Wahlen 4 Jahre die nächste Regierung

Oh ja, man kann von Abgeordneten und anderen Politikern nicht verlangen, daß sie dem Bürger mal mitteilen, was sie so den ganzen Tag machen.
Wie hier schon geschrieben, ist doch die Informationspolitik im digitalen Zeitalter so gut wie noch nie. Da liegen Sitzungspläne, Abgeordnetentermine, Anträge, Anfragen, Beschlüsse, Gesetzsesvorschläge, Reden usw. zum Nachlesen im Netz. Eigentlich ist die Informationsfluß ob ihrer Größe eigentlich ehern schädlich. Aber wie sehe denn für dich die passende Informationspolitik für den Bürger aus? Wenn man sich die Terminpläne der Abgeordneten und den Prozeß vom Beginn bis zur Verabnschiedung eines Gesetzes anschaut, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß dies ohne ein aktives Verhalten seitens des Bürgers funktionieren kann.

Zu Volksentscheiden: Die Politik soll also Probleme erkennen und analysieren, Problemlösungen unter Berücksichtigung des Staat(shaushaltes) ausarbeiten und dann dem Bürger alles zur Abstimmung vorlegen. Ich sehe da einige Probleme

1. Der unmündige Bürger. Man muß sich nicht mit dem Thema beschäftigen, um ein Kreuz zu machen. Was, die sind gegen Kinderpornografie. Ja dann bin ich für INet-Sperren...

2. Reformen schwer umsetzbar. Wenn's um ja/nein-Entscheidungen geht, mag das noch alles funktionieren. Aber wie willst du abstimmen über komplexere Dinge, sagen wir die Gesundheitsreform. Man könnte mehrer Modelle zur Auswahl stellen, dann müßte man sich aber ausgiebig mit dem Thema beschäftigen (s. Punkt 1). Reicht dann eine einfache Mehrheit? Was ist, wenn keine Variante zusagt?

3. Zeitpunkt. Schaut man sich die bisherigen Bürgerentscheide an, richten sich die meisten (wenn nicht gar alle) gegen eine Entscheidung. Sprich es wird schon viel Geld und Zeit investiert, bevor der Bürger überhaupt gestalterisch mitwirken kann. Wobei mitgestalten das falsche Wort ist, wenn man nur dafür oder dagegen sein kann. Und darin sehe ich das größte Manko bei Volksentscheiden und halte sie deshalb nicht für das Allheilmittel der "Demokratie", wie es von vielen dargestellt wird.

Aber bei all der Diskussion sollten man nicht vergessen, daß wir das Rad nicht neu erfinden würden. Wie läuft das denn zum Beispiel in der Schweiz ab?

Und noch eins zu den von dir erwähnten E-Petitionen: In interessantes Werkzeug. Aber das sie die Wichtigkeit wirderspiuegeln halte ich für fraglich. Ein gutes Beispiel ist hier wieder das Thema INet-Sperren. Das ist so ähnlich als ob man in einem Altersheim die Umfrage startet, ob "LOST" oder "Matlock" in der Glotze gezeigt werden soll. ;)
Und eins sollte man auch nicht vergessen. Die Gesellschaft ist (immer noch) digital gespalten.
 
Tja, das Zitat müsste man heutzutage etwas erweitern: Erst kommt das Fressen, dann die Unterhaltung, dann das Maulen, und dann kommt irgendwann mal die Moral - aber nur, wenn noch Zeit ist... :-?
Wollt Dich grad dafür begrünen - geht nicht. Also tu ich mal auf diesem Wege meine Zustimmung kund :D
Wenn man sich dann noch überlegt, dass Brechts propagierte Staatsform uns bis heute Probleme beschert...:ugly:

Inwiefern ist man denn moralisch verpflichtet, am politischen Leben teilzunehmen?
Brechts propagierte Staatsform war NICHT die der DDR, wie man an seinem Kommtar zum 17. Juni 1953 deutlich feststellen konnte.

