Krebs, und nun?

H3llh4mm3r

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ID: 51455
L
21 April 2006
3.798
856
Hallo ihr lieben (und natürlich auch gehassten),

nun liege ich also seit gestern wieder im Krankenhaus und verharre der Dinge die da kommen mögen.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht wo ich anfangen und wo ich aufhören soll. Ich habe auch ewig mit mir gerungen überhaupt was zu schreiben oder es doch lieber sein zu lassen weils einfach auch ziemlich privat ist.
Aber mein Weib meinte auch, dass es, wenn es mir hilft mit der Situation klar zu kommen einfach mein Herz, meine Gedanken und meine Ängste und Sorgen niederschreiben soll und mir Trost und Kraft von Menschen geben lasse die man als "Außenstehende" betrachten soll.
Ok also schreibe ich nun hier also wie es mir momentan geht und hoffe das eure Antworten mir helfen selbst damit klar zu kommen.

Ich bin gerade einmal 30 Jahre jung, habe 2 Einsätze in Krisengebieten überlebt, wurde mehrfach mit Messern oder "nur" Fäusten attakiert.. das volle Programm... Nichts hat mich irgendwie wirklich unter die Erde gebracht oder mir im Ansatz irgendwie das Gefühl gegeben das es nun bald mit mir zuende sein könnte.
Umso schlimmer ist es nun für mich.
Was mich am meisten bedrückt ist die Tatsache, dass ich unter Umständen nicht mehr miterleben kann wie meine kleine Tochter aufwächst und ein eigenständiger Mensch wird der sein eigenes Leben lebt, eine Familie gründet und selbst Kinder hat... Das ist wirklich ein absolutes Horrorszenario und ich habe Angst. Angst nicht für sie da sein zu können wenn sie meine Hilfe, meinen Rat oder einfach nur meine haltende Hand braucht.

Ich war in der letzten Woche beim Notar, habe mein Testament aufsetzen lassen und dafür gesorgt, dass meine Tochter und mein Weib im Worst Case Fall versorgt sind. Ich weiß nicht wann ich das letzte mal so neben der Spur war. Was ist das für eine Scheiße mit 30 Jahren damit klar zu kommen dass man seinen letzten Willen zu Papier bringt.

Meine Gedanken sind zum großen Teil vernebelt von irgendwelchen Blockern und weiß ich nicht was.. teilweise habe ich das Gefühl und die Wahrnehmung neben mir zu stehen und mich selbst von oben nach unten zu mustern und dann festzustellen was für eine arme Sau ich bin. Ich habe die meiste Zeit meines Lebens damit verschwendet für andere Menschen irgendwelche Sachen zu erledigen anstatt mich um mich selbst und meine Familie zu kümmern. Alles erscheint so klein, so bedeutungslos und so unreal, dass ich manchmal anfange zu lachen und mir sage das ist doch alles nur ein böser Traum.

Dann schweifen meine Gedanken ab und kanalisieren sich auf den Punkt: Gott, was kommt danach, gibt es überhaupt ein danach ?
Ein Thema, mit dem ich mich momentan intensiv beschäftige, da ich nicht gläubig bin. Aber greift man nicht in diversen Situationen nach jedem Strohhalm den man zu packen kriegt ? Aber würde ich mich dann nicht selbst verraten wenn ich nicht mehr sein sollte und feststelle es gibt wirklich einen Gott der nun vor mir steht und sagt: Mein lieber Freund, dein ganzes Leben hast du auf mich geschissen und nu kommst du angekrochen ?
Ich weiß es klingt bescheuert aber was soll ich denn machen ...

