Ausbildungswechsel?

er ist aber unzufrieden =/

Man man, da übelese ich zu später Stunde ein Wort, und das ganze Posting bekommt einen ganz anderen Sinn :ugly::roll::roll:

Was ich schon sagte gilt aber immernoch :D
Beende die Ausbildung nur, wenn du gute Gründe dafür hast, die dich und nicht andere betreffen! Und solange du noch einigermaßen klar kommst und Spaß daran hast mach weiter. Beende sie nur, wenn du wirklich was Neues sicher hast oder schon mit einem miesen Gefühl zur Arbeit hin und weg gehst.
Sonst stehst du nachher komplett ohne da!

Sorry für mein "Wortsprung" :mrgreen:
 
Ich bin ja erstmal ein halbes Jahr dabei, bei der Ausbildung und Du bist doch schon mit der Ausbildung fertig, oder? Ist es nach der Ausbildung schwer eine Stelle zu bekommen wenn man eine 4 auf dem Zeugnis hat? Ich versuche nur gute Noten zu schreiben und denke das ich zu Grunde gehen werde, wenn ich mal eine "Schlechte" schreibe.

Ich bin fertig ja, in der ganzen Ausbildung gab es eigentlich nix wo man ne 4 bekommen hätte wenn man auch nur auf 80 % Leistung arbeitete - wenn Du wirklich Perfektionist bist halte ich das beinah für ausgeschlossen das Du auf dem Abschlusszeugniss ne 4 hast

und wichtiger als die Zeugnisse sind in dem Bereich eh wie du praktisch arbeitest und das Du irgendwo in der Nähe Deines zukünftigen Arbeitsplatzes nen rundum positiven Eindruck hinterlassen hast, die allermeisten Stellen werden an Leute vergeben die schonmal im Dunstkreis der Stelle gearbeitet haben und nen guten Eindruck bei den richtigen Leuten hinterlassen haben ;)

wichtig sind daher Praktikas in verschiedenen Bereichen und mindestens die letzten beiden an Stellen legen wo du später tatsächlich arbeiten wollen würdest
 
Danke

Ich möchte mich nochmal bei allen für die nette Unterstützung bedanken. Ich habe mir das gestern Nacht nochmal richtig dolle überlegt und bin dann doch zu den Entschluss gekommen, dass ich erstmal mit dem HEP weitermachen werde. Der Beruf gefällt mir ja und die Ausbildung gefällt mir nicht, weil ich einfach an einen Perfektionismus leide, denke ich jetzt einfach mal.


MfG
 
ich kann dich sehr gut verstehen... mir ging es vor 4 Jahren genauso...

ich hatte ein Studium im Ausland angefangen, habe super Noten geschrieben, hatte aber innerhalb von 6 Monaten das Gefühl absolut nichts sinnvolles zu lernen... so verlor ich recht schnell das Interesse am Studium

über Weihnachten war ich zuhause, habe meinen Eltern von den Zweifeln allerdings nichts erzählt... mein Freund hat mich darin bestärkt, dass ich mehr erreichen kann, wenn ich mit meinem Studium glücklich bin...

ich habe dann mein Studium hingeschmissen und meinen Eltern gesagt, dass ich mich für eine Ausbildung in einem ganz anderen Bereich bewerben werde...

sie haben natürlich daran gezweifelt, da ich keinerlei Kenntnisse in diesem Bereich hatte, aber ich habe einen super Ausbildungsplatz (inklusive Studium) bekommen... (ich habe mich auf Ausbildungsstellen in ganz NRW beworben)

Nun bin ich sogut wie mit meinem Diplom fertig, habe einen festen Job in der Tasche und bin glücklich damit.

... ich weiß, dass ich damals überstürzt reagiert habe und mich außer meinem Freund niemand verstanden hat, aber ich bin 100% sicher, dass es das Richtige für mich war. Ich muss dazu sagen, dass ich mit einem ziemlich guten Abitur und Auslandserfahrung vielleicht mehr Chancen hatte als manch anderer... aber das muss wohl jeder selbst für sich abschätzen.


Ich hoffe das war jetzt nicht zu verwirrend... ich wollte dir damit nur sagen, dass eigentlich nur du allein entscheiden kannst, was richtig für dich ist. Ich hatte auch Angst meine Eltern zu enttäuschen, aber ich wusste auch, dass sie mich unterstützen würden egal wie ich mich entscheide. Ich hoffe du entscheidest nach deinem eigenen Gefühl und nicht ausschließlich wegen der Erwartungen deiner Eltern.

Gruß, sunnymay
 
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