@ Perlini: Sorry, kriegst morgen Antwort. Ich war grad mit meinem Sohn im Krankenhaus und bin jetzt ziemlich erledigt.
 
So, Perlini, jetzt bin ich wieder aufm Damm, Sohnemann auch. Danke für's Verständnis :D

Natürlich kann man so ziemlich jede Information über jedes Thema - auch über Politik und über Politiker - im Netz finden, wenn man denn sucht. Dazu gehört, daß man weiß, WO man suchen muß, man muß mit einer Suchmaschine umgehen können und man muß ZEIT zum Suchen haben (Zeit, um die gefundenen Informationen zu verarbeiten braucht man auch noch). Ach ja, und nen Internet-Anschluß sollte man wohl auch haben. Es gibt immer noch ne Menge Leute, die keinen haben - unabhängig vom Alter, weil so ein Anschluß nunmal Geld kostet.

Ich bin der Meinung, daß die Informationen zu mühsam zusammengetragen werden müssen. abgeordnetenwatch ist schon ne gute Sache, könnte doch aber alle Informationen auf einen blick liefern. Abstimmungsverhalten wird ja angezeigt - aber nur bei namentlichen Abstimungen, Mitgliedschaft in Ausschüssen usw., aber z. B. die Anwesenheit im Parlament wird nicht angezeigt und auch nicht die Standpunkte zu Themen, bei denen NICHT namentlich abgestimmt wurde. Auch könnten die Abgeordneten dort mal ihre Meinungen zu kommenden Abstimmungen kundtun.

Bislang muß man die Homepage seines Abgeordneten bzw. Kandidaten (auf)suchen, um zu erfahren wie er (oder sie) sich künftige Politik vorstellt. Eine zentrale Anlaufstelle im Netz dafür wäre gut, finde ich. Zusätzlich zu abgeordnetenwatch vllt. kandidatenwatch?

Es gibt übrigens Gesetze, die brauchen 10 Jahre und länger, bis sie durch Bundestag und Bundesrat sind (die Strafbarkeit des BESITZES von Kinderpornographie war so ein Fall) und es gibt Gesetze, die gehen innerhalb von 3 Wochen durch alle Beschlussgremien (z. B. die Erhöhung der Abgeordneten-Diäten).

Zu den von Dir beschriebenen Problemen:

1. Auch die Abgeordneten sind offenbar unmündig. Es herrscht Fraktionszwang, der im Grundgesetz klar ausgeschlossen ist (Abgeordnete sind nicht an Weisungen gebunden und nur ihrem Gewissen verpflichtet). Jeder, der auch nur das Geringste vom Internet versteht, hat gesagt, die Sperren sind Unfug - beschlossen wurden sie trotzdem. Die e-Petition dazu war die größte in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland - genutzt hat sie NIX. Und ich werd den Eindruck nicht los, daß der prozentuale Anteil der Ahnungslosen auf diesem Gebiet im Bundestag erheblich höher ist als der in der Bevölkerung.

2. Multiple-Choice-Abstimungen: Sind sicher möglich, ich mach mir aber Sorgen um die Kosten. Generell kann man wohl sagen: Mehr direkte Demoratie = mehr Kosten. Nun wird in D für vieles Geld zum Fenster rausgeworfen. Ist uns unsere eigene Meinung - und das Recht, sie zu äußern - dieses Geld wert? Man könnte - analog zu Kommunalwahlen - eine Stichwahl machen, wenn keine Möglichkeit im 1. Wahlgang die absolute Mehrheit erhält. Billiger wird's davon aber wieder nicht.

