News Baby lebend aus 20-stöckigem Hochhaus geworfen

Ihr glaubt doch nicht ernsthaft dass das passiert weil wir zu lasche Gesetze haben?
In Amerika kann man für sowas auf den elektrischen Stuhl kommen und trotzdem liegt die Mordrate weitaus höher als hier.
Es ist erwiesen dass harte Gesetze in solchen Fällen keine abhilfe schaffen.
Was man machen müsste ist Vorsorge betreiben. Perspektive schaffen, mehr Beratungsstellen, wachsamere Bürger etc. Dann würden Menschen so etwas nicht mehr so oft machen.
Aber mit Gesetzen hat das recht wenig zu tun. Wer sein neugeborenes aus dem Fenster wirft, der überlegt sich vorher nicht wie viele Jahre er jetzt genau dafür bekommt.
 
[N] Die Mutter des aus dem Hochhaus in Hamburg geworfenen Babys stellte sich ...

Folgende News wurde am 20.03.2007 um 21:50:00 Uhr veröffentlicht:
Die Mutter des aus dem Hochhaus in Hamburg geworfenen Babys stellte sich der Polizei
Shortnews

Die Mutter des Babys, das in Hamburg lebend aus einem Hochhaus geworfen wurde (SN berichtete), hat sich der Polizei gestellt. Die 26-jährige Mutter beschuldigt den 23-jährigen Vater des Kindes der Tat. Es handelt sich dabei um einen bereits polizeibekannten Mann, der sich illegal in Deutschland aufhält. Die Fahndung nach dem Mann wurde bereits eingeleitet. Eine Bekannte konnte die Frau überreden, sich an die Polizei zu wenden.
 
Ja klasse,
wie immer "ich bin nicht schuld - er war es - ich konnte es nicht verhindern - heul heul heul -

mir wird schlecht. Für mich ist die Mutter genauso schuldig wie der Vater. egal wer letztendlich das Kind geworfen hat. So was kommt doch nicht von ungefähr. Sie hat alleine entbunden, das sagt doch schon alles.
 
Ist jetzt die heimliche Entbindung schon ein Straftatbestand? Vor 2 Tagen wurde noch die Möglichkeit der "Babyklappe" angesprochen.

Es mag sein, dass sie das Kind nicht wollte - daraus eine Tötungsabsicht zu unterstellen geht zu weit.
 
Für mich ist die Mutter genauso schuldig wie der Vater.
Anscheinend weißt Du nicht, wie sich eine Frau unmittelbar nach einer Geburt fühlt? So grausam wie die Sache auch ist... vielleicht hat der Kerl ihr ein paar auf die Zwölf gegeben, nachdem sie gerade das Kind zur Welt gebracht hatte. Ich möchte Dich mal sehen, ob Du dich dann wehren könntest....

Und zu Geburt alleine.... das geht schneller als man denkt und hat mit Verbrechen auch nicht immer etwas zu tun, denn ich bin zum Beispiel auf dem Speicher geboren - meine Mutter wollte die Wäsche aufhängen. Stattdessen lag ich plötzlich im Wäschekorb. Und das war mit Sicherheit keine heimliche Geburt. Ich war plötzlich da. Meine Mutter hatte nicht mal Wehen in dem Sinne gehabt. Schmerzen ja, aber da hat sie sich nichtmal groß Gedanken drüber gemacht. Sie wollte erst die Wäsche aufhängen, ehe sie meinen Vater von der Arbeit ruft. Eine schöne Bescherung war ich.

Trotzdem: widerlich ist der Fall so oder so...
 
Anscheinend weißt Du nicht, wie sich eine Frau unmittelbar nach einer Geburt fühlt? So grausam wie die Sache auch ist... vielleicht hat der Kerl ihr ein paar auf die Zwölf gegeben, nachdem sie gerade das Kind zur Welt gebracht hatte. Ich möchte Dich mal sehen, ob Du dich dann wehren könntest....

