Abzockversuch von Kabel Deutschland?

ID: 25942
L
20 November 2007
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Hallo,

habe letztes Jahr meinen Kabelanschluss von Kabel Deutschland aufgrund eines Umzuges kündigen wollen.
Kabel Deutschland reagierte darauf mit einem Schreiben, das ich den Vertrag auch im Umzugsfalle für die vollen 2 Jahre zahlen muss.
Hatte dort angerufen und man wolle sich nochmal melden.
Jetzt, nach 6 Monaten in der neuen Wohnung bekam ich einen Brief von einer Inkassogesellschaft, die offene Beträge bei Kabel Deutschland von mir einfordern will.
Ich habe in dieser Zeit keinen einzigen Brief von Kabel Deutschland erhalten und nutze in der neuen Wohnung den Kabelanschluss nicht. Ich weiß noch nichtmal, ob die Buchse überhaupt funktionsfähig ist, das sie ohne diesem Pastikschutz drumrum in der Wand steckt und ich mich bisher nicht gewagt habe, da nen Stecker anzustecken. Stattdessen nutzen wir eine SAT-Anlage seit dem Umzug.

Kennt jemand auch dieses Problem?
Wie soll ich jetzt Vorgehen? (Außer, das ich natürlich einen Widerspruch einlegen werde bei der Inkassogesellschaft. Zumal die den fälligen Betrag in höhe von ca 400€ in spätestens 1 Woche haben wollen (ist diese kurze Zahlungsfrist überhaupt rechtens?) )
Soll ich nen Anwalt einschalten? Wenn ja, was für einen und lohnt es finanziell besser? (Also is es besser es mit nem Anwalt zu versuchen, als Kabel Deutschland den bisherigen Betrag und evtl sogar den Rest bist zu derem eingetragenen Ende des Vertrages zu zahlen (würde ingesamt dann wohl auf ca 700 oder mehr € gehen, da laut deren Angaben der Vetrag (von dem ich seit dem Umzug keinerlei Nutzen habe) noch bis mitte 2009 läuft) )

(Viel text und vllt bissel schlecht zu lesen, aber naja ... )

Danke für eure hilfen

MfG hammond
 
Ein Umzug ist kein Kündigungsgrund, insbesondere dann nicht, wenn du den Anbieter auch an deinem neuen Standort nutzen kannst. Du hast ja schließlich einen Vertrag bei denen. Wieso ist das Bestehen auf den Vertrag ein Abzockversuch? Schließlich hast du den doch unterschrieben (mehr oder weniger, also abgeschlossen)
Klar können sie die offenen Beträge einfordern, warum nicht?
Auch wenn du den Vertrag nicht nutzt, hast du ihn doch.

Wenn du dir jetzt einen Mietwagen holst und 4 Wochen auf dem Hof stehen lässt, musst du den trotzdem bezahlen...
 
Hast mal in denn AGB's nachgeguckt ob du ein Sonderkündigungsrecht hast bei Wohnungswechsel?
So war das damals bei meinem Kabelnetzanbieter aber ich weis nicht mehr wie der hies.

Nachtrag: @ Totte der Vergleich hinkt aber gewaltig es ist schon ein unterschied ob du etwas nicht nutzen möchtest oder kannst!
 
Zuletzt bearbeitet:
Also,

ich habe den Vertrag damals unterschrieben, das ist richtig.
Jedoch wusste ich beim Umzug nicht, ob es überhaupt möglich ist, in der neuen Wohnung Fernsehen über Kabel zu empfangen.
Daher hatte ich wegen dem Umzug kündigen wollen.
Nachdem wir eingezogen waren, fanden wir die Kabelbuchse.
Jedoch wie geschrieben, in einem Zustand, in dem sich kein normaler Mensch an die Sache traut. Ich weiß ja nicht wie das mit der Buchse ist, aber nen schlag möchte ich nicht bekommen, beim Versuch da nen Kabel irgendwie anzubringen o_O