3. Ich halte Volksentscheide auch nicht für ein Allheilmittel. Populisten und Demagogen können Volksentscheide mißbrauchen, um die unmöglichsten Dinge unters Volk zu bringen. Nur ein Stichwort dazu: Todesstrafe für Kinderschänder. Während Berufspolitiker noch darauf achten, wie eine Entscheidung sich auf andere Politikfelder auswirkt (z. B. weil sie sich mit Kollegen aus anderen Fachgebieten austauschen), denken viele Bürger nicht soweit und folgen blind einem, der seine Meinung laut genug herausposaunt und sie griffig formuliert. So in etwa ist H****r an die Macht gekommen.

Eine Kompromiß-Möglichkeit fällt mir ein. Es gibt ja im Bundestag die Möglichkeit, den Kanzler per konstruktivem Mißtrauensvotum auch während der Legislaturperiode abzuwählen - einfach, indem der Bundestag einen anderen Kanzler wählt. Warum kann es das nicht auch für Abgeordnete geben? Die Abgeordneten hätten damit einen Anreiz, die Bürger in ihrem Wahlkreis besser über ihre Tätigkeit zu informieren. Und wenn ein Abgeordneter zuviel Mist baut, kann man ihn so absetzen, bevor er richtig schaden anrichtet.
 
Die Abgeordneten hätten damit einen Anreiz, die Bürger in ihrem Wahlkreis besser über ihre Tätigkeit zu informieren.

So wie Du Punkte genannt hast, warum sich nicht jeder über Politik im Netz informieren kann, so kann man die auch hier finden.

Angefangen von der Zeit die der Bürger brauch, über den Weg zum Informationsort, die Kosten dafür, die zusätzlichen Kosten der Reisen Berlin - Wahlkreis ...

Fakt ist, jeder der will, kann sich über alle Bereiche der Politik informieren.

Man braucht doch zur Zeit nur über die Marktplätze gehen, und hat danach nen Beutel voller Infomaterial der Parteien/Kandidaten, kann dort das Gespräch suchen ...

Dazu muss man nur wollen.

Aber der faule Bundesbürger will es ja lieber mundgerecht habe, leicht vorverdaut, mit nem schönen Absacker hinterher.

So läuft Politik aber nun mal nicht.

gruss kelle!
 
Es gibt immer noch ne Menge Leute, die keinen haben - unabhängig vom Alter, weil so ein Anschluß nunmal Geld kostet.

Gibt ja auch Zeitungen...


aber z. B. die Anwesenheit im Parlament wird nicht angezeigt

...und das ist auch gut so. Die Anwesenheit im Parlament sagt nichts, NIX aber auch rein gar nix über die Qualität und die Arbeit des Abgeordneten aus. Die meiste Arbeit findet in den Ausschüssen statt. Wenn dann ein Abgeordneter bei irgendeiner anderen Veranstaltung sitzt, anstatt im Plenarsaal, dann ist das überhaupt nicht schlimm.
(Irgendein FDP'ler sagte neulich treffend: Die vollbesetzten Parlamente sind diejenige, welche keine Macht haben).

und auch nicht die Standpunkte zu Themen, bei denen NICHT namentlich abgestimmt wurde. Auch könnten die Abgeordneten dort mal ihre Meinungen zu kommenden Abstimmungen kundtun.

Frag sie doch, wenn du etwas wissen möchtest.

1. Auch die Abgeordneten sind offenbar unmündig. Es herrscht Fraktionszwang, der im Grundgesetz klar ausgeschlossen ist (Abgeordnete sind nicht an Weisungen gebunden und nur ihrem Gewissen verpflichtet).

Obwohl es ein Parteibeschluss war, dass man neutral über die Afghanistan Mandate abstimmt, haben manche Grünen aus Gewissensgründen dafür gestimmt. Solange sie das vorher sagen und nicht heimlich die Partei hintergehen ist das ja auch in Ordnung. Ich habe "meine" Abgeordnete daraufhin auch ausgequetscht, warum sie das gemacht hat.
Ich weiß nicht, wie das in anderen Parteien ist, aber ich erlebe die Abgeordneten häufig mündig. Man sollte jedoch nicht vergessen, dass Kandidaten, die über die Zweitstimme reinkammen ja letzlich das Wahlprogramm vertreten sollten.