Ich les wohl nicht richtig. Man sollte alle Beiträge lesen.
Selbstverständlich hab ich ein Kind, sonst würde ich hier nicht mitreden. Mein Leben war auch nicht einfach, ich war Jung und dumm, aber es geht hier um mein eigen Fleisch und Blut, das geb ich nicht her und kämpfe bis zum Schluss egal gegen wen.
Und nach der Geburt wollte ich mein Kind nicht hergeben und habe leider die Ärztin erwischt. Was glaubst du, was man da für Kräfte entwickeln kann?

Ich bin in dieser Hinsicht ziemlich krass, das weiss ich und das wird sich nicht ändern egal welche Gründe die Mütter oder Väter anbringen. Da gibt es für mich keinen Grund.

Und wegen der Alleingeburt - es ist einfach auffällig. Komischerweise haben die meisten Mütter die Babys bzw. Kleinkinder getötet haben zu Hause - oder wo auch immer - allein, manchmal noch ohne Wissen von Familie, Freunde und Bekannte entbunden.

Selbstverständlich kann es jederzeit irgendwo passieren. Das bestreite ich ja gar nicht.
 
Und wegen der Alleingeburt - es ist einfach auffällig. Komischerweise haben die meisten Mütter die Babys bzw. Kleinkinder getötet haben zu Hause - oder wo auch immer - allein, manchmal noch ohne Wissen von Familie, Freunde und Bekannte entbunden.
Achso, und deshalb ist das für dich jetzt schon feststehend, dass es bei dieser Frau auch so gewesen sein muss? Habe ich die nachrichten verpasst, wo das erzählt wurde? Bislang habe ich nämlich nur gehört, dass sie ihr Kind alleine daheim zur Welt gebracht hat.... das kann alles und nichts bedeuten. Wieso verurteilst Du die Frau jetzt schon, ohne auch nur eine Spur vom Hintergrund zu kennen?
 
Nunja sehr viel positives spricht nicht für die Frau. :roll:
Wenn mein Mann der Vater des Kindes, sich am Kind vergreift, dann muß mich keine Freundin überreden es der Polizei zu melden.
Nein er geht sogar das Risiko ein das ich ihn kille bevor die Polizei zum Zuge kommt.
Von daher stimme ich Jenny zu, Unschuld sehe ich keine.

EDIT: ich muß nicht vor Ort gewesen sein, aber wie wäre es mit News lesen? Da steht es drin.
 
Achso, und deshalb ist das für dich jetzt schon feststehend, dass es bei dieser Frau auch so gewesen sein muss? Habe ich die nachrichten verpasst, wo das erzählt wurde? Bislang habe ich nämlich nur gehört, dass sie ihr Kind alleine daheim zur Welt gebracht hat.... das kann alles und nichts bedeuten. Wieso verurteilst Du die Frau jetzt schon, ohne auch nur eine Spur vom Hintergrund zu kennen?

warum ich verurteile? Es geht um ein Menschenleben und da noch ganz besonders weil es ein Baby ist (Kleinkind, Schulkind, Jugendliche) genauso.
Ich verurteile Menschen im allgemeinen, die jemanden umbringen.
siehe hier
Ich bin in dieser Hinsicht ziemlich krass, das weiss ich und das wird sich nicht ändern egal welche Gründe die Mütter oder Väter anbringen. Da gibt es für mich keinen Grund.

Warum soll ich Verständnis aufbringen? Notwehr kann ich verstehen und nachvollziehen. Aber was hat das Baby getan? Jeder redet immer über Täter nie über Opfer. Warum soll ich verstehen oder es mich gar interessieren, warum sie oder er es getan hat? es gibt für mich keinen Grund.

Eine einzige Mutter hab ich verstanden. Sie hat 40 Jahre ihren schwer körper- und geistig behinderten Sohn gepflegt und alles für ihn getan.
Dann war sie alt und ausgelaugt und konnte einfach nicht mehr. Sie hat ihren Sohn getötet und versuchte es anschließend selbst. Das kann ich verstehen.

Meine Meinung muss keinem gefallen, das erwarte ich auch nicht.
 
