komerzhasi
Krieg & Krawall
- 24 April 2006
- 3.400
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Hätte eigentlich eine Durchsetzung dieses Kruzifix-Verbotes auch eine Abschaffung erst kürzlich per Gericht eingeklagter "Gebetsräume" zur Folge? 
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Hätte eigentlich eine Durchsetzung dieses Kruzifix-Verbotes auch eine Abschaffung erst kürzlich per Gericht eingeklagter "Gebetsräume" zur Folge?![]()
Wir haben keine Verfassung
Das GG - und noch einige Gesetze - wird von deren Vätern/Müttern mit Füßen getreten, die den Mädchen verbieten werden, ohne Kopftuch überhaupt das Haus zu verlassen.
Natürlich werden sie die Kreuze tolerieren, weil sie wissen, die erledigen sich von ganz allein.
Frau Özkan ist ein gutes Beispiel. In D geboren, niemals Kopftuch getragen, nur 1 Kind. Aufgeklärte, selbstbewußte, gebildete Frauen kriegen weniger Kinder als dummgehaltene, unterdrückte Gebärmaschinen.
Das eine hat mit dem anderen ja nichts zu tun. Einen (christlichen) Andachtsraum gab es auch in meinem Gymnasium, ohne das in jedem Raum ein Kreuz hängen musste.
Hätte eigentlich eine Durchsetzung dieses Kruzifix-Verbotes auch eine Abschaffung erst kürzlich per Gericht eingeklagter "Gebetsräume" zur Folge?![]()
Wir wollen doch nicht die Realität verdrehen, oder?
Ein Schüler klagte gegen das Verbot, seine Gebete zu sprechen.
Dem hat das Gericht stattgegeben.
Dass dabei "Gebetsräume" rauskamen, liegt wohl an der Schulleitung, die die freie Ausübung einer Religion unterbinden wollte.
Du konstruierst einen Widerspruch, wo keiner ist.
Niemand wird gezwungen, einem anderen bei der Ausübung seiner Religion (durch Gebete) zuzusehen. Dafür einen separaten Raum zur Verfügung zu stellen, ist kein Verstoß gegen die Trennung von Kirche und Staat. Wenn die Tür zu ist - wer sollte beeinflusst oder gestört werden?
Naja, ich denke das muss man schon etwas kritischer sehen. Denn konsequenter Weise müsste die Schule dann für jede Glaubensrichtung Räumlichkeiten zur Verfügung stellen (sofern das gewünscht ist)
Die Schule ist kein Ort der Religionsausübung und so sollte es auch bleiben.
Das zur Schau stellen von religiösen Symbolen vor Schulpflichtigen ist etwas anderes.
Das zur Schau stellen von religiösen Symbolen vor Schulpflichtigen durch Schulpflichtige, Lehrer und Bedienstete ist nichts anderes.
Warum erweiterst Du nicht einfach den Satz ...?![]()
Welche Funktion führen Schulpflichtige im Staate aus?Überhaupt: Was sagt das Substativ denn genau aus?
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Das Problem, das ich bei Kreuzen sehe, die Schüler/Lehrer um den Hals tragen, ist daß das meist wirklich eher Schmuck als Glaubens-Symbol ist.
Wie heißt eigentlich die jüdische Kopfbedeckung, dieses runde Käppi?
Was würde der ZdJ sagen, wenn die von Özkans Verbots-Vorschlag (der ja von Wulff ohnehin schon abgebügelt wurde) mit betroffen sein soll? Frau Özkan als "Antisemitin" zu titulieren, dürfte wohl kaum funzen.
Wie heißt eigentlich die jüdische Kopfbedeckung, dieses runde Käppi? Komerzhasi, Du weißt das doch bestimmt. Was würde der ZdJ sagen, wenn die von Özkans Verbots-Vorschlag (der ja von Wulff ohnehin schon abgebügelt wurde) mit betroffen sein soll? Frau Özkan als "Antisemitin" zu titulieren, dürfte wohl kaum funzen.
Du solltest, statt Dich in sinnfreien Wortspielen zu ergehen, lieber noch mal die Forderung von Frau Özkan lesen.
Sie forderte nämlich ein Verbot von Kreuzen und Kopftüchern in Schulen und meinte damit ausdrücklich alle Glaubensbezeugungen, egal ob von Lehrern oder Schülern.
ziehen sie doch nur zum Sabbat und zum Synagogenbesuch auf, wenn ich mich nicht irre...Hab ich kein Problem mit, solange es alle betrifft.
Nichts anderes hat Frau Özkan gefordert und nicht anders sah meine Argumentation aus.![]()
Dann sind wir uns ja einig, nur sind Gebetsräume oder schlicht Gebete mit diesem Verbot nun mal nicht abgedeckt....
Wenn nicht, wo ist der Unterschied bzw. wie grenzt man das ab?