Und ich werd den Eindruck nicht los, daß der prozentuale Anteil der Ahnungslosen auf diesem Gebiet im Bundestag erheblich höher ist als der in der Bevölkerung.

Vielleicht in deinem Umfeld. Aber ich kenne viele (vorallem ältere, aber auch Teenager), die mit Aussagen wie "endlich macht mal jemand etwas gegen diese Kinderschänder" ankamen.

Warum kann es das nicht auch für Abgeordnete geben? Die Abgeordneten hätten damit einen Anreiz, die Bürger in ihrem Wahlkreis besser über ihre Tätigkeit zu informieren. Und wenn ein Abgeordneter zuviel Mist baut, kann man ihn so absetzen, bevor er richtig schaden anrichtet.

Im Extremfall würde das zu einer Auflösung des Bundestages führen. Mal davon abgesehen kannst du diesen Kandidaten ja alle 4 Jahre abwählen. Und jeder Kandidat besitzt doch in seinem Wahlkreis ein Büro, indem er etwa die halbe Zeit seiner Amtszeit arbeitet. (zumindest theorethsich in den parlamentsfreien Wochen). Somit könnte man dort auch Fragen stellen, Anregungen bringen. Macht beispielsweise gerade bei Internetsperren mehr Sinn, wenn man versucht, lokal Leute zu informieren, anstatt bundesweit zwar meckert, aber letzlich nichts erreicht.
 
Naja abgeordnetenwatch mag ja ganz gut sein, aber ich finde den parlameter auf der zdf Seite doch informativer da ja so doch mal die ganzen Abstimmungen angezeigt werden.
Ja es ist ja bald wieder soweit das man seine Kreuze machen darf und dann wird man ja beobachten können was rauskommt. Sicherlich wäre mehr Bürgernähe oder aber auch den Willen des Volkes mehr entsprechen zu begrüßen.
So hier noch der Link zum Parlameter:
https://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/584336?inPopup=true
 
Man braucht doch zur Zeit nur über die Marktplätze gehen, und hat danach nen Beutel voller Infomaterial der Parteien/Kandidaten, kann dort das Gespräch suchen ...
Du sagst es: Zur Zeit. Warum geht das nicht IMMER so? Warum stehen die Politiker nur im Wahlkampf auf dem Marktplatz? Es muß nicht jeder Abgeordnete jeden Samstag (oder wann halt Markt ist) auf dem Marktplatz stehen, aber es gibt Wahlkreisbüros mit Mitarbeitern, die nicht alle ehrenamtlich arbeiten. Können da nicht mal welche ihren breitgesessenen Hintern auf den Marktplatz bewegen? Unternehmen machen auch nicht nur alle 4 Jahre am 29. Februar Werbung für sich.

