News Bundesland Hessen sucht spanische Pflegekräfte

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25 April 2006
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Folgende News wurde am 04.11.2012 um 11:29:00 Uhr veröffentlicht:
Bundesland Hessen sucht spanische Pflegekräfte
Shortnews

Das Bundesland Hessen will jetzt in Spanien massiv um Pflegekräfte werben. So sollen rund 100 spanische Altenpfleger nach Deutschland gelockt werden. Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) und Wirtschaftsminister Florian Rentsch (FDP) werden nach Spanien reisen und konkrete Projekte mit der Regionalregierung beschließen."Damit stellen wir eine wichtige Weiche, um den Fachkräftemangel im Pflegebereich entgegen zu wirken und zu einer Entlastung der Pflegenden beizutragen", sagte Sozialminister Stefan Grüttner.
 
Spanische Pflegekräfte machen den Job bestimmt günstiger, als eine deutsche Pflegekraft.

mit Abstrichen bei der Qualität.
Kann deine Oma/Opa spanisch? Spricht der Spanier gut deutsch und versteht auch Dialekt?

Kann Wasweissdennich nur zustimmen. Eine bessere Bezahlung und es gibt keinen Pflegekräftemangel.
 
mit Abstrichen bei der Qualität.
Kann deine Oma/Opa spanisch? Spricht der Spanier gut deutsch und versteht auch Dialekt?
Eher nicht, aber die Geschäftsführer der Heime interessiert eher der Gewinn. Mitarbeiter- und Patientenzufriedenheit ist da zweitrangig, vor allem wenn man von Politikern ohnehin Rückendeckung bekommt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, es geht um die Kohle statt um die Menschen. Es geht NUR NOCH um die Kohle, egal wohin man schaut. Und dabei weiß doch sogar MasterCard (nun wahrlich kein Mitglied der Sozialistischen Internationalen): Es gibt Dinge, die kann man nicht kaufen.
 
Das Problem mit der Bezahlung gibt es doch mittlerweile überall.
Und wenn man dann sowas liest, heißt das für mich nichts weiter, als dass das Einkommen für hochqualifizierte Berufe staatlich auf 48.000€ (bei einigen Berufen sogar auf 34.000€) begrenzt wird, da es sonst billiger ist, einen Ausländer zu beschäftigen.

Und wenn jemand in einem Sozialeruf tätig ist und deutsch spricht, dann würde ich an dessen Stelle statt nach Deutschland lieber in die Schweiz gehen. Dort ist die Bezahlung deutlich besser.

anddie
 
Kohle ist das eine.

Das andere ist, dass Altenpflege ein Scheißjob ist, den man gar nicht gut genug bezahlen kann, so dass jemand anderes als reine Überzeugungstäter den Job machen wollen.
Alternativ: Ich war jung und brauchte das Geld.

gruss kelle!
 
das thema ist selbstgestrickt und uralt :)

es wurden schon vor 20 jahren, krk-hilfskraefte auf dem auslaendischen markt gesucht und auch gefunden, zeitweise dachte man, alle krenkenhaeuser sind in phillipinischer hand.

so, wie die muenchener muellabfuhr bis zum direktor, tuerkisch war.

ich denke nicht, dass es wirklich das geld ist,
dass deutsche davon abhaelt, in diesen beruf zu gehen.

dieser job ist knochenarbeit und das 8 std. am tag.
dann der umgang mit den teils "egozentrischen" alten,
das kann niemand bezahlen!

peter