und wie superubbi richtig bemerkte:
es ist ein Unterschied ob es etwas nicht nutzen möchte oder es nicht kann.
und in diesem Falle KANN ich es NICHT nutzen, da mir meine Gesundheit wichtiger ist, als rauszufinden, ob die Buchse funktioniert. (Bzw fällt mir da ein: müsste da nicht normalerweiße ein techniker eh die Buchse freischalten (in der alten Wohnung war das so) ? Wenn ja, hätten die mir ja anbieten müssen, für die Nutzung des Kabelanschlusses in der neuen Wohnung nen Techniker kommen zu lassen *denk* )
 
Also echt, die Begründung wird wohl kaum Bestand haben... :mrgreen:
Wie wäre es, wenn du mal fragst? Wenn du denen sagst: ich hab da eine Dose, trau mich aber nicht? Oder wenn du einfach in den Fersehladen an der Ecke gehst und einen Techniker holst? Oder einfach bei KabelDE anrufst und um Hilfe bittest?
"Ich trau mich nicht" ist kein Kündigungsgrund, da gibt es Möglichkeiten dagegen. Und sie helfen dir sicherlich, aber sie müssen wissen, das du Hilfe brauchst.
Kannst ja einen Anwalt fragen, das würde ich aber schnell machen.
Sonst kündigen sie dich mangels Zahlungsmentalität und du zahlst trotzdem die Beiträge bis zum Vertragsende...
 
"Fernsehladen um die Ecke" ist gut gesagt.
Um da was zu bekommen, muss ich schon bischen weiter fahren.

Was für einen Anwalt brauch ich denn eigendlich?
Ne Idee?
Würde es nämlich auf jeden fall erstmal mit einem durchsprechen wollen. (Bei dem bisher offenen Betrag zahle ich ja 1 Jahr nur um diesen zu Tilgen. An die weiteren Beträge für die weiteren Monate die berechnet werden ohne Nutzung möchte ich da nicht denken).

Ach ja, was ich gerade im Mahnschreiben noch witzig fand:
"Im Falle der sofortigen Erstattung der ausstehenden Beträge bietet Ihnen unser Mandant (also Kabel Deutschland) bereits an dieser Stelle den Abschluss eines neuen Vertrages an."
 
Aber Telefon geht, oder?
Ein Anbieter/Provider stellt dir die technischen Voraussetzungen bereit, was du daraus machst, ist deine Sache. Er bietet dir die Möglichkeit, es zu nutzen, ob du es nutzt, er kann dich ja nicht dazu zwingen.
Ein Anwalt für Vertragsrecht wäre hier sicherlich der Richtige, aber ich glaub, auch jeder andere kann dir das erläutern.
Natürlich laufen die Beiträge weiter, solange der Vertrag besteht. Und je länger das so bleibt, desto höher wird die Schuld...
 
Wir haben damals bei KD angerufen und gesagt das wir umziehen und dort nur Satelit haben und sind problemlos aus dem laufenden Vertrag rausgekommen. Da war absolut kein Stein im Weg!
 
Moin!

@generalhammond:

Ich hatte damals keine Probleme bei meinem Umzug mit Kabel Deutschland! Die nette Frau meinte nur, dass ich noch den angefangenen Monat bezahlen soll, da ich glaube auch erst am 1-2 des Monats angerufen hab! Liegt vermutlich im Ermessen des Bearbeiters... (Ihr war nur wichtig, dass am neuen Wohnort kein Kabel Deutschland verfügbar war)

mfg Xapi
 
Hatte dort angerufen und man wolle sich nochmal melden.

Da hättest du dich wohl nochmal melden sollen...und dass du 6 Monate lang keine Rechnung o.Ä. bekamst, liegt wohl an den Online-Rechnungen. Die verschicken keine Papierrechnungen mehr. Ansonsten sehe ich das wie Totte und glaube nicht, dass du da mit 'nem Anwalt weit kommst....ich würde einfach mal Kabel Deutschland anrufen und einen auf 'nichts-wissender-Verbraucher' machen, da haben die oft ein Herz:mrgreen:
 
@generalhammond

Du wirst schlechte Karten haben, da etwas zu machen.

