Bewerbung

Kommt ja wohl auf die Bewerbungsmappe an. Bei meiner ist das erste wenn sie aufgeklappt wird das Deckblatt und da ist auch nicht 3/4 weiß. Man muß es halt ordentlich gestalten. Außerdem gehören Familienstand und Geburtsdatum nicht auf das Deckblatt. ich weiß ja nicht, was das für ne komische Website ist, aber mit den aktuellen Bewerbungsformen kennen die sich offenbar nicht aus. :roll:
 
also, ich persönlich finde ja auch nicht jeden Tipp auf dieser Internetseite gut, aber im Großen und Ganzen finde ich diese Seite um länger besser als so manches Bewerbungsbuch.

Bei dieser Internetseite geht es vor allem darum, nicht alles so zu machen, wie alle anderen. Nichts ist langweiliger als Standard. Auch für die Leser von Bewerbungen.
;)

Nur mal so nebenbei: Ich war gerade erfolgreich mit einer Bewerbung, die sich absichtlich nicht an so manche Bewerbungsstandards gehalten hat: z.B. hab ich im Anschreiben die Bezeichnung "Anlage/n" komplett verzichtet, habe keine dieser dreiteiligen Mappen benutzt, habe im Lebenslauf sowohl waagerechte und senkrechte Linien benutzt (manche Bewerbungsratgeber bezeichnen das als absolutes no-go), habe Schriftart comic sans ms benutzt (ebenfalls bei manchen ein no-go) und ich erwähne besser nicht, welchen Beruf ich demnächst ausübe....
 
naja es ist ja nicht nur so, dass jeder Chef (bzw. der, der die Bewerbungen bearbeitet) andere Vorlieben hat, sondern auch jeder "Bewerbungscoach" sagt dir was anderes...
Wir bieten bei uns in der Firma auch "Bewerbertrainings" an. Meistens haben wir zwei Kurse gleichzeitig laufen und somit auch ca. 4 "Bewerbungscoachs" und selbst da wirst du nie DIE ultimative Bewerbung in den Händen halten, weil es die einfach nicht gibt... Es ist und bleibt Ansichtssache...
 
Nachdem ich jetzt einige Zeit bei uns in der Personalabteilung verbracht habe, geb ich jetzt einfach mal meinen Senf dazu. Sachen die mir persönlich aufgefallen sind und Dinge die mir erzählt wurden.

Zum Thema Mappen, etc.:
Meine Erfahrung und wurde mir auch so gesagt:
Wenn eine Mappe, dann keine, wo man am Ende 3 Seiten auf dem Tisch liegen hat, braucht einfach zu viel Platz. Am Besten eine Klarsichtmappe mit Klammer an der Seite. Kosten von Leitz oder so 0,99€ und sehen gar nicht übel aus.
Vorteil für den Personaler: Ohne Aufklappen sehen, zu wem die Mappe gehört.
Zeitersparnis für den Personaler, Vorteil für den Bewerber.
Die beste Mappe nützt bei einer schlechten Bewerbung nichts und ne gute Bewerbung ist auch ohne Mappe gut.

Anlagen, etc.
Es ist egal ob da jetzt Anlagen, 3 Anlagen oder gar nichts steht. Das ändert an der Bewerbung nichts. Keiner sitzt da mit ner Checkliste dran und kontrolliert ob das sein darf oder nicht. Da hat jeder seine eigenen Vorlieben und wenn man es nicht ganz Standardkonform macht, fällt man mehr auf.

Es bringt auch nichts irgendwelche Schwachsinnszertifikate, die zum Einen nichts mit dem Job zu tun haben oder die jeder Hansel ausstellen kann hinzuzufügen, oder Zertifikate von 2-tägigem Bewerbungstraining in der Schule.

Eine Onlinebewerbung ist meistens auch gar nicht schlecht und ist einfacher zu verwalten und man spart Geld und so Späße mit Deckblättern, auf die eh kein Mensch schaut.

Das warn jetzt mal nur meine Erfahrungen...

PS: So Standardsätze wie: "Ich bin teamfähig, kann aber auch allein arbeiten...", "Ich kann gut mit Menschen,...", etc. bringen gar nichts!
 
Ich bin auch der Meinung, dass all dieses Pseudo-Blabla, wie man es in diesen Lehrbüchern liest, doch für jeden Chef zum kotzen ist, wenn er davon mehrere bekommt.
Zumal ich von Freunden und Bekannten, die einerseits Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber sind, gehört habe, dass eine einmalig und originelle Bewerbung mehr ins Auge sticht als eine "perfekt-sterile" nach Strich und Faden. Und beim Bewerbungsgespräch sieht man dann eh meistens, dass die Person nicht so penibel genau wie bei den Bewerbungsunterlagen ist - das ist also meist nur ein Fake...
Kann sein, dass das in Deutschland anders ist und ich hatte bislang nur eine einzige Bewerbung geschrieben und wurde prompt aufgenommen - und das nur für die Dauer von 3 Monaten (zwischen Schule und Zivildienstbeginn)...aber meine Bewerbung war alles anderes als es in diesen Lehrbüchern steht. Kommt wahrscheinlich wirklich auch auf den jeweiligen Chef an. :)

Viel Erfolg auf jedenfall!
 
Also ich denke es ist von Berwerbung zu Bewerbung unterschiedlich, was grade für diese eine Stelle besser wäre.

Es spielt vieles mit rein:
Vor allem, wo genau man sich bewirbt. Um welchen Beruf handelt es sich? Um welche Position in der Firma handelt es sich? Wie ist die Firma aufgebaut (große Firma, Personalabteilung / kleiner Betrieb, der Chef kennt alle persönlich und entscheidet alleine)?
Natürlich auch:
Was erwarte ich von meinem Job? Das sollte sich in jeder Bewerbung wiederfinden, nicht nur im "Ich erwarte ...".


Das ist so meine Sicht der Dinge, als Schüler, der sich bisher erst einmal für ein Praktikum beworben hat.

Belehrt mich ;)

lG .limo
 
Darf ich fragen, in was für einer Firma du arbeitest?

In der internat. Verwaltung einer großen deutschen Firma im LEZH die mit dem gleichen Buchstaben aufhört, mit dem sie auch anfängt und dessen Gründer nur 1 Person ist. (Ab und an gibts auch nen kleinen Skandal ;))

Da ziehen individuelle Bewerbungen wirklich mehr, wenn man auf eine Stelle teilweise >100 Bewerbungen bekommt.

Manche schicken ihre gleiche Bewerbung mit den Standardfloskeln auch für 5 Stellen...:ugly: