ordnungsgemäß eingeschlossen. Ich habe am Abend selber davon erfahren, als ich auf einer Familienfeier war. » Er habe eine Idee, wie die Schafe dahin gekommen sein könnten, «aber dazu möchte ich mich jetzt noch nicht äußern, das ist ja ein schwebendes Verfahren», betonte der Landwirt. Auf dem Abschnitt ist Tempo 250 erlaubt. Der ICE 885 von Hamburg nach München kam nach Bahnangaben rund 500 Meter nach der Einfahrt in den Tunnel zum Halt. Die Bahn könne derartige Unglücke nicht verhindern, sagte ein Sprecher in Frankfurt. «Wir haben 34*000 Eisenbahnkilometer in Deutschland, die komplette Überwachung ist technisch nicht möglich. »Eine Reisende sagte, der Zug habe stark geruckelt, als er über die Schafe fuhr. Danach sei der Wagen, in dem sie saß, aus dem Gleis gesprungen, einige hundert Meter neben den Schienen weitergefahren und schließlich halb gekippt zum Stehen gekommen. Die Fahrgäste hätten den Zug durch die Türen verlassen und seien entgegen der Fahrtrichtung auf dem Rettungssteig aus dem Tunnel gelaufen. «In der Röhre war ein unglaublicher Qualm und Staub, ich dachte, ich ersticke», sagte die 47-Jährige der dpa unmittelbar nach dem Unglück. «Ich bin noch immer grau von Kopf bis Fuß wie am 11. September in New York. » Etwa 50 Meter vor dem Ausgang traf die Münchnerin auf die Schafe. «Erst sah man nur eine Fleischmasse, später erkannte ich tote Schafe, halbtote Schafe, ein paar haben auch noch gelebt und mich angesehen. »Am Tunnelausgang warteten bereits Sanitäter, Feuerwehr und Rettungskräfte. Danach wurden die Passagiere mit Bussen zum Bahnhof in Fulda oder in das Gemeindezentrum eines nahe gelegenen Ortes gebracht. Ein Vorteil für die Helfer: Die Feuerwehr hatte 2003 bei einem simulierten ICE-Unfall an dem Tunnel eine große Notfallübung absolviert.
 
Hehe^^ 5 km Luftline von mir ist dieses "Unglück" passiert ;) bin gestern kurz vorm tunnel mit dem fahrrad vorbei gefahren ;) . Ist so ruhig wie immer da :) .. ausserdem kann ich jetzt von zuhause, auf der nahverkehrsstrecke Schlüchtern/Fulda - Würzburg die Schnellzüge im Stundentakt immer zur Minute 10 hier vorbeifahren sehen ;) Vieles wird von dem Medien dramatisiert...

Aber interessant ist, durch den Tunnel verläuft die Kreisgrenze Landkreis Fulda/Main-Kinzig-Kreis .. das Südportal liegt im Main-Kinzig-Kreis (Sinntal-Weichersbach) und das Nordportal (Kalbach-Mittelkalbach) im Landkreis Fulda.

Die Einsatzkräfte vom Landkreis Fulda wurden ans Nordportal gerufen.. Eine Stunde später bzw. etwas mehr wurden die Einsatzkräfte vom Main-Kinzig-Kreis ans Südportal gerufen, die da stundenlang auf Anweisungen warteten. Aber komisch dass keine kam ;) Logisch: Denn das Unglück geschah nähe des Nordportals ;)

Ich dachte zuerst als ich abends die News auf N24 gelesen habe, dass der Unfall am Schlüchterner Tunnel (Distelrasentunnel) geschehen ist. Das ist eine Nah und Fernverkehrsstrecke Frankfurt - Fulda. Aber es hat sich nach ein paar Minuten was anderes rausgestellt ;)

Mehr News: https://www.osthessen-news.de oder https://www.fuldaerzeitung.de .. die berichten sehr ausführlich darüber. Wenns denn genauer interessiert.
 
Schon schlimm...

Ich frag mich, wie die Leute sich verletzt haben...

Und natürlich wie kommen die Schafe überhaupt auf die Schienen?
 
Schon schlimm...

Ich frag mich, wie die Leute sich verletzt haben...

Und natürlich wie kommen die Schafe überhaupt auf die Schienen?

Ich glaub du weißt nicht was das für ein bums macht, wenn der Zug auf den Gleisen gehoben wird und du durch den zug geschleudert wirst ;) Logischdass du gegen irgendetwas stößt, oder dass Koffer durch die gegend fliegen;) oder dass du dich an einer kante kratzt.. viele kinder stehen meistens zwischend en Wagoons;)die werden dadrinne rumgeschleudert fliegen auf den boden und holen sich halt schirfwunden.. wenn du natürlich das glück hast, (und eigentlich auch so blöd bist.. und nicht abwarten kannst bis der bahnhof da ist) aufstehst und deinen koffer runterholst.. und in dem moment das passiert.. wirst du erst mal gegen nen sitz und andere passagiere geschleudert.. der koffer kommt hinter her.. und wenn du mit einer rippe auch noch auf die Lenen knallst ;) haste garantiert was gebrochen ..das ist dann schwerverletzt ;) ganz einfach..

Und wie die Schafe auf die Schienen gelangt sind ;) wird derzeit noch ermittelst ;) kann dir hier keiner beantworten denke ich und spekulationen bringen nichts ;)
 
Ich frag mich, wie die Leute sich verletzt haben...

Wäre es vielleicht möglich, das so ein entgleisender Zug einen ein bisschen hin- und hergeschüttelt? Ja, da können sich Leute bei verletzen. :roll:

Die Schafe auf den Schienen:
Im hr-Bericht gestern wurde über den Schafsbesitzer berichtet. Er und einige andere haben sich wohl schon mal beschwert, dass der Tunnel nicht ausreichend abgesichert wäre, es wurde aber trotz Unterschriftenaktion nie etwas von bahnseiten aus getan.
Wie genau die Schafe es jetzt dahin geschafft haben, wusste der Besitzer auch nicht.
 
Im hr-Bericht gestern wurde über den Schafsbesitzer berichtet. Er und einige andere haben sich wohl schon mal beschwert, dass der Tunnel nicht ausreichend abgesichert wäre, es wurde aber trotz Unterschriftenaktion nie etwas von bahnseiten aus getan.

Ich bin da gespaltener Meinung.
Erstmal bringt es nichts, wenn man 100 m vor dem Tunnelportal einen Zaun anbringt, weil da laufen die Viecher am Zaun lang und 100 m weiter auf den Gleiskörper.

Bliebe die Möglichkeit, die kompletten Bahnstrecken einzuzäunen.
Mal von den Kosten abgesehen, verbaut man sich damit sofort Rettungswege, da man dann nicht mehr mal eben schnell vom Feldweg nebenan ne Hundertschaft Feuerwehrleute und Gerät auf die Schienen bekommt.

gruss kelle!