Es spielt ja nun keine Rolle ob es die Mutter oder der vater war. Wenn es wirklich so war wie sie sagt hätte sie sofort zur Polizei gehen müssen. Somit ist sie meiner meinung nach genauso schuldig.
~Renokommentare - Cybo~
 
Zuletzt bearbeitet:
Habt Ihr die heutigen News dazu schon gehört oder gelesen?
Sie soll es angeblich selbst gewesen sein. Zeugen bestärken diesen Verdacht.
Nun das steht erstmal so im Raum.

@senator-b-24v
ich gebe Dir vollkommen Recht!

@spockonline
Man nennt bestimmt Ereignisse und Vorkommnisse "Verhaltensmuster"

Vielleicht solltest Du nicht immer alles persönlich nehmen, denn diesen Eindruck machst Du.

In den News steht ne Menge, jedoch werden diese leider oft nur oberflächlich gelesen, hauptsache was dazu schreiben :roll:
 
Habt Ihr die heutigen News dazu schon gehört oder gelesen?
Sie soll es angeblich selbst gewesen sein. Zeugen bestärken diesen Verdacht.
Nun das steht erstmal so im Raum.

Yepp, hab ich auch gesehen in den Nachrichten. Diesen Fall werde ich mal besonders im Auge haben - entgegen meinen Angewohnheiten - mal gucken, was für eine Begründung rauskommt.
 
<H1 align=center>Hochhaus-Babyleiche: War's die Mutter?
Zeugen belasten 26-Jährige - Sie beschuldigte den Vater



Hamburg - Dramatische Wende im Fall um den Tod eines Babys, das aus einem Hochhaus in Hamburg geworfen wurde: Die Polizei beantragte am Mittwochnachmittag Haftbefehl gegen die Mutter des Mädchens und beendete die Fahndung nach dem von ihr beschuldigten angeblichen Vater des Säuglings.

"Es besteht der Verdacht, dass sie ihr Kind selbst getötet hat", teilten die Ermittler mit. Zeugenaussagen und Tatortbefunde hätten Zweifel an der Aussage der 26-Jährigen aufkommen lassen. Zudem habe sie sich in Widersprüche verwickelt.

Zunächst schien vieles zu passen

Damit stellt sich der Fall komplett anders dar, als einen Tag zuvor. Die Mutter hatte sich am Dienstag bei der Polizei gemeldet. Dort gab sie an, sie habe das Kind am Samstagvormittag alleine in der Wohnung zur Welt gebracht. Dann sei ihr 23 Jahre alter Freund gekommen und habe den Säugling in einer Plastiktüte aus dem zehnten Stock geworfen. "Er rastete total aus", sagte die Frau laut "Bild"-Zeitung. Sie habe die Wohnung daraufhin verlassen und seither keinen Kontakt mehr zu ihrem Freund gehabt.

Die Babyleiche war am Samstag von einem Spaziergänger auf dem Rasen vor dem 20-stöckigen Hochhaus im Stadteil Osdorf entdeckt worden. Die Polizei hatte aufgrund der Aussage der Mutter deutschlandweit mit einer groß angelegten Fahndung nach dem Mazedonier gesucht. Vieles schien zu passen: Der 23-Jährige hält sich illegal in Deutschland auf und war der Polizei bekannt. Medien berichteten von Drogengeschäften und Schlägereien, in die er Mann verwickelt gewesen sein soll. Und dann war er auch noch verschwunden.

Schwangerschaft verdrängt und geleugnet

Obwohl sie zunächst nach eigenen Angaben keine Anhaltspunkte hatte, an der Aussage der 26-Jährigen zu zweifeln, ermittelte die Mordkommission weiter. Sie befragte die Frau, vernahm Zeugen und untersuchte weiter Spuren vom Tatort. Mit den Ergebnissen konfrontiert, verstrickte sich die Frau laut Polizei in Widersprüche, - "so dass der Verdacht besteht, dass sie ihr Kind selbst getötet hat", erklärte Polizeisprecherin Karina Sadowsky.

