In Remember

24. Mai 2023:
Tina Turner, US-amerikanische Sängerin und Schauspielerin stirbt.
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Tina Turner (1939–2023), geboren als Anna Mae Bullock, war eine US-amerikanische Sängerin und Schauspielerin, die als „Queen of Rock ’n’ Roll“ Musikgeschichte schrieb. Mit ihrer markanten, rauchigen Soul-Stimme und ihrer energetischen Bühnenpräsenz verkaufte sie weltweit über 180 Millionen Tonträger.

Karriere-Meilensteine:
Ike & Tina Turner:

Bekanntheit erlangte sie in den 1960ern im Duo mit ihrem damaligen Ehemann Ike Turner. Zu ihren größten gemeinsamen Hits zählen „Proud Mary“ und „Nutbush City Limits“.
Solo-Comeback: Nach einer von Misshandlungen geprägten Ehe startete sie in den 1980ern eine beispiellose Solokarriere.
Das Album „Private Dancer“ (1984) mit dem Welthit „What’s Love Got to Do with It“ machte sie zum globalen Superstar.
Weitere Erfolge:
Hits wie „The Best“, „Private Dancer“ und der Bond-Song „GoldenEye“ festigten ihren Status.

Auszeichnungen und Rekorde:
Grammys:
Sie erhielt insgesamt 12 Grammy Awards, darunter einen für ihr Lebenswerk.
Rock and Roll Hall of Fame:
Sie wurde zweimal aufgenommen – 1991 als Duo mit Ike und 2021 als Solokünstlerin.
Guinness-Buch:
1988 stellte sie in Rio de Janeiro einen Weltrekord für das damals größte zahlende Publikum (180.000 Zuschauer) bei einem Konzert einer Solokünstlerin auf.

Privatleben und späte Jahre:
Nach Jahrzehnten im Musikgeschäft zog sie sich 2009 von der Bühne zurück. Sie lebte seit den 1990ern mit ihrem Partner (und späteren Ehemann) Erwin Bach in der Schweiz und nahm 2013 die Schweizer Staatsbürgerschaft an.

Tina Turner verstarb am 24. Mai 2023 im Alter von 83 Jahren nach langer Krankheit in Küsnacht am Zürichsee. Ihr bewegtes Leben wurde unter anderem in der Autobiografie „Ich, Tina“ (verfilmt als „What’s Love Got to Do with It“) und im Musical „Tina“ verewigt.






 
25. Mai1865 - Der niederländische Physiker Pieter Zeeman, Entdecker des nach ihm benannten Zeeman-Effekts, wird geboren.

Der Zeeman-Effekt [ˈzeːmɑn-] ist in der Atomphysik die Aufspaltung von Spektrallinien durch ein Magnetfeld. Die Aufspaltung entsteht durch die unterschiedliche Verschiebung von Energieniveaus einzelner Zustände unter dem Einfluss eines äußeren Magnetfelds. Erstmals wurde der Effekt 1896 von Pieter Zeeman nachgewiesen.[1] Drei Jahre später gelang Hendrik Antoon Lorentz eine Erklärung unter der Annahme, dass das von Atomen ausgesandte Licht durch bewegte Elektronen erzeugt wird. 1902 erhielten beide dafür den Nobelpreis für Physik.[2]

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Zeeman-Effekt
 
25. Mai 1979:
In den USA wird der Film Alien uraufgeführt. Er gilt mit seinen von HR Giger geschaffenen Wesen und Umgebungen als einer der visuell beeindruckendsten Filme des modernen Kinos und leitet eine ganze Reihe von Alien-Filmen ein.
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Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt ist ein bahnbrechender Science-Fiction-Horrorfilm aus dem Jahr 1979 von Regisseur Ridley Scott. Er gilt als ein zeitloses Meisterwerk, das gekonnt die Genres Science-Fiction und Horror verschmilzt.

Inhalt:
Der Film spielt im Jahr 2122 und dreht sich um die siebenköpfige Besatzung des Weltraumfrachtschiffs Nostromo. Auf ihrer Rückreise zur Erde wird die Crew aus dem Kryoschlaf geweckt, um ein mysteriöses Funksignal von einem nahegelegenen Planeten zu untersuchen. Bei der Erkundung des Planeten entdecken sie ein verlassenes außerirdisches Raumschiff voller Eier. Als ein Crewmitglied, John Hurt in der Rolle des Kane, von einer Kreatur aus einem der Eier angegriffen wird, nimmt das Unheil seinen Lauf. Die Kreatur, ein sogenannter Xenomorph, nistet sich im Körper des Wirts ein und beginnt, die Besatzung des Schiffs zu jagen und zu töten, wodurch ein tödlicher Überlebenskampf beginnt.