Während ich so nachdenke und über mein Leben und das was auf mich zukommt meditiere wird mir mal wieder schlecht und ich muss mich übergeben.. Die Ärzte sagen das ist völlig normal und eine Abwehrreaktion meines Körpers.. Ja ist ja toll ihr lieben Ärzte aber es tut weh.. Und ich habe das Gefühl bei jedem Kotzanfall ein Stück meines Lebens aus dem Körper zu kotzen. Ich fühle mich danach immer so schwach, so hilflos und das beschämt mich zutiefst. Was war ich für ein Typ vorher und nun schaut mich an.. ich liege hier in meiner eigenen Kotze und muss warten das eine Schwester kommt um mein Bett neu zu beziehen..Was bitte ist das denn für eine Demütigung ?

Die Ärzte sagen zwar das ich eine "gute Chance" habe, da es früh diagnostiziert wurde und wir ja schon in der Therapie stecken.. Aber hey das habt ihr zu meinem Zimmernachbarn auch gesagt der nun schon seit 5 Monaten im Krankenhaus liegt und der nurnoch ein Schatten seiner selbst ist. Ich will nicht dahin vegetieren und unter höllischen Schmerzen darauf hoffen endlich durch den Tod erlöst zu werden.
Ich habe noch soviele Träume, soviele Sachen die ich erledigen möchte...

Klar ich gehe davon aus, dass die Medizin mittlerweile ausgereifter ist als noch vor Jahren, aber alles in Zusammenhang mit Krebs was man so hört endet zu 90% mit den Worten:
unvorstellbare Schmerzen, langer Leidensweg, nurnoch Haut und Knochen, wann kommt endlich seine Erlösung, Tod...

Bitte nehmt es mir nicht übel aber das möchte ich nicht ! Ich surfe mittlerweile auf seiten die über einen "sanften Tod" informieren. Ich weiß das ich nichtmal daran denken sollte aber solche Gedanken kommen einem einfach zwangsläufig. Wenn man umgeben ist von Menschen die das gleiche Schicksal teilen dann bekommt man auch einfach den Leidensweg mit und wünscht sich für sich selbst sowas nicht.

Wenigstens brauch ich mir über ausfallende Haare keine Gedanken machen ist momentan der Spruch mit dem ich mich hier selbst zum lachen bringe.

Ich bin aktuell in einem absoluten Tief und versuche mich einfach wieder da heraus zu ziehen.
Für mich steht fest das ich Kämpfen werde bis ich es geschafft habe oder aber eben auch nicht. Ich möchte mich gerne an den Aussagen der Ärzte, der Familie und der wenigen Freunde die ich habe klammern und glauben das ich das schon bald überstanden habe und in 10 Jahren mit einem lachenden Auge auf die Geschichte zurück blicke..

So nun habe ich mir erstmal nen bissel was von der Seele geschrieben und werde den Thread (so die Mods und Admins es genehmigen) dazu nutzen um hin und wieder (wenn mir danach ist) die ein oder andere Zeile zu schreiben um mich selbst zu motivieren und etwas zu haben was ich mir hin und wieder selbst durchlesen kann.
 
Ja, das ist sicherlich kein Wünschenswerter Zustand in dem du dich befindest. Aber du solltest dein leben nicht so einfach aufgeben !!! Auch musst du an deine Frau und deine Tochter denken.

Und auch wenn es sich dumm anhört, die Medizin ist wirklich schon ne ganze ecke weiter und Krebs ist nicht gleich ein Todesurteil und man muss auch nicht immer unter Qualen leben.

Ich weiss nicht was für einen Krebs du hast, bzw. wo aber mein KFZ Mechaniker war auch ne lange zeit im Krankenhaus (wegen Krebs) und is seit ca.4,5 Jahren nun wieder ausm Krankenhaus und führt ein relativ normales leben. Er Arbeitet wieder ganz normal und viel und ihm geht es gut. Klar hat er noch nachteile (Jeden Monat nen halben Tag ins KH zwecks Überwachung, nen Karton voll von der Apotheke und halt nen pak), aber er hat deswegen eigendlich keine schmerzen mehr und hat viel Freude am Leben.

