Atomausstieg ja oder nein?

  • Ja

    Stimmen: 50 64,1%
  • Nein

    Stimmen: 28 35,9%

  • Umfrageteilnehmer
    78
  • Umfrage geschlossen .
Also, RWE investiert in erneuerbare Energien ca. 200 mio jährlich... Bei roundabout 8 Mrd Gewinn in 2007 eigentlich ein lächerlicher Betrag, oder? :think:
Und vermutlich geben die deutlich mehr aus für Atomlobbyarbeit und direkte oder indirekte Zuwendungen an Personen, die damit in Zusammenhang stehen.

Marty
 
Dann wäre es doch gut, wenn sie verpflichtet werden einen Teil des Gewinns (durch längere Laufzeiten) in erneuerbare Energie zu stecken... Das ist eine Win-Win-Situation...

Das musst Du mir mal erklären...

Immer mehr Atommüll produzieren, damit man auf umweltfreundliche Energien umsteigen kann...

Das ist nicht win-win, das ist geisteskrank.

gruss kelle!
 
Die Welt ist eben böse... :LOL:

Das wäre mir eigentlich egal. Die sollen mir ihrem Gewinn machen dürfen, was sie wollen (die Oligopol Problematik spielt dabei zwar eine Rolle, die soll aber nicht hier diskutiert werden), aber sollen dann nicht jammern, dass sie keine Alternativen haben.

Ich bin mir absolut sicher: Wenn am 31.12.2009 alle Atomkraftwerke in Deutschland abgeschaltet würden, dann hätten alle vier grossen Anbieter sofort Alternativen, und das wäre kein polnischer Atomstrom.

Das war bei quasi jeder Änderung der Gesetze zugunsten der Umwelt so (im KfZ-Bereich konnte man das schön sehen). Nie gab es angeblich Lösungen, an dem Tag, wo das Gesetz in Kraft getreten ist, gab es sie aus heiterem Himmel doch.

Marty
 
Immer mehr Atommüll produzieren, damit man auf umweltfreundliche Energien umsteigen kann...
Tja, dann sofort abschalten... 30 Prozent Mehrwertsteuer würde es finanzieren... Kein weiteres Gramm Atommüll mehr... :roll:

Ob jetzt 10 000 Tonnen Müll oder 12 000 Tonnen Müll für 10 000 Jahre gelagert werden müssen macht doch überhaupt keinen Unterschied. Deshalb muss es einen Kompromiss zwischen wirtschaftlicher und ökologischer Vernunft geben und der kann eben nicht so aussehen, dass rentable bereits gebaute Kraftwerke aufgrund von Ideologien abgeschaltet werden.
 
Tja, dann sofort abschalten... 30 Prozent Mehrwertsteuer würde es finanzieren... Kein weiteres Gramm Atommüll mehr.
Niemand redet hier von "sofort". Aber 10-20 Jahre sollten reichen, und diese Zeit hat man den Betreibern gegeben. Wenn die allerdings, statt zu entwickeln, lieber auf eine Politikänderung warten, dann kann das nicht Schuld der Politik sein.

Ob jetzt 10 000 Tonnen Müll oder 12 000 Tonnen Müll für 10 000 Jahre gelagert werden müssen macht doch überhaupt keinen Unterschied.
Sicher nicht. Aber als Erstes und Dringenstes würde ich mal den Unternehmen die Kosten für diese Lagerung abnehmen. Dann sind die Gewinne aus dem tollen, billigen und umweltfreundlichen Atomstrom nämlich dahin.

Wenn sich mein Arbeitgeber nicht um die teure Entsorgung des Sondermülls kümmern müsste, würde der auch riesige Gewinne einfahren. Umweltfreundlich wird der Müll dadurch nicht.

der kann eben nicht so aussehen, dass rentable bereits gebaute Kraftwerke aufgrund von Ideologien abgeschaltet werden.
Macht ja auch niemand. Man hat ein Maximalalter festgelegt und danach werden sie abgeschaltet. Und man sieht heute schon, dass dieses Alter für manche Werke zu hoch angesetzt wurde.

Marty
 
Phip - wie groß ist dein Keller? Bei der Einstellung können wir zumindest mal anfangen, die Asse-Restposten bei Dir einzulagern... :evil:
 
Nö, aber das Lagerproblem wird kleiner, wenn Atombefürworter wie du mal ein bisschen persönliches Engagement zeigen! :evil:

Wenn du die Kosten für die Solarkollektoren (35 Mrd. € für die nächsten 20 Jahre auch wenn ab jetzt kein einziges neuer Kollektor gebaut wird) übernimmst, verbuddle ich das eigenhändig im Garten... Und jetzt wieder ohne solche Polemik, ok?
 
Wenn du die Kosten für die Solarkollektoren (35 Mrd. € für die nächsten 20 Jahre auch wenn ab jetzt kein einziges neuer Kollektor gebaut wird) übernimmst, verbuddle ich das eigenhändig im Garten...
Brauch ich mir nicht vorwerfen zu lassen - BEI UNS auf dem Dach gibt es schon Solarpanels :p . Liegt in deinem keller schon ein Schwarz-gelbes fässchen?
Ach ja, und den sicheren Einschlus und späteren Rückbau kannst du sicherlich mit dem Bausparer bezahlen...:doh:

Und die Polemik kommt doch von DIR: Atommüll ist dir egal, Folgen der Kernkraft sind dir egal. AKWs verursachen keine Kosten - bla... Blubb....blubber... :yawn:
 
Brauch ich mir nicht vorwerfen zu lassen - BEI UNS auf dem Dach gibt es schon Solarpanels :p .
Und das hast du bestimmt aus Umweltgründen gemacht und nicht deshalb, weil es sich finanziell lohnt? Ich mach dir ja da keinen Vorwurf: Man nutzt den Staat eben aus so gut es geht... Meine Familie hat auch Solarkollektoren auf einer Scheune, aber bestimmt nicht aus Gründen des Umweltschutzes... :p
 
Hat mein Vermieter gemacht. Aber das du nichts aus gründen der Nachhaltigkeit tust, wundert mich nicht...
Von daher steht mein Vorschlag an dich weiterhin.
 
Naja vor allen Dingen wo fließen denn die Gewinne dann hin?
Wie war die Formulierung doch am Ende könnte zum Ausbau erneuerbarer Energien verwendet werden.

Und ja ich möchte meinen Kindern eine gesündere Mutter Erde hinterlassen, weil wir haben sie nur von unsern Kindern und Engeln geliehen!