Auto-Darlehen

tomas879

Gesperrt
2 April 2010
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Hallo,

ich plane demnachst ein neues Auto (Neufahrzeug, Audi A3) zu kaufen und mache mir nun naturlich Gedanken uber die Finanzierung.
Uber die Unterhaltskosten des Fahrzeugs habe ich mich nun genugend erkundigt, was mich nun aber beschaftigt, ist was der A3 in Monat an Raten kosten wird?

Zur Zeit habe ich eine Arbeit, jedoch ist das heute ja alles nicht mehr so sicher. Was passiert wenn ich Arbeitslos werde? Muss ich dann das Auto zuruck geben? Dann war ich ja gar nicht mehr Mobil und konnte auch keinen neuen Job finden.

Zur Zeit hab einen recht gut bezahlten Job und verdiene ungefahr 3.500 € / Netto je Monat. Allerdings geht davon gut die Halfte mein Haus drauf.

Meine Bonitat ist eigentlich gut, bis auf das Haus halt aber da habe ich immer alles bezahlt.

Was meint ihr? Was wird es kosten?

Mit freundlichen Gru?en:
Thomas D.
 
geh ins Autohaus und lass Dir ein Angebot machen.
Das nimmst du als grundlage und suchst Dir im Netz eine billigere Alternative.
DKB wäre vermutlich empfehlenswert.



Grüsse



MSF
 
Viele Hersteller haben auf ihrer Seite einen Konfigurator mit Finanzierungsrechner. Damit kann man sich das zumindest ungefähr durchrechnen.
 
fühl Dich bitte nicht persönlich angegriffen, sind nur meine Gedanken - vielleicht helfen sie Dir ja:

wieso willst du Überhaupt noch mehr Deine Zukunft bei der Bank abgeben, wenn Dein mehr als gut bezahlter Job nicht mehr sicher ist ?

für Dein Haus hast Du Dich alleine schon höher verpflichtet als man mit nem normalen Gehalt abbezahlen kann, von daher erhöht jeder neue Kredit nur sinnlos das Risiko alles zu verlieren

bei Deinem Einkommen hast Du schon Fehler gemacht wenn Du nen Kredit für ein Auto überhaupt brauchst, Du solltest jetzt nicht noch mehr machen ;)
 
wieso willst du Überhaupt noch mehr Deine Zukunft bei der Bank abgeben, ...
.....von daher erhöht jeder neue Kredit nur sinnlos das Risiko alles zu verlieren
... Du solltest jetzt nicht noch mehr machen ;)
Ich stimme dem zu.
Muss es denn unbedingt ein Neuwagen sein?
Kauf dir doch lieber ein Auto das du dir jetzt leisten kannst. Mit einer oder zwei Raten.
Dann hast du das sicher, es gehört dir, du musst nichts zurückgeben; geschweige denn kann es passieren, dass du etwas kaputt machst, was dir noch gar nicht gehört, damit du dann einen Schrotthaufen abbezahlst.

Ich finde das sehr gefährlich, zu viele Sachen auf Pump zu kaufen.
Ein Haus - ok, wer kann das schon so aus der Tasche bezahlen... - aber alles andere, sei es Multimedia, Möbel oder was auch immer - finde ich, sollte man erst kaufen, wenn man es sich tatsächlich leisten kann.
-Meine Meinung-​

[edit by darkkurt]
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
ich plane demnachst ein neues Auto (Neufahrzeug, Audi A3) zu kaufen und mache mir nun naturlich Gedanken uber die Finanzierung. [...] was mich nun aber beschaftigt, ist was der A3 in Monat an Raten kosten wird?


Zur Zeit hab einen recht gut bezahlten Job und verdiene ungefahr 3.500 € / Netto je Monat.

Du konntest einen Job bekommen bei dem du ca. 3.500€ netto pro Monat verdienst, willst eine solche Finanzierungsfrage aber im Klamm-Forum klären?? Würdst du mir verraten was dein Job ist?

(Sorry fürs OT, aber ich würde es echt gerne wissen.)
 
Auch wenn dieser Thread nur durch einen Spammer wieder hoch geholt wurde, möchte ich dennoch ebenfalls von Autokrediten für Neufahrzeuge abraten.

Der Wertverlust allein schon durch die Zulassung beträgt 10-20%, dazu kommt ein Wertverlust des Fahrzeugs von 50% in den ersten paar Jahren.
Es macht überhaupt keinen Sinn sich ein Neufahrzeug zu "kaufen", wenn man es sich gar nicht leisten kann.