Gefundene Spuren hätten nicht zu dem gepasst, was die Frau behauptet habe, sagte Polizeisprecher Ralf Meyer dem Radiosender NDR 90,3. Aber vor allem Aussagen von Zeugen hätten den Verdacht genährt, die Frau selbst habe das Kind getötet. Die junge Polin, die streng katholisch erzogen wurde, habe ihre Schwangerschaft bis zum Schluss verdrängt, geleugnet und geheim gehalten. Sogar der Cousin des Mazedoniers, in dessen Wohnung das Paar seit drei Monaten lebte und sich die Tragödie zutrug, will laut Medien nichts davon gewusst haben.

Dabei muss die junge Frau Kinder eigentlich mögen. Nach Angaben der Polizei war sie gelegentlich zum Babysitting bei einer Familie. "Gegenüber dieser Frau hat sich die 26-Jährige am Dienstag als Mutter des tot aufgefundenen Babys offenbart", sagte Sadowsky. Die Bekannte habe sie dann überzeugt, zur Polizei zu gehen.

"Tiefer seelischer Konflikt"

Experten erklären eine Tat wie diese mit einer extremen Panik, die zu einer Kurzschlussreaktion führt. "Eine Frau, die ihr Kind nach einer Entbindung tötet oder aussetzt, befindet sich in einer extremen Ausnahmesituation", betonte der Pro-Familia-Landesverband Hamburg. Sie handle nicht planmäßig oder vernünftig. Oft sei bereits die Schwangerschaft ungewollt und bringe sie in einen tiefen seelischen Konflikt. "Wie schlimm der Konflikt ist, in dem die Frau steckt, ist nach außen oft gar nicht sichtbar."

Das Hamburger "Projekt Findelbaby" hat der Mutter Unterstützung angeboten. "Wir haben dem LKA angeboten, der Mutter zu helfen und ihr einen Anwalt zur Seite zu stellen", sagte Projektleiterin Leila Moysich. "Wir verurteilen die Frauen nicht, sondern reichen ihnen die Hand und hören zu." Der Expertin zufolge haben 2006 bundesweit rund 100 Frauen ihre Schwangerschaft verdrängt und erst kurz vor der Geburt realisiert.

Die Zahl der Kindstötungen ist nach Angaben des Deutschen Kinderschutzbundes in den vergangenen Jahren aber glücklicherweise eher zurückgegangen. Schätzungen von rund 30 Fällen pro Jahr in ganz Deutschland bezeichnet der Geschäftsführer des Hamburger Landesverbandes als realistisch. (md/dpa/AP)​
</H1>
Gefunden bei AOL​
 
Muß ich jetzt Mitleid haben :-?
Sorry das kann ich nicht!
Wer poppen kann, dem muß klar sein das es Folgen geben kann.
Dieses Bewußtsein muß vorhanden sein, wenn nicht, dann ist es in meinen Augen schon Vorsatz.

Ich kann für Verbrechen dieser Art kein Verständnis hervorbringen.
Es gibt in vielen Orten eine Babyklappe, so viel Kinderlose Paare die nur auf so ein Kind warten....ach ich darf garnicht daran denken dann wird mir echt anders.
Wie kann man sich an so einem unschuldigen Geschöpf nur vergreifen?
Ist mit total unverständlich......wirklich.
Dieser Mensch ist in meinen Augen keiner mehr.
 
nee, zieh dir das nicht rein. du bist nicht allein. Jeder hat ein Recht auf seine Meinung und dreist wenn es eine Vorverurteilung sein sollte.

Aufgrund solcher "Meinungen" hat man noch vor ca. 120 Jahren in den USA menschen einfach am nächsten Baum aufgehängt. "Lynchen" hieß es da. Heutzutage braucht man dazu weder Baum noch strick. Einige geschickt lancierte Gerüchte - oder noch besser, ein entsprechender Medienbericht, und schon ist ein Leben im gewohnten Umfeld sowas von unmöglich, dass man es sich gar nicht vorstellen kann. Ein falscher Satz zur falschen Zeit, und man sie gesellschaftlich ruiniert.