Besetzung:
Die Hauptrollen in Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt (1979) sind mit bekannten Schauspielern besetzt.
Sigourney Weaver als Ripley, die als einzige Überlebende zu einer Ikone des Science-Fiction-Kinos wurde.
Tom Skerritt als Captain Dallas.
Veronica Cartwright als Lambert.
John Hurt als Kane.
Ian Holm als Ash, der Wissenschaftsoffizier.
Harry Dean Stanton als Brett.
Yaphet Kotto als Parker.

Produktion:
Alien wurde unter der Regie von Ridley Scott gedreht und basiert auf einem Drehbuch von Dan O'Bannon und Ronald Shusett. Der Film wurde 1979 in den Vereinigten Staaten und im Vereinigten Königreich veröffentlicht. Er erhielt einen Oscar für die besten visuellen Effekte und gilt heute als einer der einflussreichsten Filme seines Genres.
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25. Mai 2006:
Desmond Dekker, jamaikanischer Musiker und Komponist stirbt.
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Desmond Dekker (1941–2006) war ein jamaikanischer Sänger und Songwriter, der als einer der wichtigsten Pioniere des Ska, Rocksteady und Reggae gilt.

Musikalische Bedeutung & Erfolge:
Er war der erste jamaikanische Künstler, der mit seinem typischen Sound weltweite Bekanntheit erlangte, noch vor Bob Marley.

„Israelites“ (1968):
Sein größter Hit erreichte 1969 Platz 1 der britischen Charts und war der erste jamaikanische Song in den
US-Top-10.

Weitere Klassiker:
Zu seinen bekanntesten Stücken gehören „007 (Shanty Town)“, „It Mek“ und seine Interpretation von „You Can Get It If You Really Want“.

Einfluss:
Dekker prägte die „Rude Boy“-Kultur und war eine zentrale Figur für die britische Mod- und Skinhead-Bewegung sowie später für das 2-Tone-Revival in den 1980ern.

Leben & Werdegang:
Anfänge: Vor seinem Durchbruch arbeitete er als Schweißer in Kingston. Seine Kollegen dort ermutigten ihn aufgrund seiner Stimme, eine Musikkarriere zu verfolgen.

Förderer:
Er wurde von Produzent Leslie Kong entdeckt und arbeitete eng mit seiner Begleitband The Aces zusammen. Interessanterweise verhalf Dekker dem jungen Bob Marley zu dessen erstem Vorsingen bei Kong.

Späte Jahre:
Ab den 1970er Jahren lebte er permanent im Vereinigten Königreich. Er verstarb 2006 im Alter von 64 Jahren an einem Herzinfarkt.


 
25. Mai 1973:
Das Debütalbum von Mike Oldfield Tubular Bells erscheint.
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Tubular Bells ist das von der Kritik gefeierte Debütalbum des britischen Musikers Mike Oldfield, das 1973 veröffentlicht wurde und als stilprägendes Werk des Progressive Rock gilt. Es wurde weltweit bekannt, insbesondere durch die Verwendung seines Eröffnungsthemas im Horrorfilm Der Exorzist.

Hintergrund und Produktion:
Mike Oldfield war erst 19 Jahre alt, als er das Album aufnahm, und spielte fast alle der über zwanzig verschiedenen Instrumente selbst ein, darunter Grand Piano, Orgeln, verschiedene Gitarren, Mandoline, Pauken und natürlich die titelgebenden Röhrenglocken. Die Produktion war ein bahnbrechendes Experiment in der Overdubbing-Technik, bei dem Hunderte von Aufnahmen übereinandergelegt wurden, um den orchestralen Sound zu erzeugen.
Veröffentlichung:
Es war das erste Album, das auf dem damals neu gegründeten Label Virgin Records von Richard Branson veröffentlicht wurde und maßgeblich zu dessen Erfolg beitrug.
Struktur:
Das Album besteht aus zwei langen, meist instrumentalen Tracks, die jeweils eine Seite der Original-LP füllten (Part One und Part Two).
Master of Ceremonies:
Am Ende von Part One kündigt Vivian Stanshall, der "Master of Ceremonies", die einzelnen Instrumente an, die zum Höhepunkt des Tracks beitragen.
Erfolg:
Trotz anfänglich langsamer Verkäufe stieg das Album nach der Verwendung des ikonischen Piano-Intros in Der Exorzist weltweit in die Charts ein, erreichte Platz eins in Großbritannien und verkaufte sich schätzungsweise 15 Millionen Mal.