Meine Empfehlung wäre, sich vorerst für ca. 4 Jahre ein günstiges Gebrauchtfahrzeug zu besorgen, dann in diesem Zeitraum das Geld welches man für eine Kreditrate hätte zahlen müssen (z.B. 400€) monatlich bei Seite legt und dann nach den 4 Jahren das Geld verwendet um einen Jahreswagen zu kaufen. Die sind quasi wie neu, kosten aber deutlich weniger und verlieren nicht mehr so schlagartig an Wert.

Das Sparen geht dann durchgängig weiter für das nächste Auto, was dann wieder in ca. 4 Jahren angeschafft weden soll.

Auf dies Weise hat man dauerhaft ein junges Auto auf dem Hof, ohne übertrieben viel dafür zu bezahlen und haufenweise Geld für die teuren Bankkredite (bzw. dessen Zinsen) aus dem Fenster zu werfen.


Noch ökonomischer ist es natürlich, wenn man sein Auto nicht so häufig wechselt. Es macht auch prinzipiell wenig Sinn, sich so oft ein neues Auto zu kaufen. So lange die Reparaturkosten in einem vernünftigem Verhältnis bleiben, spricht doch nichts dagegen ein Auto länger zu fahren (zumindest länger als ein durchschnittlicher Autokredit läuft).

Fragt sich nur wozu man sein Auto benötigt, um komfortabel und bequem von A nach B zu kommen oder um als augenscheinlich solventer Bürger in der Öffentlichkeit aufzutreten.
 
Was ich nicht verstehe: Du sagst, jemand soll 400 Euro auf Seite legen, um für ein Auto zu sparen. gehen wir mal davon aus, dieses Geld ist auch da. Wieso sollte er sich nicht direkt das Auto kaufen und von den 400 Euro abzahlen? Nicht leisten können stimmt ja nicht, die 400 Euro hat er ja.

Ansonsten ist Autokauf wollte von so vielen einzelnen persönlichen Gegebenheiten abhängig, dass man wohl kaum pauschal Tipps geben kann zu Art, Alter oder Typ des Autos.
 
Was ich nicht verstehe: Du sagst, jemand soll 400 Euro auf Seite legen, um für ein Auto zu sparen. gehen wir mal davon aus, dieses Geld ist auch da. Wieso sollte er sich nicht direkt das Auto kaufen und von den 400 Euro abzahlen? Nicht leisten können stimmt ja nicht, die 400 Euro hat er ja.

Wenn man sich ein Auto für 20.000 Euro kaufen will, aber keine 20.000 Euro hat, würde ich schon sagen das man es sich nicht leisten kann. :ugly:

Wenn man sich das Geld nun leihen muß, fallen Zins und Zinseszins dafür an die ebenfalls von dem jenigen bezahlt werden müssen, der sich schon das Auto nicht leisten konnte (also noch höhere Kosten).
Dabei könnte man doch einfach ein Auto in einer anderen Preisklasse kaufen.

Anders stellt es sich z.B. bei einer Immobilienfinanzierung dar, hier macht ein Darlehen schon sinn - da selbst ein günstiges Haus noch so teuer ist, dass ein Durchschnittsverdiener sein halbes Arbeitsleben damit verbring, dieses zu bezahlen.

Ich persönlich finde es macht nur Sinn ein Darlehen aufzunehmen, wenn es anders kaum möglich ist den angestrebten Kauf zu tätigen.
 
Ich persönlich finde die Faustregel ja nicht verkehrt , die besagt das ein Auto nicht mehr kosten sollte als man in 3 Monaten netto verdient. Das ist bei den meisten Menschen dann natürlich nur ein gebrauchter Kleinwagen, aber für die meisten Menschen ist das eben genau das was sie sich vernünftigerweise nur leisten sollten.

Bei 3500 Euro netto x 3 = 10.500 Euro reicht es dann eben schon für einen gebrauchten A3 der den heftigsten Wertverlust schon hinter sich hat - und schon wieder hat man eine vernünftige und dem Gehalt angemessene Entscheidung.

Und 3 Monatsgehälter sollte auch jeder ansparen können und dann keinen Kredit benötigen.
 
Ich persönlich finde die Faustregel ja nicht verkehrt , die besagt das ein Auto nicht mehr kosten sollte als man in 3 Monaten netto verdient. Das ist bei den meisten Menschen dann natürlich nur ein gebrauchter Kleinwagen, aber für die meisten Menschen ist das eben genau das was sie sich vernünftigerweise nur leisten sollten.
Demnach wäre ja schon ein junger Kleinwagen ohne großen Schnickschnack nur was für Top-Verdiener. :think:
 
Der kostet günstig gekauft 8- 10 K?