Meine Mutter war wegen Leukämie im KH, war auch ne Lange zeit und hat viele Therapien über sich ergehen lassen. Nun geht es ihr schon seit einigen Jahren wieder gut und hat keinerleih Einschränkungen mehr ausser das sie n kleines bisschen die ernährung umstellen musste (is wirklich nur ganz minimal).

Also pack all deinen Mut zusammen und kämpfe, kämpfe für deine Frau, kämpfe für deine Tochter aber kämpfe auch für DICH !!! Es lohnt sich !!!
 
Hell, ich wünsche dir gaaaanz viel kraft!

Ich kenne das mit dem thema gott.
Ich bin per notfall ins krankenhaus, blinddarm.
Hab das alles eher locker genommen...
Als nach der op der chefarzt zu mir sagte, ich sollte jetzt 2 mal geburtstag feiern, wurde mir erstmal klar das nicht viel gefehlt hätte und das wärs gewesen.
In dem kh arbeitete eine nonne, ein super lieber mensch, was mich schon beeindruckt hatte.
So positiv zum leben eingestell usw.
Mit ihr habe ich mich öfter unterhalten, zum thema gott.
Vielleicht hast du auch die möglichkeit, mir hat es geholfen.
Und ich bin auch kein gläubiger mensch.

Leider schreibst du nicht was du für einen krebs hast, aber krebs bedeutet nicht das es zu ende geht.
Vertraue den doks und versuche positiv zu denken.
Ich weiß, das zieht dich nach unten, aber du musst stark sein.
Deine frau und dein kind sind für dich da, und brauchen dich!

Ich wünsche dir von herzen das alles wieder gut wird und du bald aus dem kh raus kommst.
Ich denk an dich...
 
Von mir erst mal die besten Wünsche. Ich denke das du richtig mit der Situation umgehst wenn du versuchst alles was dich bewegt nieder zu schreiben und andere auf diese Art mit einbeziehst. Es ist sicher schwer für andere nicht Betroffene Nachvollziehen zu können wie du dich fühlst, dafür ist jeder Mensch zu einzigartig. Aber was du geschrieben hast hat mich doch tief bewegt deshalb möchte ich das du weist es gibt Menschen da draußen die zwar nicht helfen können aber die mit dir und deiner Familie mitfühlen und an deinen Schicksal teilnehmen.
 
Ich wünsch dir einfach viel Kraft für den Kampf und das der Mut dich nie ganz verlässt eben zu genau den prozenten zu gehören die später sagen können - ich habe es geschafft.

glaub an dich und an den halt den die familie dir gibt und sicher auch stets geben wird. das macht stärker für das was auf dich wartet.
 
Hallo Hell,

ich denke, du handelst richtig, wenn du mal all das aufschreibst, was dich bewegt.

Auf jeden Fall wünsche ich dir, aber auch deiner Familie die Kraft und auch das
Fünkchen Glück, das man braucht, um all das gut zu überstehen.

Liebe Grüße
Andreas
 
Hatte in meiner Zivildienstzeit viel mit schwer kranken Menschen zu tun. Waren zeitweise wirklich harte Tage aber dann gibt es auf der anderen Seite, die Menschen, denen es wirklich verdammt schlecht geht, wo man sich selber denkt, wie schafft der das, noch mit dir zu reden und zu lachen. Ich war sowas von platt wie viel Lebensfreude die Menschen häufig noch hatten.

Ich glaub in der aktuellen Situation kann man dir nicht viel raten. Ich weiß nur, dass das Leben so viele verdammt schöne Momente zu bieten hat, wo es sich alleine für einen schon lohnen würde Jahre zu kämpfen!

Manchmal hilft es auch einfach etwas zurück zu schauen. Nicht die Negativen Dinge zu suchen, sondern sich auf das positive besinnen.... in schweren Situationen kommen einem dann alltägliche Sachen vor als wären es die größten Geschenke.

