Computer "friert" ein - CPU zu warm?

chrissel

Woohooo!
ID: 211634
L
20 April 2006
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Seit dem ich ungefähr 1GB RAM nachgerüstet habe, habe ich ein Problem: Auf einmal (meistens beim seltenen Spielen) "friert" das ganze Bild ein. Manchmal schon nach 30min laufendem PC, manchmal nach Stunden. Also ich kann nichts mehr machen, außer den RESET Knopf zu drücken.
Nun habe ich mal meine Hardware angeschaut und auch, ob etwas zu warm wird... (habe besonders dran gedacht, da die beiden neuen RAM Riegel ja sicher mehr Leistung ziehen und dadurch etwas zu warm wird oder so ;) )
Mein CPU ist nun immer so bei 50 - 60° wenn ich normal arbeite. Beim Spielen geht das noch viel höher. Als es die 90° Marke überschritten hat, habe ich einmal geschaut ob etwas die Luftzufuhr blockiert. Nichts... Trotzdem habe ich einfach mal den Staub rausgepustet und nun geht er nicht mehr ganz so hoch.
Das "einfrieren" ist seit dem auch nicht mehr so häufig. Bzw. hatte ich einmal, dass war heute Nacht auf einer LAN von gestern nach heute, also durchgezockt und CPU wurde (denke ich mal) immer wärmer. Leider habe ich vergessen, die Temperatur zwischendurch auszulesen, habe ich erst nachdem er "eingefroren" ist. Direkt nach dem "einfrieren" habe ich noch einmal bisschen Staub ausm Lüfter gepustet (war aber nicht mehr viel drin ^^).

Hat hier jemand eine Ahnung, ob das einfrieren mit der CPU-Wärme zusammenhängt? Oder ist überhaupt mein CPU viel zu warm?
Danke!

Vllt. hilft einer der folgenden Daten:
Athlon 64 3800+
4x 512 MB RAM
Radeon X1950pro
Insgesamt 3 Lüfter (Netzteil; CPU; Grafikkarte)

PS: Virus habe ich keinen, also so etwas funkt da nicht zwischen.
 
Die 4 Rams stehen entsprechend dicht aneinander so das nicht mehr wirklich viel Luft dazwischen zirkulieren kann. Da du keinen zusätzlichen Gehäuselüfter hast müsste der CPU Kühler die RAM mit kühlen, die Luft da vorbeiströmt ist aber von der CPU schon "vorgewärmt".

Also meine Empfehlung Gehäuselüfter einbauen und ggf. Wärmeleitpaste vom Prozessorkühler erneuern.

hier kannst du schauen welche Temperatur dein Prozessor mitmacht.

Beim einem A64 3800+ sind das mit Schnitt 70°C.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die 4 Rams stehen entsprechend dicht aneinander so das nicht mehr wirklich viel Luft dazwischen zirkulieren kann. Da du keinen zusätzlichen Gehäuselüfter hast müsste der CPU Kühler die RAM mit kühlen, die Luft da vorbeiströmt ist aber von der CPU schon "vorgewärmt".

Also meine Empfehlung Gehäuselüfter einbauen und ggf. Wärmeleitpaste vom Prozessorkühler erneuern.

Ich werde mal schauen. Leitpaste kann man ja denke ich auch in einem PC Fachhandel kaufen. Dann hol ich mir da mal einen neuen Lüfter und Paste.

hier kannst du schauen welche Temperatur dein Prozessor mitmacht.

Beim einem A64 3800+ sind das mit Schnitt 70°C.

Ah okay, thx :)
Dann ist es zu warm wenn er im Schnitt max. 70°C mitmacht denke ich mal...
 
Bei mir war das 'einfrieren' nach meinem Tausch eines No-name 500w(nie wieder:ugly:) Netzteil auf ein Top-Markengerät(be quiet) mit 430w vom Tisch ;)
aber über 80€ für nen Netzteil sind schon etwas happiger, als nen Gehäuselüfter für paar € oder Paste für das selbe, deswegen versuch erst mal diesen weg 8)


hatte auch vorher den ram nachgerüstet, war allerdings auch auf 4x1gb,

braucht ja alles seinen strom :ugly:
 
Schau vielleicht nochmal ob der CPU Kühler richtig auf dem CPU Sockel eingerastet ist und fest ist, sodass du ihn nicht wackeln kannst.

Bei mir war es nämlich auch einmal, dass der Lüfter nicht richtig "festgepresst" auf der CPU war + das die Wärmeleitpaste schon abbröckelte. Die CPU Temp. war da auch beim zocken bei ca 90°C und ein Intel Pentium 4 Prozessor fährt dann das System runter.

Ansonsten lass das Gehäuse erstmal auf und stell ein Ventilator davor, dass hilft sehr stark!