Ist man mit 2,6 bis 3,3 K netto ein Top-Verdiener?
Für 8-9k gibts ca. nen Polo oder Yaris mit 30tkm/2 Jahren und mit 2,6-3 netto liegst du dann schon deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Das kommt mir dann als Faustregel merkwürdig vor.
Zum Glück halten sich die meisten Menschen ja nicht an die Regeln der Vernunft, sobst gäbe es echt wenig Gebrauchtwagen ;):D
Ja :LOL:
 
Wenn man sich ein Auto für 20.000 Euro kaufen will, aber keine 20.000 Euro hat, würde ich schon sagen das man es sich nicht leisten kann.
Ich würde sagen, man kann "sich etwas leisten", wenn man Anschaffung und Unterhalt finanzieren kann. Und dabei ist es doch egal, ob ich jetzt 50 Monate 400 Euro spare, um mir ein 20.000 Euro Auto zu kaufen oder ob ich es heute kaufe und 50 Monate 400 Euro abzahle. Es kostet 400 Euro pro Monat. Entweder habe ich die oder nicht.

Anders stellt es sich z.B. bei einer Immobilienfinanzierung dar, hier macht ein Darlehen schon sinn - da selbst ein günstiges Haus noch so teuer ist, dass ein Durchschnittsverdiener sein halbes Arbeitsleben damit verbring, dieses zu bezahlen.
Das macht für mich keinen Unterschied. Du müsstest da konseqenterweise dieselbe Argumentation bringen.

Ist man mit 2,6 bis 3,3 K netto ein Top-Verdiener?
Fast zumindest. Bei Steuerklasse 1 bedeutet das 6.000 Bruttoeinkommen im Monat, da wirst Du zwar viele finden, aber ich würde das schon als hohes Einkommen bezeichnen. Und die fahren dann bestimmt nicht Citroen C1, Hyundai i10, Kia Picanto etc...
 
Ich würde sagen, man kann "sich etwas leisten", wenn man Anschaffung und Unterhalt finanzieren kann. Und dabei ist es doch egal, ob ich jetzt 50 Monate 400 Euro spare, um mir ein 20.000 Euro Auto zu kaufen oder ob ich es heute kaufe und 50 Monate 400 Euro abzahle. Es kostet 400 Euro pro Monat. Entweder habe ich die oder nicht.

Wenn ich 400 Euro im Monat spare, habe ich nach 4 Jahre 19.200 Euro. Mache ich das über eine Finanzierung mit sagen wir mal 5% Zinsen, muß ich schon 442 Euro bezahlen um in den 4 Jahren die Zinsen mit abzuzahlen, denn das sind schnell mal gut 2.000 Euro extra.

Deshalb würde ich immer von der Finanzierung abraten, ebenso von Autos die man sich nicht leisten kann.

Bei der Immobilie habe ich ja andere Voraussetzungen, ich muß ja zwangsläufig einen Betrag monatlich zahlen (Miete+Sparen oder Finanzierung+Zinsen), diese Zahlung kann ich ja weder beim sparen noch beim finanzieren umgehen, wenn ich das Haus nicht am Stück bezahlen kann.
Der Unterschied sind dann nur die Wohnverhältnisse, kleine Mietwohnung vs. "eigenes" Haus.

Oder man lässt es komplett und wohnt lebenslang zur Miete, was natürlich auch eine Option ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Fast zumindest. Bei Steuerklasse 1 bedeutet das 6.000 Bruttoeinkommen im Monat, da wirst Du zwar viele finden, aber ich würde das schon als hohes Einkommen bezeichnen. Und die fahren dann bestimmt nicht Citroen C1, Hyundai i10, Kia Picanto etc...

Nagut ich glaub ich bin da anders, mir ist meine finanzielle Unabhängigkeit aber auch erheblich wichtiger als ein Auto. Ich würde Toyota Aygo fahren oder nur carsharing nutzen, egal ob da nun 1,5 oder 3,5 K netto auf der Uhr stehen.

Wenn ein Tesla Model 3 oder gar ein Model S sich mal für unter 10 K Euro gebraucht blicken lässt könnte ich aber schwach werden :p
 
Wenn ich 400 Euro im Monat spare, habe ich nach 4 Jahre 19.200 Euro. Mache ich das über eine Finanzierung mit sagen wir mal 5% Zinsen, muß ich schon 442 Euro bezahlen um in den 4 Jahren die Zinsen mit abzuzahlen, denn das sind schnell mal gut 2.000 Euro extra.
Bei meinen letzten Autos stand 0,0% und 0,9% am Preisschild. Und dem verkäufer war bei Barzahlung (die ich hätte machen können) kein weiterer Nachlass abzuringen.

