Okay. Aber was stimmt denn jetzt?
Version A: Du warst mitten in der Schießerei.
Version B: Es war schon alles vorbei.
Lese mal hier was ich vor 3 tagen hier geschrieben habe

Version B
Follow along with the video below to see how to install our site as a web app on your home screen.
Anmerkung: This feature may not be available in some browsers.
Okay. Aber was stimmt denn jetzt?
Version A: Du warst mitten in der Schießerei.
Version B: Es war schon alles vorbei.

das ich teilweise selber miten in der schiesere rei war und so weiter
Ich las auch, was du hier geschrieben hast... aber das war scheinbar auf die Frage davor bezogen... War mir nicht sofort deutlich für mich.
Wobei das Wort "Schuld" hier natürlich sehr hart klingt. Du kannst ja nicht sagen, dass jetzt die Gesellschaft vollständig für einen Amoklauf verantwortlich ist, der durch einen offensichtlich psychisch gestörten Menschen durchgeführt wurde.
Winnenden (dpa) - Nach dem Amoklauf von Winnenden ist gegen den Vater des 17-jährigen Täters ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet worden. Dies teilte eine Polizeisprecherin in Waiblingen auf Anfrage der dpa mit. Der Vater hatte 4600 Schuss Munition zu Hause gelagert und die großkalibrige Tatwaffe vorschriftswidrig im Schlafzimmer aufbewahrt - und nicht im Tresor wie seine anderen 14 Waffen.
Stuttgart (dts) - Die Staatsanwaltschaft Stuttgart will gegen den Vater des Amokläufers von Winnenden ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Tötung einleiten. Das bestätigte soeben ein Polizeisprecher in Waiblingen. Demnach wird dem Vater geworfen, dass er eine ungesicherte Waffe in seinem Schlafzimmer aufbewahrte, obwohl sein Sohn offenbar psychisch krank war. Auch soll er seinem Sohn bereits im Alter von zehn Jahren das Schießen beigebracht haben, was ebenfalls ein Verstoß gegen das Waffenschutzgesetz ist. Der 17-Jährige hatte am Mittwoch in der Umgebung von Stuttgart 16 Menschen getötet und anschließend sich selbst. Unter den Opfern waren Schüler, Lehrer und Passanten. Weshalb er die Tat verübte ist derzeit noch unklar.
Waiblingen (dts) - Der Amokläufer von Winnenden hat offenbar bei seiner Musterung im Dezember letzten Jahres Angaben über seine psychische Störung gemacht. Demnach habe er im letzten Jahr unter Depressionen gelitten. Als behandelnden Arzt gab er im "Musterungsvorbereitungsbogen" einen Arzt des Klinikums am Weissenhof in Weinsberg an. Die Polizei und Staatsanwaltschaft haben "konkrete Anhaltspunkte", dass die Eltern Kenntnis von den gesundheitlichen Problemen ihres Sohnes hatten, so ein Sprecher. Auf diesen Umstand begründe sich der konkrete Anfangsverdacht der fahrlässigen Tötung gegen den Vater des Amokläufers. Bereits zuvor hatte ein Polizeisprecher bestätigt, dass die Staatsanwaltschaft Stuttgart ein Ermittlungsverfahren gegen den Vater eingeleitet hatte.
Folgende News wurde am 16.03.2009 um 16:57:28 Uhr veröffentlicht:
Amokläufer machte Angaben über psychische Störung bei Musterung
DPA-News
Ich glaube kaum, dass es den Vater, "nur" weil er fahrlässig gehandelt hat (was ich damit nicht entschuldigen will), nicht auch trifft, dass sein eigener Sohn tot ist und für den Tod von 15 weiteren Menschen verantwortlich ist. Dass auch er seinen Teil dazu beigetragen hat (wie sicherlich auch die Mutter, wenn auch nicht auf juristisch verfolgbarer Ebene), macht die Sache emotional bestimmt nicht leichter für ihn.Wie es wohl der Mutter geht. Ich denke das ist für sie ein grosser Schock. Wer rechnet schon damit? Ich denke einfach auch das sie zwar vll. wusste wie es psychisch ungefähr ihn geht aber ansonsten hat doch keiner mit so was gerechnet.
Ist doch klar, so ein Amoklauf ist sehr medienwirksam, darsu lässt sich gut politisches Kapital schlagen. Die anderen von Dir angesprochen Dinge sind dazu weniger geeignet.Ein solcher Amoklauf ist eine schreckliche Sache, aber die moralische Entrüstung in der Öffentlichkeit darüber ist mir doch zu viel. 16 Leben sind verfrüht beendet worden, auf jeden Fall traurig, aber darum wird jetzt ein Aufstand gemacht wie sonst um kaum etwas. Es passieren so viele andere schreckliche Dinge auf der Welt, auch in Deutschland - Kinder werden vernachlässigt, Kinder werden missbraucht, Menschen werden vergewaltigt, landen auf der Straße. Wen kümmert's? Die Öffentlichkeit selten.
Killerspiele sind einfach nicht Schuld. Ich kenne genug Leute die diese spielen und sonst ein ganz normales Leben führen. Ich denke er hatte wenig Selbstwert und Mindertwertigkeitskomplexe.
Doch, tun sie, (in gleichem Maße wie die örtlichen Bestattungsunternehmer ingsgeheim nicht allzutraurig sein werden) denn schließlich sind Medien nichts anderes als gewinnorientierte Wirtschaftsunternehmen, und solche Vorfälle bringen Quoten und damit (Werbe-)Einnahmen.Naja, ich glaube aber nicht unbedingt, dass die Medien so etwas "gerne" berichten..