Aktien4Lose Interessant?

@ DaxDony

Ich denke du hast mich nicht verstanden.^^
In einen Fonds investieren ist ja gut und schön nur will ich in 10, 100 oder mehr verschiedene Aktien investieren?
Aktien und Fonds sind ein riesiger Unterschied.
Bei den Pötten von denen ich geschrieben habe geht es darum, dass eine Aktie x ausgewählt wird, dann wird gewartet bis xxx Lose zusammen sind (durch kleine Anleger) und in diese eine Aktie investiert.
Das wäre das selbe wie wenn du einen Goldkauf mit einem Edelmetalle Fonds vergleichst ist auch ein riesiger Unterschied.
Klar Fonds sind ideal zum langfristigen sparen jedoch nicht für kleine Spekulationen, vor allem hast du bei deinen Fonds auch deine Agio von meistens 5% was bei den meisten Fonds eine durchschnittliche Jahresperformance ausmacht.
Also um nochmal klar zustellen ich möchte kleinen Anlegern oder einfach nur "Zockern" die Möglichkeit bieten ein wenig an der Börse zu spekulieren ohne sich in große Kosten zu stürzen.
Ich will hier auf keinen Fall irgendwelche selbst gebastelten Fonds oder sonstiges anbieten, denn ich gebe zu für die Position eines Fondsmanager fehlt mir noch einiges an Wissen.
Wobei ich denke, dass wir hier einen professionellen Broker oder Fondsmanager unter uns haben!:ugly:

@ all

Da aber hier doch mehr Bedenken, Zweifel und Unklarheiten über die rechtliche Lage entstanden sind als ernsthafte Interessenten werde ich diesen Gedanken wieder verwerfen.
Und weiterhin nur mein Geld investieren.
 
Bei den Pötten von denen ich geschrieben habe geht es darum, dass eine Aktie x ausgewählt wird, dann wird gewartet bis xxx Lose zusammen sind (durch kleine Anleger) und in diese eine Aktie investiert.

Ohne mal auf den Rest einzugehen - muss in 5 Minuten raus zur Bahn - wer bestimmt dann, wann Kursgewinne mitgenommen werden und wo beispielsweise Stopps gesetzt werden? Du? :biggrin:
 
Ohne mal auf den Rest einzugehen - muss in 5 Minuten raus zur Bahn - wer bestimmt dann, wann Kursgewinne mitgenommen werden und wo beispielsweise Stopps gesetzt werden? Du? :biggrin:

Der Anleger selbst natürlich.

Sobald ein gewisser Kurswert erreicht ist wird verkauft (sofern es einen Käufer gibt) denn bei Aktien ist es nicht so wie bei Fonds, dass immer zum aktuellen Kurswert zurückgekauft werden muss.

Aber wie bereits gesagt das Ganze hat sich für mich erledigt.
 
Der Anleger selbst natürlich.

Sobald ein gewisser Kurswert erreicht ist wird verkauft (sofern es einen Käufer gibt) denn bei Aktien ist es nicht so wie bei Fonds, dass immer zum aktuellen Kurswert zurückgekauft werden muss.

Aber wie bereits gesagt das Ganze hat sich für mich erledigt.

und wenn uneinig keit herrschaft ist es dohc schwer wer dann entscheiden sollte.

Besser wäre eine Seite bei der man auch die aktien direkt verkaufen kann aufgrund von wechselkursschwankungen.

Auch die mindest Menge 1,5-2 mrd ist sehr hoch...
 
Wie wäre denn die Idee, die Aktien nicht real zu kaufen, sondern praktisch virtuell mit Klammlosen zu handeln?

Beispiel:

Die Beiersdorf-Aktie kostet derzeit 43,65 Euro.

Also könnte man eine virtuelle Beiersdorf-Aktie für 43,65 Millionen Lose anbieten.

Steigt die Aktie auf z.B. 50 Euro, kann man sie für 50 Millionen Lose verkaufen etc.

Wenn man auf der einen Seite keinerlei Dividenden zahlt, könnte man auf Orderkosten für den Ankauf/Verkauf verzichten.

Ich fänd die Sache sowohl als Betreiber, als auch als "virtueller Aktionär" spannend.
 
Also, sollte man in Dax-Werte investieren, wäre das eine relativ sichere Sache. Klar gehen die Aktien auch mal ordentlich runter, aber mit etwas Geduld, dann ja auch meist wieder auf frühere Werte und höher (Extremsituationen wie Börsencrashs teilweise augenommen). Dann gibt es immer Aktien, die auch mal 100% und mehr steigen, Infineon hat sich im letzten Jahr sogar mehr als verzehnfacht (als Extrembeispiel). Investitionen in solide Werte wären fast so sicher wie der Losetresor, nur gibt es da die Möglichkeit auf ordentliche Gewinne.

Zum Argument der Loseinflation: Meiner Meinung nach bewegen wir uns seit vielen Monaten in einer relativen Stabilität, was den Losepreis betrifft.

Natürlich ist das Vertrauen in den Betreiber von entscheidender Bedeutung. Das müßte dann jemand übernehmen, bei dem man sich ziemlich sicher sein kann, dass er nicht irgendwann mit den Losen abhaut. Cybo wäre z.B. so eine Vertrauensperson.

Vorteile für die Aktionäre:
- vom Aktienmarkt mit kleineren Beträgen profitieren
- Kennenlernen/weiterer Kenntniserwerb des Dax durch das Beobachten der Kurse, lesen von Unternehmensmeldungen etc.
- relativ sichere Werte (deshalb Daxwerte, kein Goldminenunternehmen aus Tansania etc.) als Alternative zum Losetresor, Chancen auf große Wertsteigerungen.

