Das blub-dot-Spiel

Na ja, es gibt ja auch das Phänomen strohdummer Macho oder reicher Schnösel, der angehimmelt wird. Da fehlen die Worte offenbar noch.

blubb
 
Ich dachte eigentlich mehr, wie bei sapiosexuell jemanden zu bezeichnen, der sich von denen angezogen fühlt, ohne ihnen den Ursprung ihrer Attraktivität wegnehmen zu wollen.

blubb
 
Die Frage ist, ob jemand der reiche Schnösel anziehend findet, etwas anderes haben will als die Annehmlichkeiten, die sich aus dem Reichtum ergeben.

dot
 
Je nachdem wie man dot Wort nun einstuft, schon:

Da es sich um eine neue Wortschöpfung handelt, ist ihr Gebrauch noch nicht genau festgelegt. Von vielen wird sie verwendet, um sexuelle Anziehung zu beschreiben, die vom Geschlecht unabhängig ist und sich vielmehr auf die sexuelle Gleichung im Gehirn konzentriert. Für andere jedoch beschreibt Sapiosexualität eine weitere sexuelle Unterkategorie: Man ist schwul, hetero oder bi, aber es fühlt sich doch gleich ungezogener an, wenn dem Ganzen eine Philosophie, politische Einstellung oder Kritik innewohnt. Quelle
 
Sicherlich. Aber dann wäre die Anziehung ja auch noch da, wenn der Schnösel plötzlich verarmt.

Bei Geldgeilheit ist sie eben nur da, weil man so auch an die Kohle kommt.

dot
 
Trotzdem trifft das Wort auch diese Konstellation, oder nicht? :think:

Jedenfalls solange die Anziehung wieder größer wird, sobald der Schnösel nach seiner Verarmung im Lotto gewinnt. :ugly:

dot
 
Welches Wort jetzt? Geldgeil schließt ja aber per Definition nicht ein, dass man sich von reichen Menschen angezogen fühlt, sondern dass man unbedingt Geld will. Das kann man ja auch selbst verdienen.

blubb
 
Das stimmt natürlich. Andererseits sind aber doch Menschen, die sich nur (oder hauptsächlich) wegen des Geldes auf reiche Schnösel einlassen, eher selten so schlau oder ehrgeizig, dass Ihnen das gelänge.

Zumindest scheint es so, wenn man sich die "Sternchen" in den Boulevardblättern so ansieht.

dot
 
Als "schlau" mag ich das nicht bezeichnen. Mir wird dieses Wort ohnehin schon zu oft im Zusammenhang mit monetärem Erfolg verwendet. Dabei trifft "skrupellos" das Beschriebene oft viel besser. Ist aber auch ein schweres Wort. :ugly:

dot
 
Na ja, es ist doch irgendwie eine gewisse Bauernschläue, wenn man den mit der eigenen Faulheit am leichtesten vereinbaren Weg geht anstatt sich anzustrengen.

blubb
 
Bauernschläue hat es durchaus. Aber ob Berechnung oder Durchsetzungsfähigkeit in Bezug auf egoistische Ziele in zwischenmenschlichen Beziehungen eine Rolle spielen sollten, wage ich mal in Frage zu stellen.

Es gibt natürlich gerade auch in diesem Bereich Beziehungen, in denen sich beide Partner der Situation durchaus bewußt sind. Solange eine solche win-win-Situation vorliegt, soll es mir auch recht sein.

Die beiden haben sich dann eben gegenseitig "verdient". :mrgreen:

dot
 
Das ist ja schon wieder eine Wertung, ob es so sein sollte. Wir haben eben Anspruch und machen es uns schwer. Ich kann damit aber leben.

blubb
 
So ganz wertfrei mag ich die Situation auch nicht gern sehen. ;)

Ich sehe aber durchaus ein, dass es vermutlich in der Natur des Menschen liegt egoistisch zu sein.

Insofern überrascht es wenig, dass auch zwischenmenschliche Beziehungen eingegangen werden um andere Ziele als Partnerschaft zu erreichen.

Deshalb kann ich letztlich auch damit leben.

dot