Es geht nicht um die Frage, ob es eine grausame Tat ist (Da sind wir uns wohl einig), es geht auch nicht um die Frage, wie die Tat bestraft werden sollte ( auch klar - so hart wie möglich).

Es geht um die Frage, wer die Schuld (im gesetzlichen Sinne) feststellt - und das kann nur ein Gericht. Über die Sache mag ein persönliches Urteil und Meinung erlaubt sein, der/die Täter/in ist solange als UNSCHULDIG anzusehen, bis ihre Schuld durch einen Richterspruch bestätigt ist. Egal, wie sich die Beweislage, die Inidzien ODER DIE ÖFFENTLICHE MEINUNG (nicht zuletzt durch Medienberichte) darstellt.
 
Es geht um die Frage, wer die Schuld (im gesetzlichen Sinne) feststellt - und das kann nur ein Gericht. Über die Sache mag ein persönliches Urteil und Meinung erlaubt sein, der/die Täter/in ist solange als UNSCHULDIG anzusehen, bis ihre Schuld durch einen Richterspruch bestätigt ist. Egal, wie sich die Beweislage, die Inidzien ODER DIE ÖFFENTLICHE MEINUNG (nicht zuletzt durch Medienberichte) darstellt.

Ich weiss nicht, wo die Frage steht.
Selbstverständlich stellt ein Gericht die Schuld fest und das Urteil.

Aber man hat eine Meinung. Und nur weil ich der Meinung bin, dass es keine Entschuldigung für so eine Tat gibt, heisst das doch noch lange nicht, dass ich sie an den "nächsten Baum aufknüpfen" würde.

Verzerre doch bitte nicht die Beiträge hier.
Man kann hier diskutieren und sich fragen warum kann so was geschehen. Der eine möchte den Grund wissen, der andere nicht. der eine hat Mitleid mit der Mutter, der andere nicht. Der eine ist der Meinung unsere Gesellschaft ist schuld, der andere die Erziehung usw.

Aber man muss sich doch jetzt hier nicht gegenseitig fertig machen. Das kapier ich einfach nicht.

In Toleranz sind alle ganz groß. Nur andere Meinungen kann man nicht tolerieren.
 
Aber man hat eine Meinung. Und nur weil ich der Meinung bin, dass es keine Entschuldigung für so eine Tat gibt, heisst das doch noch lange nicht, dass ich sie an den "nächsten Baum aufknüpfen" würde.

Vorverurteilungen sind nichts anderes als Meinungen, das wollte ich mit meinem Beitrag sagen.

Seine Meinung kundzutun ist gut und schön, aber es hat nun mal Folgen, und die sollte man auch bedenken.

Man kann hier diskutieren und sich fragen warum kann so was geschehen. Der eine möchte den Grund wissen, der andere nicht. der eine hat Mitleid mit der Mutter, der andere nicht. Der eine ist der Meinung unsere Gesellschaft ist schuld, der andere die Erziehung usw.

ich beziehe mich nicht auf "die Beiträge" hier, sondern auf einzelne, die vorverurteilende Tendenzen haben...

"Sie hat alleine entbunden, das sagt doch schon alles" - kommt dir das bekannt vor?

Aber man muss sich doch jetzt hier nicht gegenseitig fertig machen. Das kapier ich einfach nicht.

In Toleranz sind alle ganz groß. Nur andere Meinungen kann man nicht tolerieren.

der erste Absatz der Verfassung lautet nun mal nicht: "du sollst andere Meinungen tolerieren", sondern, "Die Würde des Menschen ist unantastbar." Das gilt nun mal auch für Täter, so pervers das manchmal erscheinen mag, aber es erhebt den Rechtstaat und damit einen großen Teil unserer Moralvorstellungen über die diejenigen, die gegen ihn verstoßen.

Ich will niemanden "fertigmachen" sondern an den Umstand erinnern, dass unsere Grundwerte nur dann bestand haben, wenn wir sie allen zugestehen. ausnahmslos und vorurteilsfrei.