Ich wünsch dir auf jeden Fall Alles erdenklich Gute. Auch wenn ein Weg manchmal steinig und hart ist, wenn man auf dem Gipfel angekommen ist, ist alles was war vergessen..... Du schaffst das!!!!!

Gruß QuArK007
 
Klar ich gehe davon aus, dass die Medizin mittlerweile ausgereifter ist als noch vor Jahren, aber alles in Zusammenhang mit Krebs was man so hört endet zu 90% mit den Worten:
unvorstellbare Schmerzen, langer Leidensweg, nurnoch Haut und Knochen, wann kommt endlich seine Erlösung, Tod...

Bitte nehmt es mir nicht übel aber das möchte ich nicht ! Ich surfe mittlerweile auf seiten die über einen "sanften Tod" informieren. Ich weiß das ich nichtmal daran denken sollte aber solche Gedanken kommen einem einfach zwangsläufig. Wenn man umgeben ist von Menschen die das gleiche Schicksal teilen dann bekommt man auch einfach den Leidensweg mit und wünscht sich für sich selbst sowas nicht.

Erstmal gute Besserung.
Und jetzt nach dieser "Floskel": Findest du, dich mit dem "sanften Tod" zu verabschieden, kommt deiner Tochter gerecht? Meinst du nicht, das du, wenn es hart auf hart kommt, Höllenqualen überstehen möchtest, um sie noch einmal lachen zu sehen, um noch einmal für sie da zu sein?
Keine Sorge, ich will deine Ängste nicht runter machen, und ich finde es auch immer gut, sich alle Seiten einer Sache anzusehen und dazu gehört für mich auch jegliche Art von Sterbehilfe.
Auch ich habe mich mit meinen jungen 28 Jahren schon eingehend mit dem Thema sterben beschäftigt. Einerseit selbst dem Tod von der Schippe gesprungen, andererseits von Berufs wegen.
Ja, ich habe auch schon den ein oder anderen sterbenden Menschen begleitet. Gehört nun (leider) dazu, wenn man auf der Onkologie arbeitet.
Vielleicht kann ich dir ein paar Lehrsätze meiner "Lehrerin", einer Onkologin, die ich sehr schätze zitieren:

"Helfen heißt nicht immer heilen": Ich weiß jetzt nicht, was du hast, aber auch wenn man dich nicht heilen kann, gibt es immer eine Möglichkeit zu helfen, indem man versucht das Leben qualitativ und nicht quantitativ zu verbessern (Überleg dir, was dir wichtig ich und sprich mit deinen Ärzten drüber. Sei es der Geburtstag deiner Tochter, wo du zu Hause sein möchtest, sei es, dass du mehr Schmerzmedis brauchst, oder was gegen die Übelkeit). Man wird dir vielleicht nicht alles ermöglichen können, aber ganz sicher versuchen auf deine Wünsche einzugehen....

"Man braucht heute keine Schmerzen mehr zu haben": Auch da sprich mit deinen Ärzten drüber. Viele scheuen sich noch in der Anwendung von starken Schmerzmitteln (könnten ja abhängig machen - ja hallo, wie egal ist mir das denn, da kann ich mich später drum kümmern, aus ner Abhängigkeit kann man auch wieder rauskommen; wenn man zu hoch dosiert, könnte das zum Atemstillstand führen - ja, danke, wenn jemand sowieso schon im Sterben liegt, kommt es auf 1-2h auch nicht mehr an) Also, je weiter fortgeschritten die Krankheit ist, desto drastischere Methoden kann man auch einsetzen,

Und last but not least, das war ja jetzt mal alles vom Schlimmsten ausgegangen. Aber bei vielen Tumoren bestehen heute gute - sehr gute Heilungschancen. Hört sich doch an, als ob deine Ärzte das bei dir auch so sehen. Ich werde mich hüten, etwas anderes als meine Real-Life-Kollegen zu sagen, die kennen dich schließlich mit deiner ganzen Geschichte, aber ein bisschen kann man den Ärzten schon vertrauen (und wenn du siehst es geht nur bergab, sprich mit ihnen über die Sterbehilfe, sie sind auch nur Menschen, können dich da aber auch informieren).