Vorteile für den Betreiber:
- Er kann natürlich mit dem eingesammelten Kapital arbeiten. Erwirtschaftet er mehr, als an der Börse gewonnen wird, ist das sein Verdienst. Erwirtschaftet er weniger, muß er sicherstellen, dass er trotzdem jederzeit liquide ist (Nachkaufen von Losen etc.)
 
Nunja ...
Vorteile für die Aktionäre:
- vom Aktienmarkt mit kleineren Beträgen profitieren

Das geht auch einfacher mit ETFs oder Indexfonds. Da kann man auch mal mit 50 oder 100€ einsteigen. Daher ist das kein Alleinstellungsmerkmal.

- Kennenlernen/weiterer Kenntniserwerb des Dax durch das Beobachten der Kurse, lesen von Unternehmensmeldungen etc.

Auch das ist nicht abhängig von "Aktien4Lose". Das WSJ oder FTD kannste dir auch so abonnieren. Ganz zu schweigen von onvista.de oder ähnlichen Seiten :).

- relativ sichere Werte (deshalb Daxwerte, kein Goldminenunternehmen aus Tansania etc.) als Alternative zum Losetresor, Chancen auf große Wertsteigerungen.

BlueChips bieten erfahrungsgemäß eher nicht das große Wertsteigerungspotenzial, da es zumeist doch sehr defensive Titel sind.
Warum Infineon so explodiert ist? Ganz einfach: Der Schuppen stand kurz vor der Pleite und sollte im wahrsten Sinne des Wortes verramscht werden. Daher der neidrige Kurs. Das sollte einem im Hinblick auf "Sicherheit" doch zu denken geben.

Ich bin nach wie vor sehr sehr skeptisch.
Ehrlich gesagt ist es aber letztendlich egal, ob man seine Lose hier oder in einem der zig Slots und Games zu Grabe trägt :)
 
Das geht auch einfacher mit ETFs oder Indexfonds. Da kann man auch mal mit 50 oder 100€ einsteigen. Daher ist das kein Alleinstellungsmerkmal.

Fonds starten mit 50 Euro monatlich in der Regel mMn. Man könnte monatlich, aber genauso gut, einmalig Lose investieren. Zum Beispiel auch schon für Lose im Wert von 10 Euro virtuelle Aktien kaufen. Für 10 Euro kauft sich kein Mensch Aktien. Man investiert also in 1 Firma und kann bei Bedarf das Risiko streuen, indem man in 2 oder mehr Firmen investiert. Also entweder alles in ein Unternehmen oder man baut sich seinen eigenen "Fonds" auf. Wenn man in richtige Fonds investiert, kann man sich die Aktien dagegen nunmal nicht aussuchen. In meinen Augen also ein Alleinstellungsmerkmal.



Auch das ist nicht abhängig von "Aktien4Lose". Das WSJ oder FTD kannste dir auch so abonnieren. Ganz zu schweigen von onvista.de oder ähnlichen Seiten :).

Wenn man selbst investiert hat, steigt die Motivation bei den meisten Menschen sicher an, sich zu informieren, als wenn man das Geschehen nur "von der Seitenlinie aus betrachtet".




BlueChips bieten erfahrungsgemäß eher nicht das große Wertsteigerungspotenzial, da es zumeist doch sehr defensive Titel sind.
Warum Infineon so explodiert ist? Ganz einfach: Der Schuppen stand kurz vor der Pleite und sollte im wahrsten Sinne des Wortes verramscht werden. Daher der neidrige Kurs. Das sollte einem im Hinblick auf "Sicherheit" doch zu denken geben.

Zu allen Zeiten gab es BlueChips mit großem Wertsteigerungspotential. Wenn man sich die Werte von Bayer, Allianz, Lufthansa oder Siemens anschaut: Die Werte stehen alle mindestens 50% über dem 52 Wochen-Tief, d.h. sie haben innerhalb des letzten Jahres vom Tiefpunkt aus betrachtet mindestens 50% an Wert zugelegt. Eine Deutsche Bank hat sich im letzten Jahr sogar mehr als verdreifacht. Klar, es gab die Bankenkrise, Verfielfachungen in einem Jahr sind die Ausnahme, aber sie kommen auch im Dax immer wieder vor.





Ich bin nach wie vor sehr sehr skeptisch.
Ehrlich gesagt ist es aber letztendlich egal, ob man seine Lose hier oder in einem der zig Slots und Games zu Grabe trägt :)

Skepsis ist gut. Aber um ein zu Grabe tragen der Lose geht es mir ja gerade nicht, sondern um respektable Renditen zu akzeptablen Risiken. Vielleicht greift ein anerkannter Klammuser die Idee auf, vielleicht nicht.
 
Balitsch, warum sollte ich langfristig Lose halten, und einen Verlust durch die Inflation riskieren? DAX-Werte in Losen nachbilden ist totaler Schwachsinn, weil es sich weder für Betreiber (ich gehe davon aus, dass der DAX stabil ansteigt), noch für User (steigt der Dax um 5%, bin ich davon überzeugt, dass der Losepreis um 10% fällt) lohnen wird.

Wenn man selbst investiert hat, steigt die Motivation bei den meisten Menschen sicher an, sich zu informieren, als wenn man das Geschehen nur "von der Seitenlinie aus betrachtet".

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