Begründung für Datenspeicherung

sgw703

Well-known member
ID: 234371
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14 Juni 2006
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46
Hallo,

Das Unternehmen, für das ich Arbeite, hat zurzeit Mitarbeiter aus dem Ausland geholt um sie anzulernen für das neue Werk im Ausland.
Dafür wurde eine Hotline eingerichtet, wo übersetzer bei Fragen und Problemen helfen.
Um auskünfte geben zu können wurde ein Büro auserhalb des Unternehmensnetzes eingerichtet und mit PCs ausgestattet.

Da aber das Büro, wie schon gesagt, nicht am Unternehmensnetz hängt, müssen sie auch nicht über den Proxy, der Seiten mit Strafbaren inhalten sperrt.

Da jedoch der Anschluss der Telekom über das Unternehmen läuft wurde nun der Auftrag erteilt, einen Proxy dazwischen zu packen, der den Datenverlauf mitschreibt und auch die User Identifiziert.
Die Daten werden nicht von uns ausgelesen und nur auf einem Rechner gespeichert, aber da ist nun die Frage, ob dieser Auftrag ausgeführt werden darf.

Eigentlich ist es Mitarbeiter überwachung eine Fremdfirma und somit verboten, andererseits machen wir nichts mit den Daten, sondern Speichern nur die verläufe, falls eine Illegale Handlung vorliegt, dass die Polizei den Proxy einkassieren darf und sich die sache schnell aufklärt.
Also quasi wie ein Provider, der muss ja auch 6-24 Monate den verlauf speichern.

Wir müssten nur Schriftlich alle Hotline Mitarbeiter informieren.

Nur dürfen wir echt eine Bestimmung für Provider auf uns übernehmen, da wir einem anderen Unternehmen einen Internetzugang anbieten?

Wir kommen da einfach nicht weiter, hoffe uns kann da einer weiterhelfen.

Danke schonmal!
 
Also wenn ihr euch Mitarbeiter aus dem Ausland holen könnt, dann könnt ihr auch nen Anwalt konsultieren. Ihr könnt euch mit soner Aktion (falls verboten) echte Probleme machen - das würd ich nicht in die Hände des Klammforums legen ;)

Wobei ich schon glaube, dass ihr das dürft, solange ihr die informiert.
 
Ganz so einfach ist das nicht, wenn wir die Rechtsabteilung anrufen würden, wären da recht schnell, 4-6 Anwälte an einem Tisch und würden nachforschen, aber das würde uns pro Anwalt einen sehr hohen Stundenlohn kosten und ne weile dauern, dass würde den Projektrahmen sprengen.

Haben nun untereinander ausgemacht, dass ganze laufen zu lassen, da wir uns zum Provider machen und die Daten aufzeichnen müssen.
Immerhin machen wir ja nichts damit, sondern der Rechner wird nur von der Polizei im ernstfall ausgelesen, also ist das in Ordnung.

aber trotzdem danke.
 
Da jedoch der Anschluss der Telekom über das Unternehmen läuft wurde nun der Auftrag erteilt, einen Proxy dazwischen zu packen, der den Datenverlauf mitschreibt und auch die User Identifiziert.
Da gilt dasselbe wie bei jedem Externen, den man in der Firma über seinen Proxy rausläst. Man klärt die Leute schriftlich darüber auf, dass die Daten mitgeloggt werden, welche Daten erfasst werden und wie lange die gespeichert werden. Diese Kenntnisnahme lässt man sich mit Unterschrift bestätigen.

Wenn einer der Mitarbeiter das nicht möchte... er muss ja nicht für die Firma arbeiten, oder?

Marty