Und zum Thema Gott: ich glaube, wenn du dich jetzt entschließt an Gott zu glauben, wird er wohl kaum so nachtragend sein und dir das vorwerfen. (Jesus hat doch sogar einem seiner "Mitgekreuzigten" noch am Kreuz verziehen...)
Und guck doch mal, ob es bei euch im Krankenhaus nicht nen Seelsorger gibt, die kommen auch zu nichtgläubigen. Bei uns ist das z.B. nen Mönch so um die 30-35J - total nett, mit dem kann man auch als Mensch gut reden (nicht nur über Gott und Tod und Krankheit - er ist totaler Fußballfan ;-) )

Wenn du konkret medizinischen Rat brauchst schreib ruhig mal ne PN, vielleicht kann ich ja helfen.
 
:kiss: Hell
menno ich kann dir nur das gleiche Angebot wie ckocks machen, Palliativmedizin ist nun mal meine absolute Schwäche. Tipps und Ratschläge und natürlich auch klare Worte kann ich dir geben.
Und ckocks hat total Recht. Keiner Muß mehr Schmerzen haben in der heutigen Zeit und gegen die Übelkeit kann man zwar etwas unternehmen, aber leider wirkt es nicht bei allen so wie man es sich wünscht. :-?

„Nicht dem Leben
mehr Tage hinzufügen,
sondern den Tagen
mehr Leben“
Cicely Saunders

Ich drück dich ganz doll und bin immer für dich da!!! Tel schicke ich dir per PN, ruf mich an wann immer dir danach ist!
 
Erstmal wünsche ich dir von ganzen Herzen, dass du den Kampf gegen Krebs gewinnst, die vielen Dinge, die du dir vorgenommen hast, noch erlebst und vor allem, dass du deine kleine Tochter aufwachsen siehst.

zu deinem Eingangspost:
Wenigstens brauch ich mir über ausfallende Haare keine Gedanken machen ist momentan der Spruch mit dem ich mich hier selbst zum lachen bringe.
das ist meiner Meinung nach der wichtigste Satz des ganzen Postings. das wichtigste ist jetzt auf jeden Fall, dass du den Mut nicht verlierst und an den wenigen positiven Ereignissen und Diagnosen der Ärzte "hochziehst".

zur Behandlung:
Mein Vater hat vor gut 2,5 Jahren auch die Diagnose (Lungen-) Krebs erhalten. In der ganzen Zeit seiner Krankheit war er nur direkt nach der Diagnose und am Ende des Krankheitsverlaufes (er ist leider im April verstorben) im Krankenhaus. Alle Behandlungen (Bestrahlung wie auch Chemotherapie) hat er Ambulant erhalten. So war die ganze Zeit zu Hause. Ich weiß jetzt natürlich nicht wie deine Diagnose aussieht und wie du die Chemo verträgst, aber vielleicht ist diese Art der Behandlung bei dir ja auch möglich. Ich hatte das Gefühl, dass mein Vater so besser mit der Krankheit klar kam (ich bin sowieso Heute noch zu tiefst beeindruckt, wie das alles verkraftet hat und vor allem mir und meiner Mutter immer wieder Mut zusprechen konnte, obwohl er ganz genau wusste, dass er den Kampf wahrscheinlich nicht gewinnen kann).

Ich wünsche dir und deiner Familie für die harte Zeit viel Kraft und Durchhaltevermögen.