Bei der Immobilie habe ich ja andere Voraussetzungen, ich muß ja zwangsläufig einen Betrag monatlich zahlen (Miete+Sparen oder Finanzierung+Zinsen)
Und beim Auto nicht? Wenn ich jetzt 18 bin und 0 Geld habe, dann muss ich entweder Bus+Bahn+Sparen oder Finanzierung zahlen. Oder wie komme ich durch die Weltgeschichte, wenn ich kein Auto habe?

Der Unterschied sind dann nur die Wohnverhältnisse, kleine Mietwohnung vs. "eigenes" Haus.
Bei der Gesamtkostenbetrachtung bei Immobilien kann ich für das Geld, was ein Haus an Finanzierung und Instandhaltung über die Jahre kostet, dasselbe Haus meist auch mieten. Ich finde im Moment kaum noch Objekte, wo ein Kauf auf lange Sicht günstiger wäre als Miete.

Oder man lässt es komplett und wohnt lebenslang zur Miete, was natürlich auch eine Option ist.
Und sicher nicht die Schlechteste.
 
Bei meinen letzten Autos stand 0,0% und 0,9% am Preisschild. Und dem verkäufer war bei Barzahlung (die ich hätte machen können) kein weiterer Nachlass abzuringen.
Diese 0% Finanzierungen sind ja genau zu folgendem Zweck existent: Die Leute sollen finanzieren, so viel wie möglich und das mit aller Gewalt. Unser Finanzsystem basiert auf Krediten und davon muß es immer mehr geben, je höher die Geldmenge im System wächst umso wichtiger ist es immer neue Kredite zu erzeugen. Die Schulden der einen sind die Guthaben der anderen und umgekehrt. Schau Dir die Entwicklung der Geldmenge über die letzten 30 Jahren an, dann verstehst Du warum es immer mehr Kredite geben muß. Das Problem an der Sache ist ja, das dieses Wachstum nicht ewig so weiter gehen kann.

Die 0% Kredite sind auch ja nicht kostenlos, die Kosten werden nur eben versteckt und in die Waren mit einkalkuliert, in dem Fall zahlt dann halt jeder für Kredite, egal ob er Bar zahlt oder nicht. Wäre für mich ein Grund dort nichts zu kaufen. Setze ich auch (im Rahmen meiner Möglichkeiten) relativ konsequent um, z.B. kaufe ich nicht mehr bei Mediamarkt, obwohl ich da eigentlich immer gern gekauft habe. Seit man da aber alles mit 0% finanzieren kann, vermeide ich dieses Konzept.

Und beim Auto nicht? Wenn ich jetzt 18 bin und 0 Geld habe, dann muss ich entweder Bus+Bahn+Sparen oder Finanzierung zahlen. Oder wie komme ich durch die Weltgeschichte, wenn ich kein Auto habe?
Nein, ein Auto kann man sich im Rahmen seiner finanziellen Möglichkeiten kaufen. Fast jeder fängt doch mit einer alten 1000€ Möhre an, fährt da ein paar Beulen rein und zerschrammt sich die ersten Felgen an Bordsteinen.
Bei der Gesamtkostenbetrachtung bei Immobilien kann ich für das Geld, was ein Haus an Finanzierung und Instandhaltung über die Jahre kostet, dasselbe Haus meist auch mieten. Ich finde im Moment kaum noch Objekte, wo ein Kauf auf lange Sicht günstiger wäre als Miete.
Das mag ja richtig sein, doch mit etwas Weitsicht hätte ich doch allerspätestens zum Rentenalter gern eine bezahlte Immobilie für die ich "nur" noch Unterhalt/Instandhaltung aufbringen muß. Denn wer weiß schon, was die Inflation über die nächsten 30 Jahre anrichtet und wie sich die Löhne/Renten/Lebenshaltungskosten entwickeln?
 
Nein, ein Auto kann man sich im Rahmen seiner finanziellen Möglichkeiten kaufen. Fast jeder fängt doch mit einer alten 1000€ Möhre an, fährt da ein paar Beulen rein und zerschrammt sich die ersten Felgen an Bordsteinen.
Und auch dieses Auto verursacht Kosten, vor allem dann, wenn es vier Jahre halten soll, bis ich Geld zusammengespart habe. Das kenne ich noch von meinem Ascona C damals. Hätte ich das Geld, was ich für die ständigen Reparaturen benötigt habe, direkt in die Rate für ein vernünftiges Auto investiert....