...und das ist auch gut so. Die Anwesenheit im Parlament sagt nichts, NIX aber auch rein gar nix über die Qualität und die Arbeit des Abgeordneten aus. Die meiste Arbeit findet in den Ausschüssen statt. Wenn dann ein Abgeordneter bei irgendeiner anderen Veranstaltung sitzt, anstatt im Plenarsaal, dann ist das überhaupt nicht schlimm.
Dann kann die Zeit angezeigt werden, die der Abgeordnete im Ausschuß saß - am besten noch mit Verlinkung zum Thema des Aussusses. Die Ausschüsse sind ein 2-schneidiges Schwert. Einerseits kann man nicht Fachmann für alles sein. Andererseits hat das so nen Geschmack nach kleiner Clique. Die endgültige Abstimmung läuft dann ja auch im Parlament wo aber auch nicht immer alle Abgeordneten dabei sind, die parlamentarischenGeschäftsführer aber darauf achten, daß die Verhältnisse (Personenzahl) unter den Fraktionen denen des Bundestages entsprechen. Nicht, daß noch ne Abstimmung verloren geht, weil von der Opposition einfach mehr Abgeordnete anwesend sind als von der Regierung :ugly:
Vielleicht in deinem Umfeld. Aber ich kenne viele (vorallem ältere, aber auch Teenager), die mit Aussagen wie "endlich macht mal jemand etwas gegen diese Kinderschänder" ankamen.
Ja, der volksverdummende Aktionismus von Schäuble und von der Leyen zeigt Wirkung. Ich weise aber mal auf https://www.youtube.com/watch?v=C0Q41F6m1_E hin.
Im Extremfall würde das zu einer Auflösung des Bundestages führen. Mal davon abgesehen kannst du diesen Kandidaten ja alle 4 Jahre abwählen. Und jeder Kandidat besitzt doch in seinem Wahlkreis ein Büro, indem er etwa die halbe Zeit seiner Amtszeit arbeitet. (zumindest theorethsich in den parlamentsfreien Wochen). Somit könnte man dort auch Fragen stellen, Anregungen bringen. Macht beispielsweise gerade bei Internetsperren mehr Sinn, wenn man versucht, lokal Leute zu informieren, anstatt bundesweit zwar meckert, aber letzlich nichts erreicht.
Nein, so stell ich mir das nicht vor. Genausowenig, wie durch ein Konstruktives Mißtrauensvotum gegen den Kanzler das Parlament aufgelöst wird, würde durch das Ersetzen des Abgeordneten der Sitz leer bleiben. Selbst wenn ALLE Abgeordneten während der Legislaturperiode ausgetauscht würden, ginge der Parlamentsbetrieb weiter. Das ist ja der Sinn des Konstruktiven Mißtrauensvotums. Derjenige kann nur abgewählt werden, indem jemand Anderer seinen Platz einnimmt.
 
Wenn die Mehrhet wechselt, wechselt evtl. auch der Kanzler bzw. die Regierung. Das Parlament wird dadurch nicht zwangsläufig aufgelöst.

Beispiel: Als Kohl 1982 Kanzler wurde, weil die FDP zur CDU/CSU "übergelaufen" war, wurde das Parlament auch nicht aufgelöst. Das passierte erst ein halbes Jahr später durch eine fingierte Vertrauensfrage von Kohl. Und auc das wäre lt. Verfassung nicht nötig gewesen. Die Legislaturperiode wäre noch bis 1984 gegangen.
 
Die einzige politische Kontinuität, die ich erlebt habe, war die, daß jede Regierung die Bürger genauso verarscht und abgezockt hat, wie die Regierung vor ihr - wenn nicht noch schlimmer. Was soll ich davon wohl halten? :evil:
 
Andersrum gefragt?

Was würdest Du davon halten, dass im Supermarkt Deiner Wahl einmal jährlich komplett umgeräumt wird, und Du auf die Frage des "Warum?" an den neuen Marktleiter als Antwort erhältst: "Ich wusste was anders machen als mein Vorgänger."
???

gruss kelle!
 
Der Vergleich hinkt.

Nur weil die Tomaten mal am Eingang standen und jetzt weiter hinten, ist aus dem Lebensmittel-Laden noch kein Elektronik-Fachmarkt geworden. Auch nicht, wenn der Filial-Leiter wechselt (oder einzelne Verkäufer).

Bislang sind wir doch der Regierung für 4 Jahre auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Wenn's das Bundesverfassungsgericht nicht gäbe (und einige mutige Bürger, die es anrufen), sähe das noch viel schlimmer aus. Um bei deinem Supermarkt-Beispiel zu bleiben: Warum darf ein Marktleiter denn GAR NIX verändern? Nur "weil das schon immer so war"? Schwaches Argument!

Da zitier ich mal Henry Ford: "Komme mir keiner damit, daß etwas richtig sein muß, weil wir es schon 20 Jahre lang so machen! Man kann etwas auch 20 Jahre lang FALSCH machen."