Wenn du mal das Bedürfnis hast, mit jemanden zu reden, kannst du mich immer anschreiben.

der stumpi
 
Du wirst Dich da durchkämpfen und danach wirst Du jeden verdammten Tag in Deinen Leben mehr genießen als Du es ohne diese Erfahrung überhaupt könntest


Du bist auch gar nicht der Typ zum heulen und verzweifeln also bleibt doch nur kämpfen und gewinnen ;)

das dritte Kriesengebiet überlebste auch noch
 
Du wirst Dich da durchkämpfen und danach wirst Du jeden verdammten Tag in Deinen Leben mehr genießen als Du es ohne diese Erfahrung überhaupt könntest


Du bist auch gar nicht der Typ zum heulen und verzweifeln also bleibt doch nur kämpfen und gewinnen ;)

das dritte Kriesengebiet überlebste auch noch

Ich kann mich da nur anschließen, ein wirklich sehr guter Beitrag.

Ich wünsch Dir auch alles alles Liebe! Hatte in der Familie auch schon einen solchen Fall und weiß, dass das wichtigste ist, dass Deine Familie, Freunde und Bekannte hinter Dir stehen.

Und das wichtigste, sei immer nett zu denen, die sich um Dich kümmern! Ich weiß, dass irgendwann der Punkt kommt, an dem einen wirklich alles nervt und, sorry für das Wort, scheißegal ist, aber einsam mit so einer Krankheit fertig zu werden ist um einiges schlimmer als mit Menschen, denen wirklich was an Dir liegt.

Mal nicht schwarz, ich kenne einige aus meinem Bekanntenkreis die dieser Krankheit den Kampf angesagt haben und sie auch bezwungen haben.

Ich verbleib mit freunldichem Gruß aus Bremen

winwi
 
OMG, Hell! 8O

Ich kann mir vorstellen, dass Du gerade durch die Hölle gehst.

Aber ich möchte Dir auch am Liebsten in den Allerwertesten treten - denn wenn Du Dich so hängen lässt, wird der Krebs die Oberhand gewinnen.
Gib Dich dem doch nicht so hin, was soll denn Deine Tochter von Dir denken?

Bei so schweren Erkrankungen ist eine positive Grundeinstellung super wichtig, sonst schafft man es nicht, dagegen anzugehen.

Verstehe mich blos nicht falsch, aber bitte hör verdammt noch mal auf, auf so "sanfter Tod"-Seiten rumzusurfen.
Geh stattdessen lieber mal zu Amazon und such da nach Büchern für Krebspatienten, da gibts viele, die Dir helfen, Deine Grundeinstellung zu ändern und dann dem Krebs stark entgegenzutreten.

Fühl Dich mal gedrückt...
 
Hi.

Wir kennen uns zwar null. Und ich muss sagen das ich hier nun sitze und mir fast die Tränen kommen. Ich kann nach deinem Text der nicht vom Hirn kommt sondern vom Herzen kaum die richtigen Worte fassen.

Du hast viel über den Leidensweg gehört von Krebs. Aber es gibt auch möglichkeiten ihn zu besiegen. Meine Uroma hatte im Alter von 72 Jahren Krebs (da gab es mich noch nicht) und hat ihn besiegt nach einem langem Kampf. Und nun ist 97 wird bald 98.
Also wenn sie das schafft schaffst du es auch.

Ich wünsche dir und deiner Familie viel Kraft.

Und vorallem wünsche ich dir von ganzen Herzen das du es schaffst und deine Tochter aufwachsen siehst.

MfG
Constantin

Edit: Wegen Gott. Du musst nicht gläubig sein das dort oben jemand oder etwas sitzt und schaut. Ich bin es auch nicht gläubig aber eventuel hilft es dir mal zu deinem Pfarrer zu gehen und ihn ganz offen darauf an sprichst.
Eventuel würdest du dann besser mit dem Thema "Was kommt danach" besser umgehen kannst.
 
Ich wünsch' dir bei dem Kampf viel Kraft.
Wenn es denn einen lieben Gott gibt, so möge er dir beistehen :pray: Du sollst sehen können, wie deine Tochter aufwächst und ihr eigenes Leben führt!
Fühl dich gedrückt, wir stehen hinter dir :)