Ich gehe davon aus, dass KabelDeutschland technisch in der Lage sein wird, Dir den Service auch in der neuen Wohnung anzubieten, daher bist du weiter an den Vertrag gebunden.

Und ob die Kabeldose in Eurer Wohnung funktioniert oder nicht, ist nicht Sache des Anbieters - ich kann auch nicht an meinen Internetprovider schreiben, ich möchte den Vertrag kündigen oder nicht bezahlen, weil mein Modem kaputt ist.

Und wenn Ihr in einer Mietwohnung wohnt ist es übrigens Sache des Vermieters sich darum zu kümmern, sollte es Eigentum sein ist KabelDeutschland in der Regel gern dazu bereit einen Techniker zu schicken.

Eine ausserordentliche Kündigung bei Umzug ist in der Regel nur möglich, wenn KabelDeutschland in Deiner neuen Wohnung nicht in der Lage sein sollte, dir den Service anzubieten.

Ist bei Verträgen, die an eine bestimmte Laufzeit gebunden sind (wie man sie z.B. auch oft bei GMX oder 1 & 1 hat) in der Regel immer so.

Grüsse
nephro
 
...und dass du 6 Monate lang keine Rechnung o.Ä. bekamst, liegt wohl an den Online-Rechnungen. Die verschicken keine Papierrechnungen mehr. ...

wie jetzt?
seit wann verschicken die keine rechnungen mehr per papier?
darüber wurde ich aber definitiv nicht informiert.
zumal Kabel Deutschland keine E-Mail-Adresse von mir erhalten hatte o_O

@nephrotrans:
also hat sich der vermieter darum zu kümmern, das man die buchse gefahrlos nutzen kann?
gut zu wissen. da wird der sich aber freuen, das er nochmehr investieren muss. (bei den sanitäreinrichtungen mussten wir schon per anwalt einfordern, das diese wieder instandgesetzt werden o_O )
 
darüber wurde ich aber definitiv nicht informiert.
zumal Kabel Deutschland keine E-Mail-Adresse von mir erhalten hatte o_O

Hmm, dann natürlich nicht. Also bei mir ist es so....
Unter dem Umstand würde ich nun wirklich mich erstmal mit Kabel Deutschland auseinandersetzen. Ich denke der Vertrag ist auf jeden Fall rechtens, dass du aber keinerlei Mahnung vor der Inkasso bekommen hast, geht nicht (oder: darf es nicht geben) Also frag da mal nach.
 
hallo

auch wenn es dir nicht gefällt, die Verträge lauten so das du 2 Jahre an den Vertrag gebunden bist.

Kündigung nur dann
a) In der neuen Wohnung(Siedlung) wird Kabel nicht angeboten.( Die neue Wohnung liegt so das dort Kabel Deutschland ihren Dienst nicht anbietet/anbieten kann)

b) das du deine neue Wohnung in das Ausland verlegt hast.

Auf den Vertrag besteht Kabel Deutschland, selbst dann wenn zu deiner Wohnung zwar kein Kabel führt aber der Kabelanschluss im Haus montiert ist(z.B. andere Mieter nutzen Kabel, aber zu deiner Wohnung liegen kein Kabel, sie werden für den Fall dich entsprechend verkabeln.

Schaue einfach mal bei Google Stichwort Kabel Deutschland Kündigung

Eine schwache Möglichkeit besteht wenn du aus wirtschaftlichen Gründen kündigen musst, im Fall von Arbeitslosigkeit, du dich erheblich verschulden würdest wenn sie auf Einhaltung des Vertrages bestehen. Einzige Möglichkeit nett, freundlich mit den Leuten reden.

nur so am Rande, wer einen Zweijahresvertrag abschließt, sollte ich das Kleingedruckte genau durchlesen.